2. Versuch Diskussion zum Photonenstrahlantrieb

albertus

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Was er in seinem Leben machen will muss Albatros selbst entscheiden. Hinweise gabe es hier zahlreiche. Wenn er doch weiter studieren will - so habe ich ihn verstanden - dann lernt er dort vielleicht auch den Umgang mit anderer Meinung - also hinhören, versuchen zu verstehen und ggf. auch zu akzeptieren und sich einer akzeptierten Meinung anzuschließen.

Gruß, Astrofreund
 

albertus

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Dann also doch Raumschiffe mit 0,999c reisen lassen? ;)
Oder etwas Utopie getrieben: neue Erbinformationen werden auf Supercomputern auf Erde berechnet und per Laser an Raumschiff übertragen. Bei Zielankunft entsteigen dem Raumschiff irgendwelche Zombies. So wie heute in Schnulliwoodfilmen halt die Aliens schon dargestellt werden. Die wurden sicher während der Reise durchs Universum auch genetisch sonderbehandelt.;)
 

Albatros

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Nach Herr Senf bleiben wir auf der Erde... und sperren uns mit den Satellitennetzwerken und dem Weltraumschrott selbst ein.
 

ralfkannenberg

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Also wenn Ralf das Handtuch wirft, dann ist wirklich Ende Gelände erreicht. Ralf wird von mir immer als der geduldigste Mensch eingeschätzt und ich erlebe es das erste mal, dass er Schluß macht.
Hallo Astrofreund,

zwar habe ich schon öfters "das Handtuch geworfen", aber gerade den vorliegenden Fall mit dem Photonenstrahlantrieb möchte ich nicht als Handtuch werfen verstanden wissen, ganz gewiss nicht.

Albatros beklagt sich, dass bloss weil 3 Personen hier im Forum etwas behaupten, er die Diskussion doch nicht abbreche. Ich will jetzt nicht pedantisch sein und darauf hinweisen, dass es mindestens 5 Personen waren, die sich hier zu Wort gemeldet haben. Die Diskussion nicht abbrechen zu wollen ist selbstverständlich ok, das Problem ist nur, dass ihm immer weniger Diskussionspartner verbleiben und er die Ursachen dafür an der völlig falschen Stelle vermutet. - Man kann ihn darauf hinweisen, aber er glaubt es einfach nicht. Auch das ist selbstverständlich ok, er braucht ganz gewiss nicht zu glauben, was andere ihm sagen. Nur: bei einem solchen Menschen weiss zumindest ich irgendwann nicht mehr, was ich ihm noch mitgeben kann.

Und dieser Punkt ist bei mir erreicht. Seine Formeln erscheinen mir willkürlich, seine Ideen unausgereift, und ich habe weder Lust, unausgereifte Ideen anzuschauen noch willkürliche Formeln, die ständig irgendwie "angepasst" werden, zu überprüfen.

Auch über solche Sätze wie jenen aus #69 (01.07.2023 14:34 Uhr) möchte ich nicht wirklich diskutieren: "Vielleicht wisst ihr nun, wieso ich die Ackermann Funktion benutze...". Sein Ansatz m^m ist nur ein Spezialfall der Ackermann-Funktion, nämlich φ(m, 2, 3), und die Ackermann-Funktion dient nicht dem Photonenstahlantrieb, sondern mit ihrer Hilfe können in der theoretischen Informatik Grenzen von Computer- und Berechnungsmodellen aufgezeigt werden.

Ich sehe einfach keine Fortschritte in der Diskussion, kommt erschwerend dazu, dass zwar eine vielleicht grosse Idee vorhanden ist, aber das war es dann auch schon; die bisher geleisteten Arbeiten dazu haben einfach völlig anfänglichen und unausgereiften Charakter. Gewiss: jedes Projekt muss klein anfangen, aber die bisher geleisteten Arbeiten zum Photonenstrahlantrieb erscheinen mir völlig verfrüht, sie einem grösseren Publikum vorzustellen.


Meine Meinung, die man teilen kann, aber nicht zu teilen braucht.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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ralfkannenberg

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Nach Herr Senf bleiben wir auf der Erde... und sperren uns mit den Satellitennetzwerken und dem Weltraumschrott selbst ein.
Hallo Albatros,

auch wenn Du das vielleicht nicht weisst: es gibt mehr Optionen als "auf der Erde bleiben" oder "in der Galaxie herumreisen".

