Ist die Zeitdilatation ein fundamentales Phänomen?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

DerMichael

Registriertes Mitglied
Weiß nicht aber kann man die Zeitdilatation vielleicht mit einem begrenzten Ereignispotential erklären, wonach es (z.B. pro Raumabschnitt) nicht beliebig viele Ereignisse geben kann?

Eine denkbare Erklärung wäre ein Grundteilchenäther und dass alle Phänomene durch Schwingungen der Grundteilchen gebildet werden. Die Grundteilchen können halt nicht beliebig schnell schwingen, insbesondere nicht im grob strukturierten Normalraum, wo es ja auch die begrenzte Lichtgeschwindigkeit gibt. Wenn sich etwas sehr schnell bewegt, dann bleibt weniger freies Ereignispotential für etwas anderes. Naturgesetze und Naturkonstanten ergeben sich vielleicht aus der inneren Feinstruktur der maßgeblichen Grundteilchen (es kann mehrere Arten geben), indem die Schwingungen (welche alle Phänomene erzeugen) von den Grundteilchen entsprechend ihrer inneren Struktur verarbeitet werden.

Ja und wieso gibt es bei der Gravitation eine Zeitdilatation? Na weil im Grundteilchenäther alle Phänomene durch Schwingungen realisiert sind, also auch Gravitation und diese Schwingungen reduzieren das freie Ereignispotential. Demzufolge sollten auch Magnetfelder und elektrische Felder eine Zeitdilatation verursachen. Weil die uns bekannte Materie womöglich nur ein Schwingungsmuster ist, sollte auch Materie eine Zeitdilatation verursachen - passend zur gravitativen Zeitdilatation. Siehe auch Der Beweis eines Grundteilchenäthers?

Alternativ könnte der völlig unbeschriebene und ungeklärte einsteinschen Raum irgendwie ein begrenztes Ereignispotential haben aber das mit dem schwingenden Grundteilchenäther ist vielleicht gar nicht so doof, denn wie können eigentlich große Kraftfelder existieren? Wieso braucht es für Gravitation angeblich eine Raumzeit aber nicht für elektrische und magnetische Felder?

Noch ein Gedanke: vermutlich leben wir in der Realität aber so etwas wie die Zeitdilatation könnte sich in einer Computersimulation ereignen, wo das Ereignispotential durch die Rechenleistung begrenzt ist. Zwar könnte es da auch starke Schwankungen geben aber es ist auch naheliegend, dass das Ereignispotential in einer Computersimulation unterhalb der maximal möglichen (Rechenleistung) begrenzt wird, um diesbezügliche Schwankungen und Hänger zu vermeiden. Siehe auch Das Universum - ein Automat? und ein paar weitere Gedanken - ach und übrigens: die Idee ist gar nicht so neu.

"... In einem materiellen Medium wie Luft oder Glas ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts kleiner. ... Das Verhältnis der Lichtgeschwindigkeit in Vakuum zu der in einem Medium ist der (frequenzabhängige) Brechungsindex n des Mediums. ... In Materie ist n > 1, das Licht also langsamer als im Vakuum. In bodennaher Luft ist die Lichtgeschwindigkeit etwa 0,28 ‰ geringer als im Vakuum (also ca. 299.710 km/s; n = 1,00028), in Wasser beträgt sie etwa 225.000 km/s (˜ 25 % geringer; n = 1,33) und in Gläsern mit hohem Brechungsindex bis hinab zu 160.000 km/s (˜ 47 % geringer; n = 2,14). ..." Lichtgeschwindigkeit

Das paßt womöglich sehr gut zu einem begrenzten Ereignispotential und dass auch Materie eine Zeitdilatation verursacht. Vielleicht ist Zeitdilatation ein fundamentales Phänomen und ein Schlüssel zur Weltformel.

Ursache und Wirkung - die Zeitdilatation braucht eine Ursache, eine präzise Erklärung, warum es sie gibt und wie sie entsteht.

Das sollte sich doch erforschen lassen, oder? Man könnte z.B. starke Magnetfelder und elektrische Felder erzeugen und prüfen, ob die vielleicht die Lichtgeschwindigkeit verlangsamen. vielleicht kann man auch bei Magnetar etwas erkennen - wer sucht, der findet.

