Außerirdische: Gut oder Böse?

mrpaule

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Hallo,

mich hat dieser Thread sehr gefesselt, daher habe ich mich angemeldet um auch meine Einstellung als "Mensch" dazu zu schreiben (bin kein Wissenschaftler).

Allgemein
So sehr ich die Arbeitsweise der Wissenschaft (empirische Beweise) verstehe, so finde ich, dass es falsch ist diese ständig anzuwenden. Viele Fortschritte der Menschheit resultierten von Enthusiasten und Querdenkern und Dinge, welche vor ein paar hundert Jahren noch als völlig unmöglich erachtet worden sind, sind für uns heute Bestandteil des Alltags. Die Geschichten von Jules Verne, Plattentektonik der Erdkruste, Galileo Galilei - nur drei kleine Beispiele, welche von der damaligen Wissenschaft belacht worden sind oder manche gar fast den Tod gekostet hat.
Ich möchte damit sagen: futuristisches Denken sollte nicht nur wissenschaftlich, sondern auch philosophisch geführt werden.

Interstellare Reisen
Anbetracht der Weite und Vielfalt unseres Universums sind durchführbare interstellare Reisen (in passablen Reisezeiten) für mich nur eine Frage der Zeit und der Technik. Man mag mich meinetwegen als Sci-Fi beeinflusst bezeichnen (auch Jules Verne war damals Sct-Fi), aber vielleicht gibt es in hundert, tausend Jahren tatsächlich Wurmlöcher, Sternentore oder Hyperantriebe. Ich denke nicht in den (derzeitigen) Grenzen unsere Mathematik/Physik, sondern betrachte dieses Problem von einem anderen [philosophischen] Standpunkt aus.
Wenn wir uns die Größe des Universums ansehen und die theoretisch berechnete Anzahl möglicher lebenstragender Planeten, so finde ich eine (irgendwie) bestehende Möglichkeit zu einem Austausch zwischen den interstelaren Kulturen als zwingend. Natürlich kann man jetzt über den möglichen, "höheren Sinn" eines Universums streiten. Man kann auch streiten, ob die universelle Evolution "Enstehung von Materie" [in Form von Galaxien, Sonnen, Planeten etc.] oder "Entstehung von [intelligenten] Leben" gleichwertig oder jeweils höher zu bewerten ist, die Tatsache, dass Leben nach Materie entsteht zeigt [mir] jedoch, dass die Entstehung von Leben in diesem Fall höher zu bewerten ist.
Aus diesem Ansatz ist für mich die immer noch weit verbreitete Theorie, dass wir die einigen Alien im Universum sind somit obsulet. Nicht weil ich andere interstellare Lebensformen beweisen kann, sondern weil die ganze Chose des Universums [nur mit uns] eine völlige Fehlplanung wäre.

Gehen wir jetzt noch mal einen Schritt zurück in unsere eigene Geschichte. Für die Frühmenschen war ihr eigener Lebenshorizint maxinal auf den eigenen Kontinent begrenzt. Abgesehen von den Wikingern oder vielleicht Südseebewohnern wurde Amerika (für uns Europäer) erst durch Christoph Kulumbus entdeckt. Selbst derzeitige See-/ oder Landreisen nach China waren eine technische und menschliche Großleistung - aber sie wurden in Angriff genommen. Was hunderte Jahre zuvor noch völlig unmöglich wurde plötzlich realisierbar. Weiterhin [philosophisch] gesehen würde ich mich in diesem [auf die Erde verkleinerten Rahmen] fragen, welchen "Sinn" hätte es, wenn die verschiedenen Zivilisationen separiert auf ihren Kontinenten leben würden und kein Austausch stattfinden würde.
Projiziert auf "das Große": was für einen höheren Sinn hätte es, wenn es hundert, tausend, millionen von Zivilisationen im Universum gäbe, ohne dass diese sich jemals austauschen könnten.
Denkt man einfach mal logisch, so hat alles irgend einen Sinn - ob gut oder blöde ist eine andere Frage.

