Eine ontologische Re-Interpretation offener Quantensysteme?!

TomS

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@antaris - da du ja gerne von emergenten Eigenschaften redest; was ist die einfachste Struktur, die du zugrundelegst, und was emergiert daraus ohne weitere Zusatzannahmen?
 

antaris

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Nur weil man etwas nicht zeichnen kann, heißt es noch lange nicht, dass man damit nicht Mathematik betreiben kann.

Hierarchien von Unendlichkeit sind seit Cantor definiert
Viel Lesestoff. Danke.
Wie gesagt ist mir nach wie vor noch nicht klar wie ich das im speziellen für das Dirichlet Netzwerk des ToC mache. Die Thematik ist ziemlich herausfordernd. Ich bin noch am überlegen ob ich nicht doch erstmal den Pillar C - OQS Pfad weitermache.
 

antaris

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@antaris - da du ja gerne von emergenten Eigenschaften redest; was ist die einfachste Struktur, die du zugrundelegst, und was emergiert daraus ohne weitere Zusatzannahmen?
Die einfachste zugrunde gelegte Struktur ist der unendliche Tree-of-Cliques als Dirichlet-/Widerstandsnetzwerk mit den beiden freien Parametern ⁡L_max und b. Daraus emergieren ohne weitere ontische Zusatzannahmen zunächst der endliche REAL-Approximant samt DtN-/Schur-/Kron-reduzierter effektiver Operatorik (Pillar A), daraus die helle AQFT-artige Observable-Struktur mit Zuständen, GNS und KMS/modularer Schicht (Pillar B), und darauf erst die etablierte OQS des geschlossenen Approximanten (Pillar C), wobei letzteres nicht fertig ist bzw. ich muss das noch von Pillar A auf Pillar B fertig umbauen. In Pillar C steckt noch sehr viel unerledigtes. Aktuelle ist nur ein strikter Kraus-Kanal aber kein CPTP usw. implementiert aber der basiert noch auf Pillar A.

In Pillar A wird insbesondere für PIllar B folgendes abgeleitet:
  • Ω (die endliche Menge der „Orte“ bzw. effektiven Freiheitsgrade, die nach der A-seitigen Reduktion im aktuellen B-Pfad übrig bleiben)
  • L (Randmatrix)
  • β (inverse Temperatur -> parametrisiert den Gibbs-/KMS-Zustand)

als A→B-Handoff.

Darüber hinaus existieren in Pillar A aber weitere Regularisierungsparameter, wie eben für das Grounding des Dirichlet-Netzwerk. Das sind aber keine freien Parameter, sondern für die Kanonisierung der Theorie unabdingbar.
Dazu gehören insbesondere der Skalenindex K_max⁡, der ToC-Skalenfaktor r\*=1/(b+1) sowie die numerische Regularisierung ε und die daraus gebildete Anfangsskala ε_0. Für die stabile DtN-/Schur-/Kron-Reduktion kommt noch ein deterministischer Stabilisierungsparameter δ_SPD für das genannte Grounding hinzu.
 
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antaris

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Wie gesagt ist mir nach wie vor noch nicht klar wie ich das im speziellen für das Dirichlet Netzwerk des ToC mache. Die Thematik ist ziemlich herausfordernd.
Ich habe das als Verallgemeinerung in 2 Varianten ToC -> Approximant und Approximant -> ToC mit der AI verdichtet, um einen groben Überblick zu bekommen was nötig ist, um eine volle AQFT Struktur (nicht nur Typ I auf C*-Algebra, sondern volle vN-Algebra mit Typ III_1) aus dem unendlichen ToC abzuleiten. Das ist echt viel Arbeit aber ich glaube ich sollte das vorziehen. Möglicherweise macht es sogar Sinn einen Pillar 0 anzulegen (Theorie des ToC) und daraus erst Pillar A für den eigentlichen REAL-Approximanten und A' für das Komplement abzuleiten. Das wäre ein massiver Umbau des gesamten Projekts und kommt einen Neuanfang gleich aber was solls...
 

antaris

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ich habe längst den Überblick verloren ... - was ist eigentlich das Ziel Deines Projektes ?
Hallo Ralf,

das eigentliche Ziel steht in der Thread-Überschrift aber das übergeordnete Ziel war mal die Fragestellung:
Was bleibt übrig, wenn wir die klassische Kontinuumsphysik komplett ignorieren und was kann man damit alles noch machen.