Ich habe dazu keine Gleichungen aber kann es sein, dass auch die derzeitige Wissenschaft gar keine Gleichung hat, welche das Außmaß der Zeitdilatation allgemein und grundlegend erklärt? Okay, es gibt den Lorentzfaktor aber gibt es eine kombinierte Gleichung zur Zeitdilatation bei Gravitation, Geschwindigkeit und ggf. weiteren Einflußfaktoren? Der Punkt ist: wenn die Zeit bei Lichtgeschwindigkeit relativ zu einem ruhenden Beobachter stillsteht, wie ist das dann in einem sehr starken Gravitationsfeld? Steht da Zeit da früher als bei Lichtgeschwindligkeit still oder wird Lichtgeschwindligkeit aufgrund des begrenzten Ereignispotentials erst gar nicht erreicht?

Mit diesem Gedankengang kann die Zeitdilatation nicht weniger als der Beweis für ein festes Bezugssystem (z.B. der Grundteilchenäther) sein und damit die Relativitätstheorie widerlegen.

Ja, das sind für manche ungewohnte Gedanken aber solange die Weltformel noch nicht gefunden ist, solange sich Relativitätstheorie und Quantentheorie beißen, solange muss man nach neue Ideen und Ansätzen Ausschau halten. (alles imho)

"... Theories unifying gravity and electromagnetism naturally give rise to the question of whether there is a time-dilation-like effect associated with the electromagnetic 4-potential. This notion has been widely rejected, but a handful of theories explicitly predict such an effect [1–7]. At least to first order, all of them agree on its magnitude, but it has not been clear why. Here, we show that the magnitudes of both gravitational and EM time dilations can be computed from elementary considerations (E = hv and E = mc²) that are independent of specific unified theories. This demonstrates that EM time dilation must be a feature of any unified theory that is compatible with both Special Relativity and Quantum Mechanics. ..." The magnitude of electromagnetic time dilation
 

SFF-TWRiker

Registriertes Mitglied
Wenn man auf Planck-Zeit und Planck-Raum heruntergeht, hat man Null Ereignisse pro Einheit.
Lichtgeschwindigkeit ist ein Maximum im Vakuum. Kein Vakuum, Geschwindigkeit kleiner. Wie Du ja auch schreibst.
Wenn es keine Veränderung gibt, macht es keinen Sinn von Raum und Zeit zu sprechen
Was ist ein sehr starkes Gravitationsfeld? Oder meinst Du eine Singularität?

Mir ist nicht klar, was Du für eine Vorstellung von Wissenschaft hast, aber die Überprüfung und Widerlegung von Theorien ist nicht ungewohnt.

Du stellst einige Behauptungen zur Diskussion. Wer stellt diese Behauptungen auf?
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
Warum beschäftigt sich die Wissenschaft nicht damit?

Wenn man auf Planck-Zeit und Planck-Raum heruntergeht, hat man Null Ereignisse pro Einheit.

Trotzdem passiert dauernd eine Menge im Universum und somit muss auch etwas in den kleinsten Einheiten geschehen.

Wenn es keine Veränderung gibt, macht es keinen Sinn von Raum und Zeit zu sprechen

Zeit existiert nicht real. Zeit ist nur ein sehr nützliches theoretisches Konzept.

Nur die Gegenwart (bzw. das in der Gegenwart Existente) existiert real. Vergangenheit und Zukunft existieren nicht real - das ist logisch, weil eine real existierende Vergangenheit und/oder Zukunft riesige Mengen an Materie/Energie benötigen würde.

Es gibt keinerlei Beweis, für eine real existierende Zeit, Vergangenheit oder Zukunft - dass die Gegenwart (bzw. das in der Gegenwart Existente) ist klar und ausreichend.

Was ist ein sehr starkes Gravitationsfeld? Oder meinst Du eine Singularität?

Vermutlich steht die Zeit bei Lichtgeschwindigkeit und in einem scharzen Loch im Normalraum quasi still aber es gibt keine Gleichung, die das beschreibt, oder?

Das kann ein Hinweis darauf sein, dass es für die Zeitdilatation eine tiefere Grundlage/Ursache gibt aber dergleichen ist noch unbekannt und unerforscht. Man hat bei Geschwindigkeit und Gravitation eine Zeitdilatation beobachtet aber hat keinen Schimmer, wie es dazu kommt.

