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fspapst
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Seit wann gibt's den? Fehlt da nicht wenigstens noch ein 'pseudo'?
Sorry - natürlich fehlt das.
Seit wann gibt's den? Fehlt da nicht wenigstens noch ein 'pseudo'?
Reichlich verspätet, da ich den Thread erst jetzt gelesen habe, aber ich sehe die Sache hier etwas anders als Bynaus (obwohl ich zugegebenermaßen ein großer Fan seiner eigenen Seite bin ;-) ).
Gehen wir mal davon aus, dass der Mensch iiirgendwann einen fremden, fernen Planeten mittels Technik (Generationenschiff, whatever – aber das ist nur die Annahme im Gedankenspiel) erreichen kann.
Du argumentierst jetzt damit, dass der Mensch auf Grund seiner stark verwurzelten Biologie an die irdischen Verhältnisse zu stark von der Technik abhängig sein wird und langfristig nicht überdauern kann. Dem ist anfangs (Besiedlungsphase) durchaus zuzustimmen, aber schon mittelfristig sehe ich hier eine biologische Anpassung an die neuen Verhältnisse, wonach ein Überleben sehr wahrscheinlich ist – wenn auch nicht unbedingt in der uns gewohnten Form.
Als Gedankenspiel: Wenn die Explorer bei ihrem Zielplaneten ankommen (den man sich vorher natürlich schon sorgfältig mit Beobachtungen, Sonden etc. ausgeschaut hat), werden Sie einen erdähnlichen (alles andere wäre ja anfangs wenig sinnvoll) Planeten vorfinden, der sagen wir zu 80-85% in entscheidenen Faktoren den irdischen Verhältnissen entspricht. Durch Technik könnte man den Planeten möglicherweise auf 95-96% der irdischen Verhältnisse terraformen, was schon eine durchaus lebenswerte Umgebung darstellt. Gehen wir davon aus, dass die restlichen 4-5% nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand änderbar sind (andere Gravitation, Abstand zum Gestirn, …). Dieser Schritt bleibt also aus.
Ich kann mir jetzt gut vorstellen, dass sich der menschliche Körper auf diese Änderung einzustellen weiß (Evolution – Anpassung). Er wird die Umstände imo recht schnell akzeptieren (müssen) und notwendige Vorkehrungen treffen. Ob das jetzt die Aus- oder Umbildung einiger Organe ist, die Änderung der Muskelzusammensetzung oder irgendwas anderes (z. B. kann es sich gesponnen äußerst langfristig auch in Richtung Reptil, Wasser- oder Flugwesen entwickeln. Who knows?) sei mal dahingestellt.
Durch diese biologische Anpassung an die neuen Lebensumstände im Laufe von mittel- bis langfristigen Zeiträumen (die ich nicht definieren will und kann) wird dieser Planet die neue Heimat des „Menschenablegers“. Er wird danach ebenso wenig mit unseren heutigen irdischen Verhältnissen zurecht kommen wie wir anfangs mit den seinen, auch wenn es nur kleine Änderungen sind. Und auch nur während dieser Anpassungszeit müssten die Maschinen Übergangshilfe leisten.
Man ist also nicht an die ewige Funktionalität der Maschinen abhängig. Nach der Anpassungszeit wäre es damit vorbei und die neuen Bewohner könnten auch als "Naturvolk" überleben.
Diese Spirale könnte man jetzt noch fortsetzen. Einige Explorer der „95%-Menschen“ mit der neuen, leicht angepassten Biologie suchen sich wiederum einen neuen Planeten, der von seinen Bedingungen nach Terraforming nur noch 90 % der einstigen irdischen Verhältnisse entfernt ist usw. (also gleicher 5%-Abstand wie beim ersten „Umzug“). Sozusagen läuft die Evolution auf diese Weise immer nur in kleinen Schritten ab und es kann stets nur die jeweilige Gemeinschaft an einem Ort (Planeten) mit vergleichbaren physikalischen Bedingungen betrachtet werden. Also niemals die sich auseinanderentwickelnde „Menschheit „insgesamt.
