2. Versuch Diskussion zum Photonenstrahlantrieb

ralfkannenberg

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Kannst du mir vielleicht dabei helfen?

Bei der Ableitung = 0, um minima und maxima zu finden muss ich ja die Quotientenregel anwenden auf der linken seite und rechts die Produktregel und Kettenregel? Wenn die 2.te Ableitung grösser null wird dann gibt es ein minima und wenn sie kleiner null wird ein maximum stimmt das so? Aber warum logarithmieren?
Hallo Albatros,

ist alles richtig. Aber vielleicht kann man es auch anders machen; wenn Du einen "komischen" Term beispielsweise in ein Produkt verwandeln kannst dann ist dieses dann 0, wenn mindestens einer der Faktoren 0 wird.

Nimm x^x = Z => ln(x^x) = ln(Z) => x*ln(x) = ln(Z); x*ln(x) ist dann gleich 0 wenn x=0 oder ln(x) = 0; ln(x) = 0 ist aber nicht definiert (es sei denn Du akzeptierst ln(-oo)=0, aber im normalen zahlenbereich hast Du dann x=0. ln(Z) auf der rechten Seite abgeleitet ist (1/Z)*(Z').

Also da könnte man evtl. was machen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Albatros

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Herr Senf, wie willst du einen Kristall mit Energie "aufpumpen"? Indem du die Atome anregst? Ich dachte der Kristall verliert dabei Energie.

Man kann die Superradianz auch wie ein Laser benutzen, aber ich weiss nicht, ob man in der Forschung schon so weit ist.
 
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Herr Senf

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Der Kristall ist keine "Batterie", sondern ein "Akku", mußte vorher aufladen. Hatte Bernhard schon gesagt: Energieerhaltung.
Die Energie, die man später für den Antrieb braucht, muß man vor dem Start tanken. Die Festkörper sind im Grundzustand.
 

Albatros

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Und wenn er doch eine Batterie sein kann unter speziellen Umständen? Bezüglich Energieerhaltung wäre es auch möglich, dass der Kristall an Masse verliert? Dann wäre doch die Energieerhaltung auch berücksichtigt.

Es gilt ja die Masse-Energie Äquivalenz. Und Masse kann in Energie umgewandelt werden und umgekehrt. Wenn man jetzt Masse in Licht verwandeln kann, weil das Photon keine Masse besitzt und dementsprechend der Energie äquivalent ist, dann müsste das doch möglich sein?

Es gilt ja h*f = m* c^2 und somit (h*f) / c^2 = m und wenn man es relativistisch anschaut muss man ja die Dirac Gleichung nehmen oder?
 
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ralfkannenberg

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Hallo Albatros,

m^m kannst Du sehr einfach durch "Probieren" auflösen, denn da m eine natürliche Zahl ist gibt es da gar nicht so viele Lösungen:

1^1=1
2^2=4
3^3=27
4^4=256
5^5=3125

u.s.w.

10^10= 10 Milliarden, d.h. bis 10 Milliarden gibt es ohnehin nur 10 Lösungen.

Und 100^100 = 10^200, also eine 10 mit 200 Nullen; so grosse Zahlen wirst Du kaum erhalten, d.h. Du kannst die m^m für m=1 bis 100 berechnen und dann einfach diese 100 Lösungen ausprobieren, welches m Deine Lösung trifft. Dafür benötigst Du nicht einmal numerische Verfahren, das ist einfach nur eine Liste, in der Du suchst.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Und wenn er doch eine Batterie sein kann unter speziellen Umständen? Bezüglich Energieerhaltung wäre es auch möglich, dass der Kristall an Masse verliert? Dann wäre doch die Energieerhaltung auch berücksichtigt.

Es gilt ja die Masse-Energie Äquivalenz. Und Masse kann in Energie umgewandelt werden und umgekehrt. Wenn man jetzt Masse in Licht verwandeln kann, weil das Photon keine Masse besitzt und dementsprechend der Energie äquivalent ist, dann müsste das doch möglich sein?
Hallo Albatros,

im Inneren der Sonne mit mehreren Millionen Grad findest Du beispielsweise Bedingungen vor, bei denen Masse in Energie umgewandet wird. Auf der Erde kann man das in AKW auch schaffen, aber so ein "kleines" AKW mitzuschleppen ist auch nicht so einfach.

Die in Raumsonden verwendeten Radionukleidbatterien sind übrigens keine Reaktoren, aber vielleicht kannst Du ja deren Technologie dennoch verwenden, das kann ich nicht beurteilen.