Jetzt wo eine erste AQFT Ableitung geglückt ist, wäre ein Ziel die AQFT dahingehend vollständig abzuleiten und nicht nur den Teil der endlichdimensionalen Matrizen (Typ I). Ich habe noch einen Überblick aber ja das Ganze fächert sich zunehmend auf und wird unübersichtlicher.


Das einzig wirklich brauchbare Ziel wäre jetzt m.E. jemand zu finden, der sich gut mit der AQFT auskennt und Interesse hätte sich das anzuschauen.
Selbst ohne die massive Änderung hat der jetzige Stand einen echten Wert, da erstmals Graphentheorie derart kombiniert ist, dass daraus eine emergente Quantenfeldtheorie herausfällt...nur noch nicht im vollen Maße aber das ist nebensächlich, da sich abzeichnet, dass es sich nur um fehlende bzw. noch nicht konstruierte Struktur handelt. Das bedeutet, dass im Gegensatz zu den allermeisten etablierten QG Ansätzen, ziemlich klar ist was fehlt. Frag mal einen Stringtheoretiker, was bei ihm fehlt.
Mir fehlen gerade nicht die Ansätze selbst, sodass ich nicht weiß wie ich weitermachen soll, sondern mir fehlt ein Plan mit welchen der möglichen Ansätze ich weiter machen sollte.


Die beste Antwort auf deine Frage ist wohl -> es existiert gar kein eindeutig definierbares Ziel, da ich selber explorativ und ständig dazulernend versuche herauszufinden, welche Ziele damit überhaupt getroffen werden können. Ich glaube nicht, dass in kurzer Zeit abgeleitete Sterne, Planten und Menschen im lean code simuliert werden können aber das wäre wohl ein ultimatives Endziel einer jeden Beschreibung des Universums. Wenn ich hier einen Schritt nach dem anderen setzen kann, dann ist jeder neue Schritt ein neues Ziel.


Verdammt schwierig ein Ziel zu definieren....
 

antaris

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Das alleine reicht wahrscheinlich schon für die Fields-Medaillie.
Der claim ist groß, dessen bin ich mir bewusst. Genau deshalb hatte ich bereits geschrieben, dass ich keine Bestätigung, sondern harte und kritische Tests erwarte und dass ich einen ersten Snapshot samt veröffentlichbarer Version vorbereite. Entscheidend ist am Ende nicht Zustimmung, sondern ob der code überhaupt standhält. Mir geht es darum zu verstehen wie die Natur wirklich funktioniert und ob das mit dem Bild in meinem Kopf zusammenpasst. Der rote Faden ist schon so viele Jahre der gleiche....
2. ich keine Bestätigung, sondern hartes und kritisches testen erwarte
Ich bin am vorbereiten eines ersten snapshot-paper und werde dazu dann wohl auch die Version veröffentlichen.
 