Noch erstaunlicher: die Wissenschaft hat keine Erklärung, wo die Naturgesetze/Naturkonstanten sind und wie sie überall gleichartig wirken. Das ist der totaler Hammer, dass man das nicht weiß und dass das nicht stärker thematisiert wird. Die Erklärung dazu ist ein Schlüssel zur Weltformel.

Die einzige bisher bekannte Erklärung ist ein Grundteilchenäther, wo sich die Naturgesetze/Naturkonstanten aus der inneren Struktur der Schöpfungsgrundteilchen ergeben: alle Phänomene sind Schwingungen dieser Schöpfungsgrundteilchen und diese Schwingungen werden gemäß der inneren Struktur der Schöpfungsgrundteilchen verarbeitet. Mit einem Grundteilchenäther ist auch die Existenz von Kraftfeldern erklärlich.

Was ich noch nicht weiß und was meine Frage an Wissenschaftler wäre: können Schwingungen in komplexen dreidimensionalen und vermutlich fraktalen Räumen der Schöpfungsgrundteilchen (mit vermutlich einem Durchmesser von z.B. ca. 10^-27 m) so verarbeitet werden, dass sich die uns bekannten Phänomene (Energie, Materie, Kräfte, usw.) ergeben?

Die Berechnung der Schöpfungsgrundteilchen ist natürlich noch viel schwieriger aber vielleicht ist das Fadenmodell ein guter Ansatz, siehe auch Das Fadenmodell (strand tangle model) im Vergleich zu anderen Theorien und Tangles of strands - a conjecture.

Du stellst einige Behauptungen zur Diskussion. Wer stellt diese Behauptungen auf?

Ich habe Beitrag #1 geschrieben aber es kann sein, dass auch andere schon einiges davon gedacht und geschrieben haben.

Die Frage ist doch eher: Warum reagiert die Wissenschaft nicht darauf? Ich habe da ein paar sehr vielversprechende Punkte genannt, die Wissenschaft müsste weltweit aus dem Häuschen sein aber was ist? Nix is, jedenfalls nicht öffentlich bekannter. (alles imho)
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
Endstark

... wo soll denn die Frage nun beantwortet werden

Hier, weil hier schon mehr steht, auch im Eingangsposting (nämlich der Absatz mit "Noch ein Gedanke").

Eine denkbar kurze Antwort auf die Frage "Ist die Zeitdilatation ein fundamentales Phänomen?" ist: Ja.

Für eine umfassende Erklärung der Zeitdilatation auch mit Gleichungen und Beschreibung der Schöpfungsgrundteilchen (sehr schwer, vermutlich gibt es erstmal nur Näherungen und einfache Gleichungen aber keine exakte Darstellung der inneren Struktur, weil die Schöpfungsgrundteilchen vermutlich mehrere fraktale Zustandsräume mit weiteren Möglichkeiten haben) gibt's wenigstens einen Nobelpreis.

Wem mein Erklärungsansatz mit dem Grundteilchenäther nicht gefällt, kann auch eine andere These zur Zeitdilatation bringen.

Call me stupid aber ein (rühmlicher) Platz in der Geschichte ist mir schon längst sicher. Das hier ist ein endstarkes Thema. (alles imho)
 

SFF-TWRiker

Registriertes Mitglied
Zum Ende von #3
Michael, ich gehe sehr stark davon aus, dass Du und weitere mindestens 95 %, darunter auch ich, nicht beurteilen, können, was jenseits von Veröffentlichungen in der scientific community erarbeitet wird. Die Naturgesetze und -konstanten sind so, weil es sonst kein Universum gäbe, in dem jemand darüber nachdenken könnte und wenn man sich Tabellen der Naturkonstanten ansieht, erkennt man, dass diese zwar erstaunlich exakt sind, aber nicht vollkommen konstant. Viele bezeichnen die Hubble-Konstante beispielsweise als Hubble-Parameter.
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Die Frage ist doch eher: Warum reagiert die Wissenschaft nicht darauf? Ich habe da ein paar sehr vielversprechende Punkte genannt, die Wissenschaft müsste weltweit aus dem Häuschen sein aber was ist? Nix is, jedenfalls nicht öffentlich bekannter. (alles imho)
Hallo Michael,

dass "die Wissenschaft" nicht auf Deine Vorschläge reagiert könnte auch damit zusammenhängen, dass man diese dort nicht so gut findet wie Du denkst.

