Dunkle Materie und Dunkle Energie mit dem Nudelholz erklärt

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Heureka, gerade eben, hab ichs.
Hallo Sanchez,

über das "Heureka" legen wir mit Vorteil erst einmal den Mantel der Verschwiegenheit.

  • Im ersten Fall gibt es eine Zeitdifferenz. Und damit konstruiere ich die Grundbeschleunigung
6g3Rw52T4RW6IZ6fgDSyCx.png
Deine Grundbeschleunigung ist negativ, da für V_Rakete > 0 gilt, dass t_bewegt > t_ruhend ist. Ist das so von Dir beabsichtigt ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,
auch Heureka ist relativ, im Sinne des Kenntnisstands von dem, der es von sich gibt.

Grundbeschleunigung negativ-- nein ist nicht in meinem Sinn, ich kann ja auch behaupten v ist in Wirklichkeit -v.
Ich meine den Betrag der Grundbeschleunigung.

Also habe ich eine Beschleunigung ohne Masse. Klingt ja nach Licht, hat ja keine Ruhemasse.
 

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,
das ist viel Stuff, ich antworte mal auf eine Aussage.


Dunkle Materie schiebt die elektromagnetische Welt beiseite.
Das verstehe ich von der Wortwahl nicht: was heisst in diesem Zusammenhang "beiseite schieben" ?

Nimm einen Suppenteller mit Wasser darin.
Dann streust du gemahlenen Pfeffer darüber.
Das Wasser ist wie Raum mit Hintergrundstrahlung, der Pfeffer sind gewöhnliche Teilchen.
Jetzt gibst du einen fetten Tropfen Öl dazu, das soll Raum mit DM Wirkung sein.

Das Öl verdrängt den Pfeffer.

Ein Pfefferteilchen, kann elektromagnetisch auf ein anderes Teilchen nicht durch das Öl wirken.
Elektromagnetisch/ein Photon muss es im Wasser, um den Rand des Tropfens gehen.

In diesem Bild würde das für die Natur bedeuten, Das wenn Licht auf ein DM Bereich trifft. Dieses Licht hat einer längeren Weg zurücklegt, als ohne DM. Es muss über die Oberfläche des DM Bereichs. Die elektrischen Feldlinien/Lichtwege gehen um den DM Bereich herum. Wie rein so raus.
Nachdem es den DM Bereich passiert hat, bewegt es sich weiter in der Richtung, die es vor dem Kontakt mit dem DM Bereich hatte.

Das Licht kommt dann später beim Beobachter an, als wenn es nicht auf DM-Bereiche getroffen wäre.
Vielleicht kann man das im Experiment nachweisen.

Machen wir weiter damit oder mit der Grundbeschleunigung?

Ich will die anderen Sachen bei Zeiten beantworten.
 
Zuletzt bearbeitet:

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,
ich bin für Grundbeschleunigung besprechen.

kommt dir das nicht komisch vor?

Zu Zwillingspardoxon aus SRT Sicht:
  • Wenn ich jetzt mit meiner Rakete an der Erde vorbeifliege, lese ich auf meiner Raketenuhr 24s und auf der Erduhr 16s.
  • Andrerseits, halte ich mit meiner Rakete bei der Erde an, zeigt meine Raketenuhr 24s und die Uhr auf der Erde ebenso 24s
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Nimm einen Suppenteller mit Wasser darin.
Dann streust du gemahlenen Pfeffer darüber.
Das Wasser ist wie Raum mit Hintergrundstrahlung, der Pfeffer sind gewöhnliche Teilchen.
Jetzt gibst du einen fetten Tropfen Öl dazu, das soll Raum mit DM Wirkung sein.

Das Öl verdrängt den Pfeffer.

Ein Pfefferteilchen, kann elektromagnetisch auf ein anderes Teilchen nicht durch das Öl wirken.
Elektromagnetisch/ein Photon muss es im Wasser, um den Rand des Tropfens gehen.

In diesem Bild würde das für die Natur bedeuten,
Hallo Sanchez,

nettes Bild, aber was machst Du, wenn es falsch ist ?

Das wenn Licht auf ein DM Bereich trifft. Dieses Licht hat einer längeren Weg zurücklegt, als ohne DM.
Ja, das hängt von der (Gesamt-)Masse und der von ihr verursachten Raumzeitkrümmung ab.

