Die Axiomatik interagierender physikalischer Systeme

antaris

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Und ist das jetzt gut oder schlecht?

Das kommt wohl darauf an, was du selbst für gut oder was du für schlecht hältst bzw. welche Erwartungen du innerhalb deiner subjektiven Weltanschauung hast.

Dass die Kontinuumsphysik möglicherweise wirklich fertig ist, kann für den einen gut und für den anderen schlecht sein. Genau wie die Messung rein objektiv und ohne Einfluss eines bewusst handelnden Agenten abläuft, ebenso für den einen gut und für den anderen schlecht sein kann, da damit der freie Wille in Frage gestellt wird. Andere lehnen das hier geschriebene grundsätzlich ab, da es nicht dem Weltbild entspricht oder einfach nur, weil es AI-gestützt erstellt wurde. Nicht wenige sind Befürwörter einer ontischen Stochastik und können mit einem rein deterministischen Bild, wie dem hier dargestellten, gar nichts anfangen.

Gut oder schlecht kann hier nur intersubjektiv bewertet werden. Objektiv bewertet gibt es gar kein gut oder schlecht...
 

A.Neumaier

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Abschnitt M schließt A–L
Sie setzen alles voraus (seitenlange Axiome A-M, mit vielen Unterpunkten) und leiten nichts ab. Sie zeigen nicht einmal, dass die vielen Axiome miteinander konsistent sind (was ich bezweifle).

Eine gute Theorie macht genau das Gegenteil davon: Sie setzt fast nichts voraus (so dass Konsistenz nur selten ein Problem ist) und leitet fast alles daraus ab.
 
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Jakito

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Axiom 1 — Universum geschlossen, Teilsysteme offen.
(U) entwickelt sich deterministisch (klassisch oder unitär). Reale Teilsysteme (S) sind offen und zeigen effektive Irreversibilität/Stochastik.

  • Markov-Grenze (GKSL):

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Was bedeutet denn -,i oder !(...)?
  • Nicht-Markov (Nakajima–Zwanzig/Mori):

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    mit Projektor (P) auf relevante Größen, Kern (K) und Rauschen (
    svg.image
    ).
Wow, noch mehr "," und "!". OK, bei dieser Gleichung habe ich jetzt eine Idee: "," hätte "\," sein sollen, also etwas whitespace. Und "!" hätte "\!" sein sollen, also negativer whitespace.

Axiom 7 — Gerichtete Einflussnahme = gerichteter Informationsfluss.
Operational:
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und (wo möglich) Interventionen auf interne Speicher/Policies (\Rightarrow) Wirksamkeit interner Zustände.
Oh wow, wie soll das denn interpretiert werden (wenn es nicht so verstümmelt wäre)?

Das Thema AI und wie sich verschiedene Beiträge lesen, hat aber noch viel weniger mit Aveneers Intention bei diesem Thread zu tun. Ich arbeite in einem sehr technischen Beruf und habe viel mit entsprechende Dokumente, Zeichnungen, Datenblätter, Tabellen, Listen, usw. zu tun. Ich muss auch selber umfangreiche Dokumentationen erstellen. Vielleicht sieht mein Schriftbild deswegen schon auch anders aus. Letztlich sollte es aber um Inhalte gehen und nicht um die Form.
Es ist halt für mich irgendwie schwer zu entscheiden, wie ich jetzt mit Deinen KI unterstützt generierten technischen Ausarbeitungen umgehen soll. Natürlich muss ich erstmals überhaupt die Zeit finden, Deine technischen Ausarbeitungen ein wenig durchzuarbeiten. Aber selbst danach ist es immer noch unklar für mich, wie ich reagieren soll, oder ob ich reagieren soll.

Bei aveneer hatte ich ein paar seiner alten Beiträge und Reaktionen darauf gelesen, und bekam das Gefühl, nun ja, dass es halt seine eigenen Gedanken und Formulierungen waren. Mit allen Vor- und Nachteilen, wie z.B. der Sache, dass bei der Übersetzung von Entropie in Energie noch die absolute Temperatur als Faktor hätte auftauchen müssen. Er macht also vielleicht mehr unnötige leicht korrigierbare Fehler als eine KI, aber dafür sind es seine eigenen Fehler. Und er schreibt leicht lesbar. Ich muss also nicht "erstmals überhaupt die Zeit finden," bevor ich reagieren kann.
 

ralfkannenberg

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Was bedeutet denn -,i oder !(...)?

