Antikörpertransfer gegen das Coronavirus?

JensU

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In der klassischen Denkweise wird für jeden neuen Virusstamm ein Impfstoff entwickelt.
Das kann sehr lange dauern. Ein Virusstamm kann sich inzwischen verändern bzw. mutieren.
Dann fängt man von vorne an.

Mein innovatives Behandlungskonzept gegen den Mainstream hatte ich ursprünglich für ein neues Grippevirus auf der
Genfer Erfindermesse vorgestellt.
Die Grippeviren können mutieren oder mit anderen Viren im Körper "fusionieren".
Die gleiche Behandlung wird für das Coronavirus adaptiert.

Wenn Antikörper nach einer Infektion gebildet wurden, ist man geschützt.
Die Behandlung braucht für den Antiköpertransfer immunisierte Spender von Antikörpern,
die anderen immunschwache Patienten helfen wollen.
Der Spender und Empfänger müssen für die Behandlung die gleiche Blutgruppe haben, das gleiche Alter und keine anderen Virenerkrankungen
haben. Das wird mittels Bluttest genau untersucht.

Gruß,
Jens
 

astrofreund

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Woh, wirklich ... ? Hätte nie gedacht, in einem Astroforum einen Biologieprofessor anzutreffen. Aber gut so, wir müssen ja auf die Alliens vorbereitet sein.
Gruß, Astrofreund
 

Protuberanz

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Ich würde das jetzt nicht ins lächerliche ziehen. Astrobiologie ist eine seriöse Wissenschaftsdisziplin. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie nicht in einem astronomischen Forum anzutreffen ist.
Eines kannst Du JensU nicht vorwerfen. Das ist mangelnde Phantasie.
 

JensU

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Woh, wirklich ... ? Hätte nie gedacht, in einem Astroforum einen Biologieprofessor anzutreffen. Aber gut so, wir müssen ja auf die Alliens vorbereitet sein.
Gruß, Astrofreund

Ja wirklich. Wenn Alliens unseren Planeten übernehemn wollten, wäre eine biologische Waffe die erste Wahl für die erste Angriffswelle.
Aber es gibt keine Alliens auf unseren Planeten.

Gruß,
Jens
 

JensU

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Ich würde das jetzt nicht ins lächerliche ziehen. Astrobiologie ist eine seriöse Wissenschaftsdisziplin. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie nicht in einem astronomischen Forum anzutreffen ist.
Eines kannst Du JensU nicht vorwerfen. Das ist mangelnde Phantasie.

Wurde die Behandlungsmethode verstanden?

Gruß,
Jens
 

ralfkannenberg

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Der Spender und Empfänger müssen für die Behandlung die gleiche Blutgruppe haben, das gleiche Alter und keine anderen Virenerkrankungen
haben. Das wird mittels Bluttest genau untersucht.
Hallo Jens,

es ist an dieser Stelle übrigens kein Luxus, neben der Blutgruppe auch noch den Rhesusfaktor zu erwähnen. Im Übrigen ist vermutlich nicht notwendig, dieselbe Blutgruppe zu verwenden, aber man muss kompatible Blutgruppen verwenden, Stichworte "Anti-A" und "Anti-B"; Vergleichbares passiert auch bei einem falschen Rhesusfaktor.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

mac

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Hallo JensU,

Dein 'Verfahren' ist alles andere als neu!

Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Impfung#Passive_Impfung Dort findest Du auch die Erklärungen zu den Vor- und Nachteilen dieser Impfung.

Diese Impfung über Vollblut durchzuführen, wäre fast immer ein medizinischer Kunstfehler.

Herzliche Grüße

MAC
 
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JensU

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Hallo JensU,

Dein 'Verfahren' ist alles andere als neu!

Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Impfung#Passive_Impfung Dort findest Du auch die Erklärungen zu den Vor- und Nachteilen dieser Impfung.

Diese Impfung über Vollblut durchzuführen, wäre fast immer ein medizinischer Kunstfehler.

Herzliche Grüße

MAC

Bei meiner Behandlungsmethode sind beide über Schläuche direkt verbunden.
Es findet eine aktive Unterstützung des Immunsystems statt.
Ich sehe mehr Vorteile als Nachteile.

Gruß,
Jens
 
Zuletzt bearbeitet:

mac

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Hallo JensU,
Bei meiner Behandlungsmethode sind beide über Schläuche direkt verbunden.
Es findet eine aktive Unterstützung des Immunsystems statt.
Ich sehe mehr Vorteile als Nachteile.
Das würde ich an Deiner Stelle erst dann beurteilen, wenn ich mir ausreichende medizinische Kenntnisse angeeignet habe.

Die TV-wirksam gezeigten Praktiken aus dem Koreakrieg (M.A.S.H) waren auch damals schon nicht mehr Stand der medizinischen Wissenschaften. Du solltest die Informationen aus meinem oben genannten Link dazu durchaus ernst nehmen. Vielleicht auch mal nachlesen, was Stammzellen des Blutbildenden Systems im jeweils fremden Knochenmark anrichten. Wenn man das vermeiden kann, vermeidet man das auch. Kenntnisse zum Immunsystem wären da auch nicht unnötiger Ballast. Blutgruppenserologie beschränkt sich auch nicht nur auf A B AB 0 rh- rh+ anti A, anti B, anti r - die ist weitaus komplexer, als Du offensichtlich glaubst.

Was machst Du denn, wenn der Virenstamm, den Du bekämpfen möchtest, den Spender der Antikörper befällt, weil dessen Antikörper gegen einige Varianten des Virus im Blut des Empfängers keine passenden Andockstellen finden? Dann macht Deine 'Therapie' vermeidbar den Spender auch wieder krank. Oder was glaubst Du, warum Grippeimpfstoffe jedes Jahr neu entwickelt werden müssen?