Diesen Vorgang kann man schon allein von den Planetenvoraussetzungen natürlich nicht bis Ultimo treiben. Spätestens bei den Gasplaneten ist Schluss, weshalb diese als extremster limitierender Faktor gesehen werden können (wohl aber seine Monde, so denn Atmosphäre vorhanden und sich die Menscheitsableger im Laufe von Äonen an andere Bedingungen wie hohe Radioaktivität, extreme Temp.schwankungen etc. angepasst hat).
Kurz – ich will dem Argument Bynaus widersprechen, dass die Biologie der letztliche begrenzende Faktor ist. Die Biologie wird sich an die Lebensumstände anpassen (keinesfall immer, aber ab und zu reicht ja völlig aus), ähnlich der bisherigen evolutionären Entwicklung.
Die Technik während der Übergangs-/Anpassungsphase wird immer ein erheblicher Risikofaktor sein, welcher lösbar scheint (Aufwand sei dahingestellt), aber grundsätzlich sehe ich hier kein endgültiges Hindernis.
PS: Dieser Post beinhaltet jetzt nicht weitere Bezugnahmen auf andere Argumentationen wie Fermis Paradoxon (das Gleiche Vorgehen könnte man ja auch von anderen ET´s erwarten) etc.
PS 2: und jetzt ab in den Urlaub![]()
... es dürfte sehr viel einfacher sein, einem Menschen eine UV-blockende Reptilienhaut per Gentransfer wachsen zu lassen als zu warten, bis sie sich von selbst entwickelt - insofern würde ich erwarten, dass Pantropie nur zielgerichtet stattfinden wird.
Aber ich bezweifle, dass das ausreichend sein wird. So braucht ein "schneller" Organismus wie der Mensch einen permanenten Zugang zu einer Energiequelle: Sauerstoff. Das wird vermutlich nur allzuoft vergessen: komplexe Lebensformen, Mehrzeller, kann es nur in einer Umgebung geben, die sich im chemischen Ungleichgewicht befindet, so dass Lebewesen dieses Ungleichgewicht als Energiequelle anzapfen können. Auf dem Mars mit seiner reduzierten Atmosphäre gibt es schlicht keine derartige Energiequelle. Da können wir noch so viel gezielte Mutation/Selektion betreiben, so lange wir den Menschen nicht in eine Art Pflanze transmutieren wird er nie auf der Marsoberfläche überleben können. Gleiches gilt für die Venus ...
Natürlich, je weiter wir den Menschen von dem Menschen entfernen, der sich als Homo Sapiens auf der Erde entwickelt hat, desto extremer werden die Umgebungen, an die er angepasst werden kann - ich bin sicher, eine künstlich entwickelte Lebensform könnte auch im metallischen Wasserstoff eines Gasriesen überleben, wenn man es darauf anlegt... Aber dann sind wir irgendwann eher bei den Universalreplikatoren angelangt, über die ich - auf meiner Seite - auch schon geschrieben habe, also intelligente, replikationsfähige Entitäten, die den Weltraum als ökologische Nische besetzen können. Solche Replikatoren würden vielleicht ihre Energie direkt aus Kernfusion oder der Zerstrahlung von Materie beziehen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es Lebensräume im Universum gibt, in denen ein nur minimal veränderter Mensch auch ohne Technik überleben kann - doch diese Lebensräume dürften extrem selten sein.
Selbst eine "zweite Erde" würde da nicht helfen, vermutlich im Gegenteil: die Biologie einer anderen Welt könnte sich mit unserer überhaupt nicht vertragen - was etwa, wenn wir auf dieser Welt einen Atmosphärenenergiespeicher (analog unserem Sauerstoff) aus - für uns schon in kleinsten Mengen tödlichem - Kohlenmonoxid haben? Oder die Erbinformation jener fernen Lebewesen auf einem für uns krebseregenden Stoff basiert? Und so weiter.