Wow, noch mehr "," und "!". OK, bei dieser Gleichung habe ich jetzt eine Idee: "," hätte "\," sein sollen, also etwas whitespace. Und "!" hätte "\!" sein sollen, also negativer whitespace.

Oh wow, wie soll das denn interpretiert werden (wenn es nicht so verstümmelt wäre)?
Hallo Jakito,

solche AI-generierten konventionsfremden "Inhalte" sind der Grund, warum ich in diesem Thread schon lange nicht mehr mitlese. Ganz zu schweigen davon, dass ich mir eigentlich kleinere "Axiomensysteme" gewohnt bin.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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Sie setzen alles voraus (seitenlange Axiome A-M, mit vielen Unterpunkten) und leiten nichts ab.
Ja das war bewusst so als Überblick gewählt.

Sie zeigen nicht einmal, dass die vielen Axiome miteinander konsistent sind (was ich bezweifle).
Ja auch das war erstmal bewusst so gewählt.
Mir geht es um einen Rahmen, in dem gearbeitet werden kann.
Ich würde gerne meinen Gedankengang aufschreiben, ohne auf irgendwelche AI Inhalte oder Arbeiten zurückzugreifen. Möglicherweise lässt dieses sich besser diskutieren und ausmerzen.
 

antaris

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Was bedeutet denn -,i oder !(...)?
Wow, noch mehr ","
solche AI-generierten konventionsfremden "Inhalte" sind der Grund, warum ich in diesem Thread schon lange nicht mehr mitlese.
Ob ihr es nun glaubt oder nicht aber die falsche Notation kommt von mir, da die Gleichungen mit der Hand als Latex abgetippt werden müssen. Ich frage mich tatsächlich gerade, warum ich das falsch abgeschrieben habe, denn das ist wirklich ärgerlich.

Das Original, mit richtig notierten Gleichungen von der AI, kann hier nachgelesen werden, wenn es interessiert: https://chatgpt.com/s/t_68fba5f49edc81918478e6bca8cd169e
Bei aveneer hatte ich ein paar seiner alten Beiträge und Reaktionen darauf gelesen, und bekam das Gefühl, nun ja, dass es halt seine eigenen Gedanken und Formulierungen waren.
Ich kann das, wie auch in der Antwort von A.Neumaier, meine Gedanken aufschreiben, um diese zu diskutieren.
Mit allen Vor- und Nachteilen, wie z.B. der Sache, dass bei der Übersetzung von Entropie in Energie noch die absolute Temperatur als Faktor hätte auftauchen müssen. Er macht also vielleicht mehr unnötige leicht korrigierbare Fehler als eine KI, aber dafür sind es seine eigenen Fehler. Und er schreibt leicht lesbar. Ich muss also nicht "erstmals überhaupt die Zeit finden," bevor ich reagieren kann.
Na ja, davon abgesehen ist das von ihm verlinkte PDF Original der Output von ChatGPT. Aber sicher verstehe ich was du meinst. Das du und andere sich umso mehr damit beschäftigen müssen, wenn die Ausfürungen komplexer werden ist auch klar. Niemand soll sich dazu gezwungen fühlen.
 

antaris

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Ich würde gerne meinen Gedankengang aufschreiben
Es ist schwierig für einerseits nicht in Prosa abzugleiten und andererseits genügend exakte Aussagen zu treffen. Ich bin mir nicht sicher in welche Form ich das bringen soll. Bewährt hatte sich dann eigentlich oft, einfach Fragen zu stellen. Nur leider sind selbst die einfachen Fragestellungen nicht wirklich einfach.

Leider ist ein inkonsistenter Rahmen nichts wert.
Der Grundgedanke ist, dass der Rahmen zum größten Teil auf Ihre TI basiert. Ich beziehe mich auf Ihre Axiome in der 3. Iteration (und natürlich Ihre sämtlichen, über die vielen Jahre erarbeiteten Ableitungen, auf denen die genannten Axiome aufbauen).



Ich versuche es mit einem einfachen Anfang und Fragen, die in Richtung des Geltungsbereiches der TI gehen:

1. Die TI ist, wie die anderen Interpretationen der Quantenmechanik, eine Interpretation des quantenmechanischen Messvorgangs und addressiert das Messproblem?
2. Innerhalb der TI ist eine Quantenmessung als normale Wechselwirkung anzusehen, die vollkommen unabhängig von Agenten abläuft? Wird ein Photon auf irgendeiner Oberfläche absorbiert und dessen Energie in Wärme umgewandelt, ohne das irgendein Agent zuschaut, dann ist genau die gleiche Physik, wie in 1. relevant?
 
