SFF-TWRiker
Registriertes Mitglied
Am Samstag um 6 Uhr war Integrity "half way to the moon" bei einer Entfernungsgeschwindigkeit von der Erde von nur etwa 1,5 km/sec.
Würde ich gern hochladen. Finde nur nichts dazu. Wo finde ich die pdf-upload-Möglichkeit ohne das ich meine PDFs erst irgendwo extern hochladen muss. Ansonsten siehe Beitrag #33, 2.Teil, stark verkürzt. Maiwald / Quantius / Rievers behandeln Quaternionen in "Grundlagen der Orbitalmechanik", ab S. 32 (Hanser 2020).Diese Anwendung für Quaternionen würde mich interessieren. Es gibt doch kostenlose pdf-Uploads.
Die Erdgravitation hängt den Raumfahrern halt ganz schön hinten dran. Aber die rund 11 km/s bei Erdbahnverlassen reichen bis zum Mond. In 36.000 km Entfernung vom Mond übernimmt dessen Schwerkraft die Beschleunigung. An diesem Punkt erleben die vier Astronauten echte Schwerelosigkeit (Einfluss von Sonne, Planeten etc. mal nicht berücksichtigt). Sie sind natürlich die gesamte Zeit im freien Fall bei der Reise da draußen. Am Mond wird Orion mit ca. 2,3 km/s ankommen und in einer elliptischen Bahn vorbeiziehen und bis auf 430.000 km von der Erde entfernt sein, wenn es den Umkehrpunkt der Ellipse erreicht. Am Tag der Kosmonauten (12.April) will man westlich der USA wassern. Dann guten Flug und uns schöne Mondnahaufnahmen. Die TV-Bildunterschiede - dank auch heutiger TV-Technik mit 4K-Stream von der Orion - sind was ganz anderes, als die SW-Röhre, in die ich 1969 geschaut habe.Am Samstag um 6 Uhr war Integrity "half way to the moon" bei einer Entfernungsgeschwindigkeit von der Erde von nur etwa 1,5 km/sec.
Hallo Astrofreund,4. Das Problem der Euler-Winkel
In der klassischen Astronomie und Luftfahrt nutzt man Rollen, Nicken und Gieren. Für Mondkapseln ist dies aufgrund des Gimbal Locks problematisch : Wenn zwei Drehachsen parallel liegen, verliert das System einen Freiheitsgrad, was zu mathematischen Singularitäten führt. Ein solcher Rechenfehler wäre in kritischen Phasen fatal.
5. Die Lösung: Quaternionen
Ein Quaternion ist eine vierdimensionale Zahl. Der entscheidende Vorteil: Es beschreibt jede Orientierung durch eine einzige Drehung um eine definierte Achse im Raum. Es gibt keine Singularitäten und keine Gimbal-Blockade.
Hallo zusammen,Ein y kommt da nicht mehr vor; würde man es "versuchen", würde die Steigung a der Gleichung f(x) = ax+b den Wert "unendlich" oder "minus unendlich" annehmen, beides ist nicht definiert, und die Variable b - also dort, wo die Gerade die y-Achse schneidet, auch ncht bestimmbar: wenn x'=0, so "schneidet" unsere senkrechte Gerade die y-Achse in jedem Punkt, andernfalls in keinem Punkt.
Bemerkung: fett kursiv hervorgehoben von mirDie Abbildung, die den Euler-Winkeln die zugehörige Drehmatrix zuordnet, besitzt kritische Punkte, in denen diese Zuordnung nicht lokal umkehrbar ist und man von einem Gimbal Lock spricht. Im Fall der og. x- oder y-Konvention tritt dieser stets dann auf, wenn der zweite Rotationswinkel gleich null wird und der Drehvektor der ersten Drehung damit derselbe ist wie der Drehvektor der zweiten Drehung. Das aber bedeutet, dass es für eine Rotation um die z-Achse beliebig viele Euler-Winkel mit α = Z + Z' gibt.
Ok. Danke. Ich habe momentan eigentlich auch zu wenig Zeit, um da tiefer einzusteigen. Es ist auf jeden Fall interessant, dass so etwas nun in der Raumfahrt verwendet wird. Ich kenne die Verbindung zwischen räumlichen Drehungen und den Quaternionen am Rande über diesen Isomorphismus (mit den Pauli-Matrizen).5. Die Lösung: Quaternionen
Ein Quaternion ist eine vierdimensionale Zahl. Der entscheidende Vorteil: Es beschreibt jede Orientierung durch eine einzige Drehung um eine definierte Achse im Raum. Es gibt keine Singularitäten und keine Gimbal-Blockade.
Beispiel: 90°-Drehung um die Z-Achse
Bei einem Manöver um θ = 90° um die Achseergibt sich:![]()
Halber Winkel: 45°
![]()
![]()
Resultat:
![]()
Danke für diese tiefen mathematischen Einblicke! Die Analogie mit der senkrechten Geraden verdeutlicht sehr gut, warum die Wahl der mathematischen Beschreibung (Euler vs. Quaternionen) so entscheidend ist.... das ist alles richtig, was Du schreibst, dennoch möchte ich dazu eine bzw. einige Ergänzungen anbringen. Insbesondere sind die Quaternionen nicht irgendwelche "Heilsbringer", ...
Zudem ist ja auch die Flugbahn fast "unterhalb" des Mondes, um die Südpolar-Region möglichst gut untersuchen zu können.Die gestreckte, elliptische Flugbahn gewährleistet, dass die Solarzellen von Orion auch auf der Mondrückseite die meiste Zeit geladen werden und die Funkverbindung fast die gesamte Zeit stehen wird.
Hallo zusammen,Quaternionen - Mathepedia
mathepedia.de
Hallo zusammen,hier ist noch ein Link zu den Quaternionen und den Drehungen:
Ist das ein Test? Die Quaternionengruppe ist nicht-abelsch, wohingegen Z2 X Z2 X Z2 X Z2 abelsch ist.dass die sogenannte (und nota bene endliche) Quaternionengruppe, also {1, -1, i, -i, j, -j, k, -k; bezüglich *), isomorph zur Z2 X Z2 X Z2 X Z2 ist.
Verdammte Sch... - Du hast völlig recht !! Wie konnte ich so einen Schrott schreiben - ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, als ich das niedergeschrieben hatte.Ist das ein Test? Die Quaternionengruppe ist nicht-abelsch, wohingegen Z2 X Z2 X Z2 X Z2 abelsch ist.
Ein Teil davon stimmt: {1, -1} ist mit * isomorph zu Z2ich bin mir nicht sicher, aber ich bin gar nicht überzeugt, dass das Ganze irgendetwas mit den Quaternionen zu tun hat und nicht eher damit, dass die sogenannte (und nota bene endliche) Quaternionengruppe, also {1, -1, i, -i, j, -j, k, -k; bezüglich *), isomorph zur Z2 X Z2 X Z2 X Z2 ist.
Äh ja ... - danke für die Bestätigung des trivialen Teils ........Ein Teil davon stimmt: {1, -1} ist mit * isomorph zu Z2
Hallo zusammen,irgendeine AI hat mir da noch im Internet ein konkretes einfaches Beispiel genannt, welches ich nun ohne jeglichen Sinn und Verstand mit Euch teilen möchte:
Konkretes Beispiel: 90° Drehung um die Z-Achse
In Beitrag #43 hat das Albertus auch schon getan.... soeben sehe ich, dass der Astrofreund diese Rechnung auch schon in Kurzform präsentiert hat: