Das Verhalten von Außerirdischen

ralfkannenberg

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Sie wollen wirklich diese Diskussion für ihre Haarspalterei unterbrechen? Ich bezweifle stark, das sie nicht wissen worum es mir geht.
Hallo Erizo,

ich nicht. Und ich habe es schon lange satt, zu raten, was der oder die Gegenüber meinen könnte.


Aber gut: Ich meine Aussterben.

Klugscheissermodus off?
Insbesondere dann, wenn eine höfliche Nachfrage zur Vermeidung von Missverständnissen als "Haarspalterei" und "Klugschei**erei" empfunden wird.

Zumal Du es ja wirklich auch besser kannst.

Just my 2 cents.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

mac

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Hallo SK,

nö, bis gerade eben hatte ich nach heute Nachmittag wieder gute Laune.

Eine Frage die ich stelle, würde ich auch nicht sofort als Problem bezeichnen. Daß diese Frage für Dich beantwortet war, glaube ich Dir ja. Für mich war sie es nicht und das wiederum hat etwas damit zu tun, welche Gedanken ich mir für ihre Beantwortung gemacht habe, also wie ich dieses Thema differenziere. Dazu war es für mich wichtig zu klären, ob es um Biochemie, Physik, Biologie und da wiederum ,in welcher Gewichtung es geht, um zu wissen wie ich meine Antworten dazu am besten aufbaue.
Herzliche Grüße

MAC
 

mac

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Hallo Erizo-Erizado,
Ein Beispiel: Als die Bewohner der neuen Welt sich ein paar Bakterien der Europäer eingefangen haben, sind viele daran gestorben….
Ja, so viel ich weiß, ist das so gewesen und das hat auch etwas mit dem Anpassungsprozess zu tun, von dem ich oben geschrieben habe und der Dir auch bekannt ist.

Aber wir sprechen, so wie ich es verstanden habe, nicht von Menschen, die auf ihrem Planeten ferne Länder erkunden und nichts von Bakterien und Viren und schon gar nichts von Biochemie wissen.

Diejenigen, die sich ein geeignetes Transportmittel herstellen können, die diesen Transport über Jahrunderte bis Jahrzehntausende überleben und am ‚Ziel ihrer Wünsche?‘, womöglich alle noch gemeinsam auf dem Planeten landen, aussteigen und die frische Luft genießen, werden wohl aussterben. Ehrlich gesagt, das wäre auch kein Verlust für’s Universum. Obwohl, ihre blinden Passagiere könnten es auf einem solchen Planeten vielleicht doch überleben (siehe oben).

Aber nun die eigentliche Frage dazu: Wenn sie all das schaffen (Bau, Reise) warum sollten sie auf einem, in jedem Falle lebensfeindlichen Planeten landen? Womöglich noch ungeschützt?

Eine mögliche Antwort: Wenn sie auf ihrer Reise so verblödet sind, dann funktioniert das mit dem Ausbreiten so auf jeden Fall schon mal nicht. Und damit müßten wir uns dann eigentlich auch keine weiteren Gedanken dazu machen.




Mit planetaren Bedingungen meine ich grundlegende Elemente wie Größe des Planeten (--> Gravitation), Atmosphärenzusammensetzung, Klima, Magnetfeld uvm. Denn nur wenn die stimmen kann man ja überhaupt drüber nachdenken einen Fuß auf diesen Planeten zu setzen.
dem kann ich nur teilweise zustimmen.

Das Teilweise liegt wahrscheinlich daran, daß Du hier unter Betreten etwas anderes verstehst als ich? Ich denke dabei an sowas wie den Mond oder den Mars zu betreten, ohne daß ich das mit der Absicht paare, dort in Zukunft zu leben. Und warum sollte ich dort leben wollen?

Für das Betretenkönnen sind weder Atmosphäre nötig und wenn vorhanden, dann wird wohl ihr Druck und ihre Temperatur das limitierende Kriterium für ein Betreten sein (siehe Venus)

Magnetfeld? Das ist komplizierter.
Gehen wir davon aus, daß die kosmische Strahlung dort so ist, wie bei uns, dann ist der Stern des Systems der Maßsstab, der entscheidet, ob man das System überhaupt anfliegen kann und wenn ja, wie lange, wie nahe man sich an ihm aufhalten kann ohne weiteren Schutz. Hat der Planet eine, wie auch immer geartete Atmosphäre, die das Betreten nicht von sich aus unmöglich macht, dann braucht man in den meisten Fällen kein Magnetfeld zum Schutz vor dem Sonnenwind. Diese gegenseitigen Abhängigkeiten sind im richtigen Leben zwar noch viel komplizierter, aber so ist auch schon mal etwas mehr gesagt.

Übrigens, auch wenn er eine Sauerstoffatmosphäre hat, ist er für uns sehr wahrscheinlich unbewohnbar.


