Hallo zusammen,
herzlichen Dank für Eure Antworten. Was ich (für mich persönlich) merke: es gibt ja schon seit einiger Zeit immer wieder Beiträge in diesem Forum, in dem im Wesentlichen eine AI anstelle des Users spricht. Das mag zeitgemäss sein, und bei Themen, die ich gut kenne, fällt es leicht, Fehler zu erkennen. Bei anderen erkenne ich die Fehler nicht, habe aber eigentlich keinen Anlass für die Annahme, dass diese fehlerfrei sind.
Und es ist eben auch so, dass eine AI andere Arten Fehler macht als ein Mensch.
Es mag einige (wenige) Male Spass machen, eine AI aus der Reserve zu locken, dennoch stelle ich für mich selber fest, dass es mir persönlich keinen Spass bereitet, mich indirekt mit einer AI zu unterhalten.
Wenn ich weiss, dass es da einen eigenen Forenbereich gibt, dann kann ich bei Interesse da mal hineinschauen - werde ich anfangs sicherlich auch tun, dennoch ist mir insgesamt die menschliche Unterhaltung lieber, d.h. ich persönlich würde einen Forenbereich bevorzugen, in dem keine AI's zur Anwendung kommen.
Toms Ansatz, AI's zu nutzen, um bessere Fragen zu stellen, erscheint mir interessant, ich habe mir dazu aber noch keine endgültige Meinung gemacht. Was YouTube-Filmchen anbelangt: es gibt einige wirklich grossartige solche Filmchen wie auch das Beispiel mit der Umsortierung der alternierenden harmonischen Reihe, bei der dann nur (1/2)*ln(2) herauskommt oder auch der Beweis der Irrationalität der Euler'schen Zahl, es gibt aber auch zahlreiche (leider die Mehrheit zumindest der in diesem Forum vorgestellten), die langatmig die Meinung einiger durchaus namhafter Autoren wiedergibt, die aber mit > 45' Dauer mir einfach zu lang sind. Leider merkt man erst am Ende des YouTube-Filmchen, ob dieser grossartig und extrem gewinnbringend war oder langatmig und entbehrlich.
Ja, man wird sich der Realität, dass diese AI's einen immer grösseren Einfluss nehmen werden, nicht per se verschliessen können; ob ich für mich einen solchen Weg mitgehen möchte weiss ich aber noch nicht; auch Smartsphones kommen mir beispielsweise nicht ins Haus, obgleich ich erst kürzlich eine ganz wertvolle App über meine Frau kennengelernt habe, die einen beim Autofahren begleitet.
Nicht um den Weg zu finden - da bin ich für jede App der Alptraum, weil ich meine Routen auswendig und anhand meines eigentlich guten Ortsgefühles fahre und auch in den seltensten Fällen falsch liege, wohl aber, wenn es darum geht, ob ich die Geschwindigkeit einhalte - die App misst unabhängig vom Tachometer mein Tempo und "weiss", wie schnell ich da fahren darf, und macht einen ganz dezent darauf aufmerksam, wenn man die Geschwindigkeit übertreten hat. Erst kürzlich wurde ich geblitzt, bin aber mit 4 km/h noch glimpflich davon gekommen, aber die App hätte das verhindert.
Als Pendler zur Arbeit fahre ich ja fast jeden Tag Zug und mittlerweile bin ich einer der ganz wenigen, die nicht auf einem Smartsphone herumtippen; auch in Restaurants beschäftigen sich inzwischen die meisten Gäste mehr mit ihrem Smartsphone als mit dem Essen und den Leuten, mit denen zusammen sie essen gegangen sind.
Freundliche Grüsse, Ralf