ISS: Sojus-2.1a

albertus

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KI-Info: "Stand heute (Ende Februar 2026) sind die Reparaturarbeiten an der Startrampe 31/6 in Baikonur noch nicht offiziell zu 100 % als „erledigt“ und zertifiziert gemeldet worden, sie stehen aber unmittelbar vor dem Abschluss.
Der aktuelle Status stellt sich wie folgt dar:
  • Bauliche Maßnahmen: Die entscheidenden physischen Arbeiten sind weitestgehend beendet. Berichten aus Baikonur zufolge wurde die neue, rund 130 Tonnen schwere Serviceplattform bereits um den 10. Februar 2026 an der Startrampe installiert.
  • Testphase: Aktuell befindet sich die Anlage in der kritischen Phase der Systemtests und Kalibrierung. Da von dieser Rampe bemannte Sojus-Missionen starten, müssen alle neuen Komponenten, Leitungen und Sensoren strengen Überprüfungen unterzogen und für den Raumflug zertifiziert werden.
  • Zeitplan: Das offizielle Ziel der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos war es stets, die Anlage bis Ende Februar 2026 wieder einsatzbereit zu machen. Einige inoffizielle Quellen und Raumfahrtbeobachter gehen mittlerweile davon aus, dass die vollständige Abnahme und Einsatzbereitschaft spätestens bis zum „Tag der Kosmonautik“ am 12. April 2026 offiziell verkündet wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die groben Montagen und Reparaturen vor Ort sind wohl abgeschlossen, aber die Startrampe hat den administrativen und technischen Abnahmeprozess für den nächsten Raketenstart (geplant ist zunächst ein unbemannter Progress-Frachter) noch nicht vollständig durchlaufen."
 

albertus

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KI zum Stand der Reparaturen:
"... aktuelle aus Kasachstan: Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Startrampe in Baikonur wurden gerade offiziell für abgeschlossen erklärt. Der aktuelle Stand der Dinge:

1. Abschluss der Reparaturen (März 2026)​

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat am 3. März 2026 bekannt gegeben, dass die Startrampe 31/6 (der derzeit einzige aktive Startplatz für bemannte Sojus-Missionen) wieder voll einsatzbereit ist. Die Arbeiten wurden damit etwas schneller fertig als ursprünglich befürchtet.

2. Was genau wurde repariert?​

Die Schäden entstanden am 27. November 2025 beim Start der Sojus MS-28. Dabei war eine massive Arbeitsplattform (die sogenannte Service-Kabine) durch den Triebwerksstrahl in den Abgaskanal geschleudert worden. Die Instandsetzung war komplex:
  • Stahlbau: Es mussten rund 2.350 Quadratmeter Konstruktionsteile vorbereitet, geschweißt und lackiert werden.
  • Schwerlast-Montage: Einzelne Elemente der Kabine waren bis zu 19 Meter lang und wogen 17 Tonnen.
  • Technik: Über 250 Meter Schweißnähte wurden gezogen und die gesamte elektrische Verkabelung sowie die Sensoren im Bereich der Rampe wurden erneuert.

3. Der nächste Einsatz​

Der Betrieb wird sofort wieder aufgenommen. Bereits für den 22. März 2026 ist der Start des unbemannten Frachters Progress MS-33 von dieser Rampe aus geplant, um die ISS mit Nachschub zu versorgen.

Ausblick: Sojus-5 und Modernisierung​

Parallel zu den Reparaturen läuft in Baikonur die Vorbereitung für die neue russisch-kasachische Rakete Sojus-5 an der "Baiterek"-Rampe. Deren Jungfernflug ist ebenfalls für diesen Monat (März 2026) angesetzt, nachdem er im Dezember kurzfristig verschoben werden musste."
 

albertus

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Baikonur meldet „Full Operational Capability“: Progress MS-33 erfolgreich gestartet

Während die Welt auf Florida blickt, hat das Kosmodrom Baikonur heute eine beeindruckende technische Leistung vollzogen. Pünktlich um 12:00 Uhr unserer Zeit ist die Progress MS-33 (94P) erfolgreich zur ISS abgehoben.

Das Besondere an diesem Start ist nicht die Fracht, sondern die Startrampe 31. Nach dem schweren Zwischenfall im November 2025, bei dem die „Service-Kabine“ (die Wartungsplattform unter dem Tisch) in den Flammengraben stürzte, war Baikonur für bemannte Missionen und schwere Logistik blockiert. In einer Rekordzeit von nur drei Monaten haben über 150 Spezialisten die massiven Stahlträger im Flammengraben ersetzt, 250 Meter Schweißnähte neu gesetzt und die gesamte Elektrik erneuert.

Mit dem heutigen fehlerfreien Start der Soyuz-2.1a ist bewiesen, dass die Rampe wieder voll belastbar ist. Das ist die Voraussetzung für die nächste bemannte Mission im Juli. Die Progress ist nun auf dem Weg zur ISS und soll am Dienstag am Poisk-Modul andocken. Die logistische Versorgung der Station ist damit wieder auf festem Fundament.
 

albertus

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Handarbeit im Orbit: Progress MS-33 dockt manuell sicher an die ISS an

Nach dem Bilderbuchstart am Sonntag ging alles sehr schnell: Die Progress MS-33 hat heute Mittag, am 23. März um 13:46 Uhr unserer Zeit, erfolgreich am Poisk-Modul der Internationalen Raumstation angedockt. Der Frachter war diesmal auf einer Express-Route unterwegs.

Das Manöver verlief trotz der Sorgen um die Kurs-Antenne völlig reibungslos. Entgegen der ersten Befürchtungen eines kompletten Antennenausfalls reichten die Daten für einen vollautomatischen Anflug aus.

Besonders interessant für Technik-Begeisterte: Das russische Flugleitzentrum in Koroljow konnte die Software so weit anpassen, dass das automatische KURS-System trotz der nicht vollständig ausgeklappten Antenne genügend Daten für den Anflug erhielt. Die russische Flugkontrolle in Koroljow und die Crew an Bord der ISS (Sergey Kud-Sverchkov und Sergey Mikaev) überwachten das Geschehen am Monitor, mussten aber nicht manuell per TORU-Joystick eingreifen. Die Mechanik der Kopplungsmuffen hat sofort gegriffen („Hard Mate“), und die Druckprüfung der Luken läuft bereits.

Damit sind die 2,5 Tonnen frischer Nachschub – von Treibstoff bis zu persönlichen Paketen für die Besatzung – sicher angekommen. Ein wichtiger Erfolg für Roskosmos, der zeigt, dass die Startrampe 31 in Baikonur nach der Reparatur wieder absolut zuverlässig arbeitet.
 
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