Was ich sagen will: einen Kristall dazu zu bringen, dass er Masse in Energie umwandelt, wird nicht so einfach sein, und wenn er das tut, bekommst Du dafür den Nobelpreis und alle Deine Sorgen betreffend Team und Forschungsgeldern sind mit einem Schlag gelöst.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Albatros

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Na dann auf in den Kampf... ich denke, dass das mithilfe der Superradianz möglich sein wird eines Tages, aber heute noch nicht. Dennoch habe ich Ideen, wie ich Licht im Kristall speichern kann und eventuell sogar, wie mehrere Photonen pro Atom emittiert werden, wenn man ein einzelnes Photon auf den Kristall transmittiert. Aber es sind nur Ideen....

Was den Energieverlust des Kristalles angeht, so ist das nur eine Vermutung bisher. Aber ich mache mir auch schon Gedanken darüber, wie ich ein Experiment aufbauen könnte, um dieses Ziel zu erreichen. An der provisorischen Theorie arbeite ich auch schon.
 

Albatros

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Vielleicht wisst ihr nun, wieso ich die Ackermann Funktion benutze...

@ralfkannenberg, das habe ich mir bereits gedacht, dass das eine tiefe Grenze haben wird. Aber meine Frage ist an dich: Kann man den Term m*e^m so anpassen, dass es eine Proportion, oder indirekte Proportion gibt? Oder ein bestimmtes Verhältnis?

Zum beispiel habe ich auch schon daran gedacht einen Term wie, m*(e^m-x^1/x), damit der Term nicht so schnell, aber schnell ansteigt...
 

ralfkannenberg

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Vielleicht wisst ihr nun, wieso ich die Ackermann Funktion benutze...
Hallo Albatros,

hattest Du zuvor jemals etwas davon gehört ?

Aber meine Frage ist an dich: Kann man den Term m*e^m so anpassen, dass es eine Proportion, oder indirekte Proportion gibt? Oder ein bestimmtes Verhältnis?

Zum beispiel habe ich auch schon daran gedacht einen Term wie, m*(e^m-x^1/x), damit der Term nicht so schnell, aber schnell ansteigt...
Ist das nicht etwas willkürlich ? Du missbrauchst letztlich die Mathematik, um irgendwleche Terme so anzupassen, damit sie das tun was Dir gefällt.

Kann man natürlich machen, aber Mathematik ist nicht Physik und die Natur hat vielleicht andere Wege beschritten. Und an die bist Du eben auch gebunden.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Herr Senf

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Ich denke mal, auch im 2. Versuch kommen wir ohne Grundkenntnisse in Mathematik und Physik nicht weiter.

Zur Umfrage: ein Antimaterie- oder ein Photonenstrahlantrieb sind technisch nicht realisierbar, auch nicht in 1.000 Jahren.
Die Quantenphysik und die Materialphysik haben was dagegen, da können auch mathematische Tricksereien nicht helfen ⛔
 

Albatros

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Blos weil das 3 Personen hier im Forum behaupten, breche ich die Diskussion doch nicht ab.

Dann erläutere einmal warum die Quantenphysik und die Materialphysik etwas dagegen haben? In den Raum stellen einfach etwas kann ich ja auch. Sei du wenigstens als Fachmann ein Vorbild....
 

ralfkannenberg

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Blos weil das 3 Personen hier im Forum behaupten, breche ich die Diskussion doch nicht ab.
Hallo Albatros,

dem würde ich sogar zustimmen, wenn nicht ...

Das Problem ist doch, dass Du von niemandem, der Dir etwas erklärt, was nicht Deiner Meinung entspricht, etwas akzeptieren wirst.

Ob das nun Leute eines Fachforums oder Professoren einer Universität oder Leute am Stammtisch sind, das Ergebnis ist doch jedesmal dasselbe: stellen diese fest, dass Dein Konzept nicht machbar ist, lehnst Du diese Meinung kategorisch ab (egal wer sie formuliert), wenn jemand minimale Aussichten auf Erfolg sieht, bist Du sofort dabei, aber auch nur, solange man "auf Deiner Linie" bleibt.

Das kannst Du so handhaben, aber Du kannst nicht erwarten, dass Dir damit mittelfristig Diskussionspartner verbleiben.

Ich zumindest bin draussen, ich habe genügend Zeit in Dich investiert - ich habe das auch gerne gemacht, aber der Punkt ist erreicht, an dem zumindest ich erkenne, dass es aussichtslos ist, Dir etwas zu erklären. Wenn andere Lust haben, das weiterzuführen - gerne.

Falls dieser Thread geschlossen wird und Du einen 3.Versuch startest, werde ich mich in diesem nicht mehr zu Wort melden. Denn ich denke, alles, was ich Dir mitgeben konnte, habe ich Dir mitgegeben, völlig unabhängig davon, ob Du es hören wolltest oder nicht.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Bernhard

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Der einzige "Vorteil" des hypothetischen Photonenantriebes ist die hohe Endgeschwindigkeit der Rakete.