Diese Art Phantasie, nicht nur Deine beiden Extremvarianten zu erkennen, wird es brauchen, wenn Du solche schwierigen Inhalte wie Photonenstrahlantriebe in die Realität umsetzen möchtest.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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Albatros

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Hallo Ralf,

Also ich glaube euch schon, dass der Photonenstrahlantrieb in den nächsten 100 Jahren nicht realisiert werden kann, aber ich glaube auch daran, DASS er realisiert werden kann. Und deshalb beharre ich auf meiner Idee.

Das mit der Ackermann Funktion habe ich ja bereits zugegeben, dass ich die nicht kannte davor und dass ich sie nun einmal benutze für meine Ideen ist nun einmal so. Da kannst auch du nichts dran ändern. Und wenn die Ackermann Funktion nicht nur im Informatik Bereich Nutzen findet, umso besser.... das eröffnet neue Möglichkeiten.

Also denkst du ralf, dass meine Berechnung, die ich hier im Forum gezeigt habe Hockuspokus ist, obwohl es rein rechnerisch stimmt? Dann stimmt etwas mit deiner Sichtweise nicht tut mir leid. Ich habe dir ausführlich gezeigt wie ich auf m*e^m gekommen bin und wenn du daran zweifelst, obwohl die Berechnung stimmt, dann muss dich alles Andere nicht interessieren, ausser du bist neugierig, was du aber nicht bist.

Ja mit diesem Satz wollte ich euch den Zusammenhang zwischen der Superradianz und der Ackermann Funktion näher bringen, vielleicht versteckt sich ja darin einer..... aber nein, es wird als Scharlatanerie und Willkür abgetan. Kein Wunder kommen wir seit 2000 Jahren nicht weiter im Leben.

Und der letzte Post war nicht ernst gemeint, weil er selbst weiss, dass das nicht so sein wird.... aber ja ralf, du hast immer recht.
 

albertus

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Hallo Ralf,
sorry, da war ich in meiner Ausrucksweise etwas zu lasch unterwegs. Deinem Beitrag #85 kann ich nur voll zustimmen.
Es bringt einfach nichts, wenn man auf der Stelle tritt oder sich im Kreis bewegt. Ein Weiterkommen ist nur möglich, wenn man aus diesem Kreis auch mal ausbricht. Daher immer wieder der Vorschlag: Studieren ... usw. Hier macht eine weitere Diskussion aus genau von den von Dir genannten Gründen keinen Sinn mehr. Hier kann nur albatros selbst den richtigen Schritt tun. Alle anderen haben getan, was möglich war. Mehr ist nicht und Punkt.

Gruß, Astrofreund
 

ralfkannenberg

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Also denkst du ralf, dass meine Berechnung, die ich hier im Forum gezeigt habe Hockuspokus ist, obwohl es rein rechnerisch stimmt? Dann stimmt etwas mit deiner Sichtweise nicht tut mir leid. Ich habe dir ausführlich gezeigt wie ich auf m*e^m gekommen bin und wenn du daran zweifelst, obwohl die Berechnung stimmt
Hallo Albatros,

ich habe leider keine Berechnung von Dir gesehen, die diesen Namen verdient. Was ich gesehen habe ist, dass Du mal mit m*(10^m) operierst, dann dasselbe (!!!) Ergebnis erhaltend mit m*(e^m) und schliesslich auch noch m^m.

Alles irgendwie "gleichwertig".

Und einmal hast Du "grosszügigerweise" den Kehrwert des zuvor von Dir verwendeten Ausdruckes genutzt, eine Antwort auf meine Frage dazu habe ich nicht gesehen, statt dessen nur jede Menge weiterer solcher "Rechnungen"


Sorry, aber so etwas ist keine Berechnung, und ob sie "richtig" oder "falsch" ist kann man aus diesen Angaben leider gar nicht beurteilen. - Vielleicht habe ich ja irgendwo irgendetwas übersehen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Albatros

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ralf siehe Post #39.

PS: Wenn man einen Photonenstrahlantrieb hätte heisst das noch lange NICHT, dass man mit 0.99c reisen muss. Wie gesagt, man kann die Geschwindigkeit auch begrenzen auf 0.01c oder sonst was, man käme einfach schneller zum Mars, oder sonst wohin.....

und die Beschleunigung beträge immer nur 1g, also 10m/s^2. Nicht mehr und nicht weniger.
 

albertus

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Hallo Albatros,

es gibt bei den Berechnungen zur ART auch eine mathematische Ausarbeitung, wie man sich in der Zeit zurück bewegen kann. Ja warum auch nicht. Doch um derartiges Realität werden zu lassen, braucht man halt auch die passende physikalische und technische Lösung. Die gibt es nicht und wird es wahrscheinlich auch nie geben.

