Alex74
Registriertes Mitglied
Hallo allerseits,
alle paar Jahre finde ich doch immer wieder hierher zurück
Eine Frage die mich schon länger umtreibt ist, wie der Mechanismus eigentlich ablaufen soll wenn aus einer Supernova ein SL übrig bleiben soll.
Mein Problem (und Wissensstand) ist dabei folgendes:
Noch vor etwa 20 Jahren war man ziemlich verzweifelt was die Simulation einer Supernova angeht weil man es nicht schaffte, dass der Großteil der Masse des Sterns explosiv nach außen getragen wird. In diesen frühen Simulationen ließ man Neutrinos aber noch weg weil die Rechenleistung fehlte und man daher bei den als vernachlässigbar angenommenen Neutrinos meinte, vereinfachen zu können.
Dann nahm man sie doch irgendwann hinzu und stellte fest dass es nicht zuletzt der immense Neutrinofluss ist, der die Materie mit anstößt (während auf der Innenseite Materie am sich bildenden Neutronenstern abprallt).
Soweit, so gut.
Aber wie soll sich da eine Supernova entwickeln können wenn auf der Innenseite eben nichts mehr ist, das einfallende Masse reflektiert? Da ist ein unvorstellbarer Druck überall oberhalb des Ereignishorizonts, so dass alle Materie in direkter Umgebung eigentlich direkt bodenlos hineinfallen müsste. Und damit gibt es logischerweise kein Echo mehr und keine dort entstehende Neutrinoschwemme.
Beobachtungen von Supernova-Explosionswolken scheinen das ja auch zu bestätigen: es gibt haufenweise solche Wolken mit identifizierten Neutronensternen aber jene Fälle in denen ein SL auch nur vermutet wird sind schon sehr rar. Hinzu kommt noch die Beobachtung unzähliger Überriesen, die bei Bildvergleichen einfach verschwunden zu sein scheinen - ohne Supernova.
Oder kann mich jemand updaten/aufklären?
Viele Grüße, Alex
alle paar Jahre finde ich doch immer wieder hierher zurück
Eine Frage die mich schon länger umtreibt ist, wie der Mechanismus eigentlich ablaufen soll wenn aus einer Supernova ein SL übrig bleiben soll.
Mein Problem (und Wissensstand) ist dabei folgendes:
Noch vor etwa 20 Jahren war man ziemlich verzweifelt was die Simulation einer Supernova angeht weil man es nicht schaffte, dass der Großteil der Masse des Sterns explosiv nach außen getragen wird. In diesen frühen Simulationen ließ man Neutrinos aber noch weg weil die Rechenleistung fehlte und man daher bei den als vernachlässigbar angenommenen Neutrinos meinte, vereinfachen zu können.
Dann nahm man sie doch irgendwann hinzu und stellte fest dass es nicht zuletzt der immense Neutrinofluss ist, der die Materie mit anstößt (während auf der Innenseite Materie am sich bildenden Neutronenstern abprallt).
Soweit, so gut.
Aber wie soll sich da eine Supernova entwickeln können wenn auf der Innenseite eben nichts mehr ist, das einfallende Masse reflektiert? Da ist ein unvorstellbarer Druck überall oberhalb des Ereignishorizonts, so dass alle Materie in direkter Umgebung eigentlich direkt bodenlos hineinfallen müsste. Und damit gibt es logischerweise kein Echo mehr und keine dort entstehende Neutrinoschwemme.
Beobachtungen von Supernova-Explosionswolken scheinen das ja auch zu bestätigen: es gibt haufenweise solche Wolken mit identifizierten Neutronensternen aber jene Fälle in denen ein SL auch nur vermutet wird sind schon sehr rar. Hinzu kommt noch die Beobachtung unzähliger Überriesen, die bei Bildvergleichen einfach verschwunden zu sein scheinen - ohne Supernova.
Oder kann mich jemand updaten/aufklären?
Viele Grüße, Alex