Radioastronomie: Unsere Bewegung durch das Universum ist schneller als gedacht

astronews.com Redaktion

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Wie schnell und in welche Richtung bewegt sich unser Sonnensystem im Universum? Diese scheinbar einfache Frage gehört zu den grundlegenden Tests unseres kosmologischen Verständnisses. Neue Messungen mit mehreren Radioteleskopen, darunter der Teleskopverbund LOFAR, liefern nun neue Ergebnisse und bestätigen frühere Beobachtungen: Wir sind schneller unterwegs als gedacht. (13. November 2025)

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[Text korrigiert am 14.11.2025]
 
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Jürgen

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Müsste sich unsere Bewegung durch das Universum nicht auch bei der kosmischen Hintergrundstrahlung als Dipol bemerkbar machen?
 

Bernhard

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Müsste sich unsere Bewegung durch das Universum nicht auch bei der kosmischen Hintergrundstrahlung als Dipol bemerkbar machen?
Hallo Jürgen, du kannst das im Artikel nachlesen. Es geht genau um Messungen an diesem Dipol. Die Beschreibung im Beitrag #1 gehört zu einem anderen Artikel. Ich habe die Redaktion benachrichtigt.
 

antaris

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Es geht genau um Messungen an diesem Dipol
Es geht im Astronews-Artikel um einen Dipol der Radioquellen:

"Die Messung zeigt eine Ungleichmäßigkeit ("Dipol") in der Verteilung der Radiogalaxien, die 3,7-mal stärker ist als nach dem Standardmodell des Universums zu erwarten wäre."

Die kosmische Hintergrundstrahlung wird, zumindest im Astronews-Artikel, gar nicht erwähnt.


In der Arbeit wird nur einleitend auf den CMB-Dipol eingegangen und weiter im Text steht:

"To measure the dipole anisotropy, a large-sky survey is required. Radio continuum surveys have been key due to their broad sky coverage and detection of radio sources, which are typically at higher redshifts. Recently, infrared quasar surveys have also contributed to such measurements. These surveys, using catalogs of radio sources and quasars, have detected a significant dipole [12–19], which is inconsistent with the size of the CMB-predicted kinematic dipole. A notable discrepancy of up to 5.7⁢𝜎 [10] has been observed between velocities inferred from the CMB dipole and those from infrared sources, though the dipole directions align at (𝛼𝑅⁢𝐴,𝛿)=(16⁢8°,−7°) in equatorial coordinates [2]."


Aber ich finde es schon ziemlich interessant, dass der Dipol des CMB dann eben möglicherweise nicht vollständig kinematisch erklärt werden kann.
 
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