Schon mal daran gedacht ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Vermutlich steht die Zeit bei Lichtgeschwindigkeit und in einem scharzen Loch im Normalraum quasi still aber es gibt keine Gleichung, die das beschreibt, oder?
Hallo Michael,

zunächst einmal musst Du definieren, wo sich Dein Beobachter befindet.

Was das Stillstehen der Zeit bei Vakuum-Lichtgeschwindigkeit anbelangt so "kann" man das anschaulich "irgendwie" so beschreiben; mir persönlich lieber wäre indes folgende Wortwahl: Es gibt kein Inertialsystem, in dem das Licht ruht.

Warum bist Du der Meiunung, dass es keine Gleichung gibt, die das beschreibt ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
Forschungsbedarf

dass "die Wissenschaft" nicht auf Deine Vorschläge reagiert könnte auch damit zusammenhängen, dass man diese dort nicht so gut findet wie Du denkst.

Denkbar und viele kennen meine Beiträge vielleicht auch nicht. Manche bleiben einfach bei ihrem falschen Weltbild, z.B. aus Dummheit, Narzissmus, Beschränktheit, Verbohrtheit, Ignoranz und weil sie von den Mißständen profitieren - wer will, kann das auch mir vorwerfen aber ich sage: möge die Wahrheit aufgedeckt werden (das höre ich von manch anderen nicht so oft).

Wer aber hat eher Recht? Vermutlich ich.

Warum bist Du der Meiunung, dass es keine Gleichung gibt, die das beschreibt ?

Ich kenne keine Gleichung, welche die Zeitdilatation bei Gravitation, Geschwindigkeit und ggf. weiteren Einflußfaktoren beschreibt. Diese Gleichung müsste u.a.
- Gravitation und Geschwindigkeit als Parameter haben (also beides),
- bei keiner Geschwindigkeit und keiner Gravitation (und ggf. ohne weitere Ereignisse) keine Zeitdilatation ergeben,
- im Normalraum bei Lichtgeschwindigkeit und maximaler Gravitation quasi Zeitstillstand ergeben,
- alle Zustände dazwischen korrekt beschreiben.

Anschaulich ist die Frage, ob es im Normalraum bei starker Gravitation (Zeitdilatation) überhaupt Lichtgeschwindigkeit (quasi Zeitstillstand) geben kann.

Die Ursache der Zeitdilatation ist noch ungeklärt - da besteht noch Forschungsbedarf. (alles imho)
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Denkbar und viele kennen meine Beiträge vielleicht auch nicht. Manche bleiben einfach bei ihrem falschen Weltbild, z.B. aus Dummheit, Narzissmus, Beschränktheit, Verbohrtheit, Ignoranz
Hallo Michael,

schau mal in den Spiegel: dort wirst Du eine Person sehen, auf die diese Attribute ebenfalls zutreffend sind.

und weil sie von den Mißständen profitieren
Es ist mir neu, dass "die Wissenschaft" von den von Dir genannten Missständen irgendwie "profitieren" würde. Im Gegenteil: hättest Du recht würden weitere neue Forschungsstellen geschaffen und bewilligt, was im Interesse "der Wissenschaft" ist. - Diesen Einwand kannst Du also getrost aus Deiner Liste der Argumente streichen.

- wer will, kann das auch mir vorwerfen aber ich sage: möge die Wahrheit aufgedeckt werden (das höre ich von manch anderen nicht so oft).
Auch das Ziel wissenschaftlicher Arbeit ist es, der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen. Im Gegensatz zu Deiner Herangehensweise hat man da aber auch mathematische Formeln, physikalische Experimente und Fehlerrechnungen zur Abschätzung der Unischerheit. Das kannst Du leider nicht vorweisen.

Wer aber hat eher Recht? Vermutlich ich.
Du wirst vermutlich wenigstens ahnen, dass Du an dieser Stelle irrst, auch wenn Du noch nicht bereit bist, das einzugestehen.

Ich kenne keine Gleichung, welche die Zeitdilatation bei Gravitation, Geschwindigkeit und ggf. weiteren Einflußfaktoren beschreibt.
Dann schau mal beispielsweise beim Hafele-Keating Experiment nach. Das ist eine ganz konkrete Anwendung und dafür brauchst Du nicht den gesamten Formelapparat zu beherrschen.

Diese Gleichung müsste u.a.
- Gravitation und Geschwindigkeit als Parameter haben (also beides),
- bei keiner Geschwindigkeit und keiner Gravitation (und ggf. ohne weitere Ereignisse) keine Zeitdilatation ergeben,
- im Normalraum bei Lichtgeschwindigkeit und maximaler Gravitation quasi Zeitstillstand ergeben,
- alle Zustände dazwischen korrekt beschreiben.
Korrekt. Lies mal ein bisschen Literatur dazu, dann wirst Du solche Gleichungen finden. Allerdings ist eine "maximale Gravitation" nicht definiert, aber Du kannst statt dessen den Ereignishorizont verwenden. Wenn Du was lernen möchtest kannst Du das ja mal hier im Forum recherchieren und uns dann vorrechnen.

Anschaulich ist die Frage, ob es im Normalraum bei starker Gravitation (Zeitdilatation) überhaupt Lichtgeschwindigkeit (quasi Zeitstillstand) geben kann.
Für massebehaftete Teilchen ist diese Frage schon lange beantwortet.

Die Ursache der Zeitdilatation ist noch ungeklärt - da besteht noch Forschungsbedarf. (alles imho)
Mit Betonung auf "alles imho".


Freundliche Grüsse, Ralf
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
no worries

Dann hast du offenbar noch kein einziges Lehrbuch zur (speziellen oder allgemeinen) Relativitätstheorie gelesen und auch verstanden und willst trotzdem von Wissenschaftlern gehört werden?

Ich denke, dass die Relativitätstheorie maßgeblich falsch ist und dass meine Beiträge zum Grundteilchenäther wegweisend sind - wenn dem so ist, werde ich bei guten Wissenschaftlern Gehör finden und berühmt werden. (alles imho)
 

Herr Senf

Registriertes Mitglied
Forschungsbedarf
Wer aber hat eher Recht? Vermutlich ich. ...
Die Ursache der Zeitdilatation ist noch ungeklärt - da besteht noch Forschungsbedarf. (alles imho)
Nein, Du erzählst nur Blödsinn. Wahrscheinlich bis Du nicht schlau genug, es selbst zu begreifen :D

Du kannst aber bei https://vixra.org/relcos/ veröffentlichen, da laufen nur solche rum, jeder Dritte "widerlegt" die Relativitätstheorie.
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Ich denke, dass die Relativitätstheorie maßgeblich falsch ist und dass meine Beiträge zum Grundteilchenäther wegweisend sind - wenn dem so ist, werde ich bei guten Wissenschaftlern Gehör finden und berühmt werden. (alles imho)
Hallo Michael,

leider gibt es hier ein grundlegendes Problem: auf offzielle Publikationen kannst Du nicht referenzieren, weil diese nicht davon ausgehen, dass die Relativitätstheorien massgeblich falsch seien.

Also müsstest Du die mathematischen Herleitungen selber tätigen; da Du das in Deinem bisherigen Internet-Auftritt noch nie gemacht hast wage ich die Vermutung, dass Dir hierfür das mathematische Rüstzeug fehlt. Und Experimente kannst Du leider auch keine durchführen, weil Dir hierfür das physikalische Rüstzeug fehlt, d.h. Du weisst gar nicht, was Du überhaupt messen möchtest.

Und schliesslich vermute ich, dass Du auch noch nie in Deinem Leben eine Fehlerrechnung durchgeführt hast, d.h selbst wenn Du ein Ergebnis eines Experimentes erhälst könntest Du nicht beurteilen, wie gut es ist und ob es eher Deine oder eine andere These stützt.

Und ja: unter diesen Umständen ist es natürlich nicht verwunderlich, dass Du von der Wissenschaft nicht beachtet wirst.


Ich möchte Dir einen Tipp geben: Du hast ja eine Vermutung getätigt, die zumindest in die richtige Richtung weist, nämlich dass bei Vakuum-Lichtgeschwindigkeit "die Zeit stillsteht". Du hast von Grenzübergängen gegen "Maximal" und gegen 0 und von dem dazwischen drin gesprochen.

