Keine naheliegende Erklärung für DM

Rainer

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... ist im Kontext von Schwarzschuld wunderbar, aber i.A. nicht

(nur darum geht es mir; wenn wir uns auf den Kontext der Schwarzschild-Metrik beschränken, ist alles prima)
Doch selbstverständlich.
Das ergibt sich aus der linearen Überlagerung. (Superposition)
Φ = Σ.Φ.i = -Σ.(m.i/r.i)G
 

TomS

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Doch selbstverständlich.
Das ergibt sich aus der linearen Überlagerung. (Superposition)
Φ = Σ.Φ.i = -Σ.(m.i/r.i)G
Die gilt in der ART bekanntermaßen nicht.

Außerdem ist diese Form der Metrik schon in anderen einfachen Fällen nicht mehr gültig, z.B. für die Kerr-Metrik.
 

Rainer

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Nee.

Die Summe zweier Lösungen ist i.A. keine Lösung mehr.
Die Lösungen müssen schon die gleiche Metrik aufweisen. Dann ergibt die Summe auch eine Lösung.

Naja das gilt sicher noch allgemeiner. Die Elemente der Lösungen müssen kompatibel sein, sagen wir mal so.

Kombiniere ich zweimal Schwarzschild, dann habe ich einen fixen Abstand zwischen den Gravizentren vorausgesetzt, dass dieser sich ändert, ist dann natürlich noch nicht Teil des Ergebnisses. Eine dynamische Kombination wird schwierig werden.

Beim Potential geht es aber nur um eine Augenblicksbewertung.
 
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TomS

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Es gibt einen einzigen trivialen Spezialfall, in dem das funktioniert, wenn du nämlich die beiden Massenpunkte an den selben Ort setzt.

Wenn du zwei Schwarzschild-Lösungen addierst, wobei die beiden Massenpunkte an unterschiedlichen Orten sitzen, so ist das Ergebnis sicher keine Lösung für eine Raumzeit mit zwei Massenpunkten.

Man kann das übrigens leicht einsehen: zwei sich umkreisende Massen strahlen Gravitationswellen ab, die Summe zweier Schwarzschild-Metriken leistet das nicht.

Ich denke, du gehst von diesem Spezialfall aus, indem du aus der Metrik das Newtonsche Gravitationspotential extrahierst. Aber das ist wirklich ein absoluter Spezialfall, den man nicht verallgemeinern darf.

Ist aber wahrscheinlich egal, es gab meines Erachtens oben nur noch einen einzigen strittigen Punkt, nämlich die Frage, inwiefern Frequenzverschiebung aus dem Zeitverlauf in den jeweiligen Messgeräten resultiert. Dazu brauchen wir diese Diskussionen hier tatsächlich nicht.
 

Rainer

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inwiefern Frequenzverschiebung aus dem Zeitverlauf in den jeweiligen Messgeräten resultiert.
Dass dies eindeutig so ist, ergibt sich schon aus der Zeitdilatation.
τ = σ·t
Die Messunterschiede sind exakt die Blauverschiebung. Wie soll man eine Frequenz denn sonst messen, als mit Zeit? Energie wird mit Zeit gemessen. Kennst Du die Grundgrößen des SI?
Würde sich die Frequenz tatsächlich ändern, dann müsste eine andere Diskrepanz gemessen werden.
 

TomS

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Sei halt so nett und lies noch mal durch, was ich weiter oben geschrieben habe: weder geht das so aus meinen Gleichungen hervor, noch werden in der Praxis Frequenzen gemessen, es handelt sich um Energien.

Dass man Letztere in Frequenzen umrechnen kann, bestreite ich natürlich nicht. Dass man mittels anderer Messungen direkt die Zeitdilatation nachweisen kann, bestreite ich auch nicht. Nur die Identifizierung von Rotverschiebung und einem anderen Zeitverlauf in den Messgeräte halte ich für irreführend.

Es handelt sich nicht um einen Effekt, den ich in den Geräten irgendwie verorten kann.

Dass dies logisch nichts mit dem Geräten zu tun haben kann, sieht man wiederum an den Gleichungen: diese liefern die korrekten Ergebnisse für den Effekt, beinhalten die Geräte jedoch nicht.
 

Rainer

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Nur die Identifizierung von Rotverschiebung und einem anderen Zeitverlauf in den Messgeräte halte ich für irreführend.
Es ist egal, was Du konkret misst, denn Energie und Zeit sind äquivalent.
Denk es Dir ganz einfach als Geschwindigkeit im Bohr Orbital. α·c ist aus der Ferne beobachtet nur
ve' = α·c' = σ·α·c
Alle Energiestufen sowie Differenzen sind ganz einfach um den Faktor σ reduziert.
Lokal merkt man davon nichts, sondern die Energie im Nullpotential erscheint um den Faktor 1/σ gegenüber gleichen lokalen Ereignissen erhöht.
 
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Bernhard

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Es gibt eine neue Arbeit zum Thema: Indefinitely Flat Circular Velocities and the Baryonic Tully-Fisher Relation from Weak Lensing, Tobias Mistele et al., arxix.org, 14.06.2024. Die Autoren untersuchten mit einer speziellen Methode mit Gravitationslinsen den extrem fernen Bereich von Rotationskurven. In diesem Bereich sagen das typische Modell mit Dunkler Materie einen Abfall der Rotationskurven voraus, der aber mit der vorgestellten Methode nicht bestätigt,bzw. "schwach" widerlegt werden konnte.

Siehe auch Bad news for dark matter: This data doesn't fit at all , YouTube, Sabine Hossenfelder, 26.06.2024
 

TomS

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Es gibt eine neue Arbeit zum Thema: Indefinitely Flat Circular Velocities and the Baryonic Tully-Fisher Relation from Weak Lensing, Tobias Mistele et al., arxix.org, 14.06.2024. Die Autoren untersuchten mit einer speziellen Methode mit Gravitationslinsen den extrem fernen Bereich von Rotationskurven. In diesem Bereich sagen das typische Modell mit Dunkler Materie einen Abfall der Rotationskurven voraus, der aber mit der vorgestellten Methode nicht bestätigt,bzw. "schwach" widerlegt werden konnte.
Die Argumentation der online-Veröffentlichung ist schräg.

Es wird so getan, als ob aus den Berechnungen zu den flachen Rotationskurven weit draußen irgendetwas folgen würde; das ist aber nicht der Fall, da es sich um rein hypothetische Kurven in Bereichen ohne Messdaten geht.
 

TomS

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… ob ich es noch erleben werde, dass die MOND-Jungs aufgeben ? Den Niedergang der SUSY musste ich ja leider noch miterleben.
Warum sollten sie? Die DM-Vertreter glauben an eine immer weiter schwindende Möglichkeit, die sich asymptotisch der der MOND-Vertreter nähert. 5-sigma droht auch nicht, also … 🙃
 
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