Plant man ein generationenübergreifendes Projekt, könnte man auch mit dem weniger komplizierten Ionenantrieb Sonden über einige Lichtjahre verschicken. Es bleibt auch dabei die Frage, ob man aus so großen Distanzen überhaupt noch Signale von der Sonde auf der Erde empfangen kann.

Auch Generationenraumschiffe werden nicht mit zu hohen Geschwindigkeiten reisen wollen, um ausreichend manövrierfähig und sicher zu bleiben.
 

albertus

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Also wenn Ralf das Handtuch wirft, dann ist wirklich Ende Gelände erreicht. Ralf wird von mir immer als der geduldigste Mensch eingeschätzt und ich erlebe es das erste mal, dass er Schluß macht. Ich habe mich schon die letzte Zeit heraus gehalten. Ich fand keinen Ansatzpunkt für mich und wollte auch erst mal die besseren Fachleute ran lassen. Aber nun ist das Thema beendet und es werden sich alle dem Ralf anschließen.

Es kann und wird dem Albatros niemand verbieten, seine Ideen weiter zu verfolgen und sein Glück zu versuchen. Nur sollten die letzten Wochen gezeigt haben, dass dies kein Thema für einen Einzelkämpfer ist. Es zeigen sich auch deutlich seine Defizite in Mathe und Physik. Das ist nichts Schlimmes, wenn Albatross zuerst versuchen würde, recht bald sein Studium fortzusetzen und die Defizite ein ganzes Stück auszuräumen. Die Weiterbildung im Alleingang ist dabei nicht zu empfehlen. Beim Studium ist die Diskussion mit anderen (Studenten oder Profs) wichtig und richtig. So merkt man am ehesten, wenn man mal "falsch abbiegt". Das man bei derartigen komplexen und schweren Themengebieten, wie die Physik und Mathematik mal was falsch verstehen kann, ist nicht unüblich und auch keine Schande und hat sicher schon jeder erlebt. . Aber man sollte es bezeiten korrigieren und nicht jahrelang darauf aufbauen. Ich kenne einen Mitmenschen, der läuft auf vor über 50 Jahren falsch verstandenen Dingen bis heute weiter und wundert sich, dass er keine Erfolge hat.

Für mich bleibt es dabei. Wenn Albatros überhaupt etwas weiter kommen will, dann zuerst Studium abschließen, in die Forschung gehen, mit den Ergebnissen lernen und Fachexperten kennen lernen. Ob ein Photonenantrieb in 500 odere 1000 Jahren möglich ist oder nicht - darüber würde ich heute nicht weiter nachdenken. Wir werden keine 500 Jahre alt. Ergo würde ich meine Kraft und Energie auf derzeit wichtiges konzentrieren. Da gibt es viele Themen. Ob das Wirkungsgradverbesserung von Windrädern oder Solaranlagen ist, ob das verbesserte und schneller zu ladende Akkus für E-Autos sind oder die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie zum praktischen EInsatz oder eins der weiteren zig tausend zu lösenden Probleme - es gibt genug zu tun. Auch der Plasmaantrieb ist noch nicht am Ende der Entwicklung angekommen. Damit kann man durchaus sein Leben gut finanzieren und Zufriedenheit erreichen.

Albatros sprach ja auch mal von eigenen Kindern ... Mit 33 für einen Mann noch kein Torschlußthema. Aber man kann sich an das jetzige Leben so gewöhnen, dass eine Umstellung auf ein Leben zu zweit und mit Nachwuchs und alle sich darauß ergebenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten schwer fällt. Vielleicht lernt Albatros beim Studium eine geeignete Partnerin fürs Leben kennen ... An seiner Stelle würde ich das Thema stärker in meinen persönlichen Fokus rücken.

Vielleicht treffen wir uns hier nochmal bei der Diskussion anderer Themen wieder. Wie auch immer, ich wünsche dem Albatros baldige Einsichten und vernünftige Entscheidungen für die Gestaltung seines weiteren Lebens und einen guten Studienabschluss. Seine Neugier und sein naturwissenschaftliches Interesse sind da eine gute Grundlage.

Gruß, Astrofreund
 

Bernhard

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Wenn Albatros überhaupt etwas weiter kommen will, dann zuerst Studium abschließen, in die Forschung gehen, mit den Ergebnissen lernen und Fachexperten kennen lernen.
Eigentlich hat Albatros ja bereits angedeutet, dass ihn das nicht interessiert. Im Studium wird er auf Leute wie hier im Forum treffen und zwar allerspätestens bei den Prüfern. Ansonsten Zustimmung.
 
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