Eine ontologische Re-Interpretation offener Quantensysteme?!

antaris

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Ich hatte eigentlich den ad-hominem Abbruch eh schon viel früher erwartet...
Aber egal, lass uns bei der Sache bleiben.
@ antaris ich fahre jetzt erstmal in den Baumarkt :), auch wenn ich meinerseits sicherlich zu undurchsichtig und nervig war, diese Woche hat mir sehr viel gebracht, Danke dafür!

quantisierte Dunkle Energie, hätte als quantisierte Raum-Einheit, Freiheitsgrade die durch Entropie oder reziprok durch Information beschrieben werden. Man müsste in der Lage sein, eine Komrpimierung von Raum (allgemein Änderungen von Entropie) dann nur über diese Entropie/Information quasi mit sich selbst background independend abzubilden, wie das die ART mit der Raumzeitdynamik macht. Der einzige Unterschied wäre aber, dass meine Theorie bei Quantisierung des Raumes als DE eine eigene Raum-DE Dynamik besäße. Eine Änderung (z.B. Verdichtung von Entropie quasi von außen abgerastert werden muss, vor einem Koordinatensstem formuliert oder relativ formuliert werden muss. Würde in deiner Theorie die Gültigkeit der Entropie/Information bei entsprechender Skala auch irgendwann brechen? Die Basis dass man über Gültigkeit der Entropiebestimmung die Dynamik bestimmen kann sollte doch bleiben oder, und wenn diese Gültigkeit nicht bricht, ist das doch kontinuierlich?

In meinem IDEAL/REAL-Rahmen ist Entropie/Information nicht eine eindeutige, background-independent Skalargröße des ontischen Trägers, sondern entsteht relational erst nach Subsystemwahl + Coarse-Graining/Tail-Elimination (z.B. DtN/Kron/Schur bzw. Trace-out).
Daher bricht nicht Informationstheorie an sich, aber die naive Entropieformel kann je nach Skala/Regime unbrauchbar werden (UV-Sensitivität, fehlende Faithfulness des gewählten Observers).
Entropie bestimmt die Dynamik ist außerdem ohne Zusatzstruktur unterbestimmt: man braucht den konkreten Kanal/Observer, Constraints und Locality.

Selbst wenn ein robuster Informationsbegriff (z.B. relative Entropie, QRE) über Skalen stabil bleibt, folgt daraus nicht automatisch das Kontinuum, denn Kontinuität/Lorentz-Invarianz wäre ein emergentes Skalenfenster im großen Approximanten, nicht eine logische Konsequenz der Entropiedefinierbarkeit. Dazu benötigt es ein großes Paket bezüglich Lieb-Robinson-Dynamik, denn die maximale Ausbreitungsgeschwindigkeit muss in alle Richtung gleich sein und das über ein sehr großes Skalenfenster hinweg. Dieses Skalenfenster zu finden wird für mich eh die größte Herausforderung, da ich eben nicht über einen Supercomputer verfüge...
 
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hampelhorst

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ich habe mal ein bischen programmieren lassen, vielleicht macht dieses ani gif mein Problem klarer:

getestet mit Edge und Firefox

Man braucht doch das Kontinuum um ein Subsystem oder Quantum [Q] zu sehen bzw. dieses Subsystem überhaupt als Subsystem charakterisieren zu können, muss es etwas geben was sich in mindestens einer Eigenschaft vom Subsystem unterscheidet?
 

hampelhorst

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Ist soetwas beim Vergleich der Interationsstufen eines Fraktales gegeben? Kann ich ein kleines Dreieck daran erkennen, dass es im Fraktal immer ein größeres Dreieck und dann ein noch größeres Dreieck gibt (siehe Sierpinski Dreieck), müsste eigentlich funktionieren? Und du setzt jetzt einen bestimmten Gültigkeitsbereich/Skalenbereich mit einer Iterrationsstufen gleich? Machst du den Gültigkeitsbereich an einem bestimmten Schwellenwert der Emfindlichkeit gegenüber Anfangsbedingungen fest, wenn das so ist, könnte das über den Lyapunov-Exponenten abgebildet werden? Aber selbst hier braucht man doch eigentlich "feste" Attraktoren/Repeller (Nullstellen)... was sind diese Attraktoren dann? Am Attraktor müsste sich es ins Kontinuum auflösen?....

und du überträgst jetzt dieses mikroskopisch, informationsentropische Chaos mittels Coars graining und Wechselwirkung auf die makroskopisch, thermodynamische Entropie.... im Gegensatz dazu versuche ich die ganze Zeit die mikroskopische Reversibilität durch eine bereits im Quantum vorgegeben Irreversibiltät (dann eigentlich nicht durch ein DE Quantum), sondern durch ein "Entropiequantum" zu entschärfen.
 
