antaris
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@aveneer
Für meine Analogie ist nicht entscheidend, ob sich das Volumen ändern kann, sondern die Trennung zwischen glatter Makrobeschreibung und Mikrostruktur: Auch ein kompressibles Fluid mit veränderlichem Volumen bleibt auf Kontinuumsebene eine Effektivtheorie über diskrete Moleküle und Randbedingungen (Behälter, Druck, …). Dass man dafür "mehr als Wasser“ braucht, ist genau der Punkt – das Kontinuumsmodell ist dann physikalisch nicht geschlossen, sondern in einen größeren Rahmen eingebettet.
Deine zwei Axiome (maximale Signalgeschwindigkeit c und Ortsunabhängigkeit der Gesetze) akzeptiere ich. Sie charakterisieren aber m.E. eher den IR-Grenzfall einer relativistischen Theorie als eine vollständige Grundstruktur. Ein emergentes Modell mit Lorentz-Struktur würde diese Axiome genauso erfüllen, ohne das glatte Kontinuum als fundamental zu setzen.
Dass ein EH lokal wie Vakuum aussieht, ist das Äquivalenzprinzip – da bin ich bei dir. Die offenen Punkte (Singularität, Informationsfrage, globale Struktur) hängen aber gerade an nicht-lokalen Eigenschaften der Raumzeit (trapped surfaces, Geodätenvollständigkeit usw.), nicht daran, ob ein Photon "vor Ort“ etwas merkt. Thin-Shell- oder EH-like-Konstruktionen bleiben für mich klassische Kontinuumsrezepte im selben Rahmen und genau dort sehe ich den Epizyklen-Charakter, den ich meinte. QM als „Störung“ und ART als „Glättung“ zu bezeichnen ist für mich zunächst ein Bild aber spannend wird es erst, wenn daraus eine explizite Mikrophysik der Raumzeit folgt, aus der die glatte Geometrie wirklich als emergentes Limit hervorgeht.
Für meine Analogie ist nicht entscheidend, ob sich das Volumen ändern kann, sondern die Trennung zwischen glatter Makrobeschreibung und Mikrostruktur: Auch ein kompressibles Fluid mit veränderlichem Volumen bleibt auf Kontinuumsebene eine Effektivtheorie über diskrete Moleküle und Randbedingungen (Behälter, Druck, …). Dass man dafür "mehr als Wasser“ braucht, ist genau der Punkt – das Kontinuumsmodell ist dann physikalisch nicht geschlossen, sondern in einen größeren Rahmen eingebettet.
Deine zwei Axiome (maximale Signalgeschwindigkeit c und Ortsunabhängigkeit der Gesetze) akzeptiere ich. Sie charakterisieren aber m.E. eher den IR-Grenzfall einer relativistischen Theorie als eine vollständige Grundstruktur. Ein emergentes Modell mit Lorentz-Struktur würde diese Axiome genauso erfüllen, ohne das glatte Kontinuum als fundamental zu setzen.
Dass ein EH lokal wie Vakuum aussieht, ist das Äquivalenzprinzip – da bin ich bei dir. Die offenen Punkte (Singularität, Informationsfrage, globale Struktur) hängen aber gerade an nicht-lokalen Eigenschaften der Raumzeit (trapped surfaces, Geodätenvollständigkeit usw.), nicht daran, ob ein Photon "vor Ort“ etwas merkt. Thin-Shell- oder EH-like-Konstruktionen bleiben für mich klassische Kontinuumsrezepte im selben Rahmen und genau dort sehe ich den Epizyklen-Charakter, den ich meinte. QM als „Störung“ und ART als „Glättung“ zu bezeichnen ist für mich zunächst ein Bild aber spannend wird es erst, wenn daraus eine explizite Mikrophysik der Raumzeit folgt, aus der die glatte Geometrie wirklich als emergentes Limit hervorgeht.