Der materielle Determinismus erlebt in verschiedenen Diskussionen über die Grundlagen und Interpretationen der Quantenmechanik gerade eine gewisse Wiederbelebung. So gibt es beispielsweise den naheliegenden Schluss, dass eine unitäre Zeitentwicklung quantenmechanischer Felder keinen Spielraum mehr für einen Zufall oder ganz allgemein unbestimmte Elemente hat. Wird ferner angenommen, dass alles Seiende aus quantenmechanischen Feldern zusammengesetzt ist, so ergibt sich schnell ein Weltbild, das auch als Superdeterminismus bezeichnet wird.
Die unitäre Zeitentwicklung quantenmechanischer Felder spielt nun eine zentrale Rolle bei der Many-Worlds- und der thermalen Interpretation der Quantenmechanik. In dem letztgenannten und verlinkten Thema wurden bereits im Beitrag #250 von Jakito die Konsequenzen für die Vorstellung eines freien Willens beschrieben. Ich möchte hier und in diesem Zusammenhang das Argument der unbekannten Anfangsbedingungen, das Problem der Berechenbarkeit und die Stabilität der Lösungen partieller Differentialgleichungen notieren.
Der Begriff Superdeterminismus wurde im Beitrag #249 genannt.
Die Intention dieses Themas liegt nun darin, die eher technischen Aspekte einer Diskussion über die Grundlagen der Quantenmechanik von den eher weltanschaulichen Fragen zu trennen, um eine unnötige und möglicherweise verwirrende Vermischung von Fragestellungen zu vermeiden.
Die unitäre Zeitentwicklung quantenmechanischer Felder spielt nun eine zentrale Rolle bei der Many-Worlds- und der thermalen Interpretation der Quantenmechanik. In dem letztgenannten und verlinkten Thema wurden bereits im Beitrag #250 von Jakito die Konsequenzen für die Vorstellung eines freien Willens beschrieben. Ich möchte hier und in diesem Zusammenhang das Argument der unbekannten Anfangsbedingungen, das Problem der Berechenbarkeit und die Stabilität der Lösungen partieller Differentialgleichungen notieren.
Der Begriff Superdeterminismus wurde im Beitrag #249 genannt.
Die Intention dieses Themas liegt nun darin, die eher technischen Aspekte einer Diskussion über die Grundlagen der Quantenmechanik von den eher weltanschaulichen Fragen zu trennen, um eine unnötige und möglicherweise verwirrende Vermischung von Fragestellungen zu vermeiden.