antaris
Registriertes Mitglied
Vielleicht sollten wir nicht von objektiv und subjektiv sprechen, denn die Natur interessiert sich nicht dafür, wie uns das gefällt.
Echte Stochastik ist intrinsisch, was bedeutet, dass sich an dem stochastischen Verhalten gar nichts ändern dürfte, egal wie gut oder schlecht ein System gekühlt, isoliert oder sonstwie beeinflusst wird. Fakt ist aber, dass die Wahrscheinlichkeiten sich ändern, wenn äußere Einflüsse existieren.
Alles was nicht intrinsisch stochastisch ist, ist deterministisch.
Beides interessiert die Natur aber überhaupt nicht, denn die will nix verkaufen. Nur der Mensch erstellt Statistiken, da ihm die Natur und die Prozesse seines eigenen Handelns zu komplex sind.
Echte Stochastik ist intrinsisch, was bedeutet, dass sich an dem stochastischen Verhalten gar nichts ändern dürfte, egal wie gut oder schlecht ein System gekühlt, isoliert oder sonstwie beeinflusst wird. Fakt ist aber, dass die Wahrscheinlichkeiten sich ändern, wenn äußere Einflüsse existieren.
Alles was nicht intrinsisch stochastisch ist, ist deterministisch.
Die Konstruktion einer intrinsischen Stochastik ist ein prinzipiell nicht verifizierbar oder falsifizierbares Postulat. Determinismus ist überall in der Natur verifizierbar, bis auf Regionen die sich unserer direkten Beobachtung entziehen. Da ziehe ich den Determinismus vor.Nein, das tun sie nicht notwendigerweise.
So werden sie üblicherweise eingeführt, so sind wir mit ihnen vertraut. Es spricht jedoch nichts dagegen, eine stochastische Dynamik für ein Einzelsystem zu konstruieren, die fundamental ist.
Ich verstehe überhaupt nicht warum es die Natur sparsamer finden sollte zwei grundverschiedene Konzepte zu entwickeln. Sparsam wäre es nur ein Konzept zu etablieren und das ist auch genau so in der Natur. Das wurde vor vielen posts im gleichen thread schon mal angesprochen.Aber nur, weil er ökonomisch (nach meinem Dafürhalten) zu sparsam ist: Er ist zumindest nach dieser Aussage nicht an einer objektiven Realität interessiert, sondern lediglich an dem subjektiven Ausschnitt beobachtbarer Phänonemene. Außerdem spricht er von Bell-Experimenten – welchen genau ist unklar – aber bis zu GHZ waren derartige Experimente ausschließlich statistisch aussagekräftig für ein reales Ensemble von Systemen, nicht über Einzelsysteme.
Wenn ich nur eingeschränkte Erwartungen habe, ist eine gewisse Wahl der Mittel natürlich ökonomischer.
Die Hersteller wollen darauf hinaus mehr oder weniger gut zu wissen wieviel fehlerhafte Wecker in den verkauf geschickt werden. Der billige nimmt es hin, dass defekte Wecker verkauft werden und der luxuriöse will dagegen gar keinen mangelhaften Wecker verkaufen.Ein Hersteller von Billigweckern führt eine rein stichprobenartige Endkontrolle durch, Manufakturen von Luxusuhren dagegen intensive tagelange Tests je Einzelstück. Beides ist ökonomisch für sich betrachtet optimal, die Übertragung auf den jeweils anderen Fall führt in den Ruin des Unternehmens. Es kommt schon darauf an, worauf man hinauswill.
Beides interessiert die Natur aber überhaupt nicht, denn die will nix verkaufen. Nur der Mensch erstellt Statistiken, da ihm die Natur und die Prozesse seines eigenen Handelns zu komplex sind.
Weil es dafür keinen belastbaren Indiz gibt und das abkühlen die brownsche Bewegung stoppt, bis nur noch die intrinsiche Bewegung aus der Ruheenergie der "Teilchen" übrigbleibt?1) Warum nicht?
Die Einzelentscheidung ist im Galtonbrett nicht intrinsisch stochastisch, da in Schwerelosigkeit die Symmetrie gar nicht erst bricht. Neumaier hat das beispiel genannt um die Wahrscheinlichkeitsverteilung eines Ensemble mit deterministischen Einzelprozessen zu erklären.2) Darum ging es mir nicht; es ging darum, dass fundamental stochastische Prozesse nicht ausschließlich stochastische Phänomene hervorbringen müssen. Am Galton-Brett ist jede einzelne binäre Entscheidung stochastisch, das Resultat im Grenzfall einer sehr großen Anzahl N derartiger Entscheidungen jedoch nicht.
Richtig, Chaos ist nicht intrinsisch stochastisch.Aber dieses Chaos ist nicht fundamental stochastisch, sondern fundamental deterministisch. Nicht-linear und stochastisch wird es nur aufgrund des offenen Systems bzw. der unvollständigen Kenntnis des Anfangszustandes.
Wir wissen noch nicht wie die Natur wirklich funktioniert aber sie funktioniert ganz offensichtlich sehr gut...vollkommen unabhängig von unserem Wissen oder unserer Existenz. Die TI ist nicht stochastisch. Das hat Neumaier doch mehrmals und eindeutig kommuniziert?! Weil wir niemals alle Informationen über die Ursachen erfahren werden, ist die Natur doch noch lange nicht intrinsich stochastisch.Er schreibt, dass für ihn nur eine Quantentheorie des gesamten Universums unitär und linear sein kann. Da diese 1) nicht vorliegt, und – selbst wenn sie vorläge – 2a) ein initialer Mikrozustand nur unvollständig bekannt und 2b) seine Dynamik nur näherungsweise beschreibbar wäre, ist die resultierende TI sicher stochastisch, jedoch nicht fundamental stochastisch.
Zuletzt bearbeitet: