Alte "Gegen den Mainstream"-Themen / Verwarnungen

Infinity

Registriertes Mitglied
Hallo Kickaha,

Auch wenn mir die GdM-Themen ab und zu sauer aufstoßen, ist es eine wichtige Plattform für die Öffentlichkeit, sich mit Wissenschaft auseinander zu setzen.
ja! Das möchte ich auch von meiner Seite aus noch betonen. Unabhängig von einigen vielleicht unerwünschten Usern ist es zum guten Verständnis von Wissenschaft wichtig, sich auch mit ihren Grenzen zu befassen. Der GdM-Bereich bietet jedem Leser an, selbst die Grenzen zu erkennen und falsch gesetzte Grenzen (= Eröffnungsthread) durch die Mitverfolgung der Diskussion in sich selbst zu beseitigen. Das können viele oder aber wenige nicht registrierte User sein - das macht sowohl in Bezug auf die Gleichbehandlung als auch in Bezug auf das Prinzip der Wissenschaftlichkeit dieses Forums keinen Unterschied.

Probleme gibt es trotzdem. [...] Das habe ich mehrfach hier erlebt.
Es ist aber auch zu bedenken (und das hast Du ja selbst schon angedeutet), dass unser Administrator auch nur ein Mensch ist und daher nicht wie ein stets absolut Neutraler auftreten kann. Noch schwieriger ist es, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass er auch ein Privatleben und ein Berufsleben hat und somit nicht viel Zeit hat, um dies und das abzuwägen, damit ja jeder gleich behandelt wird. Es ist auch gar nicht so einfach, jeden gleichzubehandeln: Familienmitglieder und Freunde genießen besonderen Schutz und Vorzüge im Gegensatz zu fremden Menschen, selbst für Menschen, die großen Wert auf Gleichbehandlung legen. Und hier gibt es User, die schon lange aktiv sind, immer Konstruktives beigetragen haben, viel geholfen haben und nie auffällig wurden. Wenn solche User zum Beispiel vor lauter Ärger wegen einem Troll eine böse Bemerkung abgeben, erhalten sie nicht gleich fünf Verwarnpunkte, sondern eine Art Vorverwarnung, also einen Fingerzeig. Ich finde das ganz okay und das sollte man nicht so scharf als Ungleichbehandlung abstempeln.

Außerdem sollte man, wenn man bestraft wurde, nicht gleich auf den anderen schauen, ob er wenigstens genauso hart bestraft wurde. Sowas machen vielleicht Kinder, wenn sie sich gezankt haben. Es geht in erster Linie darum, dass man das bekommt, was man verdient. Am besten wäre es doch, sich mit dem Streitpartner über PN auszusprechen und sich möglicherweise zu vertragen.
 
Zuletzt bearbeitet:

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Ich bin mir nicht sicher, ob die GdM- Diskussionen wirklich ohne Öffentlichkeit stattfinden sollten. Ich war - und bin auch heute noch oft - stiller mit Leser.
Hallo Kickaha,

ich wäre einverstanden wenn es sich wirklich um GdM-Themen handeln würde. Derzeit sind die Mehrzahl von ihnen aber Privatthesen, die man entweder einfach widerlegen kann oder die so allgemein und meist auch unverständlich formuliert sind, dass man sie weder bestätigen noch falsifizieren kann. Ich sehe hier wirklich keinen Gewinn für den stillen Mitleser, im Gegenteil, er denkt womöglich, diese Sachverhalte würden in der Wissenschaft kontrovers diskutiert.

Dem ist aber nicht so.


Auch wenn mir die GdM-Themen ab und zu sauer aufstoßen, ist es eine wichtige Plattform für die Öffentlichkeit, sich mit Wissenschaft auseinander zu setzen.
Wie gesagt, ich stimme nicht zu. Problem ist nur, dass es in der Regel nicht möglich ist, den Autoren freundlich mitzuteilen, dass ihre private Ansicht letztlich unbrauchbar ist, da diese das nicht hören (bzw. lesen) wollen.

Sorry wenn ich hier einmal Klartext spreche.


Natürlich gäbe es auch lohnenswerte Themen, aber diese bilden leider die Ausnahme.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Mahananda

Registriertes Mitglied
Hallo,

ich bin der Meinung, den kompletten GdM-Bereich ausschließlich den angemeldeten Usern vorzubehalten und nicht nur die geschlossenen Themen. Weiterhin bin ich dafür, den Bereich "Verwarnungen" ebenfalls nur angemeldeten Usern zugänglich zu machen.

Viele Grüße!
 

Bynaus

Registriertes Mitglied
@Webmaster: Ich stimme beiden Vorschlägen ebenfalls zu, ohne dass ich irgendwas von Relevanz zur Diskussion beitragen könnte (es ist wohl alles schon gesagt).
 

Ich

Registriertes Mitglied
Wegen mir lässt man alte GdM-Threads wo sie sind. Im allgemeinen Wegverschieben sehe ich wie UMa keinen Sinn.

