Komet Siding Spring: Vorüberflug am Mars am 19. Oktober 2014

Dgoe

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Wie wahr,

ist aber auch ein winziger Komet, fast unsichtbar, da muss man aufpassen ihm nicht auf den Schweif zu treten..
Hat das Rendezvous nun seine Bahn verändert? Richtung Erde?

Gruß,
Dgoe
 

ralfkannenberg

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ist aber auch ein winziger Komet, fast unsichtbar, da muss man aufpassen ihm nicht auf den Schweif zu treten..
Hat das Rendezvous nun seine Bahn verändert? Richtung Erde?
Klar, wohin denn sonst ?

Das erklärt übrigens auch, warum sich die NASA derzeit so wortkarg gibt ... - bei einem 50 km-Brocken wäre der weit an der Erde vorbei in die Sonne geflogen und dort verdampft, bei einem 100 m-Brocken wäre er vom Schwerefeld des Mars aus dem Sonnensystem katapultiert worden.

Doch mit den 700 m haben wir leider die "Ar***-Karte" gezogen, der donnert jetzt voll Tempo zur Erde ! - Jetzt müssen wir halt hoffen, dass es noch einen zweiten solchen Kometen gibt - im Direktanflug, da sind die nämlich schneller, und dass die beiden dann - weit genug weg von der Erde - zusammenstossen.

Sonst ...


Und den zweiten suchen die jetzt eben fieberhaft, da bleibt halt keine Zeit für schöne Bildlein von der Curiosity.
 

Bynaus

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Dgoe schrieb:
Hat das Rendezvous nun seine Bahn verändert? Richtung Erde?

Ich kann dir zwei Dinge mit Sicherheit sagen:

1) Ja, das Rendezvous hat seine Bahn (leicht) verändert.
2) Nein, nicht "in Richtung Erde".

Wenn dem so wäre (2) hätten wir das schon sehr lange vor dem eigentlichen Vorbeiflug gewusst (dass es sich um eine Möglichkeit handelt).
 

Wotan

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...Aber die ursprüngliche Frage, wie gut man die Sterne am Marshimmel sieht (im Vergleich zur Erde), ist ja eigentlich immer noch nicht geklärt. Sicher, die Rover haben alle Bilder vom Sternenhimmel gemacht, also sieht man zumindest einige Sterne. Aber wie das für den Menschen aussehen würde - hat da jemand Informationen dazu gefunden?

Der Mensch würde auf dem Mars das sehen was er von der Erde aus sieht plus das was die Erdatmosphäre im Absorptionsspektrum filtert.

Aber auf dem Mars sind keine Menschen da sind Roboter mit CCD-Sensoren die sehen mehr:
Das Spektrum menschliche Auge endet mit dem roten Bereich, da fangen CCD-Chips erst richtig an. Größte Empfindlichkeit Auge irgendwo bei 500 nm und CCD-Sensoren irgendwo bei 800 nm. ca. 10-20% des CCD-Spektrums decken sich mit dem Spektralbereich des Auges, der Rest ist für das Auge unsichtbar.

Die Helligkeit der Sterne hängt vom jeweiligen Beobachtungsband ab.

magnitude
visuelle Helligkeit, Helligkeit wie sie dem Auge erscheint.
Magnitude mit dem Filter fürs Menschliche Auge.
Vmag Optical V band between 500 and 600 nm

Andere Filter: IRmag 600 bis 1000 nm usw.
Color index or magnitude difference
I-mag Optical I band between 750 and 1000 nm
R-mag Optical R band between 600 and 750 nm
B-mag Optical B band between 400 and 500 nm
U-mag Optical U band between 300 and 400 nm

Diesen Werte sind in den astronomische Datenbank enthalten.

http://cds.u-strasbg.fr/

Quelle: Strasbourg astronomical Data Center

Grüße
Wotan
 
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Bynaus

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Der Mensch würde auf dem Mars das sehen was er von der Erde aus sieht plus das was die Erdatmosphäre im Absorptionsspektrum filtert.

