Eine ontologische Re-Interpretation offener Quantensysteme?!

antaris

Registriertes Mitglied
Folgend 3 Module, die einen kleinen Einblick gewähren. Einfach bei der Lieblings-AI hochladen und erklären lassen. Wenn die AI mit der Dateiendung nicht klarkommt einfach in .txt ändern. Es ist nur eine Textdatei.

Aus Pillar A
Interface.lean (Schnittstelle Pillar A für die Importe der Module, zeigt welche Module aus Pillar A importiert werden können)

Aus Meta
PillarB_StrictSurface.lean (listet Resultatmarker für den streng abgeleiteten Pfad)

Aus Examples
TreeOfCliques_EndToEnd.lean(„sanity-check“)
 

hampelhorst

Registriertes Mitglied
und was bedeutet das physikalisch?
AQFT liefert die globale algebraische Struktur.
OQS liefert die lokale effektive Dynamik.

ich versuche aus diesem Zusammenspiel irgendwann ableiten zu können, dass, das was als gekrümmte Raumzeit betrachtet wird eine geringere Entropie hat als flache Raumzeit. OQS liefert mE. den Weg in Richtung 2. HS der Thermodynamik.
 

antaris

Registriertes Mitglied
AQFT liefert die globale algebraische Struktur.
OQS liefert die lokale effektive Dynamik.
Jein. Das AQFT/OQS-Thema nimmt eine andere Fahrt auf, als gedacht. Ich dachte mit dem sogenannten prä-geometrischen OQS Schritt in Pillar A eine Vorstufe zur etablierten OQS gebaut zu haben aber dem ist nicht so!
ich versuche aus diesem Zusammenspiel irgendwann ableiten zu können, dass, das was als gekrümmte Raumzeit betrachtet wird eine geringere Entropie hat als flache Raumzeit. OQS liefert mE. den Weg in Richtung 2. HS der Thermodynamik.
Der KMS ist der Vakuum-Referenzzustand. Darüber lässt sich ohne Probleme klassische Thermodynamik formulieren aber erst nach dem etablierten OQS in Pillar C. Die Grundlage ist schon da und wäre direkt ableitbar aber Raumzeit und Gravitation sind kollektive Effekte, die höchstwahrscheinlich zwar gemeinsam aber aus verschiedene Ebenen emergieren. Es ist so ein bischen wie mit den Treibern auf dem PC und den passenen Geräten. Erst der gesamte Aufbau ermöglicht die Nutzung! Im Kern steckt ein unendlicher Schaltkreis -> der ToC als unendliches Dirichlet-Widerstands-Netzwerk.
 

antaris

Registriertes Mitglied
Das AQFT/OQS-Thema nimmt eine andere Fahrt auf, als gedacht. Ich dachte mit dem sogenannten prä-geometrischen OQS Schritt in Pillar A eine Vorstufe zur etablierten OQS gebaut zu haben aber dem ist nicht so!

Das Problem dabei ist defakto die aktuell fehlende Ableitbarkeit der Typ III_1 Algebra. Das ist ein Problem aber keines für das es keinen Lösungsansatz gibt,

Das Folgende ist eine Vermutung (Conjecture) und keine Wahrheitsbehauptung!

A. Vermisste Typ III_1 Algebra

Die Idee bzw. das einfügen weiterer Strukturen erscheinen in zweierlei Hinsicht schon fast erzwungen. Es muss 1. dringend das Typ III_1 Problem gelöst werden und das kann ausschließlich funktionieren, wenn eine unendlich dimensionale Zustandsstruktur vorliegt. In Pillar B wird aus dem Handout von Pillar A eine fertige endlichdimensionale Randmatrix als REAL-Approximant genutzt, indem ein Stück aus dem unendlichen IDEAL-ToC ausgeschnitten wird. Pillar B kann also unmöglich eine unendliche Struktur bereitstellen, wenn die Unendlichkeit in Pillar A schon elimniert wurde.

Die Lösung muss in Pillar A sitzen und natürlich kann Pillar A eine unendliche Struktur bereitstellen, den vollen ToC aus dem ein Approximant herausgeschnitten wurde. Für das Handout der Matrix an Pillar B ist nur die vorherige Tail-Eliminierung notwendig, damit folgend die AQFT nicht trivial wird und echte Physik emrgieren kann. Desweiteren ist per Definition in der einschlägiger AQFT Literatur von einem lokalen Netz der observablen Algebren die Rede und das ist eben exakt die Typ I Algebra, die in Pillar A für Pillar B emergiert.