Das ist alles richtig. Bis dahin hat alles höher entwickelte Leben aber höchstwahrscheinlich schon ins Gras gebissen.
Ja, wenn’s so kommt wie oben beschrieben, ja – nur, das ist halt eine vermeidbare Sackgasse.



Sehe ich genauso. Eine Exoplanet wird für uns aus solchen Überlegungen heraus wohl immer unbewohnbar bleiben.
davon würde ich nach meinem heutigen Wissensstand ausgehen. Das hab‘ ich damals, als mir das anfing klar zu werden, auch bedauert und auch mit aller Kraft nach einem Ausweg gesucht.



Ich habe hier ebenfalls schon in Zweifel gezogen, das wir überhaupt a) zu einem Exoplaneten fliegen können bzw. b) dann auch noch eine Zivilisation finden. Dann wurde ich gemaßregelt, ich solle mich nur auf das Gedankenexperiment einlassen und den Rest außen vorlassen. Das hab ich dann auch gemacht.
Gemaßregelt? Ich lese jetzt nicht nochmal alles durch – aber von denen die sich damit schon mal intensiver auseinander gesetzt haben, wissen alle, wie unwahrscheinlich sowas wäre, also einer weiteren Zivilisation auf ähnlichem Stand wie wir, persönlich guten Tag zu sagen.

OK, sich Gedanken machen was wäre wenn, kann man ja trotzdem. Es ist halt auch die Frage, mit wie vielen Zielvorgaben, die ohne Basis sind, man dabei vorgehen möchte.

Ich persönlich sehe keinen zwingenden (also keinen physikalischen) Grund, warum eine solche Reise nicht möglich sein sollte, aber nach den physikalischen Gründen kommen erst mal die ingenieurtechnischen Gründe und in unserer Welt vor denen nochmal davor, dabei und danach, die monetären Gründe. Die lassen wir alllerdings öfter gerne weg. Und ich meine wirklich gerne. ;) Aber es gibt auch ein paar Wirtschaftsexperten unter uns, die uns dann auch ebenso gerne wieder auf den Boden ihrer Tatsachen holen.

Herzliche Grüße

MAC
 

adora

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Wenn interstellare irdische Raumfahrer nach dem langen Flug durch das Weltall auf einem der Exoplaneten landen werden diese dann eine Andersgeartete Welt kennenlernen.
Es kann lehrreich und Interessant sein mal eine andere Kultur und Lebensweise bestaunen zu können, wie die dortigen Lebewesen sich entwickeln und fortpflanzen.
Langeweile kommt dort nicht auf denn jeden Tag gibt es neues zu erforschen und zu entdecken.

Sie erweitern ihren geistigen Horizont und machen die Erfahrung dass diese Welt nicht der irdischen gleicht.

Die Flora und Fauna des dortigen Exoplaneten zu erkunden oder auf ein Lebewesen zu treffen dass einen andren Körperbau aufweist.
Die gesellschaftlichen Verhältnisse werden studiert ebenso wie der Versuch einer Kontaktaufnahme bei menschenähnlichem Gesellschaftssystem.

adora
 

adora

Registriertes Mitglied
Menschen und Außerirdische auf einen Planeten

Dies ist nur ein Gedankenexperiment.

Wenn Menschen mit einen Außerirdischen Wesen auf einen Planeten zusammenleben würden und das Außerirdische Wesen über die gleiche DNA verfügt wie wir könnte es durchaus möglich sein auch wenn es Unterschiede gibt das ein friedliches Zusammenleben zustande kommt.

Auf der Erde gibt es Bespiele das zwei Unterschiedliche Kulturen nebenan der ohne sich gegenseitig zu sich zu bekämpfen miteinander existieren können, das Gegenstück kann es auch mit Menschen und Außerirdischen Wesen geben wenn die Materie stimmt, untereinander Kompromisse geschlossen werden.

Ob dies zustande kommt ist die große unbekannte wenn es eines fernen Tages durch ein Ereignis so sein wird dann zeigt sich wie es ablaufen wird.

Gruß adora
 

Bynaus

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Tatsächlich wäre zu grosse Ähnlichkeit wohl eher ein Hindernis: dann würde man sich irgendwann um die gleichen Ressourcen streiten. Wir könnten aber die Erde z.B. relativ problemlos mit intelligenten Tiefseelebewesen teilen.
 

Major T.O.M.

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Wenn interstellare irdische Raumfahrer nach dem langen Flug durch das Weltall auf einem der Exoplaneten landen werden diese dann eine Andersgeartete Welt kennenlernen.
Es kann lehrreich und Interessant sein mal eine andere Kultur und Lebensweise bestaunen zu können, wie die dortigen Lebewesen sich entwickeln und fortpflanzen.
Langeweile kommt dort nicht auf denn jeden Tag gibt es neues zu erforschen und zu entdecken.