Ich halte es hier gemäß eines Filmzitats aus Contact von Jodie Foster:
" ... es wäre eine ziemliche Platzverschwendung ..."

Lebensformen
Auch wenn wir uns die möglichen "Aliens" garantiert nicht ausmalen können - es sei denn es gäbe (wie in diversen Serien dargestellt) wirklich irgendwelche "Verwandtschaften", "Aussaaten von Leben" etc., so können wir jedoch die Artenvielfalt unseres Planeten als Vergleich nutzen. Betrachte ich jedoch unsere Lebensformen, so sind alle in irgend einer Art "räuberischer" oder spezieserhaltender Natur - was ja irgendwie völlig logisch ist. Keine Art, sei es das Virus, Pflanzen etc. bishin zum Homo Sapiens machen da eine Ausnahme. D.h. ich kenne selber kein völlig friedliebendes Wesen. Man mag jetzt spekulieren, dass technisch hoch entwickelte Wesen (weil sie z.B. die eigene Selbstvernichtung überwunden haben etc.) eine höheren "ethischem" Standpunkt haben könnten, ich denke aber, dass solche Kulturen eher die Ausnahme, als die Regel sind. Auf der Erde kommen diese jedenfalls nicht vor.

Gut, böse, Ethik
Wie bereits viele geschrieben haben, sind die Begriffe immer in den Bezug auf die jeweilige Kultur, Art, Rasse zu setzen. Was wir hier in Europa als gut oder ethisch gut befinden ist bereits in ein paar hindert/tausend Kilometer obsulet. Prinzipiell werden die Besucher ebenso ihre eigene Ethik besitzen.

Interessant fand ich auch die Vergleiche mit den Regenwürmern und Raben. Gehen wir davon aus, dass die Besucher einen technischen Entwicklungsstand besitzen, der es ihnen ermöglicht interstellare Reisen durchzuführen, so ist dieser unserem um Lichtjahre überlegen. Höchstwahrscheinlich erscheinen wir in den Sinnesorganen dieser als eine Art "primitives Urvolk". Wie zivilisierte Kulturen der Menschheit in Urvölkern umgegangen sind (und umgehen), wissen wir ja alle.

Schlimmer wäre es, wenn unsere ersten Besucher eine Art Schwarm-Spezies (vgl. den Ameisen) wäre. Die Konsequenzen möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Aber selbst wenn wir es mit Wissenschaftlern zu tun hätten. Eine hoch entwickelte Kulur, welche auf Entdeckungs- oder Forschungsreisen gehen - unsere heimischen Zoos und Labore kennen wir ja auch.

Mag sein, dass es wirklich die lieben Aliens gibt, Protegés "niederer" Völker - in der Annahme, dass es jeder Rasse zunächst einmal um sich selber geht, dürften diese sicherlich in der Minderheit sein.

Sinn galaktischer Reisen
Forschung, Rohstoffe, Besiedelung. Welche Formen ziehen uns Menschen in die Weite? Eben die Selben. Wieso soll es bei "denen da oben" anders sein? Einzig kultureller Austausch war bei uns bislang eher selten. Bei allen drei Punkten sehe ich bei uns als "unterentwickelte Spezies" ein Problem. Das kleinste Übel wäre eine Unterwerfung in Form einer Kolonie, unter Kontrolle der Aliens.

Soweit ich die Neugier der Menschen (und natürlich auch meine eigene) verstehen kann, so sollten wir (meiner Meinung) nach uns etwas stiller verhalten. Zumindest bis wir technisch so weit wäre, uns in welcher Form auch immer, zu behaupten. Jetzt kann man sich natürlich fragen, welche Form von technischer Verteidigung wäre das ... es ist vielleicht eine gewisse Art von Energiebeherrschung. Solange wir nicht mal in der Lage sind unsere nächsten Nachbarplaneten in annehmbar (kurzer) Zeit anzufliegen und hohe Energien nur in Form von simplen Explosionen (Atombombe) "beherrschen" - d.h. nicht ohne höchst enormen Aufwand (CERN) bändigen oder steuern können, würde ich hier auf dem Blauen Planeten eher die Füße stillhalten und eher passiv horchen. Manche Wissenschaftler enpfinde ich hier - beim Wunsch nach DEM Kontakt - einfach zu blauäugig und realitätsfern.