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A.Neumaier

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Der Grundgedanke ist, dass der Rahmen zum größten Teil auf Ihre TI basiert. Ich beziehe mich auf Ihre Axiome in der 3. Iteration (und natürlich Ihre sämtlichen, über die vielen Jahre erarbeiteten Ableitungen, auf denen die genannten Axiome aufbauen).
Das sind keine Axiome. Die Axiome der TI sind die der QM ohne Bornsche Regel aber daf¨r mit dem DRP. Daraus leite ich alle Punkte der 3. Iteration mit Hilfe von Definitionn und logischen Argumenten ab.
1. Die TI ist, wie die anderen Interpretationen der Quantenmechanik, eine Interpretation des quantenmechanischen Messvorgangs und addressiert das Messproblem?
Sie ist eine Interpretation der gesamten Quantenphysik, nicht nur des Messvorgngs. Das Messproblem ist ein kleiner Teil davon, und zwar der, wo noch Dinge offen sind - nämlich Modelldetektoren zu finden, von denen man beweisen kann, dass sie sich gemäss dem DRP verhalten. Dann könnte man nämlich auf das DRP als Axiom verzichten.
2. Innerhalb der TI ist eine Quantenmessung als normale Wechselwirkung anzusehen,
Nein. Wechselwirkung finden immer statt, es gab sie auch schon, bevor das erste Messgerät erfunden wurde. Rein technisch gesehen sind Wechselwirkungen aber die Terme in einem Hamiltonoperator, die zusätzlich zum kinetischen Term da sind.

Eine Quantenmessung ist dagegen ein Akt, den ein Messgerät heutzutage automatisch durchführt.
die vollkommen unabhängig von Agenten abläuft?
Das ganze Universum läuft ohne Agenten ab. Letztere gibt es ja erst seit vielleicht hundert Jahren.
Wird ein Photon auf irgendeiner Oberfläche absorbiert und dessen Energie in Wärme umgewandelt, ohne dass irgendein Agent zuschaut, dann ist genau die gleiche Physik, wie in 1. relevant?
Ja. Agenten spielen überhaupt keine Rolle. Irgendwann lesen sie vielleicht den aufgezeichneten Output der Messgeräte, aber das hat mit Physik so wenig zu tun wie das Lesen eines Romans. Es ist wie ein EKG, das ein Arzt mit seinem Patienten bespricht, lange, nachdem es aufgezeichnet wurde.
 

antaris

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Das sind keine Axiome. Die Axiome der TI sind die der QM ohne Bornsche Regel aber daf¨r mit dem DRP. Daraus leite ich alle Punkte der 3. Iteration mit Hilfe von Definitionn und logischen Argumenten ab.
Ok, dann sind es die wesentlichen Eckpunkte der TI?

Sie ist eine Interpretation der gesamten Quantenphysik, nicht nur des Messvorgngs.
Macht aus Ihrer Sicht eine axiomatische Verallgemeinerung aller interagierender physikalischer Systeme, auf Basis des Objektivierbaren Wissens über die jeweiligen Modelle überhaupt Sinn oder reichen die etablierten Theorien dafür vollkommen aus?
Das Messproblem ist ein kleiner Teil davon, und zwar der, wo noch Dinge offen sind - nämlich Modelldetektoren zu finden, von denen man beweisen kann, dass sie sich gemäss dem DRP verhalten. Dann könnte man nämlich auf das DRP als Axiom verzichten.
Ok, ich will auf dieses spezielle Problem an dieser Stelle (noch) nicht weiter eingehen. Ich glaube ein besseres allgemeines Verständnis wäre für mnich derzeit hilfreicher.

Nein. Wechselwirkung finden immer statt, es gab sie auch schon, bevor das erste Messgerät erfunden wurde. Rein technisch gesehen sind Wechselwirkungen aber die Terme in einem Hamiltonoperator, die zusätzlich zum kinetischen Term da sind.