Eine medizinische Ausbildung dauert nicht deshalb so lange, weil man die Studenten schikanieren will. Man muß Ahnung vom Thema haben, bevor man was macht und man muß die möglichen Komplikationen des eigenen Handelns beherrschen lernen.

Herzliche Grüße

MAC
 

astrofreund

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Man muß Ahnung vom Thema haben, bevor man was macht und man muß die möglichen Komplikationen des eigenen Handelns beherrschen lernen.

Besten Dank und dieses Zitat gilt für jede Wissenschaft und für jedes Fachgebiet. Das scheint bei einigen Mitmenschen arg in Vergessenheit geraten zu sein. Das war das Anliegen meines nicht ganz so ernst gemeinten Beitrages letztens. Nicht so ernst auch deshalb, weil ich JensU auf die freundliche und etwas lustigere Art genau auf den Sachverhalt obigen Zitates hinweisen wollte und nichts anderes.
Ich kenne Biologen, die im Raumfahrtbereich wissenschaftliche Arbeit leisten. Sei es für zukünftige Gärten bei interstellaren Reisen oder durchaus auch mit einem Nachdenken, über biologische Strukturen von Außerirdischen. Ich meine es schon ernst, dass sich dieser Planet auf eine derartige Begegnung vorbereiten sollte. Es entstehen immer mehr Möglichkeiten Informationen aus sehr, sehr weit entfernten Bereich zu erhalten. Warum nicht eines Tages ... morgen? ... oder in 10000 Jahren? nicht auch die Information, dass wir nicht die einzige Zivilisation im Universum sind. "Wäre eine ziemliche Verschwendung ..." wenn es anders wäre. Ergo gehören nicht nur Fachphysiker und Astronomen in ein Astroforum. Biologen, Maschinenbauer, E-Techniker, Informatiker, Philosophen und und und ... haben dort auch ihre volle Berechtigung.
Mir gefällt Einsteins Spruch, dass Phantasie wichtiger ist als Wissen, weil Phantasie unbegrenzt ist, sehr gut. Ob es die Phantasie eines Jules Verne ist oder die Phantasie von Einstein, von Quantenphysikern und und und ... alles sehr wichtig und gut, wenn man auf Menschen mit Phantasie stößt. Doch um konkret Neues entstehen zu lassen, gehört nun mal auch Wissen, Erfahrung und je nach Fachgebiet auch Können dazu. Nur Phanasie allein ist gut, wenn man ein neuer Jules Verne werden will. Für einen Wissenschaftler gleich welchen Gebietes reicht Phantasie allein nicht. Andererseits ohne Phantasie wird es ein Wissenschaftler wohl auch sehr schwer haben ...

Gruß, Astrofreund
 
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JensU

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Vielen Dank für die Beiträge.
Mit einem mehrheitlichen Kontra ist die Diskussionsfrage beantwortet.

Der Antiköpertransfer soll die erste Verteidigungslinie gegen eine Epidemie oder Pandemie sein.
Die Akzeptanz wird vom Leidensdruck einer Epidemie bestimmt werden.

Wenn es noch Diskussionsbedarf geben sollte, möchte ich die Zeit verlängern.
Oder ich biete einen Vortrag dazu an.
Wenn nicht, bitte Thema jetzt löschen.

Gruß,
Jens
 

ralfkannenberg

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Wenn nicht, bitte Thema jetzt löschen.
Hallo Jens,

das Thema ist sicher nicht zu löschen. Und da alle Beteiligten anständig diskutieren und Du konstruktive Argumente vorbringst sehe ich auch keinerlei Anlass, diesen Thread zu schliessen. Allerdings wünschte ich mir, dass etwas mehr Fachwissen eingebracht würde, denn medizinische Vorschläge von Nicht-Fachleuten können wenn umgesetzt fatale Folgen haben.

Deswegen hätte ich mir auch gewünscht, dieses Thema weniger im Rahmen eines "Vortrag" oder einer "Belehrung" als vielmehr im Rahmen einer "Fragestunde" oder einer "fachlichen Erarbeitung" zu erörtern.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

JensU

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Hast du Fragen oder Fachwissen?

Ich schlage einen Antikörpertransfer vor, weil das Virus mit seiner RNA mehr zur Mutationen neigt.
Während einer Impfstoffherstellung kann sich das Virus verändern und man muss den Impfstoff anpassen.

Gruß,
Jens
 

JensU

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Hallo Jens,

ich lege einen Biologie-Leistungskurs vom Gymnasium auf die Waagschale. Was legst Du auf der anderen Seite darauf: Wikipedia-Wissen ?


Freundliche Grüsse, Ralf

Hallo Ralf,

mit einem Biologie Leistungskurs kann ich leider nicht mithalten.
Wurde leider nicht angeboten.
Ich hatte nur einen 10 Klassen Abschluss an einer POS.

Als Empfehlung mit meinem Fachwissen für die Impfstoffhersteller sollte ein Covid19 Monitoring jede Woche durchgeführt werden.
Das soll Virusmutationen rechtzeitig für die Impfstoffhersteller erkennbar machen.

Gruß,
Jens
 

JensU

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Als Ergänzung zu einem Covid19 Monitoring sollte jedes Land das regelmäßig durchführen.
Die lokalen Umwelteinflüsse und Virenbekämpfung könnten zu lokalen Virusmutationen führen.
Zudem könnten neue Viren aus einer Vereinigung von zwei unterschiedlichen Viren entstehen.

Gruß,
Jens
 
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