Dass man aussortiert mag gangbar sein, ist aber willkürlich und arbeitsaufwändig. Wenn die jungen Leute heutzutage es tatsächlich vermehrt darauf anlegen, einfach nur in Gookle zu erscheinen, dann könnte man ihnen aber sicher in die Suppe spucken, wenn man Threads ohne konstruktiven Beitrag des Threaderstellers sehr viel öfter vorzeitig schließt und aus der Öffentlichkeit nimmt. Damit meine ich insbesondere das übliche Aussitzen und Nichtbeachten von unangenehmen Fragen. Auch das bedeutet Arbeit, könnte aber evtl. die Diskussionen zielführender gestalten.

Gäbe es nicht die Möglichkeit, etwas deutlicher darzustellen, wenn man sich in der GdM-Sektion befindet? Vielleicht durch farbliche Hervorhebung (oder eher Hintanstellung) in den Suchergebnissen und einen deutlichen Text in der Threadansicht, dass hier andere Regeln herrschen und die Thesen des Threaderstellers normalerweise nicht wirklich was mit Physik zu tun haben. Wenn jedem Leser klar ist, womit er es zu tun hat, schaden diese Threads auch nicht, wenn sie öffentlich sichtbar sind.
 

Bernhard

Registriertes Mitglied
Im allgemeinen Wegverschieben sehe ich wie UMa keinen Sinn.
Der Schutz der Privatsphäre der Threadersteller wurde hier, glaube ich, noch nicht angesprochen, was aber Sinn macht, denn wer will schon gerne mit seinen Fehlern, Irrtümern oder Unwissenheit von vor zwei Jahren konfrontiert werden. Man würde auch den Vorwurf entkräften, dass das Internet als moderner Pranger missbraucht wird.

Zusätzlich gibt es zu jeder Regel eine Ausnahme. Themen deren "Zugehörigkeit" nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, könnte man im öffentlichen Bereich belassen. Pfunz und Dgoe haben in der letzten Zeit je ein Beispiel zu solchen Kandidaten erstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:

sanchez

Registriertes Mitglied
Gäbe es nicht die Möglichkeit, etwas deutlicher darzustellen, wenn man sich in der GdM-Sektion befindet?

Ich finde die Anregung von Ich gut. Wenn man über Google im GdM Forum landet, ist nicht ersichtlich, dass es sich hier um Spekulationen und alternativen Theorien handelt.
Es wäre gut, wenn man dem GdM Forum eine Seite voranschaltet, die ausdrücklich darauf hinweist was GdM ist.

Viele Grüsse
sanchez
 
Zuletzt bearbeitet:

Dgoe

Gesperrt
Hallo,

hier wurde zuletzt weiter oben erwähnt, dass es durchaus auch dem Thread-Opener möglicherweise in der Retrospektive, unter Umständen, Jahre später, peinlich oder unangenehm sein kann/könnte, dass alles öffentlich ist, Google-relevant - also das schiere Gegenteil von der Intention derjenigen, die sich "platzieren" wollen.

Das gilt es zwar vorher zu wissen und zu entscheiden, aber bisher war hier ansonsten nur die Rede davon, dass man gegen den Willen des Openers, abgelaufene Threads evtl. nur noch intern bereit hält.

Ich würde daher generell auch für ein Mitspracherecht des Openers plädieren, für den Fall, dass ihm irgendwann die Öffentlichkeit à la Goggle nicht mehr recht ist, eine Option zu bekommen/zu behalten, das Geschreibsel in den internen Bereich zu verbannen. Fände ich fair.

Gruß,
Dgoe


EDIT: besonders auch für diejenigen, die eben nicht dauernd verschiedene Identitäten nutzen und selbst den gleichen Benutzername Foren-übergreifend verwenden...
 
Zuletzt bearbeitet:

mac

Registriertes Mitglied
Hallo Dgoe,

in einen Thread schreibt in der Regel nicht nur derjenige, der den Thread eröffnet hat. Somit finde ich, daß er auch nicht die alleinige Entscheidung haben darf, ob oder ob nicht, versteckt wird.

Herzliche Grüße

MAC
 

Dgoe

Gesperrt
Hallo Mac,

stimmt, guter Einwand, Opener zählt nicht mehr oder weniger wie andere! Bestenfalls ein Stimmrecht gleich allen Teilnehmern. Auch alternativ gewichtet nach Anzahl der Beiträge oder Summe der Zeichen wäre als rein quantitativ vollkommen nichtssagend.

Vielleicht dem Opener, als Initiator zumindest ein Anrecht, ein solches Anliegen zu äußern, dem dann beispielsweise mindestens 51% aller Mitwirkenden zustimmen müssten, um wirksam zu werden...

Klingt für mich nur ziemlich idealistisch, in Anbetracht optimal einfach zu haltender administrativer Regeln - Polls, Abhängigkeiten, unterschiedliche Archive, sehr differenzierte Rechteverwaltung, wieder Polls, erweiterte Regeln... abhängige Archiv-attribut-änderungen etc.
Komplex aber fair finde ich gut, nur hätte ich Verständnis für jegliche Vereinfachung seitens des Admins.

Ganz anders/umgekehrt aber bei richtigen politischen Entscheidungsfindungen, wo ich selbst die aufwendigsten komplexesten detailliertesten demokratischen Möglichkeiten bis hin zum technisch praktisch Machbaren für nötig halte, repräsentative Demokratie als obsolet abwertend. Anderes Thema.

Gruß,
Dgoe
 
Oben