ComplemeNt Net Architecture (CNNA)

antaris

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Ich sehe unsere Ansätze nicht als Konkurrenten.

Eher treffen sich hier zwei sehr verschiedene Richtungen am selben Problem. Sie kommen aus der etablierten QFT/AQFT-/TI-Richtung: universelle *-Algebra, Heisenberg-Zustand, N-Punktfunktionen, Detektorantwort, DRP, Born-Regel. Mein Weg kommt gewissermaßen von unten: aus ToC, endlichen Approximationen, Boundary-/Interior-Schnitten, DtN/Schur/Kron-Eliminierung, Komplementfamilien und der Frage, wie daraus überhaupt erst eine geeignete Operator-/Algebrenstruktur entsteht.

Man könnte sagen: Sie kommen aus dem hellen Kontinuum der etablierten Feldtheorie; CNNA kommt aus dem strukturellen und dunklen Untergrund der Approximationen und Komplemente. Beide Wege treffen sich genau dort, wo das Messproblem sitzt: beim Detektor, beim Record, bei der Response und bei der Frage, wie aus einer tieferen Struktur eine Born-/POVM-kompatible Beschreibung entsteht.

Aus CNNA-Sicht muss ich nicht gegen AQFT argumentieren, sondern sie treffen. Der CNNA-Pfad muss zeigen, wie aus der eigenen Generator-/Komplementstruktur genau jene Algebra-, Zustands-, Limes- und Detektorstrukturen hervorgehen, die in AQFT/TI bereits als Sprache oder Zielstruktur vorliegen. Umgekehrt kann die etablierte AQFT/TI-Perspektive als harter Vergleichshorizont dienen: Was CNNA konstruiert, muss dort anschlussfähig sein oder präzise erklären, warum und wo es abweicht.

In diesem Sinn wäre CNNA nicht die Konkurrenz zur TI, sondern ein möglicher Provenienzpfad zu genau den Strukturen, die eine TI-/AQFT-artige Beschreibung benötigt. Ich müsste Ihre Seite rekonstruieren; Sie sehen aus Ihrer Seite vermutlich besser, welche algebraischen und physikalischen Prüfsteine tatsächlich erfüllt werden müssen.

Falls beide Richtungen wirklich zusammenpassen, wäre das kein Entweder-oder, sondern eine Vereinheitlichung zweier komplementärer Perspektiven: die etablierte feldtheoretisch-algebraische Beschreibung von oben und die generator-/komplementbasierte Provenienz von unten. Ob das trägt, muss natürlich bewiesen werden — idealerweise nicht durch Überzeugung, sondern durch eine vollständige, prüfbare Ableitung.
 

sekeri

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hallo antaris :D
bin jetzt fit und schreib nix was am ende unhöflich rüber kommen könnte.
(i hope it )
ich weiss ja nicht wie du zu der sabine direktlie stehst??
es scheint wohl mehr zu sein als... keine ahnung. (Leidenschaft/presse sprecher/oder so??)
aber wenn du ne internet promotion brauchst um mit headern und co ...
deine simulation erst starten kannst...
mit ner kausalität die du auf einmal irgendwo her zauberst...
und wir daneben unseren freundlichen newbee haben...
(der jetzt jahre in die preeperview geschickt wird...)
ich mein seine simulation läuft jetzt schon.
(1% deines jetzigen aufwands und der hat alles fertig)
sollte man da nicht mal die logische warscheinlichkeit in betracht ziehen,
dass dsein konzept kausaler ist als andere?
ich mein... ich musste nie(und er auch nicht)
irgend welche protokolle schreiben damit sich , unsere neue Ententität (die ki)
an sachen hält. die ki muss von sich aus sagen yo! das passt.(eventuell vergiess sie mal kurz Bibliothek online) "weil refresht immer wieder zu singularitäten gedrückt wird durch zwang"
... aber doch nicht wochen lang durch zwang mit 10.000 befehlen ergebnis erzwingen und vergewaltigen.... .ThomasGV hat mehr potential als ne 11 dimensionale klammer am seidenen faden. abhängig von einer urknall induzierten pre-nuklionsyntese mit 11 dimensionen, die eine internetseite mit 100 on-shell produkten brauch um nicht nummerisch zu explodieren.
da ist doch bitte die logik ab jetzt das ziel iund nicht das ego oder vertrauliche versprechen an bittsteller.(auch wenn bei youtube bekannt
und man jemanden auf einen tron haben möchte der einen profetieren lässt)

