CORONA

ralfkannenberg

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würde ich hier von Regierungskriminalität sprechen ...
Hallo Monod,

ein "Klassiker":

Hielt das Kanzleramt BND-Einschätzung zu Corona zurück?
Da wird also erst einmal ein Gerücht gestreut, man sichert sich aber damit ab, dass man das Gerücht in Form einer Frage stellt.

Auf die Physik übertragen:
"Hat Einstein sich vielleicht doch geirrt" ?

Laut Medienberichten ging der Auslandsgeheimdienst BND in der Pandemie mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass das Coronavirus seinen Ursprung in einem Labor in China hatte.
Mit "hoher Wahrscheinlichkeit" ist immer gut. Wenigstens beruht diese "hoher Wahrscheinlichkeit" nicht auf haarsträubenden "Berechnungen", sondern wird rein intuitiv begründet.

Auf die Physik übertragen:
"Irgendein Geheimdienst ging mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass sich Albert Einstein bei der Berechnung der Zeitdilatation verrechnet hat."

Doch das Kanzleramt soll die Einschätzung zurückgehalten haben.
Und zum Abschluss noch ein Konjunktiv: soll die Einschätzung zurückgehalten haben.

Auf die Physik übertragen:
"Die relevanten Universitäten sollen die Einschätzung zurückgehalten haben."


Aber für eine Schlagzeile ist so etwas natürlich immer gut ....... - wenn es stimmt, kann man sich auf die Schulter klopfen, es frühzeitig veröffentlicht zu haben, wenn es nicht stimmt geht in die Korrigenda ohnehin im Kleingedruckten unter.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

blue.moon

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Die Vertuschung betrifft hier die Nichtweiterleitung der BND-Information an das parlamentarische Kontrollgremium durch die Regierung, obwohl sie dazu gesetzlich verpflichtet gewesen ist. Was daran schade ist, erschließt sich mir nicht. Es ist Fakt, dass diese Vertuschung stattgefunden hat.
Die damalige Regierung wird diskreditiert, damit am 18.3. nichts schief geht.
Nein, ich habe die Zeit nicht, wenn du nicht einmal den Widerspruch siehst oder sehen willst, und keine Lust hattest, meine Texte zu lesen, ist voll okay, aber wir wollen keine Zeit verschwenden.
Tschüss
 

blue.moon

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Hahaha, der war gut, Ralf, freut mich, danke, es fühlt sich doch etwas "besser" an, wenn - muss los big hug
Mondlicht
 

Monod

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und das die Tagesschau - eine Quelle von 2020 - vor dem 18.3. ausgerechnet JETZT zeigt, hälst du sicher für Zufall?
Die Recherche fand nun mal erst jetzt statt. Das Problem ist doch hier, dass zu einem frühen Zeitpunkt entsprechende Informationen vorlagen, die zudem durch eine Operation ("Saaremaa") untersetzt gewesen sind, welche der verbreiteten Version, dass ein Laborunfall äußerst unwahrscheinlich sei, widersprachen. Und diese Informationen wurden seitens der Regierung zurückgehalten, obwohl man das nicht durfte, so dass man das als Vertuschung bezeichnen kann, denn eine Wahrscheinlichkeit von 80 bis 95 Prozent ist ja nun alles andere als "äußerst unwahrscheinlich", so dass hier durchaus eine Relevanz bestanden hat, das parlamentarische Kontrollgremium über die neue Erkenntnislage zu informieren.
 

ralfkannenberg

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Selbst wenn das die Intention sein sollte, die dahinter steckt - was ändert das an der Sachlage?
Hallo Monod,

ich bin einfach der Meinung, dass man solche sensiblen Sachen erst dann veröffentlichen soll, wenn man statt Zweifel Tatsachen hat und statt Konjunktiven Indikative verwenden kann.

Denn so bleibt an den Verantwortlichen immer etwas Nachteiliges hängen, auch wenn das gar nicht berechtigt ist.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Petz

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Auf die Physik übertragen:
"Irgendein Geheimdienst ging mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass sich Albert Einstein bei der Berechnung der Zeitdilatation verrechnet hat."