Aber ansonsten denke ich: JA, es gibt garantiert viele Zivilisationen und JA, irgendwann werden wir irgendwie direkten und zeitnahmen Austausch haben, denn alles Andere hätte keinen SINN.

Grüße
mrpaule
 

Bynaus

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Die Geschichten von Jules Verne, Plattentektonik der Erdkruste, Galileo Galilei - nur drei kleine Beispiele, welche von der damaligen Wissenschaft belacht worden sind oder manche gar fast den Tod gekostet hat.

Ist es denn wirklich so? Jules Verne hat sehr viel in der damals bekannten Wissenschaft recherchiert, und seine Bücher sind damals nicht "belacht" worden, im Gegenteil (ausser da, wo er sich Freiheiten genommen hat - z.B. bei der Mondkanone...). Zu Galileo Galileis Zeiten gab es keine Wissenschaft in dem Sinn, sondern nur das kirchliche Dogma, das direkt aus der Bibel abgeleitet wurde: Galilei wurde nicht verlacht, sondern ihm wurde verboten, Dinge zu behaupten, die in Widerspruch zur Kirchenlehre standen. Die Plattentektonik kommt dem, was du hier sagen willst, am nächsten. Das liegt daran, dass man 1) keine konkreten Belege dafür hatte (ausser, dass die Küstenlinien gut zueinander zu passen scheinen) und 2) sich keinen Mechanismus vorstellen konnte, der ganze Kontinente über die Erdoberfläche verschieben könnte. Als dann in den 60er Jahren im Nordatlantik das "Magnetstreifenmuster" des Meeresbodens entdeckt wurde, ein ganz klarer Beleg dafür, dass hier neuer Meeresboden gebildet wurde und sich in beide Richtungen vom Rücken wegbewegte, sind innerhalb von ein paar wenigen Wochen die meisten Geowissenschaftler auf die Plattentektonik umgeschwenkt. Weil eben ein überzeugender, einleuchtender Beleg dafür vorlag!

Bloss, weil sich gewisse Vorstellungen verändert haben, heisst das nicht, dass jede Vorstellung, die wir heute haben, sich auch wieder ändern muss. Gewisse werden sich ändern, andere nicht. Über gewisse Dinge, über die man heute "lacht", wird man auch in 1000 Jahren noch lachen. Über andere nicht. Wissenschaft, das Sammeln und Auswerten von objektiven Beobachtungen, erlaubt uns, unser Weltbild stetig zu verfeinern, der Wahrheit immer näher zu kommen. So lange wir wissen, wo unsere Wissenslücken sind (was nicht immer einfach ist), so lange wir uns bewusst sind, dass es Bereiche gibt, in denen wir (noch) nicht wissen, sondern nur indirekt schliessen können, ist es absolut erlaubt, ja sogar zwingend, sich auf Wissenschaft zu stützen.

Man mag mich meinetwegen als Sci-Fi beeinflusst bezeichnen (auch Jules Verne war damals Sct-Fi), aber vielleicht gibt es in hundert, tausend Jahren tatsächlich Wurmlöcher, Sternentore oder Hyperantriebe.

Wie kommst du auf die Idee, die heutige Wissenschaft würde derartige Technologie kategorisch ausschliessen? Einsteins Relativitätstheorie erlaubt (theoretisch) Wurmlöcher und Warpantriebe. Wir wissen zwar nicht, wie wir diese jemals bauen sollen, aber die Grundlagen wären da. Was aber natürlich nicht heisst, dass wir zwingend eines Tages soweit sein werden. Und übrigens: Auch Jules Verne hat viele Dinge falsch gemacht bzw. vorhergesagt.