Eine Quantenmessung ist dagegen ein Akt, den ein Messgerät heutzutage automatisch durchführt.
Es handelt sich also technisch gesehen um eine, durch einen Agenten, in ein einem speziellen Sinn/für einen ganz speziellen Zweck, präparierte Wechselwirkung? Mit der Präparation endet die Wechselwirkung des Systems mit dem Agenten (die eigentliche Messung ist dann vollkommen unabhängig vom Agenten), sodass daraus Ihre Aussage
Agenten spielen überhaupt keine Rolle. Irgendwann lesen sie vielleicht den aufgezeichneten Output der Messgeräte, aber das hat mit Physik so wenig zu tun wie das Lesen eines Romans. Es ist wie ein EKG, das ein Arzt mit seinem Patienten bespricht, lange, nachdem es aufgezeichnet wurde.
folgt?
 

antaris

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Um vollends in die Thematik einzusteigen, führt offensichtlich kein Weg an der QFT vorbei. Macht es aus Ihrer Sicht mehr Sinn von Beginn an mit der AQFT zu starten und zu verstehen, wie daraus im Limes die RQFT des Mikowski-Raum entsteht oder doch eher mit der RQFT starten und von dort aus in die AQFT weiterzugehen? Ist das eigentlich analog dem Limes der Newtonschen Theorie im Minkowski-Raum in der ART, sodass die AQFT nicht nur rigoroser als dioe RQFT ist, sondern auch eine umfangreicheren Geltungsbereich wie die ART gegenüber Newton hat?

Ich habe einiges zur AQFT gelesen und irgendwie scheint mir das ein mehr intuitiver Zugang zu sein. Zumal die Wahl irgendwann sowieso auf diie AQFT fallen muss, wenn gekümmte Raumzeiten und semiklassische Gravitation einbezogen werden soll?
Ich würde dazu einen neuen Thread erstellen bzw. habe schon angefangen diesen zu erstellen.
 

A.Neumaier

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Ok, dann sind es die wesentlichen Eckpunkte der TI?
Ja.
Macht aus Ihrer Sicht eine axiomatische Verallgemeinerung aller interagierender physikalischer Systeme, auf Basis des Objektivierbaren Wissens über die jeweiligen Modelle überhaupt Sinn oder reichen die etablierten Theorien dafür vollkommen aus?
Man muss zeigen, dass sich alles, was ein Agent tut, auf physikalische Wchselwirkungen zurückgeführt werden kann, und man muss die die Physik transzendierenden Elemente (so es welche gibt) klar benennen und angeben, warum sie nicht im Konflikt mit den Geseten der Physik stehen.
Es handelt sich also technisch gesehen um eine, durch einen Agenten, in ein einem speziellen Sinn/für einen ganz speziellen Zweck, präparierte Wechselwirkung?
Nein. Ein Physiker (den Sei Agent nennen) präpariert nur die Anfangsbedingungen durch die experimentelle Anordnung und wertet am Ende die gesammelten Ergebnisse aus. Die im Universum gültigen Wechselwirkungen (also die Naturgesetze) sorgen dafür, dass die verwendeten Quellen, Instrumente und Detektoren so funktionieren wie es der Physiker erwartet.
Mit der Präparation endet die Wechselwirkung des Systems mit dem Agenten
Auch die Präparation ist rein durch die experimentelle Anordnung gegeben. Der Physiker schiebt nur die Geräte und Kabel an die richtigen Stellen, drückt die richtigen Knöpfe uns setzt die Regler auf die richtigen Werte.
(die eigentliche Messung ist dann vollkommen unabhängig vom Agenten), sodass daraus Ihre Aussage
folgt?
Der gesamte Ablauf des Experiments ist vollkommen unabhängig vom Physiker. Nur beim Aufbau spielen seine Vorstellungen (oder genauer gesagt seine Handlungen) eine Rolle.
Um vollends in die Thematik einzusteigen, führt offensichtlich kein Weg an der QFT vorbei. Macht es aus Ihrer Sicht mehr Sinn von Beginn an mit der AQFT zu starten
Ja. Dort sieht man den roten Faden.
und zu verstehen, wie daraus im Limes die RQFT des Mikowski-Raum entsteht
Dazu braucht es keinen Limes. AQFT ist von vornherein relativistisch.
 

TomS

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Um vollends in die Thematik einzusteigen, führt offensichtlich kein Weg an der QFT vorbei. Macht es aus Ihrer Sicht mehr Sinn von Beginn an mit der AQFT zu starten …
Aus meiner Sicht macht es Sinn, über die klassische Mechanik einzusteigen, dann klassische Feldtheorie und Quantenmechanik, danach QFT.

