@SFF-TWRiker,
richtig, Russland hat in der Ukraine bisher nicht mal ein Prozent seines (also des heutigen russischen) Staatsgebietes besetzt.
Wie sieht das konkret in Zahlen aus? Mit etwas Googeln habe ich folgende Zahlen gefunden:
Flächenmäßige Größe von
Ukraine:
603 628 Quadratkilometer
Russland:
17.075.020 Quadratkilometer
Die Ukraine ist nach Russland flächenmäßige das zweitgrößte Land in Europa. Russland ist flächenmäßig das größte Land der Erde:
DIE 10 GRÖSSTEN LÄNDER DER ERDE
1. Russland 17.098.242 km²
2. Kanada 9.984.670 km²
3. USA 9.833.517 km²
4. China 9.596.960 km²
5. Brasilien 8.515.770 km²
6. Australien 7.741.220 km²
7. Indien 3.287.263 km²
8. Argentinien 2.780.400 km²
9. Kasachstan 2.724.900 km²
10. Algerien 2.381.740 km²
Deutschland steht in dieser Liste an 62.-Stelle. Die Größe von Russland geht vor allen auf die Zeit vonPeter dem I. zurück. Er begann groß angelegte Reformen, die eine Modernisierung Russlands und dabei vor allem seiner Armee, der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft vorsahen.
Die Fläche der Ukraine wären somit
3,54 % von Russlands flächenmäßiger Ausdehnung.
Wieviel
Fläche der Ukraine hat Russland erobert?
Vor 2022: besetzte Russland 42.000 km² ukrainischen Territorium (Krim und Teile von Donezk und Luhansk) und besetzte nach seiner groß angelegten Invasion bis März 2022 weitere 119.000 km²
2022 (Stand 03.03.2022): Russland kontrolliert run
d 131.000 km² in der Ukraine - eine Fläche größer wie
Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das
Saarland zusammen und mehr als ein Drittel der Fläche Deutschlands. Das wären ca.
21,5 % des ukrainischen Territoriums.
2023: Im Rahmen des Russisch-Ukrainischen Kriegs starteten ukrainische Streitkräfte Anfang Juni 2023 eine meist als Sommeroffensive bezeichnete Gegenoffensive gegen russische Truppen.
Von Beginn der Gegenoffensive bis Mitte September wurden nach ukrainischen Angaben 51 Quadratkilometer in der
Schlacht um Bachmut und rund 262 Quadratkilometer an der Südfront zurückerobert. ... Die selbst gesteckten Ziele der ukrainischen Streitkräfte wurden nicht erreicht, westliche Experten hatten von vorneherein keine allzu optimistischen Erwartungen an die Offensive gehabt. Die Offensive wird von ihnen vor allem aus operativer Sicht als gescheitert betrachtet.
Im Rahmen des Russisch-Ukrainischen Kriegs starteten ukrainische Streitkräfte Anfang Juni 2023 eine meist als Sommeroffensive bezeichnete Gegenoffensive gegen r...
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2024: Lt. MDR vom 31. Dezember 2024, 15:35 Uhr:
https://www.mdr.de/nachrichten/welt...oberung-viertausend-quadratkilometer-100.html
Russische Streitkräfte haben in diesem Jahr fast 4.000 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums erobert. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Daten des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW). Die Fläche ist in etwa so groß wie ein Viertel Thüringens.
Insgesamt kontrolliert Russland rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums – das entspricht etwas mehr als der Fläche Ostdeutschlands.
Vor allem im
Oktober und
November hatte die russische Armee große
Geländegewinne erzielt
mit 610 bzw. 725 Quadratkilometern.
Die
Ukraine hatte ihren größten Vorstoß im
August, als sie in der russischen Region Kursk etwa
1.320 Quadratkilometer erobert hatte.
Ende Dezember hielt sie davon noch 482 Quadratkilometer – ein Gebiet, halb so groß wie die Insel Rügen.
Vergleich der Militärstärke von Russland und der Ukraine nach Militäteinheiten im Jahr
2024:
https://de.statista.com/statistik/d...militaerstaerke-von-russland-und-der-ukraine/
Die Zahlen zeigen letztendlich, dass die Ukraine nur durch Unterstützung der USA und Europas bisher nicht kapitulieren musste.
Interaktive Karten zeigen, wo es in den vergangenen Stunden Angriffe gab.
interaktiv.tagesspiegel.de
Ein Kräfte-Vergleich NATO-Russland in einer von Greenpease in Auftrag gegebenen Studie unter:
https://www.greenpeace.de/frieden/kraeftevergleich-nato-russland
"... zeigt Ergebnisse der Studie für die einzelnen Bereiche
- Überlegenheit der Nato in Zahlen: Die militärischen Kapazitäten der Nato übertreffen die Russlands in nahezu allen Aspekten. Die NATO-Staaten geben etwa zehnmal mehr für ihre Verteidigung aus als Russland – 1,19 Billionen US-Dollar im Vergleich zu 127 Milliarden US-Dollar. Selbst ohne die USA bleibt die Nato finanziell überlegen.
- Technologische und operationale Überlegenheit: In der Bewertung der Waffentechnologien zeigt sich, dass die Nato in Schlüsselbereichen wie Kampfflugzeugen und Panzern deutlich im Vorteil ist. Russlands Bestrebungen, moderne Systeme zu entwickeln, werden durch wirtschaftliche und technologische Engpässe stark eingeschränkt.
- Truppenstärke und Einsatzbereitschaft: Mit über drei Millionen aktiven Soldat:innen hat die Nato auch in Bezug auf die Truppenstärke die Nase vorn. Russland kann lediglich 1,33 Millionen aktive Soldat:innen mobilisieren, eine Zahl, die durch steigende Verluste und sinkende Rekrutierungszahlen weiter geschmälert wird.
- Ungleichgewicht in der Rüstungsindustrie: Die Rüstungsindustrie spielt eine entscheidende Rolle für die militärische Stärke. Während die Nato über ein robustes und innovatives Rüstungsumfeld verfügt, kämpft Russland mit der Aufrechterhaltung seiner Produktionskapazitäten, was die Einführung moderner Waffensysteme beeinträchtigt.
- Atomare Dimensionen - Ein Gleichgewicht der Angst: Obwohl die Nato in konventionellen Streitkräften überlegen ist, bleibt die Atomwaffenfrage komplex. Beide Seiten verfügen über genügend atomare Kapazitäten, um verheerende Zerstörungen
Die Nato ist Russland in fast allen militärischen Schlüsselparametern weit überlegen. Auch ohne USA. Selbst die europäischen Nato-Staaten für sich genommen liegen in Militärbudget, Truppenstärke und Großwaffensystemen vor Russland."
Schlußendlich wird festgestellt:
"
„Die russische Aggression gegen die Ukraine hat in Deutschland einen angstgetriebenen Aufrüstungsreflex ausgelöst, obwohl die Nato Russland militärisch deutlich überlegen ist. Verteidigungsminister Pistorius sollte daher die Angst in der Bevölkerung nicht weiter schüren. Die massiven Strukturprobleme der Bundeswehr löst er damit nicht.“
Mir ging es in diesem Beitrag vor allen darum, aufzuzeigen, dass es für die Behauptungen in den Beiträgen konkrete Belege/Quellen gibt. Es wäre sicher von Vorteil, wenn Du das bei Deinen Beiträgen mit berücksichtigen würdest.
Gruß, Astrofreund