Wenn wir uns die Größe des Universums ansehen und die theoretisch berechnete Anzahl möglicher lebenstragender Planeten, so finde ich eine (irgendwie) bestehende Möglichkeit zu einem Austausch zwischen den interstelaren Kulturen als zwingend.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Diese "theoretisch berechnete Anzahl" ist sehr, sehr schwammig. Es könnten sehr viele, oder fast keine Planeten sein. Natürlich wird es da draussen viele Aliens geben - aber ob sie sich in Raum und Zeit (im Allgemeinen) je begegnen, ist eine ganz andere Frage.

Nicht weil ich andere interstellare Lebensformen beweisen kann, sondern weil die ganze Chose des Universums [nur mit uns] eine völlige Fehlplanung wäre.

Wer sagt denn, dass das Universum geplant ist? Warum sollten wir im (gedachten) Zentrum des Universums sitzen? Das Universum, das wir beobachten, muss uns hervorbringen können, soviel ist klar (sonst wären wir nicht hier und würden es beobachten). Aber darüber hinaus? Hast du im Ernst das Gefühl, das Universum sei irgendwie für uns, oder für Leben im Allgemeinen gemacht? Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund. Wieder: Ich schliesse nichts aus. Aber ich sehe nicht, warum man das behaupten müsste. Zu behaupten, das Universum müsse für uns gemacht sein, ist so, wie zu behaupten, die Plattentektonik könne nicht funktionieren: es ist eine Behauptung, die nicht in der Realität (sondern allenfalls in unserem Wunschdenken) verankert ist.

"Platzverschwendung" ist das Universum dann, wenn sein einziger Zweck war, uns hervorzubringen. Wenn das jedoch nicht sein Zweck war, wenn es etwa gar keinen Zweck hat, dann ist dieser enorme Platz eben nötig, damit unter all den unzähligen denkbaren Planeten auch die Erde - und wir selbst - entstehen konnte.

Es ist so wie im Lotto: Wenn du einen einzigen Lottoschein ausfüllst, und damit einen 6er erzielst, kannst du vielleicht sagen, es sei dein "Schicksal" gewesen, zu gewinnen (vielleicht hattest du aber einfach nur Glück). Wenn du dich aber in einem Meer von ausgefüllten Lottoscheinen wiederfindest, auf denen jede mögliche Kombination durchprobiert wurde, und du mit einem davon gewinnst - dann ist das nicht Zufall, sondern (irgendwann) Notwendigkeit. Dann ist das Meer von ausgefüllten, aber nicht gewinnenden Lottoscheinen, das dich umgibt, eine Vorbedingung für deinen Gewinn. Je grösser das Meer, desto geringer muss offenbar die Gewinnwahrscheinlichkeit sein.

Denkt man einfach mal logisch, so hat alles irgend einen Sinn

Im Gegenteil. Wir Menschen wollen überall einen Sinn erkennen, selbst da, wo keiner ist. Das hat nichts mit "logisch" denken zu tun, sondern mit Alltagserfahrung. Die meisten Dinge in unserer Lebensumwelt haben einen Sinn, weil sie von Menschen zu einem bestimmten Zweck gebaut/gemacht wurden. Aber von uns gleich auf das Universum zu schliessen, ist etwas wichtigtuerisch, nicht?

hohe Energien nur in Form von simplen Explosionen (Atombombe) "beherrschen" - d.h. nicht ohne höchst enormen Aufwand (CERN) bändigen oder steuern können

Wir beherrschen "hohe Energien", gerade jene, die in Atombomben freigesetzt wird, schon heute - man nennt das dann Atomkraftwerke.

Manche Wissenschaftler enpfinde ich hier - beim Wunsch nach DEM Kontakt - einfach zu blauäugig und realitätsfern.