So sieht es derzeit mit Deinen Untersuchungen zum Photonenantrieb aus. Mathematisch für Dich o.k. Aber es gab nicht ohne Grund mehrfach den Hinweis, dass man das alles auch experimentell überprüfen muss. Dazu sollte es keinen Widerspruch von Deiner Seite geben.

Photonenantrieb ist eine technische Lösung, um mit einem Raumfahrzeug im Universum unterwegs sein zu können. Da reicht Einsteins Verfahren, das alles im Vorstellungsbereich gedanklich zu bearbeiten, nicht mehr aus. Naja und bekannt und berühmt ist Einstein doch letzten Endes geworden, als seine Vorhersagen praktisch überprüft und bestätigt wurden. Als man beweisen konnte, das Licht an der Sonne (mit den richtigen Werten) abgelenkt wurde bis zum heutigen Nachweis der Gravitationswellen (lange nach Einsteins Tod).

Ich habe Dir schon mal klar und deutlich gesagt. Du kommst nicht weiter, wenn Du nicht beginnst, bei Dir und Deinem Verhalten die Fehler zu suchen und zu korrigieren. Menschlich ist es jedem hier verständlich, dass Du enttäuscht bist, weil Du nicht weiter kommst, weil Du nicht die aus Deiner Sicht gewünschte Unterstützung erfährst (die gar nicht machbar ist) und wenn Du dann in kleinkindartiger Trotzreaktion Deine Mitdiskutanten vor den kopf stößt, wird erst gar nichts mehr hier zustande kommen. Wie Du weitermachen könntest - dafür gab es hinreichende Tips und Vorschläge. Was Du nun tust ist ganz und gar Deine freie Entscheidung. Nur wenn Du weiterkommen willst, dann wirst Du das nur hinbekommen, wenn Du auch Hinweise die Dir nicht gefallen ernst nimmst und beginnst darüber nachzudenken und später Dein Verhalten und Denken umzustellen. Das ist nicht nur ein mathematisch, physikalisch und technisches Problem. Auf Grund des klaren Hinweises, dass nur ein ausreichendes Teamworking eine Lösung bringen kann, ist das halt auch ein menschliches Problem, was einen mindest IQ der kommunikativen Intelligenz erfordert.

Ich wüsste jetzt auch nicht mehr, was ich noch schreiben sollte, um Dir zu helfen.
Gruß, Astrofreund
 

Albatros

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Ralf noch eine Ergänzung zu meinen Berechnungen:

Du denkst vielleicht, da fehlt ein n vor dem p(photon), damit man auch korrekt auf beiden Seiten erweitert hat. Ja, das stimmt, aber, wenn man die Grenzbedingung von Egamma = Ephoton nimmt, hebt sich das wieder auf, weil der Faktor 1 ergibt. Und schlussendlich soll mit dem Faktor eine Zahl rauskommen. Sonst gäbe es nämlich 1=1. Warum möchte ich, dass eine Zahl als Faktor auf der rechten Seite rauskommt? Weil die Superradianz nur ein Photon benötigt, um einen Lichtblitz, also das emittieren von vielen Photonen auszulösen. Darum das m^m vorerst.

Somit kann man für die linke seite eine 1 einsetzen für n und auf der rechten seite den Faktor (m^m * Egamma) / Ephoton.

Das sind meine Überlegungen.
 

Herr Senf

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... die anderen Photonen müssen aber in den Startlöchern sein, man muß das System vorher erst präparieren, allein passiert nichts :coffee:
 

ralfkannenberg

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Ausgangsgleichung ist: n* Ephoton = m^m * Egamma ---> n = (m^m * Egamma) / Ephoton
Hallo Albatros,

ich betrachte lediglich den mathemtischen Aspekt, d.h. welchen physikalischen Sinn das ganze macht betrachte ich an dieser Stelle nicht.

Die obige Umformung ist korrekt.
p(photon) mit = ( Ephoton / c ) *n ----> einsetzen und nach m auflösen....
p(photon) kommt in Deiner weiteren Berechnung nicht vor und kann somit vorerst ignoriert werden.