Das ist grundsätzlich richtig, wenngleich ungenau formuliert. Aber hier könntest Du versuchen, das korrekt zu formulieren, konkret also die Grenzübergänge gegen "Maximal" und gegen 0 sowie das dazwischen drin. Das wäre eine gute Übung für Dich und führt auch in die richtige Richtung.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
Vielleicht gibt es gar keine Zeitdilatation aufgrund der makroskopischen Geschwindigkeit?

Also wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird Zeitdilatation durch Geschwindigkeit mit der in allen Bezugssystemen maximalen Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum und Normalraum von ca. 299792458 m/s) begründet.

1. Woher wissen Photonen, wie schnell sie maximal sein dürfen? Die wissen doch gar nicht wie schnell sich ihre Umgebung gerade bewegt? Nun, die Antwort ist einfach: der Raum ist absolut und somit hat man a) ein absolutes Bezugssystem und b) ein Problem mit der Behauptung, dass es kein absolutes Bezugssystem gäbe.

2. Das mit der Lichtgeschwindigkeit erklärt noch nicht die Zeitdilatation oder warum die Lichtgeschwindigkeit ca. 299792458 m/s beträgt, denn dafür braucht es einen ganz konkreten Grund und der ist derzeit völlig unbekannt.

3. Wie können Photonen bei Lichtgeschwindigkeit elektromagnetisch schwingen? Das ist schon etwas erstaunlich, weil die Zeit für ein Photonen bei Lichtgeschwindigkeit eigentlich stillstehen sollte. Eine denkbare Erklärung ist, dass die elektromagnetische Schwingung quasi lokal im Äther geschieht und sich selbst nicht mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt, siehe auch Der Beweis eines Grundteilchenäthers?

4. These (aufgrund 3.): die makroskopische Geschwindigkeit eines Körpers hat nichts mit der Zeitdilatation zu tun. Vielleicht gibt es gar keine Zeitdilatation aufgrund der makroskopischen Geschwindigkeit.

Na ja aber es gibt das Hafele-Keating-Experiment:

"... Im Bezugssystem, das sich in Ruhe bezüglich des Erdzentrums befindet, bewegt sich die Borduhr ostwärts in die Richtung der Erdrotation und hat eine größere Geschwindigkeit als eine Uhr an der Erdoberfläche. Gemäß der speziellen Relativitätstheorie läuft die Borduhr langsamer als die Bodenuhr, verliert also an Zeit. Hingegen hat die Borduhr, die sich westwärts und damit entgegen der Erdrotation bewegt, eine geringere Geschwindigkeit als die Bodenuhr, gewinnt also an Zeit. ..." Hafele-Keating-Experiment

aber vielleicht gibt's da noch eine andere Erklärung dafür. Ja, das Hafele-Keating-Experiment ist sehr überzeugend, ich weiß auch nicht aber ich würde es nicht garantiert ausschließen, dass es keine Zeitdilatation aufgrund der Geschwindigkeit gibt. Für weitere Erkenntnisse muss man herausfinden, wie im Grunde alles funktioniert und neben der Frage "Wie kommt es eigentlich zur Zeitdilatation?" ist auch die Frage "Wo sind eigentlich die Naturgesetze und wie wirken sie?" entscheidend.

Vermutlich sind im Grundteilchenäther höhere Geschwindigkeiten als Lichtgeschwindigkeit möglich (siehe z.B. Chinese physicists measure speed of Einstein’s ‘spooky action at a distance’: At least 10,000 times faster than light und "... many superluminal phenomena in quantum entanglement experiments. ..." The Superluminal Transmission Between Two Quantum Entangled Particles Based on the Micro Super-Gravitational Sources) aber eben nicht im Normalraum, sondern in höheren Zustandsräumen. Das ist bedeutsam, denn damit scheidet die These aus, dass sich die Lichtgeschwindigkeit im Grundteilchenäther aufgrund einer Zeitverzögerung bei der Weiterleitung zwischen den Grundteilchen ergibt.