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antaris

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ich habe mal ein bischen programmieren lassen, vielleicht macht dieses ani gif mein Problem klarer:
getestet mit Edge und Firefox
Sorry, nicht wirklich.

Man braucht doch das Kontinuum um ein Subsystem oder Quantum [Q] zu sehen bzw. dieses Subsystem überhaupt als Subsystem charakterisieren zu können
Was ist das Kontinuum?
muss es etwas geben was sich in mindestens einer Eigenschaft vom Subsystem unterscheidet?
Nee, ich glaube du verwechselst hier Subsystem mit einer einfachen Teilmenge. Ein Subsystem im OQS-Sinn sind in der AQFT an Algebren und in der RQFT an Tensorfaktorisierungen gebunden. Hat man das explizit vorliegen, dann können Skalen- oder Regionen-Splits durchgeführt werden.
 
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antaris

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Ist soetwas beim Vergleich der Interationsstufen eines Fraktales gegeben? Kann ich ein kleines Dreieck daran erkennen, dass es im Fraktal immer ein größeres Dreieck und dann ein noch größeres Dreieck gibt (siehe Sierpinski Dreieck), müsste eigentlich funktionieren? Und du setzt jetzt einen bestimmten Gültigkeitsbereich/Skalenbereich mit einer Iterrationsstufen gleich?
Im Prinzip ja, ein IDEAL ist ein unendliches fraktales Netzwerk...
Machst du den Gültigkeitsbereich an einem bestimmten Schwellenwert der Emfindlichkeit gegenüber Anfangsbedingungen fest?
Nein das wäre dann ja wieder irgendwelcher vorgegebener Input. Die Anfangsbbedingungen ergeben sich als determinstischer Seed, da jedes Subsystem seine individuelle Umgebung "spürt". Der Subsystemsplit selbst ist der Generator effektiver Stochastik gegenüber "dem Rest".
Aber selbst hier brauch man doch "feste" Attraktoren/Repeller (Nullstellen)... was sind diese Attraktoren dann? Am Attraktor müsste sich es ins Kontinuum auflösen?
Der Subsystemsplit erzeugt die Dynamik und verändert grundlegende Eigenschaften des IDEAL im REAL Approximanten, wie seine Dimension, Symmetrie, Skaleninvarianz, Geometrie, Energieverteilung (Änderung der Leitwerte)....
Die Hoffnung ist, dass sich irgendwo im unendlichen fraktalen IDEAL Netzwerk ein Skalenfenster ausbilden kann, welches die Eigenschaften unseres glatten Kontinuums ausbilden kann -> ABER das ist Zukunftsmusik.
 

antaris

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Schau mal hier in Beitrag #40: das äußerste Dreieck ist der "Rand" des des gesamten Sierpinski-Gasket Level 0 und in dessen Mitte liegt die Nullmenge des Adressbaums. Je Iteration kommt ein level dazu. Da der unendliche SG nicht gezeichnet werden kann, muss er immer approximiert werden. Im Beitrag geht der Approximant von Level 0 bis Level 3. Der IDEAL des Universums hat aber unendliche viele Level (schon immer, für immer). Aber das ist eben schon Geschichte, denn im aktuellen code basiert der IDEAL nicht mehr auf irgendeine Gemotrie, sondern nur noch auf Adressierngen und Adjazenzbedingungen der Kanten/Knoten.


Hier die Animation von Wiki zum Adressbaum des SG:
Fractal_tree.gif


Sierpinski_triangle_with_tree_diagram_addresses.png
 
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hampelhorst

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sorry hatte den Beitrag nochmal editiert......

kann man das grob so sagen?

und du überträgst jetzt dieses mikroskopisch, informationsentropische Chaos mittels Coars graining und Wechselwirkung auf die makroskopisch, thermodynamische Entropie.... im Gegensatz dazu versuche ich die ganze Zeit die mikroskopische Reversibilität durch eine bereits im Quantum vorgegeben Irreversibiltät (dann eigentlich nicht durch ein DE Quantum), sondern durch ein "Entropiequantum" zu entschärfen.
 

antaris

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und du überträgst jetzt dieses mikroskopisch, informationsentropische Chaos mittels Coars graining und Wechselwirkung auf die makroskopisch, thermodynamische Entropie....
Ich bin bisher ausschließlich "im Mikromodell unterwegs". Bei mir ist noch nichts makroskopisches. Das war nicht das Ziel, denn auf den Weg dahin - und das ist ein sehr weiter vom Anfang - gibt es wirklich unzählige andere Probleme zu lösen. Wie willst du Entropie definieren, wenn noch nicht mal Masse und Energie physikalisch definiert sind?