Albert Einstein hat sich oft genug verrechnet, z.B. lag seine erste Rechnung zur Lichtablenkung um den Faktor 2 daneben, er ging anfangs von einem statischen Universum aus, sah einen Fehler in den Friedmanngleichungen obwohl da gar keiner war, hielt die Koordinatensingularität am Schwarzschildradius für eine richtige Singularität, und den Rest habe ich schon vergessen, aber mit Google findet man sicherlich noch mehr.

Im Gegensatz zur Pharmamafia hat Einstein sich aber nicht mit einem "trust the science" aus der Affäre gewunden und sich dabei darauf berufen dass er der große Experte sei dem alle anderen blind vertrauen müssen, sondern seine Fehler immer gerne zugegeben wenn er falsch lag.

Er hat auch niemanden mit Geld bestochen oder mit seinen Anwälten gedroht um jene die seine Fehler fanden mundtot zu machen, sondern ihnen im nächsten Paper den gebührenden Credit gegeben.

Es gab auch keine Aufnahmen mit versteckter Kamera wo er mit seinem Betrug geprahlt hat, und wenn er von Reportern gelöchert wurde ist er nicht davongelaufen. Er stand für so was auch nie vor Gericht und wurde zu keinen Milliardenstrafen verurteilt, das kann man also nicht vergleichen.

Einstein kann man daher nichts vorwerfen, während es bei solchen Wiederholungstätern wie Big Pharma sehr naiv wäre davon auszugehen dass sie keinen Dreck am Stecken hätten, denn fool me once = shame on you, fool me twice = shame on me.

 
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ralfkannenberg

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er ging anfangs von einem statischen Universum aus
Hallo zusammen,

das bzw. die damit zusammenhängende kosmologische Konstante hat Albert Einstein später sogar als die grösste Eselei seines Lebens bezeichnet. Faiererweise muss man Einstein hier aber zugute halten, dass die experimentelle Widerlegung durch Erwin Hubble ("Flucht der Milchstrassen" für genügend weit entfernte Galaxien) erst nach Einsteins Ad-Hoc Ansatz mit der kosmologschen Konstante erfolgte.

sondern seine Fehler immer gerne zugegeben wenn er falsch lag.
Das zeichnet den grossen Wissenschaftler aus.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Petz

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Das zeichnet den grossen Wissenschaftler aus.

Big Pharma und ihre Handlanger werden darauf natürlich entgegnen dass das auch keine Kunst sei da bei Einstein kein Milliardengeschäft auf dem Spiel stand, was zwar nicht wirklich stimmt da Einstein aufgrund seiner politischen Ehrlichkeit auf sehr viel Geld verzichtet hat, aber bei solchen Sachen wo es um viel Geld geht muss man halt immer sehr genau hinschauen.
 

ralfkannenberg

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Hallo Petz,

das wird Dir übrigens gefallen: im Schweizer (Halb-)Kanton Basel-Landschaft wurde damals die Maskenpflicht in Altersheimen mit der Begründung aufgehoben, dass die 7-Tages-Inzidenz schon seit längerem unter 100 liege.

Man kann von diesem Schwellenwert ja halten was man will, aber darum geht es mir gar nicht: ich habe nämlich nachgeschaut und die 7-Tages-Inzidenz lag damals in diesem Kanton bei 171. - Man braucht nicht über eine mathematische Ausbildung zu verfügen um zu erkennen, dass 171 nicht deutlich kleiner als 100 ist.

Hat aber niemanden interessiert .......


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Petz

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die Maskenpflicht [...] mathematische Ausbildung

Man kann sich aber auch ohne mathematische Ausbildung ausrechnen dass die Maske nicht viel gegen Corona hilft, denn wenn man einen Furz durchriechen kann könnte man auch Corona durchriechen wenn es denn einen Geruch hätte, Coronaviren sind immerhin sehr viel kleiner als Furzmoleküle. Bevor das Geschäft mit den Masken angerollt ist haben eh alle inklusive Dr. Fauchi von den Masken abgeraten und auch sehr gut begründet warum.

Dass sie die Inzidenz im Altersheim nach unten gedrückt haben war wahrscheinlich eine Notlüge weil sie Probleme mit dem Gesetz bekommen hätten wenn sie die Maskenpflicht schon vorher aufgehoben hätten. Ich gehe mal davon aus dass das auch im Interesse der Bewohner war, da die Maske sehr schlecht darin ist von außen kommende Coronaviren aufzuhalten, aber sehr gut darin auf der Innenseite Bakterien zu brüten.

Zum Husten und Niesen haben eh alle die Maske abgenommen da man den ganzen Rotz ansonsten für den Rest des Tages auf der Nase picken hätte, also hat es auch in die andere Richtung dass man die anderen vor sich selbst schützen würde nichts genutzt.
 
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blue.moon

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Big Pharma und ihre Handlanger werden darauf natürlich entgegnen dass das auch keine Kunst sei da bei Einstein kein Milliardengeschäft auf dem Spiel stand, was zwar nicht wirklich stimmt da Einstein aufgrund seiner politischen Ehrlichkeit auf sehr viel Geld verzichtet hat, aber bei solchen Sachen wo es um viel Geld geht muss


Einstein wird auch Schattenseiten gehabt haben, klar, aber die sind mit Pharmakartells in keinster Weise vergleichbar; die Welt-Wirtschaft/Geldkumulation weltweit entwickelt sich zur oft als Turbokapitalismus bezeichneten Gesellschaft, CEOS mischen offiziell in der Politik mit, Länder werden wie Riesenkonzerne geführt, die immer menschenverachtender werden und die damit was USA anbelangt, beginnen faschistoide Züge anzunehmen. Nicht nur USA. Macht korrumpiert eben wenn du über dem Gesetz stehst. Wenn du schalten und walten kannst wie du willst, denn du hast die meisten A Bomben (was auch den Frieden beschützt ja - ich bin da ambivalent und in einem "Prozess" sagen wir mal eingebunden.
Ich korrigiere mich gerne wenn dazu Anlass besteht und verzeihe Trump liebendgern seine Drohgebärden und Lügen, wenn die DOGE Einsparungen - wirklich - der amerikanischen Bevölkerung zugute kommen, zum Beispiel, wenn ich mich irre und sei es aus unnötiger Beunruhigung...

... von daher war der Vergleich Pharmaindustrie-Einstein unglücklich aber ich wusste welche Sätze Ralf parodierte und amüsierte mich!

Sah ich mit Interesse

Da Videos nicht erwünscht sind, kein Link - und da eh kein Bedarf anliegen wird, nur er Titel:

Video: Arte: USA: Demokratie unter Beschuss | Doku HD Reupload | ARTE


 

Petz

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Die Größe von Coronaviren liegen laut Wikipedia bei 60 bis 160 nm. Die Größe eines Schwefelwasserstoffmoleküls liegt unter 1 nm.

Da bin ich wohl einer von South Park induzierten Common Misconception über die Ursache des Geruchs aufgesessen. Das nutzt aber alles nichts, da der Spalt zwischen Maske und Wange immer sehr viel größer als das ist als das pfeift das alles von der Seite rein. Aber selbst wenn nicht sind die 160 nm immer noch kleiner als das was selbst die beste FFP3 filtert, ganz zu schweigen von den damals üblichen FFP2.
 
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Bernhard

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Das nutzt nichts, da der Spalt zwischen Maske und Wange immer sehr viel größer als das ist als das pfeift das alles von der Seite rein. Aber selbst wenn nicht sind die 160 nm immer noch kleiner als das was selbst die beste FFP3 filtert, ganz zu schweigen von den damals üblichen FFP2.
Normale Atemmasken und auch die FFP-Masken sollen vor allem die Gefahr einer Tröpfcheninfektion reduzieren und machen das auch. So macht es schon einen Unterschied, wenn ein Infizierter mit oder ohne Maske in einer großen Menschenansammlung hustet.
 

blue.moon

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Eine Maske, sofern sie pyrogenarm ist, bringt was - wie im OP - wer erkältet ist oder Grippe hat sollte sich eh hygienisch verhalten aber*wer infiziert ist oder erkrankt


...sonst, auf der Straße, was soll da die Maske, die wird durch den Dreck in der Luft nicht besser und dem Feuchtwarmen Millieu, dass sich bildet und wo sich Mikroben pudelwohl fühlen und vermehren... auch der CO2 Rückfluss....


Viren bestehen aus mehr als einem Molekül, sie sind aber sehr SEHR viel kleiner als Bakterien; nimmt man ein Antibiotikum ein können auch Viren killer, je nach Art , die sich gern auf Bakteriensetzen und fressen -

*Arbeite eine Weile in der Apo (vor Corona) und du härtest dich ab, ich war nur 17/18 für-
 
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Petz

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Normale Atemmasken und auch die FFP-Masken sollen vor allem die Gefahr einer Tröpfcheninfektion reduzieren und machen das auch. So macht es schon einen Unterschied, wenn ein Infizierter mit oder ohne Maske in einer großen Menschenansammlung hustet.

Da wären wir dann wieder dort wo wir gerade waren:

Zum Husten und Niesen haben eh alle die Maske abgenommen da man den ganzen Rotz ansonsten für den Rest des Tages auf der Nase picken hätte, also hat es auch in die andere Richtung dass man die anderen vor sich selbst schützen würde nichts genutzt.

oder hast du jemals wen gesehen der die Maske zum Husten und Niesen oben gelassen hätte? Falls das wirklich wer gemacht hat kann der einem nur leid tun, stell dir mal vor du müsstest eine Maske tragen wo bereits hineingehustet wurde.
 

Monod

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wenn man statt Zweifel Tatsachen hat und statt Konjunktiven Indikative verwenden kann.
Der Artikel ist voll mit Indikativen, wenn man über das Intro, das im Link angezeigt wird, hinausliest. Wie man dem Artikel entnehmen kann, ist die Grundlage ein Bericht, in dem unzweifelhaft recherchiert worden ist, dass es ein BND-Dukument bereits im Jahr 2020 gab (und nicht gegeben haben soll), in dem man - entgegen der damals favorisierten und öffentlich kommunizierten Sichtweise - zu einer Einschätzung gekommen ist (und nicht sein soll), die eine Laborherkunft mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (bei den veranschlagten 80 bis 95 Prozent ist diese Wortwahl angemessen) nahelegt.

Weiterhin ist im recherchierten Bericht unzweifelhaft nachgewiesen, dass eine Information des parlamentarischen Kontrollgremiums nicht erfolgte - auch nachdem Olaf Scholz das Amt des Bundeskanzlers antrat und das Kanzleramt daraufhin erneut vom damaligen BND-Chef über das Vorliegen dieses BND-Dokuments in Kenntnis gesetzt worden ist.

Die betreffenden Personen schweigen auf Anfrage und verweisen auf die Geheimhaltungspflicht - auch bezüglich der recherchierten Tatsache, dass das Dossier Wissenschaftlern zum Abgleich mit ihrem Kenntnisstand zur Verfügung gestellt worden ist und das Resultat dieses Abgleichs noch in der Bearbeitung ist.

Was Du da insistierst, bezieht sich auf eine Sachlage, die auf Tatsachen beruht und nicht auf Vermutungen, so dass die Veröffentlichung durchaus angemessen ist, betrachtet man sie unter journalistischen Maßstäben - zumal "Die Zeit" und die "SZ" Presseorgane sind, die einen gewissen Ruf zu verteidigen haben und bei ihren Recherchen mit der gebotenen Gründlichkeit vorgehen. Bei "Bild" wäre ich da vorsichtiger hinsichtlich meines Vertrauens in die Glaubwürdigkeit solcher Berichterstattung.
 
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Monod

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Also Merkel war es nicht und Spahn war es auch nicht. Mal schauen, wer es noch auch nicht gewesen ist. Am Ende bleibt dann wohl nur noch die Poststelle übrig, die den Bericht ans Kanzleramt nicht zum Kanzler und dann an die Ministerien weitergeleitet hat ...
 
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