antaris

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Du wirst es in einen Paper aufschreiben
Ja ich bin dabei und habe alle Zeit.
und den Experten erklären müssen.
Welchen Experten? Die des Mainstreams, z.B. die Koryphäen der Stringtheorie? Wozu? Wenn dann sind es genau die Experten außerhalb des Mainstreams, wie Graphen-/Netzwerktheorie und du meintest ja selber mal etwas spöttisch, dass mit der AQFT noch nie ein Nobelpreis gewonnen wurde. Ich muss in jeden Fall überzeugend sein aber es wird doch etwas leichter sein innerhalb der Nischen, die ich bediene, Gehör zu finden.
Nicht "irgendein" prominenter Physiker ist relevant, sondern die interdisziplinären Fachleute, die die jeweiligen Bausteine des Ansatzes überhaupt kompetent prüfen können. Pillar A Graphen-/Netzwerktheoretiker, Pillar B AQFT-Theoretiker. Die Experten welches beides können, sind wahrscheinlich in der Anzahl sehr gering.
Kein Experte liest Code, ohne die Idee verstanden zu haben.
Zumindest die nicht so kleine lean-community wird ziemlich von dem sorry/admit/axiom freien code entzückt sein. Das allein ist extrem selten, schon gar nicht bei der Anzahl an Module und Theoreme aber es ist eben kein physikalischer Wahrheitsanspruch, dem bin ich mir auch bewusst.

Mir ist klar, dass der Ansatz für viele kontraintuitiv ist und an fundamentalen Vorannahmen rührt. Aus meiner Perspektive als Nicht-Etablierter wäre alles andere als harte Skepsis ohnehin unplausibel aber das hält mich nicht ab, sondern ich schärfe daran mein Denken. Genau deshalb soll am Ende nicht Überredung, welche ich oft genug verfalle, sondern nur der dann offen gelegte und angreifbare formale Pfad zählen. Es würde mich darüber hinaus auch wundern, wenn keine Fehler gefunden werden würden. Ich weiß dann aber exakt an welcher Stelle und was es ist.
Darüber hinaus ist die Theorie nicht mehr nur abstrakt, da ja eine ontische Struktur postuliert ist, welche eben auch das verstehen erleichtert. Oder ist Anschaulichkeit nur über klassische oder alltägliche Erfahrungen definiert?
 
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ralfkannenberg

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Welchen Experten? Die des Mainstreams, z.B. die Koryphäen der Stringtheorie? Wozu? Wenn dann sind es genau die Experten außerhalb des Mainstreams

Die Experten welches beides können, sind wahrscheinlich in der Anzahl sehr gering.

Hallo Antaris,

diese "Nummer" kenne ich schon: "es ist so unfair, dass die relevanten Experten meine genialen Ideen nicht lesen wollen". Auch mit AI angereichert werden die es nicht lesen wollen.

Vielleicht wäre es insgesamt zielführender, ein kleines aber dafür verständliches Ziel zu formulieren, welches eine vielleicht unspektakuläre, aber dafür doch eben Neuerung enthält.

Und vergiss nicht: wenn Du ein paper schreibst, so muss der erste Wurf bereits richtig sein. Nachkorrekturen haben nur zur Folge, dass niemand mehr Dein Paper beachten wird.

Das ist wie bei einer Bewerbung: wenn Du Dein Bewerbungsdossier einreichst und dann alle 2 Tage eine korrigierte Fassung nachreichst, so wirst Du kaum zum Interview eingeladen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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antaris

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die "Nummer" kenne ich schon: "es ist so unfair, dass die relevanten Experten meine genialen Ideen nicht lesen wollen". Auch mit AI angereichert werden die es nicht lesen wollen.
Hallo Ralf,

hast du den Text danach überhaupt gelesen oder warum zitierst du nur halbe Aussagen? Ich habe sogar explizit hingeschrieben welche Experten ich als relevant erachte.
 

ralfkannenberg

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oder warum zitierst du nur halbe Aussagen? Ich habe sogar explizit hingeschrieben welche Experten ich als relevant erachte.
Hallo Antaris,

leider irrst Du hier: es geht nicht darum, welche Experten Du für relevant hälst, sondern es geht darum, welche Experten diejenigen, die Dein Paper veröffentlichen sollen, für relevant halten.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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die Dein Paper veröffentlichen sollen
Hallo Ralf,

ein Endorser bei arxiv muss m.E. beim Ersteinreichen immer angefragt werden. Das muss ein bezüglich der eingereichten Arbeit fachspezifischer Wissenschaftler sein, also im besten Fall entsprechende Netzwerkler oder AQFT-ler. Warum sollte ein fachfremder Wissenschaftler das überhaupt zur Veröffentlichung freigeben? Ich verstehe den Einwand nicht so richtig. Darüber hinaus muss ich keinen etablierten "institutionellen" Weg gehen. Ob ein Experte den code untersucht oder nicht ist in erster Linie auch gar nicht zentral...schon gar nicht in Zeiten des Internets. Eine Veröffentlichung auf Zenodo garantiert eine eigene DOI und ist kostenlos. Es reichen auch erstmal die vielen stillen oder nicht-stillen Mitleser, denen ich nach Veröffentlichung allgemein empfehlen werden das zip einfach bei z.B. ChatGPT hochzuladen und sich als striktes Gesamtbild der Kerntheorie erklären lassen.
 

ralfkannenberg

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ein Endorser bei arxiv muss m.E. beim Ersteinreichen immer angefragt werden. Das muss ein bezüglich der eingereichten Arbeit fachspezifischer Wissenschaftler sein, also im besten Fall entsprechende Netzwerkler oder AQFT-ler. Warum sollte ein fachfremder Wissenschaftler das überhaupt zur Veröffentlichung freigeben? Ich verstehe den Einwand nicht so richtig. Darüber hinaus muss ich keinen etablierten "institutionellen" Weg gehen. Ob ein Experte den code untersucht oder nicht ist in erster Linie auch gar nicht zentral...schon gar nicht in Zeiten des Internets. Eine Veröffentlichung auf Zenodo garantiert eine eigene DOI und ist kostenlos.
Hallo Antaris,

ich verstehe - Du möchtest nicht den Weg einer seriösen Publikation in einem anerkannten Fachjournal gehen. Das ist natürlich Deine Entscheidung, Du darfst Dich dann aber nicht wundern, wenn Deine Arbeit von niemandem beachtet wird.

Ich kenne sogar Leute, die haben 10000 Euro in die Hand genommen und ihre Thesen privat bei irgendeinem (nicht-naturwissenschaftlichen Verlag) in Buchform veröffentlicht. Es mag einem eine gewisse Befriedigung geben, wenn man dann sein eigenes Buch in irgendwelchen Buchhandlungen zum Verkauf angeboten sehen kann.

Das heisst aber noch lange nicht, dass ein solches Buch in der Fachwelt irgendeine Beachtung findet.

Letztlich stellt sich also die Frage, was Du erreichen möchtest und wie Du dabei strategisch am besten vorgehst. Wenn es Dir genügt, in einem Internetforum wie hier Deine Ideen quasi von der Pike erarbeitet der Leserschaft dieses Forums vorzustellen und Dir das insgesamt Spass macht, dann machst Du meines Erachtens alles richtig.

Wenn Du aber die Erwartungshaltung hast, dass Deine Ideen fachliche Anerkennung finden, dann beschreitest Du meines Erachtens nicht den richtigen Weg.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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antaris

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Du möchtest nicht den Weg einer seriösen
Hallo Ralf,

sorry aber höre bitte auf mir Wörter in den Beitrag zu legen, die ich so nirgendswo hingeschrieben habe. Wenn du Fragen zu dem eigentlichen Thema hast, dann frage bitte.

darfst Dich dann aber nicht wundern, wenn Deine Arbeit von niemandem beachtet wird.
Mir ist das egal...ich bin kein Missionar. Wer es lesen will, der liest es und wer nicht will, der lässt es.

Ich hatte hier doch bis vor kurzem eigentlich ein ganz ruhiges und dokumentarisches Selbstgespräch geführt. Also hat es doch nun selbst ohne Veröffentlichung eines papers und ohne Einsicht in den code dazu geführt, dass die Idee jetzt auch schon "beachtet" wird.
Meinst du die vielen "normalen Interessierten" würden nicht doch einfach das zip bei ihrer AI hochladen und z.B. versuchen das zu widerlegen? Es muss dazu in vorderster Linie gar kein Experte notwendig sein. Die vielen anderen kritischen Stimmen sind in Summe viel besser. Du unterschätzt auch den möglichen Impact bezüglich der claims und was dies im Internet bedeuten kann. Der lean code selbst wirkt wie ein Multiplikator bezüglich des möglichen Impacts.

Du selbst warst selber Zeuge, an dem Tag, als ich mit lean und Erdös in Kontakt gekommen bin. Das ist fast exakt nur 2 Monate her und in dieser Zeit wurden 257 Module und fast 600 Theroeme bei 20.000 reinen buildfähigen lean-code "erzeugt" worden. Aber die Diskussion hier zeigt mir doch, dass ich erstmal das eigentliche Ziel fertigmachen sollte. Der angefangene Pfad trägt schon weit und das auch ohne Typ III_1 Algebra, da ich auf sehr konkrete offfene Arbeiten verweisen kann und wenn OQS abgeleitet ist -> Pillar C fertig ist, dann ist der Impact gleich viel höher.
 
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ralfkannenberg

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sorry aber höre bitte auf mir Wörter in den Beitrag zu legen, die ich so nirgendswo hingeschrieben habe. Wenn du Fragen zu dem eigentlichen Thema hast, dann frage bitte.
Hallo Antaris,

Du hast es nicht explizit hingeschrieben, aber Deine Gründe - um nicht die Wortwahl "Ausreden" zu nutzen - zeigen doch, dass Du nicht den Weg der klassischen Veröffentlichung in einem anerkannten Fachjournal beschreiten möchtest. Vielleicht ist Dir einfach nicht bewusst, wie wichtig es für einen Wissenschaftler ist, in einem anerkannten Fachjournal mindestens eine Publikation untergebracht zu haben.

Diese Vorgehensweise ist wie ich bereits geschrieben habe Deine Entscheidung und völlig ok, aber Du darfst Dich nicht wundern, wenn andere aus dieser Vorgehensweise eben Rückschlüsse ziehen, ohne sich den Vorwurf anhören zu wollen, man würde Wörter in einen Beitrag legen, die Du nirgendwo hingeschrieben hast.

Mir ist das egal...ich bin kein Missionar. Wer es lesen will, der liest es und wer nicht will, der lässt es.
Eben - ein weiterer Hinweis, dass meine Rückschlüsse zumindest nicht unzutreffend sind.

Ich hatte hier doch bis vor kurzem eigentlich ein ganz ruhiges und dokumentarisches Selbstgespräch geführt. Also hat es doch nun selbst ohne Veröffentlichung eines papers und ohne Einsicht in den code dazu geführt, dass die Idee jetzt auch schon "beachtet" wird.
Ich habe mich offenbar unklar ausgedrückt: "beachtet" in diesem Kontext bedeutet, "von anerkannten Fachleuten beachtet".