Wir müssten wohl hunderte, vielleicht tausende von Lichtjahre weit gehen, bis wir überhaupt einmal einen Planeten finden, auf dem sich die Pantropie überhaupt erst anwenden lässt.
Wenn es jemals zu einer Kolonisierung eines Planeten kommen wird, werden natürliche und künstliche Evolution sowie ein Terraforming den homo planetensia und die Umwelt zusammen führen. Allerdings vermutlich über große Zeiträume hinweg, es sei denn die Menschheit lernt es Materie in großem Umfang zu Verändern. (Nicht Blei in Gold sondern N2 in O2 oder Co2 in Wasser und O2...)"Pantropie", also die Anpassung des Bewohners / Kolonisten an seinen Planeten, ist ein stückweit eine Lösung.
Eine Interessante Überlegung, die wir als Menschheit hoffentlich bald erforschen werden.Eine interessante Ausnahme könnte Titan sein: möglicherweise könnte es dereinst "Methanatmer" geben (vielleicht gibt es sie schon heute auf dem Titan? ), die Sauerstoff mitführen, um aus der Verbrennung zu CO2 und Wasserdampf Energie für Körperfunktionen zu produzieren.
Ich habe mir, was die Wartung solcher Objekte (Orbitale) angeht, so manschen Gedanken gemacht. Selbst die Ringwelt von L.N. wahr instabil, wie im zweiten Teil deutlich wird und musste ständig gewartet werden. Dabei ist die Ringwelt sogar (fast) Meteoritensicher gebaut worden, was bei kleineren Orbitalen nicht der Fall sein wird.Es ist ohnehin wahrscheinlicher, dass man statt planetenbasierten Kolonien auf Orbitale (rotierende Ringe, Zylinder, etc. - wie die "Ringwelt" von Larry Niven, bloß einiges kleiner und ohne Stern im Zentrum) setzen wird - deren Umgebung lässt sich ohne weiteres erdähnlich gestalten. Orbitale sind auch derart gigantische, träge Objekte, dass sie wohl nicht unbedingt einen sehr grossen Wartungsaufwand erfordern.
Selbst die Ringwelt von L.N. wahr instabil, wie im zweiten Teil deutlich wird und musste ständig gewartet werden.
Wenn es einen Planeten gibt, mit freiem Sauerstoff, der schnell zu terraformieren wäre, dann kenne ich nur einen Prozess, der freien Sauerstoff in der Atmosphäre erzeugt. Das sind Algen und Bakterien mittels Photosynthese.
Ja, das ist eine Möglichkeit, an die ich noch nicht gedacht habe.Eine reine Wasserwelt mit einer Wasserdampf-Atmosphäre würde wohl auch eine Sauerstoffatmosphäre halten und entwickeln können, wenn das UV-Licht des Sterns den Wasserdampf in H und O spaltet, das H entweicht, das O zurückbleibt und wegen dem planetenumspannenden Ozean nicht direkt mit den Oberflächengesteinen reagieren kann...
Allerdings würde ich die Sache mit den terrestrischen Planeten nicht ganz so pessimistisch sehen. Ich würde vermuten, dass die meisten Sterne Planeten in irgend einer Form haben, und bei vielen wird es auch für Felsplaneten reichen. Die Frage ist halt dann, wie erdähnlich diese sein können. Mars und Venus sind - im Vergleich - vermutlich schon ziemlich nahe an der Erde dran.
ich sehe das im Prinzip genau so. Aber im Wesentlichen sagst Du damit: Es wird sehr wahrscheinlich keinen Planeten im Universum geben, den wir im klassischen SciFi-Sinne kolonisieren können.Ich denke, zu Mars und Venus sollten wir hier nicht abschweifen, da sie nicht annähernd die 80-85% gleiche Vorraussetzungen wie die Erde bieten - also irrelevant. Beide Planeten sind wahrscheinlich zu extrem, um selbst durch Terraforming jemals menschenähnlichen Wesen Zuflucht zu bieten.
