Nein. Ich denke es ist eine logische Schlussfolgerung.
Aber es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit.
Nein, denn
Du kennst doch diese „Losbuden”, bei denen du ein Bündel Fäden bekommst und entweder den Hauptgewinn oder einen Trostpreis ziehen kannst. Jedes Problem hat ein loses Ende und wenn es gelöst ist es, sind es zwei ;-)
die vielen losen Enden entstehen erst durch die lokale Beschreibung des Universums mittels ausspuren aus dem gesamten Universum.
Der Knoten den ich in der Metapher anspreche ist genau das gesamte Univerums und dessen Liouville-von Neumann Bewegungsgleichung:
Sie meinen
die Liouville–von-Neumann-Gleichung (1), welche äquivalent (für reine Zustände) zur Schrödingergleichung und zusätzlich dessen natürliche Erweiterung auf gemischte Zustände ist?
Mit der LvN-Gleichung kann das gesamte Universum beschrieben werden. Letztlich ist sie die Schrödingergleichung, nur für Zustände in der Form einer Dichtematrix. Dabei sind die wesentlichen Größen der Hilbertraum, der Hamiltonoperator und die Zustand in Form der Dichtematrix rho und Prof. Neumaer hat eindeutig bestätigt, dass in diesen 3 Größen "alles enthalten ist, was Beobachter im Universum
im Prinzip beobachten können!" Das "im Prinzip" habe ich so verstanden, dass auch das dazu zählt was wir technisch vielleicht niemals beobachten können, weil es unmöglich iist solche Technlologien zu fertigen.
Für mich gibt es genügend Hinweise, dass das Vakuum, in dem wir leben, lokal einem Horizont gleicht. Sowohl in der geometrischen als auch in der thermischen Interpretation.
lokal = ausgespurt = jede Menge Informationen aus dem gesamten Universum "weggeworfen"
Die thermische Interpretation wird aus der LvN-Gleichung abgleitet und mit der LvN-Gleichung wird auch die Geometrie des gesamten Universums beschrieben. Das ist rein quantenmechanisch. Das lokale Vakuum ist nicht zwangsläufig identisch mit räumlich oder zeitlich weit entfernten Vakua. Die energie des Vakuums ist Beobachterabhängig.
Das Problem ist, dass eben beim ausspuren des Universums nicht nur Störeffekte ausgespurt werden, sondern auch dessen globale Geometrie.
Ich will die Knoten-Metapher nicht zu sehr strapazieren aber deinevielen lose Enden, die du meinst, sind die Fussel, die vom eigentlichen Faden abstehen, wobei wir lokal den eigentlichen Faden nicht mehr fassen können. Dieses ausspuren ist nicht nur eine mathematische Operation. Es beschreibt physikalisch wie man vom globalen auf einen lokalen Zustand kommt.
Die TI ist, genau wie die QFT, nur lokal definiert...die Quantenmechanik ist dageben global eben über die LvN-Gleichung im kleinsten geschlossenen System definiert. Lokal wird dabei mit Gibbs-Zustände und Poisson-Verteilungen gearbeitet aber global ist das nicht so, denn da steckt jede Menge Komplexität drin, aus der lokal eben Gibbs-Zustände -> QFT -> TI (-> ...) herausfallen.
Es ist daher absolut ausreichend, einen Knoten „lokal” zu lösen (sich darauf zu konzentrieren), um ein Ergebnis zu erhalten, das sich immer auf „alles” – also global – auswirkt.
Nein, siehe oben. Ich unterlaufe natürlich immer der Gefahr etwas falsch verstanden zu haben. Meine Sicht (aus meinem Hirn und mit meinen Fingern getippt) habe ich in den wenigen zeilen oben untergebracht. M.E. ist es auch unlogisch, dass lokale Effekte sich global auswirken, da sich Informationen maximal mit c ausbreiten können und demnach logischerweise Bereiche existieren müssen, die nicht in einen kausalen Zusammenhang stehen.
Zumindest wenn es um fundamentale Fragen geht.
Muss man das Fundament untersuchen aber das wir man lokal nicht finden können. Ein Haus baut man ja auch nicht vom Dach aus.
Und die thermische Interpretation der geometrischen direkt gegenüber steht = wenn es um Teilchen und Vakuum geht - die zwei Enden des gordischen Knoten.
Nö, denn lokale Geometrie und lokale QFT fallen aus dem globalen Universum heraus und haben entsprechend einen gemeinsamen Ursprung.
Die wirklich große Frage ist m.E.: Was ist eigentlich das gesamte Universum? Wie kann dessen Gesamtheit definiert werden? Wenn wir von einem gesaten Universum sprechen, was ist dann dessen Grenze und wie ist diese Grenze definiert?
Prof. Neumaie muss, wenn er sagt, dass das globale Universum keine Auswirkung auf die lokale QFT hat, zeigen das dies auch wirklich so ist.