Aus diesem Netz kann dann die Dichtematrix des endlichen Approximanten abgeleitet und mit etablierten Mitteln OQS-Physik innerhalb dieses REAL_Approximanten des lokalen Netz der observablen Algebren betrieben werden. Das ab diesem Punkt gemäß der Standardliteratur aber genau darum ist logisch folgend nicht das gesamte Universum das kleinste abgeschlossene System. Das Universum besteht aus mindestens einen REAL_Approximant, der selbst geschlossen ist und innerhalb dessen halt klassische Subsysteme definiert werden können.

Es existieren nicht nur verschiedene fundamentale Ebenen für die Naturgesetze, sondern darauf in Pillar A und Pillar B verschiedene OQS-Dynamiken. Einmal die etablierte OQS-Theorie und im Graph eine explizite DtN-Theorie. Wie schon oben geschrieben habe ich im aktuellen Stand ausschließlich den UV-cutoff in Pillar A vollzogen (Stage 1). In Pillar A ist aber auch noch ein Umgebungssplit voll implementiert, der es ermöglicht den komplementären Rest auf die Außenkanten des REAL-Approximanten, ebenfalls DtN, zu projizieren (stage 2). Das war mein prä-geometrischer bzw. prä-OQS Gedanke aber ich verwende stage 2 im Moment gar nicht.

Also ich muss den Typ III_1 irgendwie aus einer unendlichdimensionalen Matrix ableiten (ohne eine unendliche Matrix hinschreiben zu müssen), die Pillar B nicht hat, da aus A nicht übergeben aber wir haben den ausgeschnitteenen ToC. Warum nicht also genau das Komplement der Randmatrix definieren, indem ich nicht den Schritt

1. Umgebung, IR-/UV-Tail -> DtN -> Randantwort/Projektion von Umgebung, IR-/UV-Tail auf Subsystem (Pillar A) -> REAL-Approximant als Randmatrix (Pillar B mit AQFT)

einfach umkehren und das Komplement von 1. betrachten

2. Subsystem -> DtN -> Randantwort/Projektion von Subsystem auf Umgebung, IR-/UV-Tail (Pillar A') -> unendliche Komplement als Matrix (Pillar B' mit AQFT')

Damit hätte ich insgesamt mit Pillar B und B' eine matrixnahe aber unendliche Struktur.
Man muss aber bedenken, dass Pillar A und Pillar A' aufgrund des Dirichlet-Netzwerk miteinander Wechselwirken müssen aber praktisch getrennt sind. Das ist Backreaction im tiefsten aller Fundamente, noch bevor AQFT oder Raumzeit emergiert. Aus Pillar A emergiert die Matrix und damit das Netz der lokalen observablen Algebren, welche die Grundlage für die AQFT des gesamten Kontinuums in Pillar B ist.

Was ist dann aber B'?

Ist wohlmöglich der Pfad Pillar A/B/C der helle und Pillar A'/B'/C' dunkle Sektor?
Steckt neue Physik nur in A'/B'/C', wenn die Methoden im Prinzip die gleichen sind, wie bei A/B/C. Schließlich macht es einen riesen Unterschied ob eine endlich- oder eine unendlichdimensionale Matrix als Grundlage einer Piallr B bzw. Pillar B' zur Verfügung steht.

Ist Pillar D (Spacetime/Gravity) dann eine Komposition aus A/B/C und A'/B'/C'. Wirkt dunkle Materie nur Gravitativ, weil es einzig das ausgeschnittene Subsystem in Pillar A beeinflusst und danach erst das Kontinuum emergiert?




B. Vakuumenergie und die Diskrepanz zwischen Berechnung und Messung

Wenn in der Natur tatsächlich der UV-cutoff ontisch weit vor der Emergenz der Raumzeit gelagert ist und unser Kontinuum gar keine Freihetsgrade, wie einen unendlichen UV-Tail trägt, dann muss doch dieser auch nirgendwo in die Berechnungen mit einfließen.
 
Zuletzt bearbeitet:

antaris

Registriertes Mitglied
Alles zu seiner Zeit. Die AQFT war ziemlich umfangreich. Es gibt immer noch Zutaten, die da eigentlich noch hineingehören. Reeh-Schlieder braucht z.B. die volle Typ III_1 Algebra und damit Erweiterungen des Fundaments, siehe vorhgeriger Beitrag. es wäre ganz und gar nicht schlau mit etwas fundamental fehlenden zu versuchen die Raumzeit zu rekonstruieren. Es handelt sich um eine vollständig emergente Theorie und man muss ganz einfach am Anfang anfangen und sich dann Schritt für Schritt bzw. Schicht für Schicht durcharbeiten und kein "jetzt will ich c^2!". Wer das jetzt will, soll es selber machen und ob der Ansatz wirklich bis dahin trägt ist vollkommen offen.

Ohne etablierte OQS ensteht überhaupt keine Entropieproduktion, denn Pillar B ist statisch -> geschlossen. Dynamik ensteht erst durch die etablierte OQS in Form der Dichtematrizen-Mechanik. Allein die in lean gegossene Verbindung zwischen Graphen-/Netzwerktheorie ist so auf der ganzen Erde nicht noch einmal zu finden.


Ansonsten ist der richtige Weg zu c über die Modulartheorie und Lieb-Robinson-Dynamik. Das ist schwere interdiszipläre Kost...aber wie gesagt, für voreilige nur der Hinweis wie ich es irgendwann vorhabe.:p
 
Zuletzt bearbeitet:

hampelhorst

Registriertes Mitglied
"denn Pillar B ist statisch" ja genau!!! das ist wenn man so will "reine Topologie" und das passt an dieser Stelle so dermaßen :) ...aber du hast recht alles zu seiner Zeit.... ich versuche trotzdem immer mal wieder einen Vergleich.

"jetzt will ich c^2" ich will das ja nicht :) das ist halt SRT.... VG
 

antaris

Registriertes Mitglied
"jetzt will ich c^2" ich will das ja nicht :) das ist halt SRT.... VG
Wenn der statische AQFT-REAL-Approximant in Pillar B über die Randmatrix aus Pillar A codiert wird, dann trägt das keine Informationen mehr über diskreten Strukturen aus Pillar A. Pillar B könnte quasi bereits das Quanten-Kontinuum als Quantenfeld sein, welches das Fundament der Raumzeit ist. Erst Pillar C lässte es überhaupt zu, dass sich ein Ungleichgewicht im Kontinuum vollkommen intrinsich einstellt, einfach auch wieder, weil unendlich viele Subsysteme darin definiert werden können, auf denen jeweils eine eigene ganz individuelle Umgebung wirkt. Dieses Ungleichgewicht ist eine Informationsänderung in der effektiven OQS-Dynamik und die sollte variabel genug sein dürfen aber muss eben eine maximale, im Kontinuum einheitliche obere Schranke haben. Das wäre die Identifikation eines c. So würde ich das ganz grob einordnen. Im besten Fall - müsste untersucht werden - handelt es sich wirklich schon um einen tragbaren Vorläufer des Raumzeit-Kontinuums. Zeit selbst ist schon hergeleitet als negative Zeit des thermodynamischen KMS-Referenzzustand und der postiven Zeit der Heisenberg-Matrixentwicklung aber noch ist keine ausgezeichnet. Das passiert aber automatisch mit der Implementierung der vollen OQS in Pillar C aus Pillar B. Es ist aber noch keine "Grundlänge da, die noch noch irgendwie ausgezeichnet werden müsste". Kantenlängen des ToC scheiden aus, wenn es sich bei B bereits um ein Kontinuum handelt.

Das zeigt wieviel Fragen bei einer einzigen Fragestellungen (wo ist c versteckt) nur beim groben Überblick schon aufkommen und es ist selbst mit AI ein nicht unerheblicher Zeitaufwand das Stück für Stück abzuleiten.
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Nehmen wir eine unendliche Menge A aus der ich einen endlichen Bereich B approximiere, d.h. sozusagen ein patch aus A herausschneiden, sodass B endlich wird, um mit B weiterzurechnen. Das ist an sich m.E. logisch vollkommen unproblematisch, da das Objekt der Interesse (B) endlich ist.
Meine Fragestellung bezieht sich nun aber darauf, wie ich des Komplement von B, also B' = A\B formalisiere, ohne in irgendwelche Unendlichkeits-Fettnäpfe zu treten?
Hallo Antaris,

Unendlichkeiten sind zunächst einmal nicht definiert, d.h. man muss dann viel Arbeit und Zusatzbedingungen hineinstecken, um Aussagen gewinnen zu können.

"Naiverweise" kannst Du zwischen drei sogenannten Mächtigkeiten unterscheiden, wobei die "Gleichmächtigkeit" durch die Existenz mindestens einer Bijektion zwischen den beiden Mengen definiert wird.

Dann gibt es endliche Mengen, abzählbar-unendliche Mengen ("anschaulich" sind die immer noch mehr oder weniger "endlich" und meist ganz gut "handhabbar") sowie überabzählbar-unendlichen Mengen, die einfach nur riesig gross sind.

Mittels der von Tom genannten Axiome kann man dann noch unendlich viele weitere "noch mehr überabzählbar-unendliche" Mengen formal definieren, wobei ich nun nicht weiss, ob es von diesen "noch mehr überabzählbar-unendlichen Mengen" nur abzählbar unendlich viele oder überabzählbar unendlich viele gibt - ich habe mich mit dieser Fragestellung nie beschäftigt.


