antaris
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Die vielen vergangenen Diskussionen, die Neugier und das ständige Reflektieren hat mein Interesse vollends in der Thematik Emergenzen erwischt. Mit ChatGPT als Hilfswerkzeug und einigen Denkanstößen sind Ideen entstanden, die ich hier mit eigenen Worten darstellen möchte. Das Thema ist sehr komplex und ich bin weit entfernt alles zu verstehen aber das Ergebnis scheint mir doch zumindest erwähnenswert. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich schon frühzeitig falsch abgebogen bin ist höher, als alles anderen aber es geht hier nicht unbedingt um eine fertige Wahrheit oder vollständige Formulierung.
A. Per Definition kann folgendes nicht im Hilbertraum enthalten sein (einige Beispiele):
B. Dagegen sind essentielle Elemente des Hilbertraum
Da nun die klassische Theorie (A) und die Quantentheorie (B) auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise, ziemlich offensichtlich Aspekte ein und desselben Universums beschreiben, ist es naheliegend beide als fundamental oder gleichberechtigt anzusehen. Die Schwierigkeit liegt nun aber darin, dass für die Klassik und die Quantentheorie ein gemeinsames Fundament existieren müsste.
Klassische Koordinaten und Impulse (A) sind, trotz großer Erfolge, lediglich Emergenz aus dem quanteninformationsbasierten Fundament (B). Deshalb wird eine Theorie angestrebt, ausschließlich B voraussetzt und A daraus ableitet.
Die Suche nach dieser fundamentalen Vereinheitlichung hat viele Kandidaten hervorgebracht aber keine kommt ohne klassischen Ballast aus.
Etablierte Quantengravitationstheorien und ihr Ballast
In den folgenden Beiträgen will ich versuchen Stück für Stück die Idee des Hilbert-Universums darzulegen...bis zum Punkt wo es dann doch nicht so funktioniert.
In diesem Ansatz emergiert (A) vollständig aus (B) und (B) benötigt absolut keinen Input aus (A). Es dürfen letztlich keinerlei (versteckte) Brücken, von der Quantentheorie, in die klassische Physik geschlagen werden. Es gibt offene Punkte, die lt. AI aber nur technischer Natur und lösbar sind. Ich werde diese benennen.
P.S.: Es macht keinen Sinn die kompakten Formulierungen und Gleichungen der AI auseinanderzureißen. Ich poste diese hier als Zitat und kennzeichne das auch.
A. Per Definition kann folgendes nicht im Hilbertraum enthalten sein (einige Beispiele):
- Simultane Definitheit von Ort und Impuls
- Versteckte Variablen (Hidden Variables)
- Klassischer Wahrscheinlichkeits‑ bzw. Stichprobenraum
- Greifbare klassische Objekte, wie z.B. auch Messapparatur und Beobachter
- Klassische Felder
- Klassische Trajektorien und Phasenraum‑Punkte
- Geometrie
- Zeit
B. Dagegen sind essentielle Elemente des Hilbertraum
- Komplexer, vollständiger Vektorraum mit innerem Produkt
- Separabilität und Orthonormalbasis
- Zustände als Strahlen (Rays)
- Superpositionsprinzip
- Selbstadjungierte Operatoren als Observablen
- Spektralzerlegung und Projektoren (PVM)
- Born’sche Regel
- Unitäre Zeitentwicklung
- Tensorprodukt‑Struktur für Verbundsysteme
- Generalisierte Messungen (POVM)
Da nun die klassische Theorie (A) und die Quantentheorie (B) auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise, ziemlich offensichtlich Aspekte ein und desselben Universums beschreiben, ist es naheliegend beide als fundamental oder gleichberechtigt anzusehen. Die Schwierigkeit liegt nun aber darin, dass für die Klassik und die Quantentheorie ein gemeinsames Fundament existieren müsste.
Klassische Koordinaten und Impulse (A) sind, trotz großer Erfolge, lediglich Emergenz aus dem quanteninformationsbasierten Fundament (B). Deshalb wird eine Theorie angestrebt, ausschließlich B voraussetzt und A daraus ableitet.
Die Suche nach dieser fundamentalen Vereinheitlichung hat viele Kandidaten hervorgebracht aber keine kommt ohne klassischen Ballast aus.
Etablierte Quantengravitationstheorien und ihr Ballast
- Stringtheorie basiert wesentlich auf der AdS/CFT-Holografie zur nicht-perturbativen Definition und benötigt eine klassische Anti‑de-Sitter-Grenzraumzeit als Input. Ohne AdS/CFT fehlt ihr die gängige Grundlage für Emergenz
- LQG quantisiert klassische Geometrie mittels Spin-Netzwerken und benötigt eine externe Raumzeit-Graphstruktur
- CDT baut die Raumzeit über klassische Triangulierungen auf, die dann dynamisch summiert werden
- Asymptotic saftey stützt sich auf eine klassische RG-Fluss-Analysis der gravitativen Kopplungen und einen nicht-trivialen UV-Fixpunkt
- Die Causal-Set‑Theorie nimmt diskrete Raumzeitpunkte und eine klassische Ordnungsrelation an
- GFT generiert makroskopische Raumzeiten als Kondensate klassischer Gruppenfelder
- Verlindes entropischer Ansatz benötigt holografische Flächen und thermodynamische Postulate
In den folgenden Beiträgen will ich versuchen Stück für Stück die Idee des Hilbert-Universums darzulegen...bis zum Punkt wo es dann doch nicht so funktioniert.
In diesem Ansatz emergiert (A) vollständig aus (B) und (B) benötigt absolut keinen Input aus (A). Es dürfen letztlich keinerlei (versteckte) Brücken, von der Quantentheorie, in die klassische Physik geschlagen werden. Es gibt offene Punkte, die lt. AI aber nur technischer Natur und lösbar sind. Ich werde diese benennen.
P.S.: Es macht keinen Sinn die kompakten Formulierungen und Gleichungen der AI auseinanderzureißen. Ich poste diese hier als Zitat und kennzeichne das auch.
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