also ich möchte mal meine erfahrung mit der erstellung von konzepten mit ki nahe legen...
offenes lockeres gespräch mit ursache und wirkung lieber antaris.
buttem up! jede situation =konsequenz.
da war nie ein header oder off shell sondern eher ...
ein ja aber bedenke wennn so dann so.
ja aber? hört niemand gern!
ber mathematik leidet doch nicht durch renomierung ins einfache!
es öffnet neue tore. und ein neues industrielles zeit alter was jedem nutzen wird.
und ganz vorne sind die lehrkörper die jetzt geile simulationen auf der arbeit machen.
statt stoff prügeln.

Freundliche Grüsse Thomas
 
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antaris

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Ich wäre Ihnen übrigens sehr dankbar, wenn Sie eine Obstruktion oder gar Falsifikation finden
Danach zu suchen ist mir Ihr Vorgehen nicht vielversprechend genug.


Mindestens eine sehr schwere Obstruktion als Widerspruch habe ich nun selber gefunden und das schon ganz am Anfang aufgrund eines Denkfehlers meinerseits. Das Problem liegt in der Behandlung vom Branching b des ToC-Substrat -> b-ärer Baum.

Ich werde nun ein 3. Mal neu anfangen.

Man fährt automatisch gegen die Wand, wenn ohne Bauplan gebaut wird und ich selber dabei erst verstehen muss, was überhaupt mathematisch geschieht. Ich weiß aber zumindest was der Denkfehler war und wie ich das nun anders mache.

Die Frage, welche ich unterschlagen habe ist -> welches b überhaupt? Ich hatte sogar ein festes und variables b geplant aber das ist logisch dämlich, wenn man einen unendlichen, symmetrischen/skaleninvarianten und ontischen ToC mit Substratklasse b-ärer Baum definiert und Physik erst aus der Subsystemwahl effektiv erscheinen bzw. emergieren soll. Der Parameter b kann dann nicht irgendwie gesteuert werden, muss aber b>1 sein, damit überhaupt ein Baum entsteht. Er muss aus Testberechnungen festgelegt werden und damit wird der Ansatz erstmals wirklich falsifizierbar und das schon relativ früh.
 

antaris

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Mindestens eine sehr schwere Obstruktion als Widerspruch habe ich nun selber gefunden und das schon ganz am Anfang aufgrund eines Denkfehlers meinerseits. Das Problem liegt in der Behandlung vom Branching b des ToC-Substrat -> b-ärer Baum.
Der Parameter b spielt eine Rolle bei der Obstruktion aber nicht die wesentliche. Das eigentliche Problem habe ich schon in Beitrag #2 benannt:

Woher kommen die komplexen Zahlen in der Physik – Setzung oder Konsequenz?

Das ist die eigentliche Obstruktion, denn ohne innerhalb CNNA etablierten komplexen Zahlenkörper, also die komplexe Fläche wird es schwierig mit QM und QFT. Ich hatte die eigentlich richtige Frage also schon gestellt aber habe mir das Problem selbst schöngeredet und dann tatsächlich geglaubt es sei schon gelöst. Aber gelöst ist da gar nichts gewesen.