Noch ein Wort zu Deinem "Patch": wie soll der aussehen ? Natürlich ist {1, 2, 3} eine endliche Teilmenge der natürlichen Zahlen, aber "modulo 2" betrachtet hast Du ebenfalls eine Abbildung der unendlichen Menge der natürlichen Zahlen auf endlich viele (in diesem Fall: zwei) Mengen: die Menge der geraden natürlichen Zahlen und die Menge der ungeraden natürlichen Zahlen.

Das klingt jetzt vielleicht etwas "abstrakt": betrachte die natürlichen Zahlen "modulo 3": dann hast Du eine Abbildung der unendlichen Menge der natürlichen Zahlen auf drei Mengen: die Menge der durch 3 teilbaren natürlichen Zahlen, der Menge der natürlichen Zahlen, die bei Teilung durch 3 einen Rest 1 belassen (also 1, 4, 7, 10, ...) und die Menge der Menge der natürlichen Zahlen, die bei Teilung durch 3 einen Rest 2 belassen (also 2, 5, 8, 11, ...).

Bei unendlichen Mengen muss man da noch etwas mehr aufpassen: so findet man in der überabzählbar-unendlichen Menge der reellen Zahlen zwischen 0 und 1 die abzählbar-unendliche Teilmenge der rationalen Zahlen zwischen 0 und 1, und schlimmer noch: die liegen sogar dicht, d.h. zwischen zwei solchen rationalen Zahlen findet man stets eine weitere rationale Zahl (beispielsweise den arithmetischen Mittelwert). Dennoch ist diese Teilmenge echt, d.h. man findet - sogar überabzählbar (!!) unendlich viele - nicht-rationale reelle Zahlen. Eine davon ist 1/√2; aber auch diese kann man der abzählbar-unendlichen Teilmenge der reell-algebraischen Zahlen zwischen 0 und 1 der reellen Zahlen zuordnen; aber beispielsweise die Liouville'sche Zahl oder 1/e gehören zur überabzählbaren Teilmenge der reellen-transzendenten Zahlen zwischen 0 und 1 an.

Allerdings kann man sich manchmal diese Dichtheit zunutze machen und wenn es gelingt, eine überabzählbar-unendliche Menge durch eine abzählbar-unendliche Teilmenge von ihr hinreichend gut (was auch immer das "hinreichend gut" bedeuten soll) zu approximieren, so hat man meistens "gewonnen".


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,

Unendlichkeiten sind zunächst einmal nicht definiert, d.h. man muss dann viel Arbeit und Zusatzbedingungen hineinstecken, um Aussagen gewinnen zu können.
vielen Dank für die Erläuterungen aber ich habe eine viel zu allgemeine Fragestellung formuliert.
Noch ein Wort zu Deinem "Patch": wie soll der aussehen ?

Stell dir ein baumartiges Netzwerk vor, wie das vom Sierpinski-Gasket (SG). Der Teee of Cliques (ToC) ist eine sierpinksiartige Struktur.

Fractal_tree.gif



Der Punkt in der Mitte -> die leere Menge ∅ ist der Ursprung des baumartigen Netzwerk, welches die Zellen (cell/simplicial complex) des SG addressiert. Jetzt haben wir den Parameter b, welcher den Verzweigungs/Verästelungsgrad des Baums angibt. Wenn b = 0, dann keine Verästelung und die Menge bleibt ∅. Wenn b = 1, dann verzweigt sich der Baum aus ∅ einmal zu einer neuen Kante und einen neuen Knoten, bei b=2 zwei Kanten und 2 Knoten, b=drei Kanten und 3 Knoten, usw. Beim SG ist b = 3 und beim Sierpinksi-Tetraeder (ST) ist b = 4. Kanonisch addressiert bedeutet hier, dass jeder Verästelung, also jedem Knoten im baumartigen Netzwerk eine eindeutige Adresse zugeordnet werden kann.

bei b = 3 hätten die ersten Knoten dann z.B. die Adressen 0, 1 und 2, siehe auch Beitrag #40. Bei gleibleibenden b lässt sich nun aus dem Knoten 0, 1 und 2 wieder je 3 Verzweigungen konstruieren. Aus Knoten 0 wären das dann die Knoten mit den Adressen 00, 01, 02. Bei Knoten 1 ist es 10, 11, 12 und bei Knoten 3 ist es 20, 21, 22. Aus dem Knoten 00 lassen sich wieder drei Verzweigungen konstruieren, welche dann die Adressen 000, 001 und 002 hätten...
Das kann unendlich oft so weiter fortgeführt werden, wobei ein unendlicher ToC entsteht. Die Cliquen sind die Geschwister einer Interationsebene, also z.B. bei alle zweistelligen Knoten/Zellen-Adressen wären 00, 01, 02, 10, 11, 12, 20, 21 und 22 Geschwister und damit eine Clique. Die Anzahl der Stellen in der Adresse kann gleichzeitig mit dem Level kim ToC identifiziert werden, denn die leere Menge hat gar keine Adresse und wird nur mit ∅ bezeichnet -> k = 0. Die ersten Adressen sind einstellig (0, 1, 2) -> k = 1, zweistellig k = 2, usw., wobei
svg.image
.