Es muss über die Oberfläche des DM Bereichs. Die elektrischen Feldlinien/Lichtwege gehen um den DM Bereich herum. Wie rein so raus.
Nachdem es den DM Bereich passiert hat, bewegt es sich weiter in der Richtung, die es vor dem Kontakt mit dem DM Bereich hatte.
Ja, das ist die Raumzeitkrümmung.

Das Licht kommt dann später beim Beobachter an, als wenn es nicht auf DM-Bereiche getroffen wäre.
Das wäre nicht anders, als wenn die Raumzeitkrümmung von baryonischer Materie erzeugt worden wäre.

Vielleicht kann man das im Experiment nachweisen.
Ja, z.B. mit Gravitationslinsen-Effekten.

Aber das ist alles nichts Neues und da braucht man auch keine Bilder aus der Küche zu bemühen.

Machen wir weiter damit oder mit der Grundbeschleunigung?
Wenn Du bei der Grundbeschleunigung den Absolutbetrag meinst solltest Du das auch aufschreiben. Wobei ich eher vermute, dass Du noch etwas anderes meinst, nämlich t_bewegt - t_ruhend.


Ansonsten bin ich nicht wirklich interessiert - ich sehe leider keinen Mehrwert bei Deinen Thesen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

sanchez

Registriertes Mitglied
Zu Zwillingspardoxon aus SRT Sicht:


  • Wenn ich jetzt mit meiner Rakete an der Erde vorbeifliege, lese ich auf meiner Raketenuhr 24s und auf der Erduhr 16s.
  • Andrerseits, halte ich mit meiner Rakete bei der Erde an, zeigt meine Raketenuhr 24s und die Uhr auf der Erde ebenso 24s

Nein. Warum sollte es mir komisch vorkommen ?
Weil alle davon reden, dass beim Zwillingsparadoxon die Uhr auf der Erde weniger Zeit gezählt hat, als die Uhr in der Rakete.
Und ich behaupte, dass wenn die Rakete, wieder zur Ruhe bei der Erde gebracht wurde, dass dann beide Uhren die gleiche Zeit anzeigen.
Also keine Zeitdifferenz, wenn man es nach SRT beschreibt.
Jetzt könnte man denken, oh die Rakete zeigt die gleiche Uhrenzeit an, also hat sie sich nicht bewegt. Nein es ist SRT, sie hat keine Beschleunigung erfahren.
Bewegten Uhren gehen langsamer, neee
Beschleunigte Uhren gehen langsamer.

Man sieht nie was ist, man sieht nur was war.
 

sanchez

Registriertes Mitglied
@ralf
So denkst du etwa die SRT sei einfacher Kokolores?

Dann schau mal hier:
Die Beschleunigung, die ein Stern in einer Scheibe einer Galaxie erfährt, setzt sich zusammen aus:


5Zk3cZayDwte0gV9nOPPbm.png


a_masse -Beschleunigung durch Masse
a_Grundbeschleunigung -die nur von der Geschwindigkeit des Objekts abhängt.

So erklärt man den Verlauf der Rotationskurve einer Galaxie.
 

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo Ralf,
sorry

Nach langem rumgedenke ist mir klar, dass ich da die Zentripetalbeschleunigung suche.
So dass die Beschleunigung eines Sterns sich aus
der Newtonschen Beschleunigung + Zentripetalbeschleunigung zusammensetzt.
Tolle Leistung ist das (*ironisch*)

Sorry für die Zeit die du damit verbracht hast.
Ich möchte mich aber trotzdem bei dir bedanken, dass du dir die Zeit nimmst, und ab und an mal auf meine posts antwortest.
 
Zuletzt bearbeitet:

sanchez

Registriertes Mitglied
@alle
Newtonsche Beschleunigung und Zentripetalbeschleunigung..

Da vergleicht man Äpfel mit Birnen. Denn die Zentripetalbeschleunigung kommt aus der SRT. Eine Beschreibung ohne Masse.
Während Newton bzw. ART mit Massen arbeitet.
Die Zentripetalbeschleunigung von Sternen ist voll vergleichbar, mit der Beschleunigung, die Photonen erfahren, wenn sie eine Masse passieren.

SRT beschreibt nur die elektro-magnetische Welt.
Während ART und Newton, die gravitative Welt beschreibt.
Und um einen Stern zu beschreiben, muss man beide Aspekte SRT und ART addieren.

p.s. Ich bin dadurch drauf gekommen, dass man die Zentripetalbeschleunigung mit einer Masse multipliziert. Ich glaube, dass so die Herleitung des Gedankens einer unbekannten Masse daherkommt.
 
Zuletzt bearbeitet:

hampelhorst

Registriertes Mitglied
Hi sanchez,

SRT und Raumdefekt.... gefällt mir :) ..... da gibt es doch den Massendefekt. Vergleiche mal die Kurven des Massendefektes mit denen der Geschwindigkeitsverteilungen der Sterne um den Galaxiekern. Die Kurven sehen gleich aus. Zusätzliche Gravitation (irrtümlich als Dunkle Materie interpretiert kann doch dieser ich nenne es mal "Abstandsdefekt" selbst sein) als Ursache wäre eine Äquivalenz zwischen dem was sich Dunkle Energie nennt (mehr Raum oder Expansion) und Abstand zwischen Massen (r) anzusehen. Somit ist die Expansion selbst (als Raum/ Abstandsdefekt) dafür verantwortlich, dass es mehr Gravitation gibt (Newton...m^2/r^2 wenn r kleiner wird). Und mit der SRT und der Planckkonstante hat man da auch schon eine Basis zum Rechnen.
Zitat:
"SRT beschreibt nur die elektro-magnetische Welt."
genau Frequenz und Wellenlänge
 

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo hampelhorst,

da gibt es doch den Massendefekt. Vergleiche mal die Kurven des Massendefektes mit denen der Geschwindigkeitsverteilungen der Sterne um den Galaxiekern.
Ist das so? Das ist gut.

Stell dir ein Atom als Seifenblase vor. Wenn man die ziehen könnte, zum Beispiel mit einem Staubsauger, wird die Seifenblase in die Länge gezogen. Das Volumen wird größer. Das Volumen der Seifenblase ist gleichzusetzen mit der (Gesamt-) Masse des Atoms, mit der das Atom auf andere wirkt. Hält die Seifenblase an, verschwindet das, sie wird wieder rund.

Die Kurven sehen gleich aus. Zusätzliche Gravitation (irrtümlich als Dunkle Materie interpretiert kann doch dieser ich nenne es mal "Abstandsdefekt" selbst sein)

Ja genau, zusätzliche Gravitation durch einen Effekt. Und eben nicht DM. Da man Materie als Teilchen oder als Welle interpretieren kann, sollte man diese beiden Eigenschaften nicht binär betrachten, also ist es Teilchen, oder ist es Welle. Wie sich im Quantencomputer Qubits überlagern, überlagern sich diese beiden Sichtweisen: Welle und Teilchen. Wie eine Münze, die du auf einem Tisch zum drehen bringst. Du siehst sie drehen, und dabei mal Kopf und im nächsten Moment Zahl. Hört die Münze auf sich zu drehen, liegt entweder Kopf oder Zahl oben.

Ursache wäre eine Äquivalenz zwischen dem was sich Dunkle Energie nennt (mehr Raum oder Expansion) und Abstand zwischen Massen (r) anzusehen.

Ich habe oben schon mal etwas zur Dunklen Energie geschrieben. Man nehme einen Draht und lege eine Spannung an, Jetzt wandern die Elektronen im Leiter zum Minuspol, während die Elektronenlöcher zum Pluspol wandern. Aufs All übertragen: Dunkle Energie ist der Minuspol. Neuentstandener Raum sammelt sich in den Voids wie Elektronenlöcher im Pluspol.
Und mit der SRT und der Planckkonstante hat man da auch schon eine Basis zum Rechnen.
Das finde ich sehr interessant. Hast du da einen Vorschlag?
 
Zuletzt bearbeitet:

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo Hampelhorst,
sorry da muss ich passen. Ich bleibe lieber bei Worten um erstmal zu verstehen.
Die Mathematik kommt später.

m*c^2
m ist ein Saklierungsfaktor. Der je nach belieben das c^2 größer oder kleiner macht. Wir benutzen Gramm als Einheit fürs Gewicht. Das ist aber Problematisch, wenn man mit Gramm rechnet, ist doch die Materie aus kleinsten gleich großen Einheiten aufgebaut. Hat zur Folge, dass man in die Formel keine kleineres Gewicht, als das kleinste einsetzen kann.

Nehmen wir an, das kleinste Masssenquant 0,8 Attogramm wiegt. Dann kann ich nicht in E=m*c^2 einen Wert einsetzen von 0,5 Attogramm. Es gibt nur ganzzahlige Vielfache der kleinsten Einheit. Jetzt kommt dann noch Bewegung, halt Temperatur dazu, und die verschmiert die Realität von abzählbaren Quanten. Also eine Masse Null geht nicht.

Die Überlegung ich nehme die ART und lasse die Massen gegen Null konvergieren und bekomme die SRT und dann ist alles ohne Beschleunigung , funktioniert nicht. Denn es bleibt eine elementare Beschleunigung vorhanden. Und die hat die Größe, wie auch die Beschleunigung von der kleinstmöglichen Masseneinheit. Ähh...da kommt gerade ein Gedanke. Kann ich die Hintergrundstrahlung nehmen und daraus diese "Grundbeschleunigung" konstruieren?

Da ist es dann, du sitzt im Zug und willst deine Geschwindigkeit ermitteln. Du schaust raus aber alles ist bewegt, so dass dich nicht festlegen kannst auf eine Strecke.

Was hindert uns daran ein Schwarzes Loch als ein riesiges Neutron zu interpretieren. Die Oberfläche des Schwarzen Lochs (Ereignishorizont) ist dann vergleichbar mit der Oberfläche eines Neutron (oder meinetwegen Proton). Es hat halt sehr sehr viele Quarks in seinem Inneren.

Photonen kennen wir dann nur von Atomen und Molekülen. Könnte man nicht daher gehen, und einem großen Objekt alle Moleküle senden gleichzeitig ein Photon aus. Diese ganzen vielen Photonen, sind wie ein großes Photon. Sehr groß, 2m.
 

sanchez

Registriertes Mitglied
@hampelhorst

So jetzt erinnere ich mich.
Stelle dir vor, du sitzt in einer masselosen Rakete. Ebenso bist du darin masselos.
Was passiert so beim Zwillingsparadoxon?

Ich glaube ich weiche da ab, von der Lehrmeinung.
 
Zuletzt bearbeitet:

sanchez

Registriertes Mitglied
Hallo hampelhorst,
E= m*c^2

Gilt für Massen, die man komplett in Energie verwandelt, also in Licht verwandelt(das habe ich so in der Schule gelernt)
Geht halt nicht.

Ein Teilchen ist beides Licht und Masse gleichzeitig.

eine hohe Geschwindigkeit, lässt das Teilchen als Welle erscheinen,
Während ein ruhendes Teilchen, einen Ort hat.

Die Summe aus den beiden Eigenschaften, Licht und Masse eines Teilchens, bleibt konstant,
und variiert mit den Geschwindigkeit des Teilchen.
Mal ist es 20% Licht und 80% Teilchen.
Wenn man das Teilchen in Bewegung versetzt, ist das Teilchen
z.B. 70% Licht und nur 30% Teilchen.

Daher könnte es heißen für unbeschleunigte Massen.

E= m*c*v + ….

Plus die SRT Sicht (den Anteil des Lichtcharakters des Teilchens). Da bekomme ich eine Zeitdilatation her, die nur auf Relativgeschwindigkeiten zurückgeht.

Dafür modelliere ich Newton ein bisschen um.

Anstatt:

7Pz55nRElcgZFM7mu1kWCv.png


Verwende ich:
1WxVgmkZLCYuCEODFCoTNP.png


Die eine Masse werfe ich raus, weil Licht keine Ruhemasse hat: Das ist die Beschleunigung, die ein Photon erfährt, wenn es einen Stern der Masse m passiert.
(Ruhemasse booooh, Ruhen kann nur der, für den keine Zeit vergeht)
 
Zuletzt bearbeitet:

pauli

Registriertes Mitglied
Für mich klingt einleuchtender: Licht hat keine Ruhemasse weil es kein Bezugssystem gibt in dem Licht ruht.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben