Maya Kalender 2012

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FrankSpecht

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Moin, galileo2609,
ja, Teotihuacán. Aber findest du dort auch den Hinweis auf Uranus?
Wenn du ihn findest, schließt sich der Kreis - immer dieselben....
 
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doneric

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doneric
Das wäre wirklich erstaunlich, obwohl man den Uranus theoretisch von blossem Auge als winziges Scheibchen sehen kann. Die antiken Astronomen wussten jedenfalls von ihm nichts.
Aber ehrlich gesagt glaube ich inzwischen nicht mehr vorbehaltlos alles, was da esoterische Kreise in die atsronomischen Künste der Mayas hinein projizieren.

Könntest Deine Aussage mit einer Quellenangabe belegen?

Gruss Orbit

Hallo orbit,
die Quelle gebe ich Dir gern an: "Faszination 2012 - Das Buch zum Mayakalender" S. 234 bis S. 243

Im Kern wird hier gezeigt, dass Uranusereignisse beobachtet wurden, wobei es kein Zufall sein kann, dass zu den Beobachtungszeitpunkten die schwankende Helligkeit (wegen unterschiedlicher Entfernungen...) eher am Maximum lag... Und wie Du schon sagst, unter idealen Beobachtungsbedingungen sollte das geübte Astronomenauge tatsächlich diesen Lichtpunkt wahrnehmen können.

chiao
doneric

Un
 

doneric

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@ all
Da es sich bei doneric um Mario Krygier, also um den Co-Autor des oben zitierten Buches handelt...
http://www.archaeologie-online.de/cgi-bin/gforum/gforum.cgi?username=doneric;guest=1352600
...ist diese Quellenangabe alles andere als wissenschaftlich, sondern ein ziemlich übles Täuschungsmanöver.
Orbit

Wie soll ich das denn verstehen? Weil wir diese Angelegenheit selbst untersucht haben, ist das Fazit unwissenschaftlich? Entschuldige bitte, aber diese Logik ist sehr befremdlich. Dann kannst Du gleich schreiben: Wir wollen hier diskutieren, aber nicht mit den Leuten, die selbst etwas herausfinden. Danke für diesen Rauswurf!

Übrigens, um noch einen draufzusetzen: Die Dänikenauffassung, dass der Aufbau von Teotihuacan die Planetenbahnen widerspiegelt ist auch von uns auf durchaus seriöse Weise widerlegt worden in "Don Eric und die Maya". Weil wir dies aber wiederum selbst getan haben, ist dieser Nachweis selbstverständlich als unwissenschaftlich zu werten.

Es tut mir leid für all jene, die echte Fachdiskussionen suchen, da hier nur solche Forumsmitglieder willkommen sind, die zur Thematik selbst nichts veröffentlicht haben, muss ich mich wohl hier verabschieden. Ich weiß nur nicht genau warum. Schade eigentlich.

Hasta pronto amigos!
 

Aragorn

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...muss ich mich wohl hier verabschieden. Ich weiß nur nicht genau warum. Schade eigentlich.

Hasta pronto amigos!
Hallo,

der Orbit begrüßt hier jeden Newbie mit einer Watschn. Mach dir nichts draus, der meint das nicht so.
Ich habe gerade mal bei Amazon geschaut: eure Bücher haben sehr gute Kritiken und das:
http://www.amazon.de/Don-Eric-die-M...=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1215601085&sr=8-3

Die Autoren verfolgen wohl mit diesem stilistisch nicht ganz gewöhnlichen Buch zwei Hauptziele:
1. die Vermittlung von Fachkenntnissen
2. die Widerlegung diverser Däniken-Argumentationen
...

klingt recht interessant.

Gruß Helmut
 

Orbit

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doneric
Unwissenschaftlich ist nicht, dass Du auf Dein eigenes Buch verweist, sondern dass Du diese Quelle nicht so deklarierst und dass Du bei dieser Gelegenheit nicht sagst, dass diese Beobachtung von Uranus durch die Maya sonst nirgends belegt sei.

Meine Kritik ist kein Versuch, Dich raus zu werfen. Wieso sollte ich das? Immerhin hast Du Dich bestimmt viel mehr mit der Thematik auseinander gesetzt als irgend jemand sonst hier.

Übrigens finde ich Eure Homepage ganz interessant und deren Layout hervorragend.

Gruss Orbit
 

Bynaus

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Weil wir diese Angelegenheit selbst untersucht haben, ist das Fazit unwissenschaftlich? Entschuldige bitte, aber diese Logik ist sehr befremdlich.

Orbit hat vollkommen recht. Als Quellenangabe ein Buch anzugeben, von dem man selbst der Autor ist (zudem noch ohne direkt darauf hinzuweisen, dass man der Autor ist), ist nicht nur "unwissenschaftlich" sondern auch sonst unkorrekt und entspricht etwa "es ist so weil ich es sage!"

Wenn schon, würden wir hier die Quelle erwarten, die euch in eurem Buch als Quelle gedient hat.