Auch wenn oft vom Kontakt gesprochen wird, man denkt dabei (noch) nicht an Austausch. Unsere eigenen Signale sind kaum 100 Lichtjahre weit gekommen. Jenseits von 100 LJ weiss niemand, dass es die Menschheit gibt. SETI sucht nach Radiosignalen ferner Zivilisationen, also solcher, die nicht wissen können, dass es die Menschheit gibt. Man will sehen, ob da wer ist oder nicht. Beides hätte Konsequenzen für unser Weltbild.

Aber ansonsten denke ich: JA, es gibt garantiert viele Zivilisationen und JA, irgendwann werden wir irgendwie direkten und zeitnahmen Austausch haben, denn alles Andere hätte keinen SINN.

Noch einmal: wer mit dem "SINN" argumentiert, muss erst darlegen, warum das Universum oder die Häufigkeit von Zivilisationen überhaupt "Sinn" machen müssen, bzw., wessen "Sinn" das ist.
 
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Kosmo

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Hier was zum Schmunzeln, gerade auf SPON entdeckt. Ufologenkongress '89.

Wenn ich die Kongressteilnehmer richtig interpretiere, sind Außerirdische größtenteils gut. So, Kurve zum Topic bekommen. :D
 

Major Tom

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Interessante Meinung von Stephen Hawking zu diesem Thema:
Hawking warnt vor Außerirdischen
An der Existenz von Außerirdischen hat der britische Astrophysiker Stephen Hawking keinen Zweifel - vor einer Kontaktaufnahme warnt er allerdings. Das Universum habe 100 Milliarden Galaxien mit Hunderten Millionen Sternen, rechnet Hawking den Zuschauern vor. In solch einem Raum sei es unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, auf dem es Leben gibt. Das meiste außerirdische Leben entspreche womöglich Kleinlebewesen und einfachen Tieren.
Wie die Landung von Kolumbus"
Eine Kontaktaufnahme sei "ein wenig zu riskant", sagte der Astrophysiker weiter. "Wenn uns Außerirdische jemals besuchen, wird der Ausgang, so denke ich, genauso sein wie die Landung von Christopher Columbus in Amerika, was für die Eingeborenen nicht sehr gut ausging."
 

rudolfo

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Was Denkt ihr eigrntlich über Ausserirdische? Warum sollten sie über uns herfallen. Solange wir nicht als Bedrohung für sie gelten werden wir in Ruhe schlafen können.
Es gibt genug Himmelshörper die ausgebeutet werden köönnen.
 

Tupapupa

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Hallo zusammen,
ich möchte mich da Stephen Hawking anschliessen.
Eine Rasse, welche gegen alle anderen Konkurrenten des eigenen Ursprungsplaneten, sowie evtl. benachbarter Völker, die Oberhand gewonnen hat, kann nur aus einem räuberischen Ursprung, also ehem. Raubtiere, abstammen.
Sie können noch so zivilisiert sein, letzten Endes werden sie nur auf den eigenen Vorteil, welcher Art auch immer, bedacht sein.

Ob da nun Ressourcen eine Rolle spielen, was ich weniger glaube, denn wenn man Lichtjahre überbrückende Technik besitzt, sollte man da genügend unbewohnte, einfacher zu erschliessende Quellen ohne irgendwelchen "Besitztumsstress" haben, oder aber ganz andere, für uns momentan noch völlig unvorstellbare Interessen, sollte man nicht damit rechnen, daß auf uns in irgendeiner Form Rücksicht genommen wird.
Evtl. sind wir sogar sowas wie lästige "Schmeissfliegen", für ein Volk welches eine solche Technik beherrscht, evtl. entdecken die ja wöchentlich so "primitives Ungeziefer" wie uns...

