Nein, es liegt nicht an zu komplizierten Formeln, es war in der Probe eher zufällig kein S dabei.
Freue mich wenn dich das Thema auch so anfixt, mein Lieber.
Ach so, ehe ich es vergesse, es stimmte mit den insgesamt 33 Aminosäuren.
Weißt du noch, dass die NASA anfangs den Deckel des
verdammten Probenbehälters nicht aufbekam, hahahahahaha...
Muss ich dir gleich sagen, was
mich überraschte: Alle chiralen nicht-proteinogenen Aminosäuren, die enantiomerentrennbar waren, darunter Isovalin, Norvalin, β-Amino-n-buttersäure, β-Aminoisobuttersäure und 3-Aminopentansäure, lagen als racemische oder nahezu racemische Gemische, gleiche Häufigkeit von d- und l-Enantiomeren innerhalb der analytischen Unsicherheiten vor! Tja, unsere wichtigsten 22 Aminosäuren sind Homochiral…
Die Ergebnisse im Nature Paper wurden mit denen anderer Proben verglichen und u
nterscheiden sich in Details – siehe results - sie liefern keinen Beweis für Leben selbst, deuten aber darauf hin, dass die für die Entstehung von Leben notwendigen Bedingungen im frühen Sonnensystem weit verbreitet waren; ich füge hinzu, in unserer gesamten Galaxie(!) und nicht nur dort(!) auch in Messier 87 … wie Dr. Neumeyer
https://www.mpia.de/person/40631/2279 und Team im Video erläutern. (Störe dich bitte nicht an der populärwissenschaftlich angehauchten Sprache, die dahinterstehenden Papers sind außergewöhnlich - es soll schließlich auch eher unbedarfte potenzielle Geldgeber und ein breites Publikum ansprechen...

)
Du musst unbedingt folgende Doku sehen! Du musst einfach!
https://www.fernsehserien.de/leben-aus-dem-all/folgen/01-schwarze-loecher-1443021
Schwarze Löcher sind nicht nur Materie verschlingende Schwerkraftmonster, sie haben auch die Grundlagen für Leben geschaffen - und das bereits vor über zehn Milliarden Jahren. Mit ihren Jets verteilten sie lebensnotwendige Elemente gleichmäßig im gesamten All. Ohne Schwarze Löcher wären in den Galaxien keine lebensfreundlichen Zonen entstanden. Dafür finden Forscher immer mehr Belege.
auf Spiegel Geschichte Regie John A. Kantara (anmelden und nach 14d kündigen)
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Allerdings muss man auch auf dem Teppich bleiben, zurück zum Paper, diese in den Bennu-Proben nachgewiesenen Bausteine des Lebens wurden bereits zuvor in außerirdischem Gestein gefunden aber es gab auch „Premieren“.
Wissenschaftler identifizierten Spuren von elf Mineralen, von Kalzit über Halit bis hin zu Sylvin: entstehen, wenn Wasser mit gelösten Salzen über lange Zeiträume verdunstet und die Salze auskristallisieren. Ähnliche Salzlaugen wurden im gesamten Sonnensystem entdeckt oder vermutet, unter anderem auf dem Zwergplaneten Ceres und dem Saturnmond Enceladus.
Es wurden bereits mehrere Evaporite in Meteoriten entdeckt, die auf die Erdoberfläche fallen, aber, die Forscher haben sie noch nie in einem vollständigen Satz gesehen, der einen Verdampfungsprozess dokumentiert, der Tausende von Jahren oder länger gedauert haben könnte.
Einige in Bennu gefundene Mineralien, wie beispielsweise Trona, wurden erstmals in außerirdischen Proben entdeckt…
Aber wo wurden all diese organischen Moleküle gebildet und wann? Wahrscheinlich in proto-planetaren/galaktischen Scheiben sicher, und, wo sie mit Kometen oder Asteroiden Planeten "befruchteten". Was denkst du?