EDIT: Ups, das hat Orbit ja schon alles geschrieben.
 

pauli

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Wer interessiert sich denn noch für von Däniken? Diesen Namen habe ich seit Äonen nicht mehr gehört

EDIT ach du Elend, kann das angehen :confused: gibt es denn so viele Dumpfbacken auf der Welt?
Seine Bücher wurden in 32 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von 62 Millionen verkauften Exemplaren erreicht. Damit ist er, neben Charles Berlitz, einer der weltweit erfolgreichsten Autoren im Bereich der Sachliteratur.
Am geilsten ist natürlich der Beginn seiner Karriere
 
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doneric

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doneric
Unwissenschaftlich ist nicht, dass Du auf Dein eigenes Buch verweist, sondern dass Du diese Quelle nicht so deklarierst und dass Du bei dieser Gelegenheit nicht sagst, dass diese Beobachtung von Uranus durch die Maya sonst nirgends belegt sei.

Meine Kritik ist kein Versuch, Dich raus zu werfen. Wieso sollte ich das? Immerhin hast Du Dich bestimmt viel mehr mit der Thematik auseinander gesetzt als irgend jemand sonst hier.

Übrigens finde ich Eure Homepage ganz interessant und deren Layout hervorragend.

Gruss Orbit

Okay.
Was ist eigentlich passiert?

Ich fand diese Uranusinformation diskussionswürdig in diesem Forum.

Du fragst mich nach der Quelle, worauf ich das eigene Buch nenne.

Das wirkt tatsächlich insofern merkwürdig, dass es wie Werbung aussieht.

Worauf sollte ich mich aber sonst berufen, wenn ich erstens nicht weiß, ob sich jemand anders dazu hinreichend äußert und wir selbst die Angelegenheit ausführlich darlegen? Vielleicht hätte ich ausdrücklich dazuschreiben sollen: Vorsicht: Eigenes Buch! Dann stünde der Vorwurf der Werbung auch im Raum.

Egal jetzt, ich habe wohl selbst auch überreagiert. Ich werde in den nächsten Tagen eine Aktualisierung an unserer inzwischen lange nicht mehr bearbeiteten Webseite vornehmen und dabei das betreffende Uranuskapitel als PDF zur Verfügung stellen. Dann kann sich jeder ein Bild davon machen, ob diese Argumentation als Nachweis ausreicht.

Und was dieTeotihuacan-Planetenmodell-Freunde oder -gegner anbelangt, die brauchen sich auch nicht extra ein Buch kaufen, sondern können hier:
http://www.faszination2012.de/leseproben/Kapitel-11.pdf
nachlesen.

Auf weitere konstruktive Zusammenarbeit
doneric (bzw. Mario, das wisst ihr ja nun)
 

Aragorn

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So, jetzt wollen wir aber wieder die Kirche im Dorf lassen und aus einer Mücke keinen Elefanten machen.

Aragorn
Halt Dei Gosch, sonst kriegst auch ne Watschn. :)
Siehste. Was habe ich gesagt? Sogar Altuser dürfen sich seine Watschn abholen ;)
Seit der Orbi seine Wünschelrute verloren hat ist er halt etwas aggressiv. Also habt Mitleid mit ihm und seid freundlich zueinander :)

Wer interessiert sich denn noch für von Däniken?
z.B. Markus Pössel in "Phantastische Wissenschaft". Ist der Relativitätsexperte deshalb ein Crank? :confused:

Gruß Helmut (der auch schon böse getäuscht und Zitate nicht korrekt gekennzeichnet hat)
 

Bynaus

Registriertes Mitglied
Worauf sollte ich mich aber sonst berufen, wenn ich erstens nicht weiß, ob sich jemand anders dazu hinreichend äußert und wir selbst die Angelegenheit ausführlich darlegen? Vielleicht hätte ich ausdrücklich dazuschreiben sollen: Vorsicht: Eigenes Buch! Dann stünde der Vorwurf der Werbung auch im Raum.

Du hättest sagen können: In unserem Buch zum Thema haben wir das behandelt (es heisst so und so). Dort haben wir, gestützt auf jene Daten von hier und diese Informationen von dort gezeigt, dass die Mayas möglicherweise Uranus beobachtet haben...
 

doneric

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Hallo,
ja, ich hätte mich sofort outen sollen. Nun aber wieder zum sachlichen Gespräch.

Teotihuacan ist sehr interessant, weil von hier aus die "Eroberung und Einigung" des Mayareiches ausging (z.B. Tikal 378...). Weiß einer von Euch welchem Volke die ursprünglichen Teotihuacaner zuzuordnen sind? Andererseits gehen die Palenque-Mayas aus den Olmeken hervor. Wisst Ihr was zu weiteren Wurzeln der Maya? Letztlich haben bereits die Olmeken schon den Uranus beobachtet und auch den LongCount verwendet. Ich selbst habe mich intensiv mit dem Kalendersystem und der Astronomie bzw. Astrologie beschäftigt. Mein Freund aus Mexiko ist mehr der Experte für die Geschichte und Mythologie sowie für die Sprache und die Hieroglyphen. Er hat auch das Poopol Wuuj, die Mayabibel, übersetzt. Und er ist der Codexexperte. Ich glaube, das meiste habe ich jetzt geoutet.

chiao
doneric
 

galileo2609

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Und was ist jetzt so interessant daran, dass irgendwelche Mayas und Olmeken den Uranus beobachtet haben?