Auch daß diese "selbst" hier auftauchen ist recht unwahrscheinlich, eher schon daß Maschinen, sozusagen "künstlich lebende, intelligente" Raumschiffe, oder eine Art Sonden, uns unbemerkt beobachten.
Daß diese allerdings mit farbenfroher, bunter Beleuchtung umherfliegen, oder gar "abstürzen", tausende Tiere verstümmeln, oder sich in Kornfeldern künstlerisch betätigen, halte ich für ausgemachten Schwachsinn.
Auch daß diese schon vor Jahrtausenden hier gelandet wären, um uns auf den rechten Pfad zu bringen und wie wir was zu machen haben, ist völliger Blödsinn.
Ebenso unsere "genetische Erschaffung" durch Ausserirdische ist Humbug, wozu so ein "Großversuch"?
Das könnten ja wir heute schon selbst in jedem kleineren Gen-Labor...

Da sich aber bisher keine raumfahrende, andere Rasse zu erkennen gegeben hat, muss man einfach davon ausgehen, daß wir bisher auch noch nicht entdeckt wurden. Falls aber doch - und man uns bisher in Ruhe lässt, sollten wir dankbar dafür sein - und nicht in alle Richtungen "HIER SIND WIR" hinaus plärren...
 

Kosmo

Registriertes Mitglied
Was Denkt ihr eigrntlich über Ausserirdische? Warum sollten sie über uns herfallen. Solange wir nicht als Bedrohung für sie gelten werden wir in Ruhe schlafen können.
Es gibt genug Himmelshörper die ausgebeutet werden köönnen.
Ich denke nicht, dass eine raumfahrende Zivilisation eine interstellare Reise zur Erde unternimmt, um hier Eisenerz abzubauen. :D

Wenn du dir unser blaues Bällchen aber mal genauer anschaust, wirst du Eigenschaften finden, die vermutlich höchst selten in unserer Galaxie sind.
 

Stevie

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Ich glaube, wir können sowieso nur spekulieren was Aliens vorhaben. Selbst eine verwandte Grundchemie muss nicht bedeuten, dass sie ähnliche Denkstrukturen wie wir haben. Von ethischen Vorstellungen (aus unserer Sicht) gar nicht zu reden. Vielleicht haben Sie etwas, was wir so nennen würden,
vllt. haben sie sowas auch nicht.

Ich glaube, dass es vielerorts auch in unserer Galaxis Leben gibt...gibt? Ja, das ist die Frage. Oder gab? Oder geben wird? Wie viele leben im gleichen "Zeitraum" wie der Mensch? Die Entfernungen sind das eine, aber sind wir nicht auch eventuell durch die Zeitschluchten getrennt?
 

Kosmo

Registriertes Mitglied
Ich glaube, dass es vielerorts auch in unserer Galaxis Leben gibt...gibt? Ja, das ist die Frage. Oder gab? Oder geben wird? Wie viele leben im gleichen "Zeitraum" wie der Mensch? Die Entfernungen sind das eine, aber sind wir nicht auch eventuell durch die Zeitschluchten getrennt?
Wenn es darum geht, ob jetzt gerade im Moment Leben in unserer Galaxie existiert (nicht irdisch), bin ich felsenfest davon überzeugt. Wenn es darum geht, ob jetzt gerade im Moment eine technische Zivilisation in unserer Galaxie existiert (nicht irdisch), bin ich schon skeptischer. Und wenn es darum geht, ob jetzt gerade im Moment eine raumfahrende Zivilisation in unserer Galaxie existiert, die interstellare Reisen unternimmt, bin ich schon so skeptisch, dass ich es fast verneinen mag. :(
 
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rudolfo

Registriertes Mitglied
Gut oder Böse ist die Frage Ethisch vertretbar?

Könnte ich einem Insekt Fragen warum beist oder stichst du mich? Antwort: Um meinen Lebensraum zu verteidigen und um meinen Hunger zu stillen. Die gleiche Frage an ein Raubtier. Die Natur hat mir keine anderen Mittel zur Verfügung gestellt um mich zu ernähren und um meine KInder aufzuziehen. Die gleiche Frage kann ich auch an die Pflanzenwelt stellen. Auch sie bedient sich der Mittel von töten und getötet zu werden. Frage ich einen Schimpansen: Warum tötest du deinen Nachbarn? Antwort: Ich brauche hin und wieder Fleisch um Leben zu können. Dieser Welt entstammt der Mensch. Frage ich ihn: Die gleichen Antworten. aber ersetzt um meinen Hunger zu stillen durch "Neugier". War das Alles was die Welt zu bieten hat? Warum riskieren Menschen immer wieder ihr Leben um ausserhalb des normalen Forschung zu betreiben.