Nur allein, dass aus einem statischen System auf vollkommen determinstischen Wege Subsysteme und nicht-triviale Dynamiken ableitbar sind, ist die Vorbereitung auf den "Bruch" der Unitarität im Bild der offenen Quantensysteme. Allein das als lean-Beweis mit voller ABleitung auf einem konkreten Substrat sollte eigentlich interessant genug sein.
Aktuell sind es schon 214 lean-Module und insgesamt ca. 10.000 Zeilen lean-code. Die Komplexität der vielen Details ist extrem hoch.

Ich bin gerade dabei einen großen Schritt in diese Richtung zu machen aber ankommen werde ich da noch lange nicht.Ungelduldigkeit ist hier eher fehl am Platz. Auf dem Weg dahin, gibt es am Wegesrand eh noch viel mehr Puzzleteile zum mitnehmen, zusammensetzen und bestaunen.:)
 

antaris

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im Gegensatz dazu versuche ich die ganze Zeit die mikroskopische Reversibilität durch eine bereits im Quantum vorgegeben Irreversibiltät (dann eigentlich nicht durch ein DE Quantum), sondern durch ein "Entropiequantum" zu entschärfen.
Ja aber die Theorien der mikroskopischen Skalen können keine Größen der makroskopischen Skalen als fundamentalen Input beinhalten. Das wäre zirkulär, denn damit versucht du eigentlich das zu erklären, was du als fundamentalen Input in die Theorie hineinlegst.
 

antaris

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tja gutes Argument, ich muss das erstmal wirken lassen.... :)
Lass es gleich richtig und ein für alle mal wirken, denn dann wirst du, wie ich, zu dem Schluss kommen, dass es das einfachste sein könnte den ganzen Kontinuumskram ganz weit wegzuschieben, um dann den richtigen Anfang suchen zu können.:cool:
 

hampelhorst

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das ist eher so ein "grobphilosophisches Ding" .... "ja" ohne zu wissen was "nein" ist.... den Punkt mit dem Bleistift ohne das flächige Papier.... naja hast schon recht.... irgendwo muss man anfangen den effektiven Rahmen rauf zu setzen. Werde mal mit etwas Abstand drüber nachdenken. Eventuell ganz gut dass ich bloss noch morgen( Stop! heute) frei habe :) . Ich wünsch dir einen schönen Sonntag und bis demnächst
 

antaris

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irgendwo muss man anfangen den effektiven Rahmen rauf zu setzen
Genau und dieser Ausgangspunkt sollte maximal minimalistisch sein -> Adjazenz, also Nachbarschaftsbedingungen/-eigenschaften von Knoten auf einem Graph/Netzwerk reichen dafür eben schon aus, die Adressierung ergibt sich aus den Nachbarschaften. Es reicht mindestens um darauf eine Quantfeldtheorie und Dynamiken offener Quantensysteme aufzusetzen...
Es ist also ein konkretes Objekt (der IDEAL) und dessen Eigenschaften, welches die Anfangsbedingungen objektiv determinstisch aber effektiv stochastisch individuell für jedes Subsystem des IDEAL -> also für eines von unendlich vielen anderen REAL-Approximanten setzt.
Ich wünsch dir einen schönen Sonntag und bis demnächst
Ebenso.
 

antaris

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v0.0504 (21.02. ca. 19 Uhr)​
v0.0510 (22.02. ca. 22 Uhr)​
Δ​
*.lean Dateien
206​
233​
+27
Gesamtzeilen (roh)
19 688​
23 055​
+3 367​
Nicht-leere Zeilen (roh)
15 321​
17 961​
+2 640​
Kommentar-bereinigt, nicht-leer (Netto-LOC)
10 128
12 162
+2 034 (+20,1%)
Zeilen mit by
971​
1 156​
+185 (+19,1%)​
theorem/lemma (Top-level Startzeilen)
388​
447​
+59 (+15,2%)
davon gate_…
159​
164​
+5​
Gate-Anteil (gate_… / thm+lem)
40,98%
36,69%
−4,29 %-Punkte
simp-Zeilen
496​
577​
+81​
@[simp]-Zeilen
107​
124​
+17​
rfl-Zeilen
175​
200​
+25​
sorry / admit / axiom
0 / 0 / 0​
0 / 0 / 0​
=​
defaultMatter Vorkommen
10​
2​
−8
True Tokens (Proxy für Vakuosität)
7​
7​
=​
mkTrivial* Tokens
12​
13​
+1​
 

ralfkannenberg

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Hallo zusammen,

gestern haben wir im Büro bei der Programmierung eines Algorithmus für die Prüfziffer einer ISIN - der Luhn-Algorithmus ist ja nun keine Hexerei - eine AI genutzt. Leider waren die Ergebnisse verschieden und schliesslich habe ich die AI gebeten, mir das ganze Schritt für Schritt vorzurechnen, um meinen Programmierfehler zu finden.

Hierzu sollte noch erwähnt werden, dass Buchstaben in der ISIN in einen Zahlenwert umgerechnet werden, der unmittelbar nach den Ziffern folgt, d.h. "A" -> 10, "B" auf 11 u.s.w.; in einer ISIN können nur Gross-Buchstaben vorkommen.

Nach über 2 Stunden herumsuchen habe ich schliesslich herausgefunden, dass die AI der Meinung war, dass "U" der Folgebuchstabe von "S" sei (ein "T" scheint die AI also nicht zu kennen), so dass für das "U" ein falscher Zahlenwert verwendet wurde.

Natürlich - alles mein Fehler, aber auf die Idee, dass ich auch die Zahlencodes für die Buchstaben überprüfen müsse, war ich nicht gekommen. Vielleicht hätte ich wirklich die ASCII-Funktion nutzen sollen, denn ASCII-Code des Buchstaben - 55 ergibt den in der ISIN verwendeten Zahlenwert für (Gross-)Buchstaben.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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antaris

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Hallo Ralf,

AI's sind wie Menschen. Je unglücklicher der Input, desto schräger der Output. Es handelt sich nicht um allwissende Maschinen und auch nicht um Orakel. Es muss alles hinterfragt und überprüft werden. Zum Glück kann ich in meinem Fall dazu lean nutzen.


Ich habe nun einige AI's getestet und neben ChatGPT noch eine andere neue mit Bezahlaccount. Nicht eine der getesteten AI's kann aber zuverlässig innerhalb eines Prompts (ohne Iteration) korrekte antworten geben. Gegengeprüft habe ich das mit identische Aufgabenstellungen und eben mit lean als reviewer.

Alle AI's mussten iterieren, wobei ChatGPT mit am wenigsten iterieren musste (ich habe eine neue AI -> julius.ai gefunden, die viel schneller ist und noch weniger Fehler macht, dafür aber andere Nachteile hat).

Was man (mit dem kostenlosen Account) und den Aufgabenstellungen mit lean aus meiner Sicht vergessen kann ist:

- Microsoft Copilot
- Google Gemini
- claude.ai
- Deepseek

Schon alleine, da sie Probleme haben mit zip's umzugehen aber teils haben die keine funktionierende Lösung bei den Aufgabenstellungen gefunden. Kann sein, dass es mit der Bezahlversion anders ist.
Aktuell nutze ich ChatGPT und Julius, da beide, je nachdem was die Aufgabe ist, ziemlich gut sind.

Also niemals erwarten, dass die erste Antwort von egal welcher AI wirklich korrekt ist...gerade wenn das Trainingsmaterial "das Internet" war...
Um solche Fehler zu minimieren empfiehlt es sich der AI exakte Grundlagen mitzugeben. Wenn der Luhn-Algorithmus keine Hexerei ist, dann einfach die Grundlagen dazu (bei z.B. ChatGPT) in den Erinnerungen abspeichern lassen oder einfach mit der Anfrage hochladen. Das senkt die Fehlerhäufigkeit stark, verhindert sie aber nicht.
 

ralfkannenberg

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Wenn der Luhn-Algorithmus keine Hexerei ist, dann einfach die Grundlagen dazu (bei z.B. ChatGPT) in den Erinnerungen abspeichern lassen oder einfach mit der Anfrage hochladen. Das senkt die Fehlerhäufigkeit stark, verhindert sie aber nicht.
Hallo Antaris,

der Algorithmus ist zwar trivial, aber seine Spezifikation ungenau. Die "übliche" Spezifikation sieht vor, dass man von rechts nach links - also nicht wie intuitiv naheliegender von links nach rechts) jede zweite Ziffer mit 2 multipliziert und sollte er dabei zweistellig werden, 9 subrahiert (oder äquivalent die Quersumme verwendet). Die Idee mit der Multiplikation mit 2 ist, dass bei einem irrtümlichen Zahlendreher i.a. nicht dieselbe Prüfziffer herauskommt.

Nun habe ich aber durch Probieren (das ist eine Schande !!!) herausgefunden, dass bei der ISIN die ungeraden Ziffern mit 2 multipliziert werden und keineswegs von rechts nach links jede zweite (was dann die geraden Ziffern wären). "Pedantische Kleinigkeit", liefert aber im Allgemeinen ein anderes Ergebnis für die Prüfziffer.

Ach ja - eher zufällig habe ich herausgefunden, dass bei einem Buchstaben, der ja in einen zweistelligen Zahlenwert umgewandelt wird, jede Zahl einzeln betrachtet wird, d.h. der Zehner beider Buchstaben des Ländercodes mit 2 multipliziert und falls zweistellig werdend um 9 subtrahiert wird wird, und der Einer beider Buchstaben normal aufaddiert wird.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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Hallo Ralf,

ich würde ja jetzt den Formalismus zur Berechnung/Überprüfung der ISIN, inkl. Regressionstest, z.B. mit Python von der AI erstellen lassen und zusätzlich, mit Kanonen auf Spatzen schießend, das dann noch mit lean beweisen lassen.

Warum ist Probieren eine Schande?
 

antaris

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ich würde ja jetzt den Formalismus zur Berechnung/Überprüfung der ISIN, inkl. Regressionstest, z.B. mit Python von der AI erstellen lassen
https://huggingface.co/spaces/Sierpinksi-Project/ISIN
und zusätzlich, mit Kanonen auf Spatzen schießend, das dann noch mit lean beweisen lassen.

ISINproof.lean
lean/mathlib 4.24.0 proved
Code:
import Mathlib.Data.List.Basic
import Mathlib.Data.Nat.Basic
import Mathlib.Tactic

/-!
A small, self-contained formalization of the arithmetic core of the ISIN/Luhn
check-digit rule.

Scope of the proof:
* We work on the already-expanded decimal digit payload.
* The theorem proves that the computed check digit always verifies.

This means: if the ISIN body has already been converted into a list of decimal
Digits (where letters A..Z have been expanded to 10..35 and then split into
individual decimal digits), then `computeCheckDigit` is correct w.r.t. `verify`.

The string/character parsing layer can be added on top later; the mathematically
relevant check-digit core is proved here.
-/

namespace ISIN

/-- Luhn doubling step on a single decimal digit. -/
def dblAdjust (d : Nat) : Nat :=
  let m := 2 * d
  if m < 10 then m else m - 9

/-- Alternating sum from left to right, with `b = true` meaning:
    the current digit is processed by `dblAdjust`. -/
def altSum : Bool → List Nat → Nat
  | _, [] => 0
  | b, x :: xs => (if b then dblAdjust x else x) + altSum (!b) xs

/-- Starting flag for a payload of length `n` so that, after appending the
    future check digit on the right, that check digit is *not* doubled and the
    payload digits have exactly the correct Luhn parity. -/
def payloadStart (xs : List Nat) : Bool :=
  xs.length % 2 = 1

/-- Luhn sum of the payload (already using the parity appropriate for a later
    appended check digit). -/
def payloadSum (xs : List Nat) : Nat :=
  altSum (payloadStart xs) xs

/-- The computed check digit. -/
def computeCheckDigit (xs : List Nat) : Nat :=
  (10 - payloadSum xs % 10) % 10

/-- Verification predicate: append the candidate check digit and test whether
    the total Luhn sum is divisible by 10. -/
def verify (xs : List Nat) (c : Nat) : Bool :=
  decide ((altSum (payloadStart xs) (xs ++ [c])) % 10 = 0)

/-- Flag after toggling `n` times. -/
def afterFlag : Bool → Nat → Bool
  | b, 0 => b
  | b, n + 1 => afterFlag (!b) n

lemma afterFlag_eq_parity (b : Bool) : ∀ n : Nat,
    afterFlag b n = if n % 2 = 0 then b else !b := by
  intro n
  induction n generalizing b with
  | zero =>
      simp [afterFlag]
  | succ n ih =>
      by_cases h : n % 2 = 0
      · have h' : (n + 1) % 2 = 1 := by omega
        simp [afterFlag, ih, h, h']
      · have h1 : n % 2 = 1 := by omega
        have h' : (n + 1) % 2 = 0 := by omega
        simp [afterFlag, ih, h1, h']

lemma altSum_append_singleton (b : Bool) (xs : List Nat) (x : Nat) :
    altSum b (xs ++ [x]) =
      altSum b xs + (if afterFlag b xs.length then dblAdjust x else x) := by
  induction xs generalizing b with
  | nil =>
      simp [altSum, afterFlag]
  | cons y ys ih =>
      simp [altSum, ih, afterFlag, Nat.add_assoc, Nat.add_left_comm, Nat.add_comm]

lemma after_payloadStart_false_len (n : Nat) :
    afterFlag (n % 2 = 1) n = false := by
  rw [afterFlag_eq_parity]
  by_cases h : n % 2 = 0
  · simp [h]
  · have h1 : n % 2 = 1 := by omega
    simp [h1]

lemma after_payloadStart_false (xs : List Nat) :
    afterFlag (payloadStart xs) xs.length = false := by
  unfold payloadStart
  exact after_payloadStart_false_len xs.length

lemma fullSum_eq_payload_plus_check (xs : List Nat) (c : Nat) :
    altSum (payloadStart xs) (xs ++ [c]) = payloadSum xs + c := by
  unfold payloadSum
  rw [altSum_append_singleton]
  simp [after_payloadStart_false]

lemma mod_add_checkDigit (s : Nat) :
    (s + ((10 - s % 10) % 10)) % 10 = 0 := by
  let r := s % 10
  have hr : s % 10 = r := rfl
  have hr_lt : r < 10 := by
    dsimp [r]
    exact Nat.mod_lt _ (by decide)
  rw [Nat.add_mod, hr, Nat.mod_mod]
  by_cases h0 : r = 0
  · simp [h0]
  · have hr_pos : 0 < r := Nat.pos_of_ne_zero h0
    have hsub_lt : 10 - r < 10 := by omega
    rw [Nat.mod_eq_of_lt hsub_lt]
    have hsum : r + (10 - r) = 10 := by omega
    rw [hsum]

theorem fullSum_compute_mod (xs : List Nat) :
    (altSum (payloadStart xs) (xs ++ [computeCheckDigit xs])) % 10 = 0 := by
  rw [fullSum_eq_payload_plus_check, computeCheckDigit]
  exact mod_add_checkDigit (payloadSum xs)

theorem verify_compute_eq_true (xs : List Nat) :
    verify xs (computeCheckDigit xs) = true := by
  unfold verify
  simp [fullSum_compute_mod]

/-!
Regression checks on a well-known example.
US0378331005 (Apple) has body US037833100.
Expanded decimal payload: [3,0,2,8,0,3,7,8,3,3,1,0,0].
-/

example : computeCheckDigit [3, 0, 2, 8, 0, 3, 7, 8, 3, 3, 1, 0, 0] = 5 := by
  decide

example : verify [3, 0, 2, 8, 0, 3, 7, 8, 3, 3, 1, 0, 0] 5 = true := by
  decide

end ISIN


Insgesamt 8 Minuten und 33 Sekunden ChatGPT5.2plus Denkzeit.
 
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antaris

Registriertes Mitglied
neben ChatGPT noch eine andere neue mit Bezahlaccount.
Am Mittwoch für 40€ julius.ai pro gebucht und von Donnerstag zu Freitag gab es bei ChatGPT ein Update. Es ist immer noch die Version 5.2 aber bezüglich Effizienz nun sehr deutlich verbessert. Die 40€ für julius waren fehlinvestiert. Die AI hat Potential aber sie ist irgendwie unkontrolliert und störanfällig. Ist auch erst die Version 1.0.

Die zusätzliche Unterstützung durch die stark erhöhte Leistungsfähigkeit von ChatGPT5.2 kommt genau im richtigen Moment. Ich werde nun aber deutlich schneller mein Ziel (re-Interpretation der etablierten Theorie der OQS) erreichen.
 
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