Nun gibt es neben b einen zweiten freien Parameter, der erstmal nicht so fundamental strukturell auf den eigentlich ToC wirkt, sondern angibt, wie groß der Raum der Level des ToC approximiert wird. Du musst beachten, dass der ToC als IDEAL Struktur über Level k = ∞ unendlich verzweigt ist. Jede Berechenbarkeit und Veranschaulichung, wie in obiger Grafik oder in Beitrag #40 ist bereist eine Approximation des unendlichen ToC. Niemand kann eine unendliche Struktur zeichnen und eben auch nicht berechnen, da unendlich nicht formal definiert ist.

Wenn in obiger Grafik also ein endlicher Approximant des ToC dargestellt ist, dann ist genau das der patch, den ich meine. Er ist ein Ausschnitt des unendlichen ToC ab der leeren Menge ∅ bis Level k = 5. Im lean code wird der patch der Einfachheit immer ab der leeren Menge ausgeschnitten. Die Größe des Approximanten ist
svg.image
= 5, da er die Level zählt aber ohne die leere Menge, denn die ist per Definition einfach nur leer.

Dieser Approximant dient als Grundlage für die DtN Abbildung und Konstruktion der Randmatrix und der unendlich abgeschnittene UV-Tail (feinere Freiheitsgrade innerhalb der feinsten Zellen des Approximanten bei level k = 5). Die Unendlichkeit ist in diesem Fall einfach definierbar, denn es sind alle Zellen mit Level k > 5 (in obiger Grafik) bzw. das Komplement der Zellen mit level k <= 5. So ist das auch in lean formalisierbar aber damit kann man nix berechnen.


So ich hoffe ich habe nicht noch mehr verwirrt...






 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Nun gibt es neben b einen zweiten freien Parameter, der erstmal nicht so fundamental strukturell auf den eigentlich ToC wirkt, sondern angibt, wie groß der Raum der Level des ToC approximiert wird. Du musst beachten, dass der ToC als IDEAL Struktur über Level k = ∞ unendlich verzweigt ist. Jede Berechenbarkeit und Veranschaulichung, wie in obiger Grafik oder in Beitrag #40 ist bereist eine Approximation des unendlichen ToC. Niemand kann eine unendliche Struktur zeichnen und eben auch nicht berechnen, da unendlich nicht formal definiert ist.
Hallo Antaris,

warum nicht ? Du kannst es für jeden Iterationsschritt n berechnen, und damit für alle n in IN. Von diesen n gibt es abzählbar unendlich viele, aber jedes n ist endlich und somit berechenbar. Ok, das mag lange dauern und die Rechenzeit das Alter des Universums bei Weitem übersteigen, aber prinzipiell lässt es sich berechnen.

Dieser Approximant dient als Grundlage für die DtN Abbildung und Konstruktion der Randmatrix und der unendlich abgeschnittene UV-Tail (feinere Freiheitsgrade innerhalb der feinsten Zellen des Approximanten bei level k = 5). Die Unendlichkeit ist in diesem Fall einfach definierbar, denn es sind alle Zellen mit Level k > 5 (in obiger Grafik) bzw. das Komplement der Zellen mit level k <= 5. So ist das auch in lean formalisierbar aber damit kann man nix berechnen.
Es gefällt mir nicht, dass für Dich in diesem Fall die Unendlichkeit einfach "definierbar" ist, aber an sich störe ich mich hier nur an der Wortwahl "definierbar". Vermutlich meinst Du, dass alle Zellen mit Level > 5 bzw. - und das wiederum gefällt mir sehr gut - das Komplement der Zellen mit level k >= 5 von nicht-endlicher Grösse ist, wobei nun noch zu definieren ist, was "Grösse" konkret bedeutet. Vermutlich meinst Du deren Anzahl o.ä. und das erscheint mir vernünftig.

Damit hast Du aber nicht die Unendlichkeit als solche definiert, sondern nur festgestellt, dass die Anzahl aller Zellen mit level k > 5 nicht endlich ist.

Wobei es mir nicht gelingt, diesen Satz mit dem Wort "Komplement" zu formulieren, d.h. hier liegt in Deiner Beschreibung also noch eine kleine Ungenauigkeit vor: Du hast also die Menge aller Zellen mit level <= 5, welche in die Menge aller Zellen beliebigen Levels eingebettet ist. Sowohl die Menge aller Zellen beliebigen Levels als auch das Komplement der endlichen Menge aller Zellen mit level < = 5 haben nicht endlich viele Zellen.