Und Ausserirdische? Sie sind das Produkt ihres Planeten. Sind sie Gut oder Böse? Werden sie uns angreifen? Sind sie auf Ressourcen aus, dann haben sie genügend möglichkeiten im Raum Kometen, Asteroiden und unbewohnte Planeten auszubeuten ohne Krieg. Diese werden uns keinesfalls angreifen wollen.

Galaktische Nachbarn zu eleminieren bevor sie stark genug sind um zur Bedrohung der eigenden Macht zu werden. Ja das ist möglich.

Und sonst einfach nur dem Intormationsaustausch dienlich.

Wer weit genug technisch entwickelt ist um interstellare reisen zu ermöglichen, wird aus seiner Sicht durch den Besuch anderer Planetenbewohner sicherlich im laufe seiner Evolution zu einer Erkenntnis der Gleichheit allen Lebens Kommen.

Essentiell gilt: Es gibt im Universum kein Gut oder Böse.

Oder soll ich das Universum dafür verurteilen das es Sterne untergehen lässt und eventuell leben vernichtet aber wir die Menschen daraus hervorgehen?
 

Alex74

Registriertes Mitglied
Rudolfo, die Frage war meines Wissens schon geklärt; gut und böse definieren sich in dem Thread natürlich aus unserer subjektiven Sicht. "Gute" Aliens sind Außerirdische, die uns durch Entdeckungsdrang finden und "böse" Außerirdische, die uns durch Expansionsdrang entdecken.

Übrigens fiel mir neulich auf, daß diese Frage wohl tatsächlich zumindest in größeren Teilen durch unser westliches Verständnis geprägt ist, als ich mich mal ein wenig mit der chinesischen Politik beschäftigt habe.

Mir fiel dies bei einem Interview mit der chinesischen Außenministerin auf; sie wurde darin immer wieder auf den (für den Interviewer) bedenklichen Machtgewinn Chinas angesprochen, auch auf die chinesischen Flugzeugträger etc.
Historisch liegt es aber überhaupt nicht in der Tradition Chinas, Macht nach außen hin zu tragen; die wenigen Beispiele wo China aus unseren Augen agressiv agiert sind zum einen Taiwan (was man als innenpolitischen Konflikt bezeichnen muß) und Tibet; Tibet war aber tatsächlich lange Teil Chinas, hier lebten schon immer viele Chinesen, so daß (auch wenn dies keinerlei Rechtfertigung darstellt) aus Sicht der Chinesen ebenfalls ein innenpolitisches Problem darstellt - was sie ja auch immer betonen (zum Unglauben des Westens). Daß das auch in meinen Augen falsch ist, soll mal nicht Thema sein, mir geht es um die eher isolationistische Politik die ein Land wie Chnia seit jeher betrieben hat.
Dies spiegelt sich auch darin wider, daß die Chinesen technisch weit genug waren um z.B. Europa bereits im europäischen Mittelalter zu entdecken. Haben sie nicht gemacht, und zwar einzig weil niemand einen Grund egsehen hatte, so weit zu fahren oder zu ergründen was sich hinter Arabien noch so alles befindet.

Wir Europäer teilen uns einen Kontinent und es geht einigermaßen eng darauf zu, was in der Geschichte viele Expansionskriege und auch die Kolonisierung der restlichen Welt zur Folge hatte. Das war in China anders; hier wurde höchstens noch die Vorherrschaft innerhalb Chinas gekämpft oder Invasoren von außen vertrieben (z.B. die Mongolen).

Wenn nun die Chinesen aufrüsten und ihr Waffenlager modernisieren ist das erstmal ihr Recht (denn die bisherige Waffenkammer ist einfach jämmerlich und massiv von Importen (!für China unglaublich!) abhängig.

Das Bild, das wir also auf China haben könnte also durchaus unserem Verständnis von Weltpolitik entpringen, das besondere Vorsicht vor mächtigen Staaten vorsieht weil hier Macht immer auch mit dem Ausspielen von Macht gegenüber schwächeren Staaten verbunden war.

Die Frage ist daher wirklich, ob wir eine Angst vor Aliens so wie sie auch Hawking formuliert hat, nicht eher unserer eigenen Vorstellung basierend auf den Erfahrungen und Vorraussetzungen Europas entspringt.
Wer genug Land hat, für den ist jedweder Feldzug nach außen nichts als ein Risiko.

Gruß Alex
 

ispom

Registriertes Mitglied
Da sich aber bisher keine raumfahrende, andere Rasse zu erkennen gegeben hat, muss man einfach davon ausgehen, daß wir bisher auch noch nicht entdeckt wurden. Falls aber doch - und man uns bisher in Ruhe lässt, sollten wir dankbar dafür sein - und nicht in alle Richtungen "HIER SIND WIR" hinaus plärren...

Unser Radio- und Radarmüll hat uns längst verraten....
warum sollten sich die Aliens uns zu erkennen geben? nach allem was sie durch unsere Medien von uns wissen, gehen sie logischerweise davon aus, daß eine solche Erkenntnis der (noch) größtenteils von religiösen Vorurteilen geprägten Menschheit damit neben der Überbevölkerungs-katastrophe noch eine "Panik-vor Aliens-Katastrophe" droht und ihren Kollaps beschleunigt.
Strikte Geburtenregelung und Atheismus würden sie uns wohl empfehlen....aber drei viertel der Menschheit würden sich zur Zeit nicht daran halten :(
 

ispom

Registriertes Mitglied
Historisch liegt es aber überhaupt nicht in der Tradition Chinas, Macht nach außen hin zu tragen; die wenigen Beispiele wo China aus unseren Augen agressiv agiert sind zum einen Taiwan (was man als innenpolitischen Konflikt bezeichnen muß) und Tibet; Tibet war aber tatsächlich lange Teil Chinas, hier lebten schon immer viele Chinesen, so daß (auch wenn dies keinerlei Rechtfertigung darstellt) aus Sicht der Chinesen ebenfalls ein innenpolitisches Problem darstellt - was sie ja auch immer betonen (zum Unglauben des Westens). Daß das auch in meinen Augen falsch ist, soll mal nicht Thema sein, mir geht es um die eher isolationistische Politik die ein Land wie Chnia seit jeher betrieben hat.

nun leben wir jetzt aber in einer globalisierten Welt und Expansion ist nicht nur militärisch zu verstehen.
wer klug gewirtschaftet und Guthaben gestapelt hat, der kann ökonomisch die anderen dominieren, die viele Schulden angehäuft haben.
Es ist eine Menschenrechtsverletzung gegen unsere Enkel, wenn wir ihnen zumuten mit unserem Schuldenberg fertig zu werden. Zumindest dies kann man den Chinesen nicht vorwerfen.
ps:
Es gab nie ein völkerrechtlich anerkanntes Staatsgebilde "Tibet",
es war immer die wechselseitige Einflußsphäre von Russen, Briten und Chinesen... und die Chinesen haben das Gebiet schließlich "eingemeindet".
Taiwan als derzeit noch abtrünnige Provinz wird bald mehr oder weniger freiwillig ins Mutterland zurückkehren.
 

Alex74

Registriertes Mitglied
Ich wollte nicht auf die tatsächliche Politik eingehen, sondern nur darauf daß wir unsere westliche Schablone von Machtkämpfen auf andere, uns fremde Strukturen (China, Außerirdische) legen und in Frage stellen ob dies so richtig bzw. zielführend ist oder der Wahrheit nahe kommt.
 
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