Das gilt im speziellen beim Flug mit Generationenschiffen.Die Idee Planeten anderer Sterne zu ‚kollonisieren‘ indem man als Mensch hinfliegt, ist eine Totgeburt. Wenn man hinfliegen kann, dann ist man auf Planeten nicht mehr angewiesen.
Ein sehr gute Argument, wenn die relativistische Raumfahrt nicht realisiert werden kann.Wenn man darauf trotzdem besteht, konkurriert man gegen einen hundert mal? Tausend mal? Milliarden mal! größeren Lebensraum, da kann man nur verlieren, oder an einen ähnlich kleinen ‚unwirtlichen‘ Lebensraum gefesselt bleiben, wie die Bakterien bei den schwarzen Rauchern.
Der erste Teil ist: Wir müssten da erst mal hin kommen. Wie? Als befruchtete Eizellen, tiefgefroren? Von Robotern in Schutzkuppeln auf einer absolut tödlichen, lebensfeindlichen Planetenoberfläche aufgezogen?
Was mich immer wieder verblüfft: Die Meisten, die sowas wie ein Generationenschiff beinahe als selbstverständlich voraussetzen, kleben an der Vorstellung: Leben muß man auf einem Planeten oder Mond. Wieso? Wenn sowas wie ein Generationenschiff überhaupt funktioniert, dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr, auf einem Planeten leben zu müssen. Damit kann man dann aber in fast jedem Sonnensystem leben.
MAC
Aber im Wesentlichen sagst Du damit: Es wird sehr wahrscheinlich keinen Planeten im Universum geben, den wir im klassischen SciFi-Sinne kolonisieren können.
Mars- und Venustypen schließt Du aus. Erdähnliche Planeten mit einer Biosphäre schließe ich aus,...
Was bleibt denn dann aber noch? Gasriesen hattest Du auch ausgeschlossen.
Ein kahler Felsmond um Fomalhaut 3 ist auch nicht besser, als ein kahler Felsmond um Uranus. Nur mit dem Unterschied, daß der letztere etwas weniger weit weg ist. Und wo die Logik im Ausschluß von Mars und im Gegenzug dazu die Attraktivität der Monde der Gasriesen liegt, hab' ich nicht verstanden.
Diese Lebewesen müssen sich der für sie neuen, ziemlich lebensfeindlichen Umwelt anpassen. Wenn sie das schaffen sollten, haben sie nicht mehr allzuviel mit Lebewesen gemein, von denen sie einst abstammten. Was für eine Biosphäre wird sich dort entwickeln? Eine, die wir vertragen? Das einzige Beispiel dazu das wir kennen, ist die Erde und schon da, bei einer Biosphäre, die nur für größere Landlebewesen wirklich isolierbar ist, gab es durchaus ernste Probleme mit Krankheiten, obwohl die sehr löchrige Isolation gerade mal ein paar tausend Jahre bestand und keine auch nur erwähnenswerten Umweltunterschiede bestanden. Ich vermute hier mal, daß sich die Unterschiede zwischen extraterrestischer Biosphäre und durch Terraforming entwickelter Biosphäre für uns nur als graduell unterschiedlich tödlich erweisen werden.
Als Menschen, denke ich, werden wir nirgendwo im noch erreichbaren Universum eine ‚zweite Erde‘ finden.
da ich versuche von derzeit als denkbar erachteten technischen Entwicklungen auszugehen, lasse ich relativistische Schiffsreisen außen vor. Bereits 1% c türmt gigantische technische Hindernisse auf, von deren tatsächlicher Größe wir alle, also auch die, die sich im menschlichen Maßstab mit dieser Materie wirklich auskennen, wahrscheinlich nur eine ganz blasse Ahnung haben.Das gilt im speziellen beim Flug mit Generationenschiffen.
