ZA RA,
ich hab' mir mal die von dir verlinkten
Da geht es um Wimperntierchen...
Es geht hier doch nicht darum, ob es (heute) Zellen gibt die in der Lage sind Gravitation zu "spüren". Es geht um den Anfang des Lebens, der Entwicklung vom toten Molekül zum ersten Einzeller.
Ein biologischer Sensor besteht nunmal aus Zellen...
Oder möchtest Du jetzt noch behaupten, daß Licht, Magnetismus, etc. auch einen massgeblichen Einfluss auf die Interaktion der Moleküle des Zellwachstums und der Zellkommunikation haben?
1. die Schwerkraft zu spüren
2. eine Form von richtbaren Antrieb einzusetzen
Für die fraglichen Einzeller ist meine Meinung zu Punkt 1 wohl inzwischen bekannt. Zu Punkt 2 glaube ich noch weniger, daß die ersten Einzeller so komplex aufgebaut waren um irgendwelche Antriebe zu besitzen. Auch hierzu gibt dein 4 seitiges PDF einen netten Einstieg...
ZA RA, ich sehe hier ein typisches Henne-Ei-Problem.
Die ersten Einzeller waren imho sehr einfache und wenig strukturierte Zellen. Im Prinzip nicht viel mehr als ein paar komplexe Moleküle innerhalb einer simplen kugelförmigen Membran. Die zufällige Entstehung der ersten Zellen muß recht einfach möglich gewesen sein, da ich denke, daß die ersten Zellen auch recht schnell wieder zerstört werden konnten, noch vor einer Fortpflanzung. Ich denke eben, daß der Schritt vom toten Molekül zum ersten Einzeller mehrfach stattfand und es dauerte bis sich eine Population (für eine biologische Evolution) gebildet hatte.
Im Laufe der Evolution stieg erst die Komplexität. Die Membranen verfeinerten sich und es entwickelten sich Doppelmembranen. Die Struktur innerhalb der Zellen entwickelte sich. Etc.
Sensitivität gegenüber Gravitation und Magnetismus macht eigentlich erst Sinn in Verbindung mit der Möglichkeit sich zu orientieren bzw. zu bewegen oder noch später bei der Spezialisierung im Zellverbund. Ansonsten könnten solche Eigenschaften leicht zu einem selektiven Nachteil werden.
Gruß,
Christian
ich hab' mir mal die von dir verlinkten
4 Seiten angeschaut.Gravitationsbiologie.
Bsp. Zellen.
http://www.dlr.de/schoollab/Portald...perimentbeschreibung_Gravitationsbiologie.pdf
Da geht es um Wimperntierchen...
Es geht hier doch nicht darum, ob es (heute) Zellen gibt die in der Lage sind Gravitation zu "spüren". Es geht um den Anfang des Lebens, der Entwicklung vom toten Molekül zum ersten Einzeller.
Natürlich gibt es heute Zellen die in der Lage sind Gravitation zu "spüren". Ebenso wie Licht, Magnetismus, etc. Ohne wären unsere Sinne kaum denkbar.Es geht hier um den Übergang von Molekülen zu komplexen Zellen etc. und da willst Du doch wohl nicht behaupten, das die Interaktion von Molekülen des Zellwachstums und die der Zellkommunikation nicht massgeblich von der Schwerkraft beeinflusst wird?
Ein biologischer Sensor besteht nunmal aus Zellen...
Oder möchtest Du jetzt noch behaupten, daß Licht, Magnetismus, etc. auch einen massgeblichen Einfluss auf die Interaktion der Moleküle des Zellwachstums und der Zellkommunikation haben?
Auch in diesem Link wird von heutigen Zellen gesprochen. Interessant ist dabei der Verweis auf Wimperntierchen... Schaun wir wieder in die von dir verlinkten 4 Seiten zum Wimperntierchen, so finden wir dort:Zitat: Prof. Ullrich Zürich
Zellvorgänge von der Schwerkraft abhängig
In dem 4 seitigen PDF steht übrigens auch, daß es Wimperntierchen seit ca. 1,5 Mrd. Jahren gibt. Nehmen wir mal an, daß die hier interessante Periode (die Entstehung der ersten Einzeller) vor ca. 4 Mrd. Jahren stattfand, dann bedeutet das, daß die Evolution zwischen den ersten Einzellern und dem Wimperntierchen ungefähr gleich viel Zeit hatte wie zwischen dem Wimperntierchen und dem Menschen...In der Entwicklungsgeschichte des Lebens kann man oft nachweisen, dass Strukturen oder Funktionen, die sich auf frühen Entwicklungsstufen bewährt haben, in der weiteren Evolution erhalten bleiben. So wäre es möglich, dass selbst menschliche Zellen noch den Schwerkraftreiz "bemerken". Das könnte Folgen haben, wenn diese Zellen in eine Ausnahmesituation kommen, die während der ganzen Evolutionsgeschichte nie eingetreten ist: in den Zustand der Schwerelosigkeit.
Dazu müssen Zellen in der Lage seinAuch teilen sich Zellen, soweit ich mich erinnere in Flüssigkeiten, indem diese sich schwerkraftbedingt aufrichten und es dann zur Teilung (Kommunikation) kommt.
1. die Schwerkraft zu spüren
2. eine Form von richtbaren Antrieb einzusetzen
Für die fraglichen Einzeller ist meine Meinung zu Punkt 1 wohl inzwischen bekannt. Zu Punkt 2 glaube ich noch weniger, daß die ersten Einzeller so komplex aufgebaut waren um irgendwelche Antriebe zu besitzen. Auch hierzu gibt dein 4 seitiges PDF einen netten Einstieg...
ZA RA, ich sehe hier ein typisches Henne-Ei-Problem.
Die ersten Einzeller waren imho sehr einfache und wenig strukturierte Zellen. Im Prinzip nicht viel mehr als ein paar komplexe Moleküle innerhalb einer simplen kugelförmigen Membran. Die zufällige Entstehung der ersten Zellen muß recht einfach möglich gewesen sein, da ich denke, daß die ersten Zellen auch recht schnell wieder zerstört werden konnten, noch vor einer Fortpflanzung. Ich denke eben, daß der Schritt vom toten Molekül zum ersten Einzeller mehrfach stattfand und es dauerte bis sich eine Population (für eine biologische Evolution) gebildet hatte.
Im Laufe der Evolution stieg erst die Komplexität. Die Membranen verfeinerten sich und es entwickelten sich Doppelmembranen. Die Struktur innerhalb der Zellen entwickelte sich. Etc.
Sensitivität gegenüber Gravitation und Magnetismus macht eigentlich erst Sinn in Verbindung mit der Möglichkeit sich zu orientieren bzw. zu bewegen oder noch später bei der Spezialisierung im Zellverbund. Ansonsten könnten solche Eigenschaften leicht zu einem selektiven Nachteil werden.
Gruß,
Christian