Im Rahmen eines Physikstudiums mit gaaaanz wenig AI-Prompts.
 

antaris

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Man muss zeigen, dass sich alles, was ein Agent tut, auf physikalische Wchselwirkungen zurückgeführt werden kann, und man muss die die Physik transzendierenden Elemente (so es welche gibt) klar benennen und angeben, warum sie nicht im Konflikt mit den Geseten der Physik stehen.
Ok, das wäre das Ziel, nach einem langen Prozess aus ableiten von Sätze und Theoreme, sowie dessen Beweise.
Nein. Ein Physiker (den Sei Agent nennen)
Die Frage ist, ob es technisch einen Unterschied macht, ob irgendwer (irgendein biologisch-intelligenter Agent) den ersten Stein eines Steinschlags ins Rollen bringt oder ein Physiker (ein zertifizierter biologisch-intelligenter Agent) zwei Protonen bei fast Lichtgeschwindigkeit gezielt (präpariert) kollidieren lässt. Ist beides nicht eine dynamische Interaktion, welches das jeweilige Gleichgewicht stört und somit zum Kollaps des Systems führt? Ist nicht beides im Prinzip ein Bruch der Unitarität und müssten nicht gemäß Ihres 1. und 2. Eckpunkt beide mit der gleichen Theorie beschreibbar sein? Wie weit lässt sich der Begriff eines Agenten fassen?
Ein Physiker (den Sei Agent nennen) präpariert nur die Anfangsbedingungen durch die experimentelle Anordnung und wertet am Ende die gesammelten Ergebnisse aus. Die im Universum gültigen Wechselwirkungen (also die Naturgesetze) sorgen dafür, dass die verwendeten Quellen, Instrumente und Detektoren so funktionieren wie es der Physiker erwartet.
Auch die Präparation ist rein durch die experimentelle Anordnung gegeben. Der Physiker schiebt nur die Geräte und Kabel an die richtigen Stellen, drückt die richtigen Knöpfe uns setzt die Regler auf die richtigen Werte.
Der gesamte Ablauf des Experiments ist vollkommen unabhängig vom Physiker. Nur beim Aufbau spielen seine Vorstellungen (oder genauer gesagt seine Handlungen) eine Rolle.
Sie sind also subjektive Eigenschaften der im Experiment angewanten Modelle, in dem Sinne, dass sie zwar keinen Einfluss auf die objektiv messbaren Eigenschaften der Modelle Einfluss nehmen, diese aber definieren, präparieren und auswerten? Letztlich benötigt jeder Zeigerstand eine Skala und eine Größe, die er anzeigen soll, sowie einen Kontext und das sind von den Agenten (Physikern) vorgegebenen subjektive Eigenschaften des gesamten Experimemnts bzw. der angewandten Modellle?
Ja. Dort sieht man den roten Faden.
Ok, super ich mache dazu einen Thread auf.
Dazu braucht es keinen Limes. AQFT ist von vornherein relativistisch.
Ich meine damit, ob die RQFT im Limes der AQFT erscheint. Wenn die AQFT rigoroser, als die RQFT ist, dann sind sie nicht exakt äquivalent? Der Geltungsbereich der AQFT ist weiter gefasst, wie der Geltungsbereich der RQFT?
 
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A.Neumaier

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Die Frage ist, ob es technisch einen Unterschied macht, ob irgendwer (irgendein biologisch-intelligenter Agent) den ersten Stein eines Steinschlags ins Rollen bringt oder ein Physiker (ein zertifizierter biologisch-intelligenter Agent) zwei Protonen bei fast Lichtgeschwindigkeit gezielt (präpariert) kollidieren lässt.
Physikalisch ist der Unterschied, dass auch ein rollender Stein immer noch im lokalen Gleichgewicht ist, zwei kollidierende Protonen aber nicht.
Ist beides nicht eine dynamische Interaktion, welches das jeweilige Gleichgewicht stört und somit zum Kollaps des Systems führt?
Nein. Beides sind Anfangsbedingung für den Zustand des betrachteten Systems.
Ist nicht beides im Prinzip ein Bruch der Unitarität
begrenzte Systeme verletzen immer die Unitarität. Nur das Universum als Ganzes nicht!
müssten nicht gemäß Ihres 1. und 2. Eckpunkt beide mit der gleichen Theorie beschreibbar sein?
Natürlich!
Wie weit lässt sich der Begriff eines Agenten fassen?
Rein physikalisch gesehen ist auch ein Stein, der eine Fensterscheibe zerschlägt, ein Agent im obigen Sinn, da er die normale Anfangsbedingung der Scheibe ändert. Ebenso ein Photon, das auf eine Photoplatte trifft.
Sie sind also subjektive Eigenschaften der im Experiment angewanten Modelle, in dem Sinne, dass sie zwar keinen Einfluss auf die objektiv messbaren Eigenschaften der Modelle Einfluss nehmen, diese aber definieren, präparieren und auswerten?
Das kann man so sehen.
Letztlich benötigt jeder Zeigerstand eine Skala und eine Größe, die er anzeigen soll,
Zeigerstand, Skala und Größe sind durch die Apparatur bestimmt. Das sollen ist die subjektive Zutat des Agenten. In der Physik gibt es kein sollen, nur ein ist.
sowie einen Kontext und das sind von den Agenten (Physikern) vorgegebenen subjektive Eigenschaften des gesamten Experiments bzw. der angewandten Modellle?
ja, so kann man es sagen. Die Bedeutung kommt vom Agenten.
Ich meine damit, ob die RQFT im Limes der AQFT erscheint.
Kein Limes! Sie ist der Spezialfall, wo die Raumzeit flach ist.
Wenn die AQFT rigoroser, als die RQFT ist, dann sind sie nicht exakt äquivalent?
AQFT und Textbook QFT unterscheiden sich wie U = 2*pi*r und U = 2*3.14159*r; das erste ist rigoros, das zweite ist die nicht-rigorose praktische Variante.
 