Bei relativistischen Schiffsreisen ist die Bordzeit auf ca. 10 bis 20 Jahre begrenzt.
Ich glaube, das ist falsch! Denn wenn Du die realisieren willst, dann brauchst Du ‚Tankstellen‘ die alles übertreffen, was man sich so als Otto Müller vorstellen kann. Wenn Du da nur in den 525 bewohnbaren Systemen in der Milchstraße lebst, dann ist die nächste ‚Ölkrise‘ schon in 500 Jahren und nicht erst in 5000 Jahren da. (bei gemäßigt exponentiellem Wachstum, sonst in beiden Fällen wesentlich schneller)Ein sehr gute Argument, wenn die relativistische Raumfahrt nicht realisiert werden kann.
Das kann ich mir auch vorstellen, diese Sehnsucht verringert aber die Probleme einer solchen Besiedelung nicht. Wenn genügend Energie zur Verfügung steht, daß man Planeten aus ihrer Bahn und Atmosphären und Ozeane nach Belieben transportieren kann, dann ist eh eine von hier aus noch nicht überschaubare Zukunft angebrochen und wir verlassen zumindest meinen Rahmen, den ich im seriösen Teil dieser Diskussion versuche einzuhalten.Ich meine aber, dass der Mensch sich auch nach vielen Generationen im Weltraum nach einer Planetenoberfläche (mit Wetter, Klimazonen, Bergen und Ozeanen, sehr großem Raum ect...) sehnen wird und schließlich wieder zu einer Kolonisierung gelangt, auch wenn der Aufwand groß ist,
ich will das nicht grundsätzlich ausschließen, aber es ist ein wenig so wie die Frage: Warum produzieren wir nicht in 4 km Wassertiefe, wo die Grundstücke spottbillig wären, nur die Erschließung ziemlich teuer.auch wenn der Aufwand groß ist, und der Platz auf den Planeten begrenzt. Warum sollte der Mensch solche Nischen nicht füllen, wenn er sich dort wohl fühlt?
im Sonnensystem für längere Zeit, innerhalb der überschaubaren Zukunft sicher nicht. Woanders (bedenke, bis dahin vergeht noch ziemlich viel Zeit, wenn es überhaupt funktioniert) bin ich da, aus genannten Gründen, eher skeptisch. Und die Enklave im Sonnensystem wird sehr schnell die Metropole sein und die Erde zur Enklave degradieren. Natürlich nur, wenn wir unser schmales Zeitfenster dafür auch nutzen.Dabei sind "Schwebende Städte" im Weltraum die größte menschliche Enklave, und einige Planeten als Kolonien die zweite.
Es schließt das eine das andere ja nicht aus!
Das ist absolut korrekt.da ich versuche von derzeit als denkbar erachteten technischen Entwicklungen auszugehen, lasse ich relativistische Schiffsreisen außen vor. Bereits 1% c türmt gigantische technische Hindernisse auf....
OK. Ich bleibe bei dem gesteckten Rahmen.Das kann ich mir auch vorstellen, diese Sehnsucht verringert aber die Probleme einer solchen Besiedelung nicht. ....
meinen Rahmen, den ich im seriösen Teil dieser Diskussion versuche einzuhalten.
Wir wissen nichts über die Zuverlässigkeit einer technischen Zivilisation. Eventuell wird die Technik so un-überschaubar, dass die Abhängigkeit der Menschen von dieser Technik diese Sehnsucht nach Natürlichkeit noch verstärken wird.Bei der Sehnsucht denke ich aber auch, daß die Größe solcher Habitate auch heute schon nicht auf ein U-Boot-Maß beschränkt ist.
Weil es da zu ungemütlich ist?ich will das nicht grundsätzlich ausschließen, aber es ist ein wenig so wie die Frage: Warum produzieren wir nicht in 4 km Wassertiefe, wo die Grundstücke spottbillig wären, nur die Erschließung ziemlich teuer.
