Umstieg auf eAuto. Erste Erfahrungen

Bernhard

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Ich möchte hier nochmal auf die Arbeit von Dr. Andreas Schmitz aufmerksam machen, der sich auch sehr für eine Bürgerbeteiligung bei der Energiewende einsetzt. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte sein Team bereits in der Politik Ratschläge zu Balkonkraftwerken geben, die dann auch relativ kurzfristig zu entsprechenden Gesetzestexten geführt haben und so zu einer weiteren Verbreitung von Balkonkraftwerken geführt haben.

Aktuell setzt er sich hier:
auch für intelligente Rahmenbedingungen von Kleinspeichern für private Photovoltaikanlagen ein, die gerade für Besitzer von Wallboxen zum privaten Laden von eAutos, Besitzer von Wärmepumpen oder Balkonkraftwerken mit Speicher finanzielle Vorteile bringen würden. In der Beschreibung des Videos gibt es einen Link auf eine aktuelle Petition für eine Anhörung im deutschen Bundestag.
 

Bernhard

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Es gibt vielversprechende Neuigkeiten aus der Batterieforschung:
Laut YouTube steht auch Tesla (angeblich) kurz vor der Massenfertigung dieser Batterien

Ohne die bekannten Nachteile der NMC- und auch LFP-Akkus (Sicherheit, Haltbarkeit, niedrige Temperaturen, 80%-Regel bei den NMC-Akkus), wäre das eine gewaltige Verbessserung. Den etwas erhöhten Strombedarf bei NMC kann ich bestätigen und bei LFP scheint es auch nicht besser zu sein.
 
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Bernhard

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Hier noch eine etwas vorsichtigere Stellungnahme mit Link auf die Forschungsarbeit aus Peking. Bei diesem Kanal wird ein gewisses Potential für Aluminium-Akkus eher bei stationären Anlagen gesehen.
 

Bernhard

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ich fürchte, das wäre für mich das No-Go bei solchen Fahrzeugen. Die Vorstellung, dass ich mich wegen eines Akkus mit Hilfe eines Hammers aus dem Fenster befreien müsste - zudem ich noch nie sonderlich gut in Gymnastik war - ist für mich der pure Horror.
Ein einfacher Fensterhammer mit Gurtschneider ist generell eine gute Anschaffung für kleines Geld, da auch Verbrenner ein ernstes "Problem" mit Feuer und Wasser haben:
 

Bernhard

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Hier noch eine etwas vorsichtigere Stellungnahme mit Link auf die Forschungsarbeit aus Peking. Bei diesem Kanal wird ein gewisses Potential für Aluminium-Akkus eher bei stationären Anlagen gesehen.
Eine Warnung vor zuviel Optimismus bezüglich neuer Al-Ionen-Akkus, sowie eine Darstellung der aktuellen Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet kommt vom Kanal "Geladen - der Batteriepodcast":
 

Bernhard

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Der Akku ist ein zentrales und wertvolles Element bei jedem eAuto. Daher ist es nur normal, dass sich Ingenieure Gedanken über die Reparaturmöglichkeiten machen:
 

Bernhard

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Vorsicht Falle auf Parkplätzen mit Einkaufsmöglichkeit, wie typischerweise bei großen Supermärkten. Falls der Parkplatz von einem Unternehmen überwacht wird, gelten auch für die Ladestationen die Regeln des Parkplatzbetreibers. Ich bin im Dezember auch darauf hereingefallen und habe nichts ahnend eine langsame AC-Ladung mit 11 kW über drei Stunden gemacht und darf nun dafür satte 35€ bezahlen.
 

Bernhard

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Ich bin gespannt, wann es die ersten kabellosen Ladesäulen geben wird.

Etwas komfortabler wäre es, wenn bei Freischaltung der Säule ein stabiler Stecker aus dem Boden fahren würde. So etwas sollte technisch doch machbar sein und man könnte dann auch die Ladeleistung erhöhen.

In China gibt es mittlerweile Ladesäulen mit 1,5 MW Ladeleistung. So eine hohe Leistung kann für die benötigten kurzen Zeiten aus einem großen vorgeladenen Batteriespeicher leicht abgerufen werden und erfordert deshalb auch keine unnötig großen Änderungen an der technischen Infrastruktur.
 

antaris

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Ich bin gespannt, wann es die ersten kabellosen Ladesäulen geben wird.
Das gibt es prinzipiell schon.

Etwas komfortabler wäre es, wenn bei Freischaltung der Säule ein stabiler Stecker aus dem Boden fahren würde. So etwas sollte technisch doch machbar sein und man könnte dann auch die Ladeleistung erhöhen.
Einfacher wäre eine genormte Steckverbindung an der Ladesäule und das nötige Kabel liegt in jedem E-Auto im Kofferraum.

In China gibt es mittlerweile Ladesäulen mit 1,5 MW Ladeleistung. So eine hohe Leistung kann für die benötigten kurzen Zeiten aus einem großen vorgeladenen Batteriespeicher leicht abgerufen werden und erfordert deshalb auch keine unnötig großen Änderungen an der technischen Infrastruktur.
In Berlin sind wir gerade für die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) an der Umsetzung eines sehr großen Ladeinfrastrukturprojekts. Dort werden mitunter einige 450kW Ladepunkte installiert, um E-Busse innerhalb von 20 Minuten vollzuladen. Die restlichen Ladepunkte haben nur 50kW und da laden die Busse dann über Nacht bzw. innerhalb weniger Stunden auf.
Der Strombedarf ist enorm, die Mittelspannungsanschlüsse sind beantragt und genehmigt aber der Stromnetzbetreiber hat nun tatsächlich Probleme die vertraglich vereinbarte Leistung wirklich bis vor Ort zu bringen. Ladeinfrastruktur ist in vielen Städten in DE ein großes Problem. Gerade auch in Berlin ist nur ein 10kV Netz verfügbar und das ist vollkommen an der Grenze der Belastbarkeit. Es geht mittlerweile soweit, dass Gerüchte kreisen, dass es irgendwann (nicht sehr lange) soweit sein könnte, dass bei sehr hoher Auslastung bestimmte Stadtteile abgeschaltet werden müssen.
Das Problem ist also gar nicht die Ladeinfrastruktur selbst, sondern die vorgelagerten Netze, welche in vielen Regionen/Städten erstmal auf den neusten Stand gebracht werden müssten. Das wären aber allein für Berlin einige Milliarden Euro Investitionen und das geht nur über lange Zeiträume zu modernisieren. Man ist mit vielem mal wieder/immer noch viel zu spät dran.
 

Bernhard

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In Berlin sind wir gerade für die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) an der Umsetzung eines sehr großen Ladeinfrastrukturprojekts. Dort werden mitunter einige 450kW Ladepunkte installiert, um E-Busse innerhalb von 20 Minuten vollzuladen. Die restlichen Ladepunkte haben nur 50kW und da laden die Busse dann über Nacht bzw. innerhalb weniger Stunden auf.
Um wieviele Ladepunkte geht es denn da jeweils? Nur so ungefähr die Größenordnung.
 

Bernhard

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Geht es da um Busse mit festen Routen, so dass auch nachts geladen werden kann? Es wäre auch interessant zu wissen, wieviel Batteriespeicher in kWh bei diesem Projekt eingesetzt werden, um das Stromnetz zu entlasten.
 

antaris

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Geht es da um Busse mit festen Routen, so dass auch nachts geladen werden kann?
Ja, es sind schließlich Linienbusse.
Es wäre auch interessant zu wissen, wieviel Batteriespeicher in kWh bei diesem Projekt eingesetzt werden, um das Stromnetz zu entlasten.
Die Busse, welche im Depot stehen. Ich kann aber keine genauen techn. Details nennen, da wir nur als ausführendes Unternehmen auftreten und ein Kollege das Projekt betreut.
Schönes Projekt: Zukunftsweisend und machbar.
Berlin hat ja schon E-Busse aber noch keine die über einen Pantograph geladen werden. Machbar ja, zukunftsweisend auch ja aber gebaut wird das von einer Shell-Tochter SBRS als GU. Es ist deren erstes Ladeinfrastrukturprojekt dieser Art und das dann auch noch in Berlin...🙈
 
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Bernhard

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Berlin hat ja schon E-Busse aber noch keine die über einen Pantograph geladen werden.
Interessant, auch wenn ich aus den Beschreibungen nicht wirklich schlau werde. Ich will ja nicht wissen, wie so "Pantograph" gebaut wird, sondern was der macht und welche Vorteile er bietet.
Machbar ja, zukunftsweisend auch ja aber gebaut wird das von einer Shell-Tochter SBRS als GU. Es ist deren erstes Ladeinfrastrukturprojekt dieser Art und das dann auch noch in Berlin...🙈
Was ist daran so schlimm, dass man besser nicht genauer hinschauen sollte? Oder deute ich das Icon falsch?
 

antaris

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Interessant, auch wenn ich aus den Beschreibungen nicht wirklich schlau werde. Ich will ja nicht wissen, wie so "Pantograph" gebaut wird, sondern was der macht und welche Vorteile er bietet.
Ein Pantograph ist ein Stromabnehmer, ähnlich wie bei einer E-Lok, nur nicht den Strom dauerhaft über ein darüber abgehängtes Seil abgenommen. Der Bus fährt unter eine Metallbrücke an der quasi eine Steckdose hängt. Der Stromabnehmer fährt aus und dann kann geladen werden. Das wird eben bis zu 450kW ermöglicht.
Was ist daran so schlimm, dass man besser nicht genauer hinschauen sollte? Oder deute ich das Icon falsch?
Ach na so größere Projekte in Berlin reihen sich in bestimmte Muster ein. Der Busbahnhof ist nun kein Milliardenprojekt aber es könnte doch etwas besser geplant sein.

 
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