Sie erweitern ihren geistigen Horizont und machen die Erfahrung dass diese Welt nicht der irdischen gleicht.

Die Flora und Fauna des dortigen Exoplaneten zu erkunden oder auf ein Lebewesen zu treffen dass einen andren Körperbau aufweist.
Die gesellschaftlichen Verhältnisse werden studiert ebenso wie der Versuch einer Kontaktaufnahme bei menschenähnlichem Gesellschaftssystem.

adora

Wenn interstellare irdische Raumfahrer nach dem langen Flug durch das Weltall auf einem der Exoplaneten landen, dann werden das vermutlich Raumfahrer sein, die die Erde noch nie gesehen haben. Die Raumfahrer werden wohl über viele Generationen in einem riesigen rotierenden Torus verbracht haben.

Falls die Gravitation auf dem Planeten höher ist als im Torus, würde man vielleicht zuerst mal die Rotationsgeschwindigkeit des Torus langsam erhöhen, sodass man sich an Gravitation auf dem Planeten gewöhnen kann.

In diesem Torus wird man sicherlich auch ein paar Tiere dabei haben. Man würde wohl erstmal ein paar Tiere auf dem Planeten absetzen und vom Weltall aus beobachten, ob sie überleben oder ob sie durch Bakterien krank werden und sterben, ob sie auf dem Planeten etwas zu fressen finden oder ob sie dabei vergiftet werden, ob ...

Nehmen wir mal an es gibt auf diesem Planeten eine Tierwelt, aber keine Zivilisation. Die Tiere dieses Planeten würden wahrscheinlich einfach nur denken, dass sie so ein Tier (das von der Erde) noch nie gesehen haben. Umgekehrt genauso.

Wenn man dann feststellt, dass die Tiere aus dem Raumschiff nicht verseucht werden, aber kein richtiges Futter haben, würde man vielleicht versuchen mit Hilfe von Robotern, die mitgebrachten Pflanzen auf dem Planeten anzubauen. Dann könnte man vielleicht auch mal die ersten Menschaen auf dem Planeten niederlassen. Nach und nach würden dann immer mehr Menschen das Mutterschiff verlassen. Man würde wahrscheinlich erstmal an einem Flecken des Planeten anfangen zu siedeln. Und dann wird man sicherlich auch die Umwelt erkunden und die die Lebewesen dieses Planeten erforschen.

Von langen Autobahnen und Schienennetzen werden diese Menschen wahrscheinlich nichts wissen. Ihr Leben war ja bisher nur auf diesen Torus beschränkt. Die Raumfahrer und ihre Nachkommen müssten erstmal wieder lernen wie es ist auf einem Planeten zu leben.
 

pauli

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Ich glaube nicht dass es mit deutlich < c realsitisch ist zehntausende oder hunderttausende Jahre rumzufliegen: in der Zeit müsste das Schiff paar mal runderneuert werden durch Wartung und Reparatur, weil mit der Zeit alles irgendwann ausfällt oder kaputt geht, so viel Material und Ersatzteile müssten in unzähligen Begleitschiffen mitgekarrt werden. Kurz gesagt: das wird nie was, und umgekehrt wird uns aus den selben Gründen auch nie jemand besuchen.
 

Major T.O.M.

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Vielleicht wird die Menschheit auch erstmal Habitate auf dem Mond schaffen. Dann auf dem Mars und irgendwann auf Proximal B. So könnte sich die Menschheit von Sonnensystem zu Sonnensystem ausbreiten. Aber die Astronauten, die an einem Planeten mit Flora und Fauna ankommen werden, werden ein Leben wie auf der Erde nicht kennen.
 

pauli

Registriertes Mitglied
Von Mond und Mars kann man nicht einfach zum nächsten Stern hochrechnen. Das könnte der Preis fürs Überleben sein: ausreichend großer Abstand zwischen den Sternen so dass es auch in langen Zeiträumen stabile Bahnen und kaum Zusammenstöße von Sternen gibt.
 

Major T.O.M.

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Ist schon klar, dass die Hürde zum nächsten Sonnensystem nochmal um ein vielfaches höher sind als eine Reise zum Mars. Aber die Technik entwickelt sich weiter. Vielleicht kann man irgendwann mit künstlicher Intelligenz und 3D-Druck ein Habitat auf Proxima B errichten und die Raumfahrer können dann darin einziehen. Ob sie dann mit annähernd Lichtgeschwindeigkeit reisen und nach knapp mehr als 4 Jahren (was ihnen dann deutlich kürzer vorkommt) oder ob sie nach 40 Jahren mit 10% Lichtgeschwindigkeit oder über mehrere Generationen nach 400 Jahren mit 1% ankommen, kann ich nicht sagen.
 
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