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antaris

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Physikalisch ist der Unterschied, dass auch ein rollender Stein immer noch im lokalen Gleichgewicht ist, zwei kollidierende Protonen aber nicht.
Nein. Beides sind Anfangsbedingung für den Zustand des betrachteten Systems.
Genau auf Ihre folgende Aussage wollte ich hinaus und ich glaube das war auch @aveneer sein Gedanke bezüglich seinem Thread zu seiner epistemischen Interpretation, nur das dabei aus Sicht der TI kein (von ihm erhoffter) ontischer Zufall eine Rolle (Unabhängigkeit des objektivierbaren Wissens der Modelle von alle denkbaren Agenten) spielt?
Rein physikalisch gesehen ist auch ein Stein, der eine Fensterscheibe zerschlägt, ein Agent, da er die normale Anfangsbedingung der Scheibe ändert. Ebenso ein Photon, das auf eine Phorrtoplatte trifft.


Zeigerstand , Skala und Größe sind durch die Apparatur bestimmt. Das sollen ist die subjektive Zutat des Agenten. In der Physik gibt es kein sollen, nur ein ist.
Die Bedeutung kommt vom Agenten.
Sehr gut, dann bin ich da schon mal auf Ihrer Linie.

Kein Limes! Sie ist der Spezialfall, wo die Raumzeit flach ist.
AQFT und Textbook QFT unterscheiden sich wie A = 2*pi*r und A = 2*3.14159*r; das erste ist rigoros, das zweite ist die nichtrigorosee praktische Variante.

Aber es sind nicht nur der Spezialfall RQFT auf flache Raumzeiten und die höhrere Rigoristät der AQFT die einzigen Kriterien, welche die AQFT von der RQFT unterscheidet? Es existieren diverse nicht-triviale Unterscheidungen, die zu beachten sind, wie hier in #2 von SergejMaterov zum Teil angedeutet/beantwortet, welche über die höhere Rigorosität/Exaktheit hinausgehen?
 

A.Neumaier

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Aber es sind nicht nur der Spezialfall RQFT auf flache Raumzeiten und die höhrere Rigoristät der AQFT die einzigen Kriterien, welche die AQFT von der RQFT unterscheidet? Es existieren diverse nicht-triviale Unterscheidungen, die zu beachten sind, wie hier in #2 von SergejMaterov zum Teil angedeutet/beantwortet, welche über die höhere Rigorosität/Exaktheit hinausgehen?
Nicht wirklich. Im nichtrigorosen Fall kann man eben manchen Dingen keine klare Bedeutung geben, dafür kann man vieles andere leichter berechnen. Aber aus meiner Sicht sind das Nebensächlichkeiten.
 

antaris

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Aber aus meiner Sicht sind das Nebensächlichkeiten.
Im Bezug zur TI oder auch allgemeiner gedacht, wenn z.B. Detektoren in gekrümmten Raumzeiten betrachtet werden? Letzteres ist für die TI bzw. die offene exakte Modellierung von Detektoren/Messungen nicht relevant aber hier im Thread soll es ja um eine mögliche verallgemeinernde/axiomatische Beschreibung aller interagierender physikalische Systeme gehen.
 
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