Minus das was die Marsatmosphäre filtert... (im Fall von Staub kann das durchaus relevant sein, vermute ich).

Die Helligkeit der Sterne hängt vom jeweiligen Beobachtungsband ab.

Richtig - und mich (uns?) interessierte nun, ob das menschliche Auge von der Marsoberfläche aus eher mehr oder eher weniger Sterne sehen würde als von der Erdoberfläche aus (letzteres natürlich unter guten Bedingungen). Für mehr Sterne spricht die dünnere Atmosphäre. Für weniger spricht der Staub in der Luft. Es wäre interessant, zu wissen, wieweit sich die zwei Effekte gegenseitig aufheben bzw. welcher Effekt allenfalls dominiert. Die von Herr Senf verlinkte Antwort scheint zu implizieren, dass die dünnere Atmosphäre "gewinnt" (Sterne bis 6.4te Grösse können gesehen werden, während auf der Erde "nur" Sterne bis 6. Grösse gesehen werden), aber da dies ohne Quellenangabe geschah, ist es schwierig nachzuvollziehen.
 

zabki

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Wie sieht es denn ohne Atmosphäre und ohne Staub aus, was kann von einer Weltraumstation oder vom Mond aus gesehen werden?
 

Wotan

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Minus das was die Marsatmosphäre filtert... (im Fall von Staub kann das durchaus relevant sein, vermute ich).
Richtig - und mich (uns?) interessierte nun, ob das menschliche Auge von der Marsoberfläche aus eher mehr oder eher weniger Sterne sehen würde als von der Erdoberfläche aus (letzteres natürlich unter guten Bedingungen). Für mehr Sterne spricht die dünnere Atmosphäre. Für weniger spricht der Staub in der Luft. Es wäre interessant, zu wissen, wieweit sich die zwei Effekte gegenseitig aufheben bzw. welcher Effekt allenfalls dominiert. Die von Herr Senf verlinkte Antwort scheint zu implizieren, dass die dünnere Atmosphäre "gewinnt" (Sterne bis 6.4te Grösse können gesehen werden, während auf der Erde "nur" Sterne bis 6. Grösse gesehen werden), aber da dies ohne Quellenangabe geschah, ist es schwierig nachzuvollziehen.

Hallo Bynaus,

Staub fällt uns Menschen als erstes auf, da er das visuelle Licht filtert, das kennen wir aus der alltäglichen Umgebung. Längere Wellenlängen durchdringen Staub wesentlich besser als das visuelle Licht, das hilft uns nicht weiter denn diese längeren Wellenlängen kann unser Auge nicht wahrnehmen.

Unser Auge sieht, vom sichtbaren licht, alles was nicht vorher gefiltert wurde.
Filter sind:
Wolken aus Wasserdampf.
Staub
Gase wie Sauerstoff O[SUB]2[/SUB] und Ozon O[SUB]3[/SUB], siehe Diagramm.

Das entspräche: V-mag[SUB]Erde[/SUB]

http://satgeo.zum.de/satgeo/methoden/anwendungen/satgeo_spektrum/seiten/spektrum_sonnenstrahlung.htm

Quelle?: satgeo.zum.de

Auf dem Mars läßt man die Filterbereiche weg die dort nicht vorhanden sind, dann hat man in etwa das was ein Auge dort sehen würde. Es wird etwas mehr sein als auf der Erde.

Das entspräche: V-mag[SUB]Mars[/SUB]

Das kann nur ein theoretischer Wert sein, menschliches Augen waren noch nicht auf dem Mars.

Grüße
Wotan
 

Dgoe

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Wie sieht es denn ohne Atmosphäre und ohne Staub aus, was kann von einer Weltraumstation oder vom Mond aus gesehen werden?
Na, alles!

Alles Licht, was es geschafft hat bis dorthin zu kommen und dann nicht mehr durch einen Vorhang wie einer Atmosphäre gefiltert wird.
Die Frage zielt aber wahrscheinlich eher auf die scheinbare Helligkeit ab, siehe Erde 6,0 mag, Mars 6,4 mag, Raumstation ? mag. Dazu habe ich einen Extremwert gefunden, den Hubble im Erdorbit erkennen konnte:
Im Hubble Extreme Deep Field sind noch Galaxien mit einer Helligkeit von 31,5 mag erkennbar.

Gruß,
Dgoe

EDIT: Wieviele Größen das menschl. Auge aus dem Orbit erkennt, und damit umgerechnet, wieviel die Atmosphäre optisch wegfiltert, habe ich nichts zu gefunden auf die Schnelle.
Anmerkung: Alle 5 mag mehr nimmt die Helligkeit 100-fach ab. Auch relevant:
Ursprünglich wurde unter scheinbarer Helligkeit jene verstanden, wie sie dem Auge erscheint. Sie wird heute visuelle Helligkeit genannt – im Gegensatz zur fotografischen Magnitude, die einer etwas anderen spektralen Empfindlichkeit entspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bynaus

Registriertes Mitglied
Staub fällt uns Menschen als erstes auf, da er das visuelle Licht filtert, das kennen wir aus der alltäglichen Umgebung.

Eben deshalb die Frage, ob es genügend Staub in der Marsatmosphäre gibt, um das theoretisch bessere Seeing (= durch dünnere Atmosphäre) auf erdähnliche Werte herunterzuholen - oder nicht. Diese Frage kann man nicht qualitativ beantworten, nur quantitativ. Eben deshalb hätte mich interessiert, wo die 6.4 Mag-Angabe herkommt.

Es wird etwas mehr sein als auf der Erde.

Das ist immer noch qualitatitv - und immer noch vermutet.

Im Hubble Extreme Deep Field sind noch Galaxien mit einer Helligkeit von 31,5 mag erkennbar.

Jaha, aber hier gehts auch um die Lichtsammelfläche, Spektralbereich und die Integrationszeit. Die Frage ist doch, was das menschliche Auge mit seiner typischen Lichtsammelfläche, seiner Empfindlichkeit im sichtbaren Spektralbereich und ca. 1/20 Sekunden Integrationszeit noch erkennen kann. Und das wird MIT SICHERHEIT nicht 31.5 mag sein!
 

Dgoe

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Hallo zabki, Hallo Bynaus,

obwohl mein Post nicht besonders lang war, pickt ihr Euch genau diese Dinge heraus, die jeweils exakt im nächsten Satz schon von mir relativiert wurden. *Tse, tse...*

Klingt etwas übertrieben, oder? :)
Jaja ;), daher ja:
Alles Licht, was es geschafft hat bis dorthin zu kommen und dann nicht mehr durch einen Vorhang wie einer Atmosphäre gefiltert wird.
...
Aber danke für die Bemühungen!
Gerne, hat mich auch interessiert.


Jaha, aber hier gehts auch um die Lichtsammelfläche, Spektralbereich und die Integrationszeit. Die Frage ist doch, was das menschliche Auge mit seiner typischen Lichtsammelfläche, seiner Empfindlichkeit im sichtbaren Spektralbereich und ca. 1/20 Sekunden Integrationszeit noch erkennen kann. Und das wird MIT SICHERHEIT nicht 31.5 mag sein!
Da kennst Du meine Augen schlecht. :cool: *scherz*
Aber ja, daher ja:
EDIT: Wieviele Größen das menschl. Auge aus dem Orbit erkennt, und damit umgerechnet, wieviel die Atmosphäre optisch wegfiltert, habe ich nichts zu gefunden auf die Schnelle. (...)
War auch mehr als Antwort auf zabkis Frage gemünzt. Vielleicht hatte sich das Edit auch überschnitten, sorry.

Gruß,
Dgoe
 

SFF-TWRiker

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Es gab / gibt Menschen, die die vier galileischen Monde sehen können.
Etwa gab es indigene Menschen, die den ersten Europäern sagten, dass es vier Tänzer um den Jupiter gibt, außerdem wurden zur Zeit der ersten Teleskope einige Menschen die sagen konnten welche Monde gerade links/rechts des Jupiters waren, was dann mit Teleskop überprüft wurde.
 

Dgoe

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Hallo,

echt interessant. Mir viel noch etwas ein, was ich gleich recherchieren wollte, leider finde ich spontan dazu partout nichts.

Denn eine Lichtquelle erscheint ja aus der Entfernung größer, als sie ist. Sie überstrahlt ihren eigenen Rand oft um ein Vielfaches. Man kann die Lichtquelle sehen, aber das was man sieht, hat einen viel viel zu großen Durchmesser.

Wo gibt es denn dazu Beispiele? Kerze, Scheinwerfer, Stern... Komet - aus der und der Entfernung, so und so viel größer, wie in echt...

Gruß,
Dgoe
 

Sissy

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Hi,

interessante Spekulationen, was ihr da treibt mit der visuellen Grenzgröße für Menschen auf dem Mars. Habt Ihr auch bedacht, daß ein Mensch durch den Helm eines Raumanzuges gucken müßte? Denn Nachts ist die (eh nicht atembare) Atmosphäre auch noch sackrisch kalt! So um die -80 bis -150°C! Die Augäpfel würden schneller vereisen, als der hypothetische Mensch auf dem Mars "Huch" sagen könnte!

Mit einem nagelneuen, noch nie abgewischten Helm würde man so viele Sterne sehen wie von der Erdoberfläche aus. Aber nach wenige Minuten auf der Marsoberfläche ists mit der Jungfräulichkeit des Helms vorbei. Dann lagert sich Staub elektrostatisch auf dem Helm ab. Und dadurch sinkt die Erkennbarkeit der Sterne. Hat man dann mal mit nem Handschuh drübergewischt, ist es vorbei mit der "Nachtsicht". Dann hat man tausende Mikrokratzer auf dem Helm. Die machen "Lichthöfe" um hellere Sterne und es ist, als ob mann insgesamt durch Nebel guckt. Fragt sich auch, welchen Teil der Erdoberfläche man da als Vergleichsstandort hernimmt.

Kennt Ihr die Staub-, Ruß- und Aerosolbelastungen von asiatischen Ballungsräumen aus dem Fernsehen? Dort ist der Himmel ockerfarben statt blau. Oder der Himmel über LA. Als ich 2012 beim Landeanflug aus dem Fenster sah, konnte ich den Smoganteil ebenfalls als pastelligen ockerfarbenen "Layer" über der Stadt bewundern.

Die CCD-Kameras der Rover sind für "Tageslichtaufnahmen" konzipiert. Und mit ein bissy Trickserei beim Programmieren können sie auch für Nachtaufnahmen hergenommen werden. Aber nur Belichtungszeiten zwischen 1, 10 und (soweit ich mich erinnere) maximal 50 Sekunden. Bei so langen Belichtungszeiten rauschen die Kameras fürchterlich.

Genau wie meine Spezialkameras, die ich für Planetenaufnahmen hernehme. Nur kann ich das Rauschen durch Darks und viele Aufnahmen (1000ende davon) samt Bildbearbeitung (Stacken) eliminieren. Diese Möglichkeit haben die NASA Mitarbeiter aber nicht. Die kriegen Einzelbilder per Richtfunk übertragen. Da kann man keine Datenströme mit mehrern GB übertragen. Das packen die internen Speicher der Kameras nicht.

Mangels Magnetfeld sind die Chips viel stärker der kosmischen Strahlung ausgesetzt. Ich finde es schon erstaunlich, daß die Kamerachips und auch die Ausleseelektronik überhaupt so lange durchhält. Konzipiert waren die Kameras von Opportunity und Spirit für 90 Tage, die von Curiosity für 2-5 Jahre. Und wie lange haben sie funktioniert? Bzw funktionieren immernoch...

Wer sich selber mal ein Bild von der Geschichte machen möchte, dem empfehle ich, sich ne billigst-Rückfahrkamera für nen Pkw und nen passenden 7" Monitor bei Ebay zu kaufen. Kostet zusammen ca. 35 - 40 Euro. Tagsüber liefern die recht brauchbare Bilder. Und dann guckt mal zu, wie sich das Bild in der Dämmerung verändert. Die Kameraautomatik versucht durch Verlängern der Belichtungszeit (Auslesegeschwindigleit von 1/10.000 s auf 1/25 s) und Hochregeln vom Verstärker die minimal notwendige Lichtstärke für den Chip so lange wie möglich zu halten...

Als langjährige Marsbeobachterin weiß ich, daß die Atmosphärenzusammensetzung von Mars innerhalb von Stunden oder Tagen stark schwankt. Manchmal gibt es Zeitfenster mit wenigen Stunden, in denen das sog. "violet clearing" eintritt. Dann wird die Atmosphäre fast durchsichtig und man erkennt wahnsinns viel an Albedostrukturen. Und am nächsten Tag guckt man wieder durch eine reichlich staub- und dampfgetrübte Atmmosphäre... Die Planetenwissenschaftler diskutieren, daß das mit dem solaren Magnetfeld zusammenhängt. Je stabiler/ungestörter, desto weniger statische Aufladung durch kosmische Strahlung. Auch Koronale Massenauswürfe, die Richtung Mars ziehen, sollen Einfluß haben. Denn auch deren Energie reicht aus, um feinste Staubpartikel am Boden aufzuladen. Und je stärker die Aufladung, desto eher werden sie vom Wind hochgehoben, reiben an anderen Körnchen, schlagen die auch lose und um so trüber die Atmosphäre...

CS
Sissy
 

Dgoe

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Hallo Sissy,

an das Helmvisier hatte ich tatsächlich nicht gedacht. Ich hätte mich aber daran erinnert, bevor ich die Türe aufgerissen hätte...

Mit einem nagelneuen, noch nie abgewischten Helm würde man so viele Sterne sehen wie von der Erdoberfläche aus.
Und woher weißt Du das?

Gruß,
Dgoe
 

Bernhard

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Hat man dann mal mit nem Handschuh drübergewischt, ist es vorbei mit der "Nachtsicht". Dann hat man tausende Mikrokratzer auf dem Helm. Die machen "Lichthöfe" um hellere Sterne und es ist, als ob mann insgesamt durch Nebel guckt.
Hallo Sissy,

das halte ich für etwas übertrieben mit einem Hang zur Astro-Paranoia, bedingt durch die modernen Luxus-Optiken hier auf der Erde :) . Man würde in solchen Fällen dem Raumfahrer natürlich ein Mikrofasertuch mitgeben und damit könnte er dann durch ein hochwertiges Visier sicher viele Male ungetrübt den Sternenhimmel genießen.

Die lange Lebensdauer der Solarzellen auf den Mars-Rovern zeigt ebenfalls, dass die Marsatmosphäre sicher nicht derart aggressiv ist, wie in dem Zitat beschrieben.
MfG
 

ralfkannenberg

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Es gab / gibt Menschen, die die vier galileischen Monde sehen können.
Etwa gab es indigene Menschen, die den ersten Europäern sagten, dass es vier Tänzer um den Jupiter gibt, außerdem wurden zur Zeit der ersten Teleskope einige Menschen die sagen konnten welche Monde gerade links/rechts des Jupiters waren, was dann mit Teleskop überprüft wurde.
Hallo SFF-TWRiker,

das halte ich für ein Gerücht, da der helle Jupiter die überstrahlt. Man müsste also den Jupiter abdecken, z.B. an einer Mauer. Allerdings dreht sich die Erde recht schnell, d.h. innerhalb weniger Sekunden sind dann auch die Jupitermonde hinter der Mauer verschwunden.

Zudem widersprechen die Jupitermonde dem damals vorherrschenden Weltbild, gemäss dessen sich alles um die Erde dreht, d.h. die Leute damals hatten irgendwie auch keinen Grund, solche Monde zu vermuten und die dann mit allerlei Tricks ohne Feldstecher nachzuweisen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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