Ephoton = (Ephoton * m^m * Egamma) / Ephoton
Keine Ahnung, was das soll, hier kannst Du aber Ephoton rechts vorne und Ephoton rechts hinten wegkürzen, solange das von 0 verschieden ist.

E^2photon / Egamma * Ephoton = m^m
Dasselbe wie eben, d.h. Ephoton kann man wegkürzen, solnage dieser Wert von 0 verschieden ist.

Ephoton / Egamma = m^m
Was Du nun auch gemacht hast.

Nun hast Du also 2 Gleichungen:

(1) n = (m^m * Egamma) / Ephoton
(2) Ephoton / Egamma = m^m

Vergleichen wir mal spasseshalber diese beiden Gleichungen, indem wie (1) nach m^m auflösen:

(1b) n*(Ephoton / Egamma) = m^m
(2) Ephoton / Egamma = m^m

Daraus kannst Du folgern dass n=1 gilt oder Ephoton = 0 gilt.

Keine Ahnung, was Du damit aussagen möchtest.

logm(Ephoton/ Egamma) = logm (m^m) mit logm(m) = 1
Was ist "logm" ? Ok, man kann das erraten, zumal Du schreibst lass logm(m)=1 sein soll.

Einfacher für einen Leser wäre der vorangestellte Satz: "Sei logm der Logarithmus zur Basis m".

logm(Ephoton/ Egamma) = m ---> Basiswechselsatz
Das stimmt: die rechte Seite ist gleich m*logm(m) und das ist gleich m, weil logm(m)=1 ist.

(ln(Ephoton/ Egamma)) / ln(m) = m ---> Zur Basis e exponentieren.
gut.

Ephoton / Egamma / m = e^m
Langsam:

e^[ln(Ephoton/Egamma) / ln(m)] = e^m

=> e^[ln(Ephoton/Egamma) * (1/ln(m))] = e^m
=> e^[ln(Ephoton/Egamma)] ^ (1/ln(m)) = e^m ) Gleichung (*)

Hier bekommst Du also noch den Zusatzterm "^(1/ln(m) )" statt 1/m, den Du so ohne weiteres nicht loswirst.


Damit kannst Du das folgende (noch) nicht schliessen:
h*fphoton / h*fgamma = m * e^m
Wie gesagt: hier musst Du noch zuvor das Problem von Gleichung (*) lösen.


Es gibt da also noch ein bisschen Arbeit zu erledigen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Albatros

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Da hast du wahrscheinlich falsch gelesen. Du hast im Exponent die eckige Klammer zu viel. ln(m) ist Quotient von ln(Egamma/ Ephoton).

Es heisst: (ln(Egamma / Ephoton)) / ln(m) = m
 

ralfkannenberg

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Hallo Albatros,

ich habe noch e^(-ln(m) ) versucht, aber das führt auch nicht zum gewünschten Resultat:

e^(-ln(m) = e^(0-ln(m) ) = e^0 / e^ln(m) = 1/m

Aber Du brauchst etwas im Stil von e^(1/ln(m)) und da sehe ich nun ad hoc nicht, wie Du das auflösen kannst.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Albatros

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HerrSenf, ich weiss, dass ich den Kristall präparieren muss. Aber wenn ich diesen präpariert haben sollte und es funtkioniert, dann stimmt es doch, dass aus einem Photon---> viele Photonen erzeugt werden können.... ansonsten definiere Präparieren exakter in diesem Kontext..
 

ralfkannenberg

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Das hast du wahrscheinlich falsch gelesen. Du hast im Exponent die eckige Klammer zu viel. ln(m) ist Quotient von ln(Egamma/ Ephoton).

Es heisst: (ln(Egamma / Ephoton)) / ln(m) = m
Ja, aber das hilft Dir nicht weiter: es gilt eben nicht e^(lnA/lnB) = A/B, sondern e^(lnA/lnB) = (e^lnA)^(1/lnB), also A^(1/lnB) und das lässt sich nicht so schön auflösen. Jedenfalls sehe ich es im Augenblick nicht.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Albatros

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Achso, dann ist das mein Fehler sorry. Ich schaue es mir noch einmal an.

Warum wird 1/ln(m) auch exponentiert im Exponenten?

Egal ich hab rausbekommen e^(ln(Ephoton / Egamma)^1/2
 
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