Die ganzen bisherigen 558 Module sind alle wunderbar grün kompiliert, null sorry, null admit, null axiom...das blendet ganz schön und man redet sich schnell was ein! Die kurze CatNoir Diskussion hat mich diesbezüglich erheblich zum nachdenken gebracht aber das vor allem über meinen eigenen Ansatz und was ich eigentlich alles so liefern müsste, um so eine große Klappe überhaupt zu rechtfertigen.

Das Hinterfragen meines eigenen Ansatz und damit aller lean-Module hat zuerst Überwindung gekostet aber es musste sein. Es war im Nachhinein das einzige richtige zurückrollen, zurück ganz an den Anfang.



1. ToC∞ / b-ary Tree als einfachstes Substrat

Postuliert ist der ToC∞ als abstrakte Klassendefinition aller möglichen Substrate und den unendliche b-ären Wurzelbaum: adressiert, deterministisch, skaleninvariant, unit-edge im Bare-Zustand. Keine Geometrie, keine Winkel, keine komplexen Zahlen, kein Hilbertraum, keine AQFT, keine OQS, keine Zeit, keine Materie als Input. Eine endliche Approximation ist ein proper subsystem/window des ToC∞.
Für den ToC∞ ist noch nicht einmal der reelle Zahlenkörper definierbar.
whole_ToC.png

Der ToC als nicht physikalisch zu interpretierende 3D-Einbettung, einfach zur besseren Veranschaulichung. Die feineren Knoten verblassen, weil es so aussehen soll als würde nur ein endlicher Ausschnitt des unendlichen ToC dargestellt. Alle Winkel oder was auch immer man dort klassisch interpretieren will: es ist falsch!
Der ToC "kennt" einzig seinen Ursprung (die Wurzel, Knoten ganz unten), eine partielle Ordnung, Symmetrie, Skaleninvarianz, eindeutige Adressierung und ein Kantengewicht von 1.
2. Subsystem erzeugt bright/interface/dark


Sobald ein proper subsystem (Wurzel des Approximanten ungleich Wurzel des ToC) gewählt wird, entstehen relativ zu diesem Schnitt:
  • bright: der sichtbare/retinierte Approximant,
  • interface: Rand-/Cut-/Handoff-Struktur,
  • dark complement: alles, was relativ zu diesem Fenster nicht sichtbar ist.

Dabei ist der UV-tail der innere, feinere, unaufgelöste Tail hinter den feinsten/cut nodes. Die Umgebung ist nicht derselbe Tail, sondern das äußere/trunk/side-Komplement, besonders bei nicht-root-basierten Approximationen.
Der Subsystemschnitt selbst führt nur auf eine Separierung der Teilbereiche des ToC. Da der ToC unendlich ist, muss bei einem proper Subsystem immer ein unendlicher Umgebungs- und ein UV-tail existieren, einzig das Subsystem mit seinen feinsten Knoten ist endlich und enthält nun eine kleinste und größte Skala. Außen ist die Approximantenwurzel und innen sind die feinsten Knoten, als nun kleinste Skala innerhalb des proper Subsystem -> trivialer Bruch der Skaleninvarianz. Erstmals ist es möglich endliche abzählbare Mengen innerhalb des Approximanten zu definieren, hier Knoten und Kanten

proper_subsystem.png





-> Reellwertigkeit emergiert aus dem "Subsystem-Sein" aber nur daraus entsteht keine komplexe Zahlenebene!