Du selbst warst selber Zeuge, an dem Tag, als ich mit lean und Erdös in Kontakt gekommen bin. Das ist fast exakt nur 2 Monate her und in dieser Zeit wurden 257 Module und fast 600 Theroeme bei 20.000 reinen buildfähigen lean-code "erzeugt" worden.
Korrekt, wobei der Mehrwert dieser Beweise auch nicht gerade die breite Zustimmung gefunden hat. Aber ja - dennoch ist das zumindest meiner Meinung nach als eine Leistung zu werten, die nicht kleingeredet werden sollte, auch wenn der wissenschaftliche Mehrwert überschaubar sein dürfte und bei mehr Interesse der Fragestellungen vermutlich auch schon viel früher klassische Beweise verfasst worden wären.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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Hallo Ralf,
Eben - ein weiterer Hinweis, dass meine Rückschlüsse zumindest nicht unzutreffend sind.
Hast du mich hier irgendwann mal eigentlich wirklch mit dem Mainstream oder mit den Institutionen "schwimmen" sehen?
Ist es immer noch unklar, dass substanzlose Kritik einfach an mir abperlt, Kritik in der Sache aber geradezu aufgesogen wird? Nur weil du das hier offenkundig alles nicht verstehst und "schon lange raus" bist, bedeutet es noch lange nicht, dass ich gar nichts verstanden habe. Ehrlich ist es mir unklar, wie jemand der offenkundig behauptet gar nichts verstanden zu haben überhaupt fähig ist eine fachliche Aussage zu treffen aber es wird dann doch immer wieder in die Polemikkiste geriffen.

Die Diskussion hatten wir aber schon mal und ich beende jetzt dieses erneute und substanzlose ping pong.
 

antaris

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Wer etwas über den Kern von Pillar A verstehen will, muss sich auch die etablierten Beispiele anschauen. Auch bezüglich der überraschenden Häufigkeit der DtN Abbildung, der Kron-Reduktion und das Schur-Komplement folgende Zusammenstellung mit Quellenverweise, aus der schön hervorgeht warum die 3 eigentlich fast immer zusammen genannt werden und inwieweit diese Operationen in der mathematischen Physik des Alltags involviert sind.

Zusammenstellung: ChatGPT5.4
 

ralfkannenberg

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Hast du mich hier irgendwann mal eigentlich wirklch mit dem Mainstream oder mit den Institutionen "schwimmen" sehen?
Hallo Antaris,

eigentlich schon, doch. Zumal Du ja auch seriöse Arbeiten des Mainstream zitierst.

Ist es immer noch unklar, dass substanzlose Kritik einfach an mir abperlt, Kritik in der Sache aber geradezu aufgesogen wird?
Dann empfehle ich Dir, einmal sehr selbstkritisch zu hinterfragen, ob die Kritik wirklich so "substanzlos" ist wie Du es empfinden magst.

Nur weil du das hier offenkundig alles nicht verstehst und "schon lange raus" bist, bedeutet es noch lange nicht, dass ich gar nichts verstanden habe.
Das habe ich auch nicht behauptet, aber was Du über Veröffentlichungen schreibst ist leider derartig unzutreffend, dass ich mich gemüssigt sehe, das korrigieren zu müssen. Zunächst einmal in Deinem eigenen Interesse, aber nicht zuletzt auch für die stille Mitleserschaft.

Ehrlich ist es mir unklar, wie jemand der offenkundig behauptet gar nichts verstanden zu haben überhaupt fähig ist eine fachliche Aussage zu treffen aber es wird dann doch immer wieder in die Polemikkiste geriffen.
Nein, aber wenn Du inhaltlich unzutreffende Äusserungen über Veröffentlichungen schreibst und ich das korrigiere, solltest Du eigentlich darüber froh sein statt das als "substanzlos" und "polemisch" abzuqualifizieren. Es geht mir dabei gar nicht um die Inhalte - auch wenn Deine Äusserungen über die Unendlichkeiten einer "Präzisierung" bedurften, die Tom und ich geleistet haben, sondern es geht mir um Deine Vorgehensweise.

Dass ich Dich in etwa der Hälfte der Fälle lobe und ermuntere, weiterzumachen, scheinst Du auch völlig zu überlesen.

Die Diskussion hatten wir aber schon mal und ich beende jetzt dieses erneute und substanzlose ping pong.
Wie gesagt: es ist zu Deinem Guten, aber selbstverständlich kannst Du das auch ignorieren. Dann muss ich mir beim nächsten Mal eben wieder die Mühe machen und Dich darauf hinweisen, obgleich es Interessanteres zu schreiben gäbe.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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