Ja, absolut richtig, vorausgesetzt es gibt genug verwertbares Material und keine Engpässe.Vergleiche mal die wirtschaftlichen Möglichkeiten einer bewohnbaren Planetenoberfläche, mit denen einer denkbar erscheinenden bewohnbaren Oberfläche von sagen wir mal vorsichtig, 1 Billion Habitate, von denen die Meisten ein Volumen von mehr als 10000 km^3 haben. Sogar die Erde wird dagegen verblassen, wie die Osterinseln gegen den Rest der Welt.
Absolut richtig und deshalb bin auch ich davon überzeugt, dass wenn der Mensch es schlaft Habitate zu bauen, dann wird der Mensch dort auch langfristig bleiben und sich (wenn das geht) über die Galaxis verbreiten.Allein der Transport aus dem Gravitationstrichter ist in einer solchen Zukunft ein ernster wirtschaftlicher Nachteil.
Menschen in Habitaten werden sich vermutlich weniger Vermehren. Jedes Gramm Mensch muss ja als Material zuerst beschafft werden.30 Jähriger Verdoppelungszyklus, wie auf der Erde
Genau.Du glaubst vielleicht das tun die nicht? Dem halte ich entgegen: Dann verlieren sie gegen diejenigen, die es tun. Nur Verhungern kann sie davon nachhaltig wirksam abhalten.
Du hast es erfasst, wenn ich das ganze auch nicht aus ökonomischer, sondern eher aus ökologischer Sicht sehe.Und wofür hast Du dann den Planeten terraformt? Für maßlos reiche Nostalgietouristen, und oder australisierung... Andere können sich den 4 Stunden Aufenthalt oder lebenslänglich nicht mehr leisten, weil die Nachfrage einfach viel zu groß ist. Gut, bei Energie satt, könnte auch das vergleichbar sinnvoll sein, wie die Sandpalme bei Dubei im Meer.
Wenn der Mensch Habitate bauen kann, die sich wohl möglich auch noch selber Reparieren, warten und nachbauen (Replikatorhabitate) ist die Terraformierung sicherlich weniger aufwändig, als du dir das vorstellst.OK, ein vom Menschen unabhängiges sicheres Lebens-Refugium könnte solch ein Planet auch sein, wenn ihn das Leben stabil halten kann. Aber mal ernsthaft, wer soll dieses 1000-Jahres-Projekt bezahlen? Zumindest diese Frage wird auch in Zukunft mit größtmöglicher Sicherheit gestellt werden und die Antwort darauf wird sich zumindest qualitativ und in überschaubarer Zukunft, nicht wesentlich ändern und die kennen wir ja immerhin schon.
Dem stimme ich auch zu.Und die Enklave im Sonnensystem wird sehr schnell die Metropole sein und die Erde zur Enklave degradieren. Natürlich nur, wenn wir unser schmales Zeitfenster dafür auch nutzen.
Kennt jemand die "mittlere Entfernung" (Abstand) von Sonnen in unserer Galaxis?
Sind wir mit unseren 4,7 Lj zum Nachbarn nahedran, oder weit weg?![]()
Genau so wie es keinen Sinn macht über's Klima zu reden, weil da ja nur Mittelwerte berücksichtigt werden. Und auch Bevölkerungsstatistik macht erst Sinn, wenn man jeden, der da mitgezählt wird, persönlich kennt.Gemittelt ist nicht ganz so sinnvoll.
Das Mittel ist wohl richtig, aber....Genau so wie es keinen Sinn macht über's Klima zu reden, weil da ja nur Mittelwerte berücksichtigt werden. Und auch Bevölkerungsstatistik macht erst Sinn, wenn man jeden, der da mitgezählt wird, persönlich kennt.
Eine Überschlagsrechnung zeigt, das 4 ly (soviel ist der Nachbar nämlich entfernt) grössenordnungsmässig beim Mittelwert liegt.