Eine Erklärung der Zeitdilatation im Rahmen eines Grundteilchenäthers ist, dass die gröberen Normalraumstrukturen der Grundteilchen nicht schneller schwingen können. Feinere Strukturen in den Grundteilchen bilden höhere Zustandsräume, in denen eine höhere Geschwindigkeit und höhere Frequenzen möglich sind. (alles imho)

The Illusion of Time: Physics Reveals Time Is Not Real
 

Bernhard

Registriertes Mitglied
Also wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird Zeitdilatation durch Geschwindigkeit mit der in allen Bezugssystemen maximalen Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum und Normalraum von ca. 299792458 m/s) begründet.
Die Zeitdilatation ergibt sich aus einer Kette von Argumenten und Überlegungen, die auf experimentellen Ergebnissen fußt, wie zB: https://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

1. Woher wissen Photonen, wie schnell sie maximal sein dürfen?
Das müssen sie nicht wissen. Sie befinden sich gemäß Lehrmeinung in einer Raumzeit mit spezifischen Eigenschaften. Eine oder die wesentliche Eigenschaft dieser Raumzeit ist, dass sich Licht darin nur mit einer maximalen Geschwindikkeit ausbreiten kann.

Diese Minkowski-Raumzeit beschreibt nach aktuellem Kenntnisstand die Eigenschaften eines https://de.wikipedia.org/wiki/Inertialsystem am genauesten. Ganz einfach.
Die wissen doch gar nicht wie schnell sich ihre Umgebung gerade bewegt?
Kann man so sehen.
Nun, die Antwort ist einfach: der Raum ist absolut und somit hat man a) ein absolutes Bezugssystem und b) ein Problem mit der Behauptung, dass es kein absolutes Bezugssystem gäbe.
So dachte man vorwiegend von Newton bis Einstein. Diese Sichtweise wurde aber u.a. mit oben zitierten Experiment ad absurdum geführt/ widerlegt.
 
Zuletzt bearbeitet:

astrofreund

Registriertes Mitglied
Wie wir Dir schon vor einem halben Jahr geraten haben, nimm die gut gemeinten Vorschläge der hiesigen Fachleute an. Bernhard, Herr Senf oder Ralf u.a. haben das Wissen, um Dir die richtigen Vorschläge zu machen und können Dich auch unterstützen, wenn Du wirklich etwas lernen willst. Der große Lottogewinn lässt sicher noch auf sich warten wie auch der Messiasnachweis für Dich. Also nutze doch Deine kostbare Lebenszeit lieber für Dinge, die der Wahrheit näher kommen, als der Unfug von Wiederlegung der Relativitätstheorie o.ä. Da gibt es soviel, mit was man sich beschäftigen kann.

Gruß, Astrofreund
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Na ja aber es gibt das Hafele-Keating-Experiment:

"... Im Bezugssystem, das sich in Ruhe bezüglich des Erdzentrums befindet, bewegt sich die Borduhr ostwärts in die Richtung der Erdrotation und hat eine größere Geschwindigkeit als eine Uhr an der Erdoberfläche. Gemäß der speziellen Relativitätstheorie läuft die Borduhr langsamer als die Bodenuhr, verliert also an Zeit. Hingegen hat die Borduhr, die sich westwärts und damit entgegen der Erdrotation bewegt, eine geringere Geschwindigkeit als die Bodenuhr, gewinnt also an Zeit. ..." Hafele-Keating-Experiment

aber vielleicht gibt's da noch eine andere Erklärung dafür. Ja, das Hafele-Keating-Experiment ist sehr überzeugend, ich weiß auch nicht aber ich würde es nicht garantiert ausschließen, dass es keine Zeitdilatation aufgrund der Geschwindigkeit gibt.
Hallo Michael,

ich verstehe offen gestanden nicht, was Du hiermit sagen möchtest: der experimentelle befund des Hafele-Keating Experimentes ist Deiner Meinung zwar richtig, aber dennoch ist alles möglicherweise anders.

Was ich auch nicht verstehe: Teile der Zeitdilatation akzeptierst Du ja, und Teile nicht: welche sind das: die geschwindigkeitsbedingte Zeitdilatation oder die gravitationsbedingte Zeitdilation ? - Wenn ich mich recht entsinne lassen sich beide gleich begründen, d.h. sind letztlich Folgen desselben Effektes.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben