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Forschung    Archiv - November 2000 bis Juni 2001

ASTROSEISMOLOGIE
Akustische OszillationenDer Sound von Alpha Centauri A

Eigentlich spüren die Genfer Astronomen mit Hilfe des CORALIE-Spektrometers in La Silla Planeten um fremde Sonnen auf. Jetzt entdeckten sie damit allerdings winzige Oszillationen des Sterns Alpha Centauri A, der nur rund vier Lichtjahre von der Sonne entfernt liegt. Der Stern pulsiert mit einer Periode von sieben Minuten - ganz ähnlich wie unsere Sonne. (29
. Juni 2001)

MAP
MAPSonde soll Nachglühen des Urknalls messen

Mit der Microwave Anisotropy Probe (MAP) will die NASA eines der größten Geheimnisse des Weltalls erforschen: den Urknall. Die Sonde, die Ende Juni starten soll, wird dazu eine detaillierte Karte der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung erstellen, die die Kosmologen als "Nachglühen" des Urknalls deuten. (19
. Juni 2001)

SEYFERT-GALAXIEN
Zweifel am Einheitsmodell

In den letzten Wochen und Monaten legten zahlreiche Beobachtungen nahe, dass sich viele entfernte Galaxien nur deswegen voneinander unterscheiden, weil wir unterschiedliche Blickwinkel zu ihnen haben. Jetzt glaubt ein Wissenschaftler von der amerikanischen Johns Hopkins Universität, dass es bei so genannten Seyfert-Galaxien tatsächlich Unterschiede geben könnte: Etwa die Hälfte scheint ein weniger aktives Schwarzes Loch zu haben. (12
. Juni 2001)

RÖNTGEN-DOPPELSTERNE
Röntgen-DoppelsternDas Chaos hat Methode

Der Kosmos erscheint auf den ersten Blick chaotisch: Millionen von Sonnen leuchten, Sterne entstehen, sterben oder umkreisen Schwarze Löcher oder Neutronensterne und senden dabei Röntgenstrahlen ins All.  Jetzt haben Astronomen entdeckt, dass die Ausstrahlung der Röntgenstrahlung von diesen Doppelstern-Systemen einem mathematischen Muster zu folgen scheint. (6
. Juni 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
Asteroidengürtel um Zeta Leporis

Astronomen der Universität von Kalifornien könnten ein System entdeckt haben, das unserem Sonnensystems in seiner Entstehungsphase ähnelt: Ihre Beobachtungen deuten darauf hin, dass der Stern Zeta Leporis von einem Asteroidengürtel umgeben ist. Das könnte bedeuteten, dass sich dort gerade Planeten bilden oder schon gebildet haben - ganz wie es vor Milliarden Jahren um unsere Sonne geschah. (5
. Juni 2001)

NEUTRINOS
Preis für obere Massengrenze

Neutrinos, jene winzigen und nahezu massenlosen Elementarteilchen, könnten in der Kosmologie eine entscheidende Rolle spielen. Je nachdem nämlich wie schwer dieses Neutrinos sind, sieht die Zukunft unseres Universum deutlich anders aus. Physiker der Universität in Mainz konnten nun eine präzise Obergrenze für die Neutrinomasse bestimmen und erhielten dafür den Helmholtz-Preis - den bedeutendsten deutschen Preis für Metrologie. (23
. Mai 2001)

QUASARE
Cygnus AEin Objekt, zwei Blickwinkel

Radiogalaxien und Quasare sehen unterschiedlich aus und werden daher traditionell als zwei unterschiedliche Objekte klassifiziert. Viele Astronomen glauben aber schon seit einiger Zeit, dass es sich im Grunde genommen um die gleichen Objekte handelt, die man von der Erde aus nur aus verschiedenen Blickwinkeln sieht. Daten des Infrarot-Teleskops ISO der europäischen Weltraumagentur ESA lieferten für diese These nun Beweise. (22
. Mai 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
Wer sieht ein Flackern von Gliese 876?

1998 entdeckten die amerikanischen Planetenjäger um Geoffrey Marcy von der Universität von Kalifornien in Berkeley zwei Planeten um den Stern Gliese 876. Diese könnten, so glaubt Frederick West von der American Association of Variable Star Observers (AAVSO), in naher Zukunft vor ihrer Sonne entlanglaufen und so für eine kleine Helligkeitsschwankung sorgen. Ab heute könnte dies auch für gut ausgerüstete Amateurastronomen zu sehen sein. (16
. Mai 2001)

GAIA
Satellit für die nächste Astronomengeneration

Da planen gestandene Astronomen eine fortschrittliche Satelliten-Mission namens Gaia und werden deren Start in über zehn Jahren teilweise nur noch als Rentner erleben können. Um trotzdem den Erfolg von Gaia zu sichern, versucht man schon jetzt, Nachwuchsastronomen für das Projekt zu begeistern - derzeit während einer Sommerschule in Frankreich.  (15
. Mai 2001)

RÖNTGEN-DOPPELSTERNE
30 Jahre altes Rätsel scheint gelöst

Röntgen-Doppelsterne bestehen aus einem Neutronenstern oder einem Schwarzen Loch und einem normalen Begleitstern und dürften kaum größer sein als eine Großstadt. Warum diese Systeme Röntgenstrahlen aussenden, können Astronomen gerade noch verstehen. Warum es in der Röntgenstrahlung jedoch immer zu deutlichen Schwankungen kommt, war bislang ein Rätsel. Forscher der Universität von Southampton könnten der Lösung auf der Spur sein. (14
. Mai 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
Ende eines PlanetenDas tragische Schicksal eines Planeten

Auf den ersten Blick sieht HD 82943 aus wie einer von über 60 Sternen, um die Astronomen ein Planetensystem aufgespürt haben. Doch Forscher aus Spanien und der Schweiz ließen sich nicht täuschen: Sie sahen genauer hin und entdeckten Spuren eines Lithium-Isotops in der fernen Sonne. Einzige Erklärung für die Existenz dieses Elementes: HD 82943 muss einen seiner Planeten verschlungen haben. (10
. Mai 2001)

TEILCHENPHYSIK
Überraschung mit Gold-Ionen

Wissenschaftler am amerikanischen Brookhaven National Laboratory versuchen derzeit, in ihren Teilchenbeschleunigeranlagen die Bedingungen kurz nach dem Urknall zu simulieren. Als sie Gold-Ionen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinander prallen ließen, erlebten sie ein Überraschung: Es kam zu einer unerwartet heftigen Explosion. Das Projekt beruht auf Arbeiten, die am europäischen Labor CERN in Genf im letzten Jahr begonnen wurden. (7
. Mai 2001)

SETI
Drei Millionen SETI-Forscher nächste Woche

Rund zwei Jahre nach Start des Programms SETI@home erwartet die Planetary Society in der nächsten Woche den drei Millionsten Teilnehmer. Wenn dieser seinen speziellen Bildschirmschoner zur Auswertung von Daten des Radioteleskops in Arecibo aktiviert, erwartet ihn eine lebenslange Mitgliedschaft in der Planetary Society, ein SETI-Poster sowie eine DVD-Ausgabe der Serie "Cosmos" des Planetary Society Gründers Carl Sagan. (4
. Mai 2001)

SCHWARZE LÖCHER
rotierendes Schwarzes LochBeobachtet: Schwarze Löcher rotieren

Als ob es im All nicht schon kompliziert genug wäre: Mit Hilfe des NASA Rossi X-Ray Timing Explorer fanden Wissenschaftler jetzt eindeutige Anzeichen dafür, dass sich zumindest manche Schwarze Löcher - wie andere Sterne auch - um die eigene Achse drehen. Im Röntgenbereich gibt es zudem manche Ähnlichkeit mit Neutronensternen. (2
. Mai 2001)

KOSMOLOGIE
Boomerang-DatenDie Melodie der Schöpfung

Ein internationales Kosmologenteam hat quasi die Melodie der Schöpfung ausfindig gemacht: Auf einer Aufnahme des Ballonexperimentes BOOMERANG, die die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung zeigt, entdeckten die Forscher Schallwellen, die Materie und Licht kurz nach dem Urknall komprimierten und wieder verteilten. Die Erkenntnisse stammen aus der detaillierten Auswertung eines vor rund einem Jahr veröffentlichten Bildes. (30
. April 2001)