Was ich jetzt geschrieben habe mag Dir pedantisch vorkommen, aber da "unendlich" nicht definiert ist muss man bei der Beschreibung solcher Mengen tatsächlich pedantisch sein, da sich sonst sehr rasch Fehler einschleichen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,
Ok, das mag lange dauern und die Rechenzeit das Alter des Universums bei Weitem übersteigen, aber prinzipiell lässt es sich berechnen.
ja ich meine mit Einschränkung in endlichen Zeiten berechenbar.

Es gefällt mir nicht, dass für Dich in diesem Fall die Unendlichkeit einfach "definierbar" ist,
Ja auch da hast du recht. Es geht ja eigentlich nicht um die Unendlichkeit selbst, sondern um die Menge des unendlich verzeigten ToC.

Du hast also die Menge aller Zellen mit level <= 5, welche in die Menge aller Zellen beliebigen Levels eingebettet ist.
Nein, genau andersherum. Die Zellen > 5 sind alle in die Zellen von k = 5 eingebettet. Level k = 1 ist "das makroskopischste" Level und Level k -> ∞ werden unendlich mikroskopisch.

Für Level k = 3 ist k < 3 der IR- und k > 3 der UV-Bereich.

Der REAL-Approximant ist ja gerade genau so definiert, dass er ein endlicher Ausschnitt des IDEAL-ToC ist. Nur das bei der Vereinfachung von der leeren Menge zu starten kein IR-Bereich existiert, da keine größere Struktur als die Zelle der leeren Menge existiert, bis auf die Randknoten des eigentlichen Graphen (beim SG das äußerste Dreieck).

Was ich jetzt geschrieben habe mag Dir pedantisch vorkommen, aber da "unendlich" nicht definiert ist muss man bei der Beschreibung solcher Mengen tatsächlich pedantisch sein, da sich sonst sehr rasch Fehler einschleichen.
Nein nicht pedantisch, sondern präzise und kritisch. Danke dafür!



Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich überhaupt mit dem Adressbaum in die ichtige Richtung laufe. Ich wollte nur erklären, was hier als patch -> Approximant eigentlich gemeint ist.
Es existieren Ansätze mit dem Komplement innerhalb Dirichlet-Netzwerke als Familien umzugehen. Die obige Vereinfachung muss auch irgendwann ersetzt werden, denn prinzipiell können in einem unendlichen ToC auch unendlich verschiedene Approximanten, wie z.B. einen Zweig ab Level 3 bis Level 10, ausgewählt werden. Daann aber mit IR- und UV-cutoff und verallgemeinert eben für alle REAL-Approximanten auf dem ToC. Das ist dann eine Komplementärfamile, soweit konnte ich mich schon informieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
ja ich meine mit Einschränkung in endlichen Zeiten berechenbar.
Hallo Antaris,

endlich ist die Rechenzeit schon, nur nutzt es Dir nicht viel, wenn diese Rechenzeit länger dauert als die Ära der Sterne auf der Hauptreihe unseres Universums.

Ja auch da hast du recht. Es geht ja eigentlich nicht um die Unendlichkeit selbst, sondern um die Menge des unendlich verzeigten ToC.
Sehr gut.

Nein, genau andersherum. Die Zellen > 5 sind alle in die Zellen von k = 5 eingebettet. Level k = 1 ist "das makroskopischste" Level und Level k -> ∞ werden unendlich mikroskopisch.
Ja, mein Fehler. An sich gehst Du hier ähnlich vor wie bei der Konstruktion des Cantor'schen Diskontinuums. Dadurch, dass schon die rationalen Zahlen dicht liegen spielt das aber keine Rolle: ob Du jetzt eine Intervallschachtelung im Allgemeinen(*) n-mal durchführst oder die natürlichen Zahlen bis n hinaufzählst - beides mit beliebigem n - spielt keine Rolle.

Für Level k = 3 ist k < 3 der IR- und k > 3 der UV-Bereich.
Ich vermute, dass das jetzt der physikalische Teil Deiner Betrachtung ist.

Nein nicht pedantisch, sondern präzise und kritisch. Danke dafür!
Es ist noch zu wenig präzise, ich wollte Dich nur darauf hinweisen und entsprechend sensibilisieren.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich überhaupt mit dem Adressbaum in die ichtige Richtung laufe. Ich wollte nur erklären, was hier als patch -> Approximant eigentlich gemeint ist.
Vielen Dank !