Grüsse galileo2609
 

FrankSpecht

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Sollen wir dein Buch lesen, um hinter deine Quellen zu gelangen?
"maya uranus" oder "maya uranos" in der SE ergibt für mich nur wirres Zeugs...

[EDIT]: Ah, galileo war schneller...
 

doneric

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Und was ist jetzt so interessant daran, dass irgendwelche Mayas und Olmeken den Uranus beobachtet haben?

Grüsse galileo2609

Hallo galileo2609,
als Teilnehmer am Forum "astronews" interessierst Du Dich unter anderem für Astronomiegeschichte. Was die Entdeckung des Uranus anbelangt, kann man die gängige Lehrmeinung bei Wikipedia nachlesen:

"Uranus (altgr. οὐρανός [uranós], „Himmel“) ist von der Sonne aus der siebte Planet im Sonnensystem und wird zu den äußeren, jupiterähnlichen (jovianischen) Planeten gerechnet. Er wurde 1781 von Wilhelm Herschel entdeckt und ist nach dem griechischen Himmelsgott Uranos benannt."

Ich ergänze mal, dass Herschel ein riesiges Teleskop benutzte.

Fazit: Die Leistung der Maya ist auch in dieser Hinsicht, genau wie auch hinsichtlich gewisser Genauigkeiten ihrer Beobachtungen bzw. Prognosen, gewaltig (so dass bestimmte Personen meinen, dass da die Außerirdischen ihre Finger mit im Spiel gehabt haben müssen)

tschüssi
 

doneric

Registriertes Mitglied
Sollen wir dein Buch lesen, um hinter deine Quellen zu gelangen?
"maya uranus" oder "maya uranos" in der SE ergibt für mich nur wirres Zeugs...

[EDIT]: Ah, galileo war schneller...

Hi Frank,
das musst Du für Dich selbst entscheiden, wenn Du Dich weitergehend für Mayaastronomie und das Kalendersystem interessierst. Schließlich kann ich nicht alles in das Forum schreiben. Aber das Uranuskapitel kommt demnächst auf meine Webseite, so dass Du deswegen das Buch nicht kaufen musst.

Ich freue mich schon, wenn drüber diskutiert wird.

Mario
 

Bynaus

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Ich ergänze mal, dass Herschel ein riesiges Teleskop benutzte.

"Riesig" kann man die fast schon "handlichen" Teleskope dieser Zeit wohl kaum bezeichnen: Mit einem Teleskop wie diesem soll Herschel seine Beobachtung des Uranus gemacht haben: http://hometown.aol.com/deepskyguy1/sevenfootreflector.html

Bei sieben Fuss Länge hat dieses Teleskop vielleicht 10 cm Durchmesser.

Hier noch Herschels eigener Bericht über die Entdeckung (ist es nicht krass, was man so alles im Internet abrufen kann? :D )
http://www.jstor.org/sici?sici=0261-0523(1781)71<492:AOACBM>2.0.CO;2-0&origin=ads&cookieSet=1

Zudem wurde Uranus schon zuvor von verschiedenen Astronomen beobachtet, bloss identifizierte man ihn nie als Planeten, sondern als Stern - bei der unübersichtlichkeit der Sternkataloge damals und angesichts einer Umlaufzeit von 84 Jahren durchaus verständlich.

Fazit: Die Leistung der Maya ist auch in dieser Hinsicht, genau wie auch hinsichtlich gewisser Genauigkeiten ihrer Beobachtungen bzw. Prognosen, gewaltig (so dass bestimmte Personen meinen, dass da die Außerirdischen ihre Finger mit im Spiel gehabt haben müssen)

Gähn, immer diese Ausserirdischen... Die Maya waren wohl (aus ihrem astrologischen Weltbild heraus) einfach darauf bedacht, kein noch so kleines Detail des Himmels zu verpassen: da sie während Jahrhunderten Astronomie betrieben, und Uranus von Auge und unter guten Bedingungen knapp zu erkennen ist, wäre es nicht sooo verwunderlich, wenn sie ihn früher oder später gefunden hätten. Ich würde dann allerdings erwarten, dass sie auch Vesta und allenfalls Pallas ebenfalls kannten, die beide unter (sehr) guten Bedingungen von Auge erkennbar sind.
 
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doneric

Registriertes Mitglied
Okay, bin ganz Deiner Meinung.

Was das Teleskop anbelangt, benutzte Herschel tatsächlich das 6-Zoll-Teil (15cm Durchmesser) und nicht das 12 m lange Riesending was ich noch in Erinnerung hatte.
 
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