DUNKLE MATERIE
Mit PAMELA auf der Jagd nach WIMPs

Physiker der Universität Siegen beteiligen sich an dem internationalen Satellitenexperiment PAMELA, das in gut einem Jahr mit Hilfe einer russischen Soyuz-Rakete in eine polare Erdumlaufbahn gebracht werden soll. Dieses Experiment soll den unbekannten Teilchen auf die Spur kommen, aus de
nen die sogenannte "Dunkle Materie" bestehen könnte und somit einem der großen Rätsel der heutigen Astrophysik. (20. April 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
Trapez-HaufenWeitere Beweise für Planeten ohne Sonnen

Die Entdeckung von frei im All umherwandernden Planeten ohne Sonne sorgte im letzten Jahr für manche Diskussion unter Astronomen. Jetzt haben die Entdecker neue Beweise vorgelegt, doch die Kontroverse bleibt: Sind es wirklich Planeten oder doch eher stellare Objekte. Zumindest bei der Benennung zeichnet sich eine Einigung ab: Als Kompromiss wurde vorgeschlagen, die vagabundierenden Welten künftig Planetare zu nennen. (9
. April 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
Euler-TeleskopElf weitere Exoplaneten entdeckt

Die Entdeckung von gleich elf neuen extrasolaren Planeten hat ein internationales Astronomenteam gestern bekannt gegeben. Darunter befindet sich ein Riesenplanet, der in einem erdähnlichen Abstand um seine Sonne kreist. Eventuell vorhandene Monde dieses Gasriesen könnten also, so die Forscher, bewohnbar sein. Insgesamt steigt die Zahl der entdeckten Exoplaneten mit den neuen Funden auf über 60. (5
. April 2001)

KOSMOLOGIE
QuasarverteilungÜberraschende Quasarverteilung

Zeitgleich präsentieren Astronomen heute auf einem Treffen der britischen Astronomen in Cambridge und während eines Symposiums "Das dunkle Universum" in den USA die Ergebnisse der bislang größten Quasar-Erfassung. Bis in eine Entfernung von 14 Milliarden Lichtjahren haben Wissenschaftler im Rahmen des Two degree field-Quasar-Survey rund 11.000 Quasare vermessen und damit auch die großräumige Struktur des Universums. Und dieses scheint klumpiger zu sein, als man bislang gedacht hatte. (4
. April 2001)

TEILCHENPHYSIK
TESLAUrknall-Forschung in Hamburgs Untergrund

Am Deutsche Elektronen-Synchroton (DESY) in Hamburg hat man große Pläne: In einer internationalen Kollaboration soll unter Hamburgs Erde eine neue Beschleunigerstrecke entstehen, die es den Physikern erlauben würde, den Urknall nachzustellen. Jetzt legten die Forscher eine über 1.000 Seiten umfassende Machbarkeitsstudie vor. Das letzte Wort über das Milliardenprojekt hat nun die Bundesregierung. (26
. März 2001)

DUNKLE MATERIE
Weißer ZwergHauptsächlich Weiße Zwerge?

Die Erkenntnis, dass der größte Teil der Materie im All unsichtbar ist, lässt Astronomen seit vielen Jahrzehnten nicht ruhen. Jetzt gelang es einem internationalen Forscherteam erstmalig dunkle Materie im Halo unserer Galaxis direkt zu beobachten. Bei über einem Drittel der Dunkelmaterie könnte es sich, so die Forscher, um abgekühlte Sternleichen, sogenannte Weiße Zwerge, handeln. (26
. März 2001)

GALILEO
GalileoJupitersonde entdeckt variablen Stern

Die Jupitersonde Galileo benutzt einen Katalog von 150 hellen Sternen um ihre Position im Raum zu bestimmen. Einer davon, der Stern Delta Velorum, wurde jedoch plötzlich nicht mehr erkannt. Jetzt fanden Techniker am NASA Jet Propulsion Laboratory den Grund heraus: Das Problem war nicht der Star Tracker der Sonde, sondern der Stern selbst. (22
. März 2001)

STERNE
LHS 1070Die Masse der lichtschwächsten Sterne

Wo liegt die Grenze zwischen Braunen Zwergen und normalen Sonnen? Ab wann ist ein Objekt ein Planet? Diese Fragen machen deutlich, dass unter den massearmen Objekten noch so manches unklar ist und auf neue, bessere Erklärungen wartet. Leider gehören die massearmen Sterne auch zu den lichtschwächsten Vertretern ihrer Art, was die Forschungen erheblich erschwert. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg sind trotzdem einen wichtigen Schritt weiter gekommen.  (21
. März 2001)

KOSMOLOGIE
Aus was besteht das Universum?

Mit Hilfe der bislang umfangreichsten Galaxiendurchmusterung versucht ein internationales Astronomenteam eine Antwort auf eine der spannendesten Fragen der modernen Kosmologie zu finden: Wie viel Materie enthält unser Universum. Die Antwort beeinflusst sämtliche Modelle über die Zukunft des Weltalls. Daten von 141.000 Galaxien sprechen nun dafür, dass nur 35 Prozent normale Materie sind. (12
. März 2001)

KOSMOCHEMIE
SternenstaubNeues Fenster ins All

Die Mainzer Wissenschaftler haben lange drauf gewartet, doch jetzt ist es soweit: Seit Anfang Februar ziert eine kostbare Nanosims-Ionenmikrosonde das eigens für sie neu eingerichtete Laboratorium in der Abteilung Kosmochemie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz. Durch die Analyse von interstellaren Staubkörner mit dem neuen Gerät erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse über die Entwicklung unseres Sonnensystems und der Milchstraße. (1
. März 2001)

GALAXIENGRUPPEN
Abell 754Unsere galaktische Heimat nichts Besonderes

Unsere lokale galaktische Umgebung scheint im Universum nichts Besonderes zu sein. In einer groß angelegten Untersuchung fahndeten amerikanische Astronomen nach  Galaxiengruppen, die dem System Andromeda/Milchstraße ähneln und fanden eine ganze Mengen davon. Ein Schlussfolgerung der Arbeit: Kollision und Verschmelzung von Galaxien dürften deutlich langsamer ablaufen als bislang angenommen. (21
. Februar 2001)

SCHWARZE LÖCHER
Galaxie mit Schwarzem LochKaum eine Galaxie hat keins

Zwischen Galaxien und Schwarzen Löchern scheint es eine sehr enge Verbindung zu geben: So ist es recht schwierig, eine Galaxie ohne Schwarzes Loch oder aber ein Schwarzes Loch ohne Galaxie zu finden. Dieses jetzt vorgestellte Ergebnis beruht auf der detaillierten Untersuchung von 30 Spiralgalaxien. In nur einer einzigen war kein Schwarzes Loch zu finden. (19
. Februar 2001)

ASTROMETRIE
Assoziation junger SterneUnsere Galaxis in 3-D

Wenn Astronomen durch ihre Fernrohre in die Weiten des Universums schauen, sehen sie das Weltall nur in zwei Dimensionen. Während eines wissenschaftlichen Kolloquiums in den Niederlanden wurden nun dreidimensionale Blicke in unsere Milchstraße präsentiert. Auch für das Fachpublikum ein eindrucksvoller Blick - besonders als sie sahen, wie der Stern Gliese 710 auf unsere Sonne zurast. (14
. Februar 2001)

RELATIVITÄTSTHEORIE
Lichtgeschwindigkeit keine Konstante?

"Alles ist relativ", das ist für viele die Kernaussage von Einsteins Relativitätstheorie, obwohl die meisten vermutlich kaum das gesamte Gedankengebäude hinter diesem Satz erfasst haben. Nach Einstein gibt es allerdings eine unveränderliche Konstante: die Lichtgeschwindigkeit. Aber genau dies könnte sich, so glauben einige Physiker, als ein Irrtum herausstellen. (13
. Februar 2001)

TEILCHENPHYSIK
Ein Fehler im Standardmodell?