Freundliche Grüsse, Ralf
 

hampelhorst

Registriertes Mitglied
Das zeigt wieviel Fragen bei einer einzigen Fragestellungen (wo ist c versteckt) nur beim groben Überblick schon aufkommen und es ist selbst mit AI ein nicht unerheblicher Zeitaufwand das Stück für Stück abzuleiten.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das c finden! Pillar B ist bestens geeignet eine Dunkle Energie-Energie/Einheit als topologische Einheit zu quantisieren. (diese topologische Einheit kann gedehnt werden ohne ihren Charakter als Einheit aus Dunkler Energie und Energie jemals zu verlieren. Man könnte Pillar B mit den reinen Fäden [ ohne Kreuzungswechsel ] in Christoph Schillers Fadenmodell vergleichen---> Der geometrische Abstand wird dann erst in Kombination mit c^2 (c) in den OQS bedeutsam. Das ist Äquivalenz (die zwei Seiten der Medaille). Ich muss mich von meiner Seite weiter in deine Überlegungen einarbeiten, das wird dauern.
 

antaris

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,
endlich ist die Rechenzeit schon, nur nutzt es Dir nicht viel, wenn diese Rechenzeit länger dauert als die Ära der Sterne auf der Hauptreihe unseres Universums.
richtig und das ist genau die Frage. Lean ist sehr umfangreich, die mathlib Bibliothek ist ca. 7GB groß und berechnet wird nur mit sehr kleinen L_max von 1 oder 2. Größere Approximanten lassen die nötige Rechenleistung und vor allem den nötigen Arbeitsspeicher exponetiell ansteigen. Meine anfänglichen Simulationen rein auf dem SG-Netzwerk sind echte DtN-Berechnungen aber schon bei einstelligen L_max wurde das unhandlich. Eine Simulation hatte ich 2 Tage berechnen lassen bei L_max =13, wobei die Art der Simulation/Visulisierung der Daten mit Python selbst schon ressourcenfressend ist.
Die stärke von lean liegt aber in der Abstraktion und nicht in der Berechnung. Durch Theoreme lassen sich möglicherweise alle unendlichen Zellen, also das Komplement zum REAL-Approximanten "einfach" hinschreiben (das war, was ich oben meinte).

Mit S als unendlich geschlossenenes System als ToC, A als Subsystem in S und C_S als Komplement von A in S gilt

svg.image


Damit ist formal erstmal irgendeine unendliche Menge, dessen Subsysteme ud deren Komplement definiert. In lean können nun den einzelnen Objekten wie S, A oder C Theoreme zugeordnet werden, die sozusagen in diesen Mengen liegen und somit auch beweisen. Das ist sicherlich nicht ganz exakt wiedergegeben aber so ungefähr würde das in lean handhabbar werden.
 

antaris

Registriertes Mitglied
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das c finden! Pillar B ist bestens geeignet eine Dunkle Energie-Energie/Einheit als topologische Einheit zu quantisieren. (diese topologische Einheit kann gedehnt werden ohne ihren Charakter als Einheit aus Dunkler Energie und Energie jemals zu verlieren. Man könnte Pillar B mit den reinen Fäden [ ohne Kreuzungswechsel ] in Christoph Schillers Fadenmodell vergleichen---> Der geometrische Abstand wird dann erst in Kombination mit c^2 (c) in den OQS bedeutsam. Das ist Äquivalenz (die zwei Seiten der Medaille). Ich muss mich von meiner Seite weiter in deine Überlegungen einarbeiten, das wird dauern.
Das Problem ist, es lässt sich hier wunderbar spekulieren, obwohl das alles in lean übersetzt gehört, denn erst wenn der build wirklich und vor allem nicht-trivial durchläuft, liegt zumindestens eine mathematische Wahrheit vor.

Ich bin am vorbereiten eines ersten snapshot-paper und werde dazu dann wohl auch die Version veröffentlichen.

Ich glaube nicht, dass ein Fadenmodell oder irgendetwas anderes, vollkommen Unbekanntes bzw. Neues benötigt wird. Bisher hat alles mit Standard- bzw. Lehrbuchliteratur funktioniert. Nur die Zusammenstellung und manche Anwendungen/Operation sind neu aber auch nur im verwendeten Kontext. Ich glaube sogar, dass eine vollkommen geschlossene Theorie denkbar ist aber wie gesagt, ich muss auch wieder aus dem Spekuliermodus, zurück in den Arbeitsmodus kommen. Noch nächste Woche Arbeiten, dann habe ich 2 Wochen Urlaub und vielleicht auch mehr Zeit.
Apropos Zeit...ein kleiner aber auch noch nicht weiter untersuchter Hnweis bezüglich der abgeleiteten Zeitentwicklung. Die KMS Zeit ist negativ und wird sehr wahrscheinlich später als physikalisch wirksam ausgezeichnet. Das ist noch kein Beweis für die -+++ Signatur aber ein starkes Indiz. Insofern steckt im jetzigen Stand vielleicht auch hier schon eine kleine Zutat für die Raumzeit-Suppe drin.
 