Ich habe die letzten Tage damit verbracht, genau dieser Thematik sehr tief auf den Grund zu gehen. Dazu musste ich zuerst gar nicht an QFT, OQS und 558 Module denken oder diese irgendwie einbeziehen. Der ToC und das proper Subsystem bieten jede Menge Erkenntnisse, die essentiell für das weitere Verständnis sind. Ich kann explizit mehrere Obstruktionspfade zeigen und bin dabei immer auf exakt das gleiche Problem gestoßen -> als Spoiler kann ich verraten, dass der ToC und der gesamte Pillar A eine symmetrische und reelwertige Struktur ist, auf der sich bei geeigneter Projektion des UV-/Umgebungstails tatsächliche eine prä-komplexe aber im allgemeinen schiefe Ebene sehr robust ableiten lässt. Darüber hinaus lässt sich zeigen, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Orthogonalität zwischen dem Real- und Imaginäranteil erreicht werden kann. Die Ableitung ist höchst nicht-trivial und ich erhalte den Operator {J, -J} aber die Obstruktionen zeigen, dass Pillar A, der ToC alleine nicht ausreicht um dessen Vorzeichen zu fixieren. Demzufolge ist J² = -I eine Modellwahl und nicht aus Pillar A bzw. dem ToC selbst ableitbar. Es gibt strukturell ähnliche Probleme der etablierten Physik.


Dennoch ist der Ansatz noch nicht falsifiziert, sondern die Beweispflicht ist nun stark eingegrenzt.


Vorab eine Simulation auf Huggingface, die ein Teil des nun folgenden abdeckt.



Fortsetzung folgt...
 
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antaris

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Ich versuche die ersten beiden Punkte aus #67 nun mathematisch minimal zu notieren. Wichtig ist: Das Folgende ist noch keine komplexe Zahlenebene. Es ist nur der kombinatorische Anfang.

1. ToC∞ als b-ärer Wurzelbaum

Fixiere zunächst einen Verzweigungsgrad

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Die Adressen des unendlichen b-ären Wurzelbaums sind endliche Wörter über dem Alphabet

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Die Knotenmenge ist

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Das leere Wort

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ist die Wurzel. Für einen Knoten
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heißen

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seine Kinder. Die Kantenmenge ist also

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Die Tiefe eines Knotens ist die Wortlänge

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Die partielle Ordnung ist die Präfixordnung:

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Das ist der bare ToC∞:

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Wichtig: In dieser Definition steckt noch keine Einbettung in einen Raum. Es gibt keine Winkel, keine Längen im geometrischen Sinn, keine komplexen Zahlen, keinen Hilbertraum, keine Zeit und keine Materie. Die Zeichnungen sind nur Visualisierungen. Mathematisch zählt nur Adresse, Wurzel, Kindrelation, Präfixordnung und die rekursive Selbstähnlichkeit.

Man kann zusätzlich sagen, dass jede Kante im bare Zustand dasselbe formale Gewicht trägt:

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Aber auch das ist noch keine Physik. Es ist nur die einfachste skaleninvariante Substratstruktur.
 

antaris

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2. Endlicher Approximant als Subsystem


Ein endlicher Approximant entsteht durch Wahl eines Wurzelknotens


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und einer endlichen Tiefe


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Dann ist der sichtbare endliche Teil


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Das ist der bright sector des Schnitts. Seine Knotenanzahl ist


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Die feinsten Knoten dieses Approximanten sind


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Diese Menge hat


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Knoten.


Damit entsteht bereits eine erste wichtige Struktur:


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Genauer


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Der innere UV-Tail ist alles, was hinter den feinsten Knoten weitergeht:


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Das äußere Environment ist der Rest, der nicht zum Approximanten und nicht zu diesen inneren UV-Tails gehört:


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Für einen root-basierten Approximanten mit
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ist dieses äußere Environment leer:


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Dann gibt es nur den endlichen bright sector und den inneren UV-Tail.


Für einen nicht-root-basierten Approximanten mit
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ist dagegen


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Dann besteht das Environment aus dem Stamm oberhalb von a und den Seitenästen, die nicht im gewählten Approximanten liegen. Genau dort entsteht die zweite Art von Komplement: nicht der feinere Tail nach innen, sondern die äußere Umgebung des gewählten Subsystems.


Die Interface-Struktur besteht daher aus zwei verschiedenen Schnittstellen:


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und, falls
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,


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Der UV-Tail koppelt an die feinsten Knoten selbst zurück. Die Umgebung koppelt dagegen über die Eltern-/Stammstruktur an die Approximantenwurzel a zurück.


Kurz gesagt:


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aber


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Das ist der erste nichttriviale Punkt. Der endliche Approximant besitzt zwei verschiedene Komplementrichtungen:


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antaris

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Dadurch wird die ursprüngliche Skaleninvarianz des unendlichen Baums im endlichen Subsystem gebrochen. Außen gibt es eine Approximantenwurzel a, innen gibt es feinste cut nodes
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. Das Subsystem hat also erstmals eine größte und eine kleinste Skala.


Erst ab diesem Subsystemschnitt werden endliche Mengen, endliche Matrizen und damit reellwertige Operatoren sinnvoll formulierbar. Zum Beispiel kann man auf B(a,L) den endlichen Graph-Laplace-Operator schreiben:

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Aber dieser Operator gehört bereits zum endlichen Approximanten, nicht zum bare ToC∞ selbst.


Die entscheidende Aussage ist daher:


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Das ist noch keine komplexe Zahlenebene. Es ist nur die minimale mathematische Stelle, an der aus dem rein kombinatorischen ToC∞ überhaupt eine endliche, reellwertige Struktur entstehen kann.


Die spätere Obstruktion liegt genau dort: Aus solchen reellen, symmetrischen Subsystemdaten kann man unter geeigneten Projektionen zwar eine prä-komplexe Ebene bzw. ein Paar


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erhalten. Aber das Vorzeichen von J ist damit noch nicht kanonisch gewählt. Der ToC/Pillar-A-Kern liefert also höchstens die ungerichtete komplexe Struktur, nicht automatisch die orientierte komplexe Struktur. Ich werde noch auf die verschiedenen negativ-Beweise eingehen.




Fortsetzung folgt ...
 

antaris

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Fortsetzung folgt ...
Dennoch ist der Ansatz noch nicht falsifiziert, sondern die Beweispflicht ist nun stark eingegrenzt.

Ich muss das deutlich korrigieren:

Die bisherige Lesart des b-ären Baums als Modell des gesamten Universums ist nach meiner aktuellen Einschätzung nicht mehr haltbar. Sie ist nicht nur „noch nicht bewiesen“, sondern in dieser Rolle falsifiziert. Der Grund ist allerdings nicht-trivial und betrifft nicht den b-ären Baum als lokale Struktur, sondern seine bisherige Überdeutung als globale Universumsstruktur.

Der zentrale Punkt ist die nicht ableitbare gerichtete komplexe Ebene. Wenn der ToC das gesamte Universum tragen soll, müsste aus Pillar A oder spätestens aus dem A→B-Handoff eine gerichtete komplexe Struktur entstehen. Pillar B/AQFT setzt eine solche komplexe Struktur bereits voraus; sie kann dort also nicht ursprünglich erzeugt werden. Genau diese Struktur liefert der b-äre Baum aber nicht. Er ist zu symmetrisch und zu azyklisch, um aus sich heraus eine Chiralität bzw. ein kanonisches Vorzeichen von (J) zu tragen.

Was sich sehr wohl ergibt, sind radiale Strukturen, Flüsse, Achsen, Schur-/DtN-/Kron-Reduktionen und effektive Kopplungen. Was sich bisher nicht ergibt, ist eine transversale, gerichtete komplexe Ebene. Anschaulich gesagt: Es ist, als hätte man eine elektrische Potential-/Flussstruktur, aber noch keinen Mechanismus, der ein magnetisches bzw. phasenorientiertes Gegenstück erzeugt. Oder wie ein Drehstrommotor, bei dem die Struktur zwar Kopplungen liefert, aber keine kanonische Drehrichtung.

Das bedeutet aber nicht, dass der b-äre Baum als solcher wertlos oder widerlegt ist. Widerlegt ist die Rolle, in die ich ihn gestellt hatte: als globale Struktur des ganzen Universums. Diese Rolle lässt sich auch nicht einfach durch einen anderen Baum, Graphen, ein Netzwerk oder durch eine weitere DtN-/Schur-/Kron-Variante reparieren. Das Problem sitzt tiefer: Ein rein lokaler, symmetrischer, azyklischer Provenienzträger liefert höchstens ({+J,-J}), aber kein kanonisches (J).

Der interessante Bruch ist, dass dadurch eine neue Lesart sichtbar wird: Der b-äre Baum könnte nicht das Universum sein, sondern eine lokale Prästruktur — möglicherweise der CNNA-seitige Keim eines lokalen quantenmechanischen Oszillator-/Modus-Approximanten. Dann wäre ein Approximant nicht das Ganze, sondern eine lokale Einheit. Das Universum wäre nicht ein einzelner Baum, sondern ein globaler Gluing-Komplex solcher lokalen Einheiten. Der A→B-Handoff wäre dann nicht mehr „Weltbaum zu globaler AQFT“, sondern lokal: diskreter Approximant → lokale Algebra. Die globale Physik entstünde erst durch Verklebung, Nachbarschaft, Frustration, lokale Algebren und deren Kopplung.

Damit müssen auch die bisherigen Gedanken zu UV-tail, Umgebung, Unitarität, Offenheit und AQFT-Handoff neu sortiert werden. Der UV-tail gehört dann zur lokalen Approximantenstruktur; die Umgebung wäre dagegen im Gluing-Komplex benachbarter lokaler Einheiten zu modellieren. Transversale Kopplungen könnten dann nicht im einzelnen Baum entstehen, sondern zwischen den Wurzeln bzw. lokalen Algebren benachbarter Approximanten.

Die letzten Tage haben sehr viel Output erzeugt, darunter auch einiges, das sich im Nachhinein als false flag herausgestellt hat. Ich muss die echten Befunde nun erst sauber sortieren und in eine neue Struktur bringen. Ich werde versuchen, die tragenden No-Go-Resultate und die daraus folgende Modellkorrektur formal festzuhalten. Danach braucht es einen wirklichen dritten Neustart: nicht mit dem b-ären Baum als Universum, sondern mit dem b-ären Baum als lokaler Provenienz-/Oszillator-/Approximantenstruktur innerhalb eines globalen Gluing-Komplexes.

Meine ursprüngliche Intuition hat also nicht zum erwarteten Endmodell geführt. Sie hat aber genau zu der Stelle geführt, an der die bisherige Deutung bricht — und an der vermutlich die realere Struktur sichtbar wird.
 

antaris

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Unter folgenden link ist die vorläufige Obstruktionsanalyse zu finden.



Ich hoffe am Wochenende endlich den CNNA-Explorer fertig und online zu kriegen. Dann werde ich de Obstruktionen in lean bauen.
Das Resultat obstruiert den einzelnen b-ary Tree als Träger eines kompletten Universums und als Träger einer ausgezeichneten Richtung innerhalb der komplexen Struktur -> das Vorzeichen konnte nicht abgeleitet werden. Ich hätte es einfach setzen können und dann weitermachen aber das wäre Selbstbetrug gewesen.

Darüber hinaus ist der b-ary Tree aber von sich aus schon sehr reichhaltig aber er ist zu "zahm" damit er die nötige Komplexität tragen kann. Die Analyse des b-ary Tree in Verbindung mit dem Sierpinksi Gasket/Sierpinski Tetraeder SG/ST als denkbar einfachstes Substrate war methodisch richtig. Nur dadurch lassen sich jetzt die wahrscheinlich hunderte verschiedenen Fraktale/Graphen,Bäume/... überhaupt eingrenzen.

Die noch vorhandenen Python-Scripte: https://github.com/antaris82/antaris82.github.io/tree/main/Sierpinski Tetraeder_PoC/CNNA/Tests/Obstructions/b-ary_tree
 
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