Experiment am BNLFür Teilchenphysiker war es eine kleine Sensation: Die Ergebnisse eines Experimentes am Brookhaven National Laboratory in den USA scheinen im Widerspruch zur bisherigen Theorie über den Aufbau der Materie zu stehen. Für die Forscher könnte dies der erste Schritt in die Welt der Supersymmetrie sein, was auch für Kosmologen von nicht unerheblicher Bedeutung wäre. (12
. Februar 2001)

STERNE
Warum Sternnamen oft so langweilig sind

Kann ich einen Stern kaufen? Kann ich eine ferne Sonne nach meiner Freundin benennen lassen? Eine auf den ersten Blick berechtigte Frage, da doch den Astronomen offenbar derzeit nur Bezeichnungen wie PSR0531+219 einfallen. Da wäre "Bettina" oder "Monika" sicherlich schöner. Doch ganz so leicht ist die Sache nicht ... (9
. Februar 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
JupiterJupiters könnten lebenswichtig sein

Auf der Suche nach erdähnlichen Planeten und Leben auf fernen Welten sollte man zunächst die Planetensysteme untersuchen, die über Jupiter-ähnliche Planeten verfügen. Denn Jupiter, so das Ergebnis einer Untersuchung an der Universität von Arizona, könnte auch in unserem Sonnensystem entscheidend für die Entstehung von Leben auf der Erde gewesen sein. (31
. Januar 2001)

PLANETARISCHE NEBEL
Planetarischer NebelMagnetfelder sorgen für Strukturen

Planetarische Nebel gehören zweifelsohne zu den schönsten Objekten im All. Doch was verursacht die filigranen Strukturen, die im Schein des zentralen sterbenden Sterns in den unterschiedlichsten Farben leuchten? Astronomen der Universität von Rochester glauben nun, eine Antwort gefunden zu haben: Ursache sind, so schreiben sie heute in einem Artikel in der Wissenschaftszeitschrift Nature, starke Magnetfelder. (25
. Januar 2001)

SETI
Suche nach Lasersignalen aus dem All

Wenn eine entfernte Zivilisation mit gewaltigen Laserkanonen Signale ins All sendet, um so Kontakt zu anderen Lebewesen aufzunehmen, würden wir diese vermutlich nur durch Zufall wahrnehmen. Das soll sich dank eines neuen Teleskops nun ändern: Die amerikanische Planetary Society stellt für das Instrument, mit dem exklusiv nach Lasersignalen aus All gesucht werden soll, 350.000 Dollar zur Verfügung. (24
. Januar 2001)

PHYSIK
Ein Schwarzes Loch für den Schreibtisch

Hoch im Norden der britischen Insel, an der schottischen Universität von St. Andrews, planen Physiker ein Schwarzes Loch für den Schreibtisch: Es soll Licht oder Schallwellen einsaugen können und den Forschern einiges über die Grundlagen von Energie und Materie verraten. Einziger Haken: Mit einem "echten" Schwarzen Loch hat die Schreibtisch-Variante nicht ganz so viel zu tun. (22
. Januar 2001)

SCHWARZE LÖCHER
Cygnus XR-1Todesspirale hinter den Ereignishorizont

Zum ersten Mal könnte es Astronomen dank des Hubble-Weltraumteleskops gelungen sein, ein Schwarzes Loch quasi direkt zu beobachten: Die Forscher verfolgten nämlich wie ein Gasklumpen um das Objekt Cygnus XR-1 kreiste und schließlich verschwand. Das Gas muss, so die Interpretation, den Ereignishorizont des Schwarzen Loches überschritten haben. (12
. Januar 2001)

SCHWARZE LÖCHER
NGC 3379Welche Masse haben entfernte Schwarze Löcher?

Schwarze Löcher gehören sicherlich zu spannendsten Objekten in der Astronomie. Sie scheinen sich zudem im Zentrum der meisten Galaxien zu verbergen, was sie zu einem bedeutenden Faktor für deren Entwicklung macht. Die Messung der Masse von Schwarzen Löchern in entfernten Galaxien war bislang eine recht unsichere Angelegenheit. Die Untersuchung zweier Forscher der Universität von Texas könnte dies nun ändern.  (3
. Januar 2001)

EXTRASOLARE PLANETEN
AATAAT entdeckt drei Exoplaneten

Die Entdeckung von gleich drei neuen extrasolare Planeten hat eine Gruppe von Wissenschaftlern gestern bekannt gegeben. Während die neuen Welten an sich im Rahmen der bisheriger Funde liegen, ist zumindest das Teleskop mit dessen Hilfe die Planeten aufgespürt wurden, etwas Neues: Erstmals gelangen Planetenfunde von Australien aus. (12
. Dezember 2000)

NEUTRINOS
Supernovae und Schwarze Löcher als Helfer

Neutrinos gehören vermutlich zu den unter Wissenschaftlern begehrtesten Teilchen. Das genaue Messen ihrer Masse würde die unterschiedlichsten Wissenschaftszweige einen gehörigen Schritt voran bringen. Amerikanische Forscher möchten sich nun ganz besondere Helfer zu Nutze machen: Sie wollen der Neutrinomasse mit Hilfe von Supernova-Explosionen auf die Spur kommen. 
(29. November 2000)

ELEMENTENTSTEHUNG
SpektrumHinweise aus dem Halo der Milchstraße

Wie und wann entstanden die schweren Elemente im Universum? Diese Frage ist für Kosmologen genauso interessant wie für Forscher, die sich mit der Theorie der Sternentwicklung beschäftigen. Durch Beobachtungen von rund 100 Sternen im Halo unserer Milchstraße gelang es Astronomen nun, eine Art Entwicklungsgeschichte der Elemententstehung im Weltall nachzuvollziehen.
(28. November 2000)

SIRIUS
Einen oder zwei Begleiter?

Sirius, der Hauptstern des Sternbilds Großer Hund und der hellste Stern, der am Nachhimmel zu beobachten ist, beschäftigt Astronomen schon seit Jahrtausenden: Französische Forscher versuchten nun zu klären, ob Sirius einen oder zwei Begleiter hat. Das Ergebnis: Sehe könne man keinen zweiten Begleiter, doch das müsse noch nichts bedeuten. 
(27. November 2000)

GAMMA-RAY-BURSTS
Zwei Typen, zwei Ursachen

Was Gamma-Ray-Bursts, jene energiereichsten Explosionen im Universum verursacht, darüber rätseln Astronomen bis heute. Jetzt glaubt ein amerikanischer Wissenschaftler, dass man nicht nur nach einer, sondern nach zwei Ursachen suchen muss: Kurze und lange Gamma-Ray-Bursts, da ist er sich nach Auswertung von mehreren Hundert dieser Gammastrahlen-Ausbrüche sicher, müssen einen unterschiedlichen Ursprung haben.
(15. November 2000)

NEUTRONENSTERNE
NeutronensternDreistündige Nuklearexplosion

Neutronensterne gehören mit zu den exotischsten Objekten im Universum. So scheint es auf ihnen tägliche Explosionen zu geben, bei denen innerhalb von zehn Sekunden mehr Energie frei wird als unsere Sonne innerhalb einer Woche abstrahlt. Jetzt beobachtete ein NASA-Astronom auf einem 20.000 Lichtjahre entfernten Neutronenstern sogar eine dreistündige Explosion.
(14. November 2000)

KOSMOLOGIE
Galaxienhaufen101 neue Galaxienhaufen entdeckt

Im Rahmen des Massive Cluster Survey (MACS) spürten Astronomen der Universität von Hawaii 101 bisher unbekannte riesige Galaxienhaufen auf. Die Neuentdeckung stellt eine Herausforderung für Kosmologen dar: Da manche der Haufen mehr als 5 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt liegen, müssen die Strukturbildungsprozesse im Universum deutlich früher begonnen haben als bisher angenommen. 
(13. November 2000)

SEYFERT-GALAXIEN
Sternentstehung durch Schwarzes Loch?

Wenn man mit modernen Teleskopen in die Anfangszeit unseres Universums zurückblickt, gehören die sogenannten Seyfert-Galaxien zu den hellsten Objekten. Als Grund hierfür wird ein Schwarzes Loch im Zentrum dieser Galaxien angenommen, das - so fanden amerikanische Forscher heraus - auch für eine Phase heftiger Sternentstehung verantwortlich sein könnte. 
(9. November 2000)

GAMMA-RAY-BURSTS
Eine Supernova als Auslöser?

Könnte eine Supernova-Explosion die Ursache für manche Gamma-Ray-Bursts sein? Die Forschungsergebnisse zweier Forscherteams, die in der heutigen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science veröffentlicht wurden, deuten zumindest darauf hin. Danach wird der Burst durch den verzögerten Kollaps eines Neutronensterns erzeugt, der das Überbleibsel einer Supernova ist. Die Astronomen sprechen von einem "Supranova"-Modell.
(3. November 2000)

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