Zuletzt bearbeitet:

antaris

Registriertes Mitglied
Ich vermute, dass das jetzt der physikalische Teil Deiner Betrachtung ist.
Na ja es werden halt unter Umständen feinste, gröbste und/oder benachbarte Zellen/Knoten, also im gewissen Sinn Freiheitsgrade "abgeschnitten" und ja physikalisch passiert da tatsächlich auch etwas beim herausschneiden.

Das was in der Grafik oben fast schon wie Blüten aussieht, sind die feinsten Zellen des Approximanten und in einem Dirichlet-Netzwerk wirkt sich das abschneiden der noch feineren Zellen auf diese feinsten Zellen aus. Stell dir eine solche feinste Zelle des Approximanten vor. Diese hat einen Rand und "ein Inneres", nämlich unendlich viele, noch feinere Zellen und genauso ist das bei allen Geschwisterzellen. Um die inneren, feinere Zellen "loszuwerden", kann die sogenannte Dirichlet to Neumann (DtN) Operation genutzt werden, da ist genau für exakt diesen Anwendungsfall und exakt auf den Dirichlet-Netzwerken formuliert worden (Lehrbuchliteratur). Dabei wird das innere jeder dieser feinsten Zellen auf dessen Rand abgebildet -> die DtN-Map. Nun hat das Netzwerk die Eigenschaft auf Änderungen zu reagieren. Das bedeutet, wenn auf den Rand einer feinsten Zelle der Inhalt projiziert wird, so wirkt sich das auf die Geometrie des übrigen Netzwerks des Approximanten aus. Bis hin zum Rand von der leeren Menge (bei SG das große Dreieck in der Mitte), welcher den gesamten ToC abschließt.

Das Netzwerk ist über elektrische Leitwerte definiert. Wird ein Beitrag auf einen Knoten, einen Rand oder einer Zelle eingebracht, z.B. durch die DtN-Abbildung, dann verändern sich die Leitwerte. Ändert sich ein Leitwert, egal wie klein, so setzt sich diese Änderung im Netzwerk über einen diskreten Zeittick fort. So ensteht aus einen unendlichen, hochsymmetrischen und skaleninvarianten (alle Leitwerte c auf den Kanten zwischen zwei benachbarter Knoten c = 1) IDEAL-ToC ein endlicher REAL-Approximant, der nun nicht mehr skaleninvariant ist, da die feinsten Zellen bzw. deren Kanten einen Leitwert c > 1 aufweisen und sich das sozusagen als Störung, aber dennoch statisch, über den gesamten REAL-Approximanten, also Level-übergreifend fortsetzt.

Genau das ist bei mir der UV-cutoff -> Stage 1 und es wird dabei sozusagen der gesamte ToC, bis zur feinsten Skala bei L_max = k approximiert und darum erscheint der Approximant selbst als geschlossen, denn es existiert nichts das als "größere Umgebung" einwirken könnte und die feinsten Freiheitsgrade sind schon eliminiert, woraus dann eine endliche Struktur emergiert, die dann mit normaler Mathematik (mathlib) formalisiert werden kann. Die Frage ist, ob das Komlement dieses emergenten REAL-Approximanten -> hier der abgeschnittene UV-Tail, einfach als Rest ignoriert werden kann oder ob hier genau 2 Seiten einer Medaille lauern? Man könnte versuchen die Geschichte aus Sicht des unendlichen UV-Tails zu lesen, zusätzlich zur naheliegenden und etablierten Lesart des endlichen Subsystems.
 
Zuletzt bearbeitet:

TomS

Registriertes Mitglied
Niemand kann eine unendliche Struktur zeichnen und eben auch nicht berechnen, da unendlich nicht formal definiert ist.
Nur weil man etwas nicht zeichnen kann, heißt es noch lange nicht, dass man damit nicht Mathematik betreiben kann.

Hierarchien von Unendlichkeit sind seit Cantor definiert

Man befasst sich auch im Umfeld der Graphentheorie damit

Das kann auch für ganz normale Physik einer 4-dim. Raumzeit zu überraschenden Ergebnissen führen

Die Idee, eine physikalische Theorie ausgehend von möglichst einfachen Bausteinen zu konstruieren, ist natürlich naheliegend. Man sollte jedoch in Betracht ziehen, dass der Natur eine mathematische Struktur zugrundeliegen könnte, die nicht in dieser Weise konstruierbar ist.

 
Zuletzt bearbeitet:
Oben