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IYA2009
Blick auf die Weltbilder der Astronomie
Die Veranstalter in Deutschland ziehen zur Halbzeit des Internationalen Astronomiejahrs eine rundweg positive Bilanz und sind begeistert über die zahlreichen Veranstaltungen, die überall organisiert werden und wurden. Im heute beginnenden dritten Quartal sollen nun die sich im Laufe der Geschichte ändernden Weltbilder der Astronomen im Mittelpunkt stehen.
![]() Halbzeit für das Jahr der Astronomie: Im dritten Quartal sollen die Weltbilder der Astronomie im Mittelpunkt stehen. |
Die Erde dreht sich um die Sonne. Was uns heute selbstverständlich erscheint konnte einen Wissenschaftler vor nicht allzu langer Zeit noch den Kopf kosten. Menschen haben sich seit jeher Gedanken um ihren Platz in der Welt gemacht. So gab es schon seitdem es Menschen gibt, unterschiedlichste Vorstellungen davon, wie die Welt auszusehen hat. Das heutige Bild vom Universum, seine Entwicklung und seine Ursprünge sind das Thema des heute beginnenden 3. Quartals im Internationalen Astronomiejahr 2009 in Deutschland.
"Das Universum mit Spektroskopie entschlüsseln" wollen die Wissenschaftler bei der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft vom 21. bis 25. September in Potsdam. Wissenschaftliche Preisträger werden rund um die Tagung auch in öffentlichen Vorträgen in Berlin von den Sternen berichten. Auf spielerische Art nähern sich die "Highlights der Physik", die ebenfalls vom 21.-25. September in Köln stattfinden dem Thema Astronomie und unserem Weltbild.
Mit dem Einstieg in das dritte Quartal ziehen die Koordinatoren des Jahres zugleich Halbzeitbilanz. "Es ist wahnsinnig eindrucksvoll wie viele unterschiedlichste Veranstaltungen deutschlandweit bereits stattgefunden haben" so Gabriele Schönherr vom Astrophysikalischen Institut Potsdam und IYA-Koordinationsteam. Gemeinsam mit Michael Geffert, dem deutschen Astronomiejahr-Koordinator, präsentierte sie beim Bonner Kulturfest am vergangenen Wochenende eine mehrere Meter lange Schriftrolle - ein Ausdruck von der Astronomiejahr-Homepage mit Veranstaltungseinträgen allein zu den "100 Stunden Astronomie" im April. Geffert strich vor allem den Beitrag der vielen ehrenamtlichen Veranstalter heraus: "Die Amateurastronomen spielen eine ungemein wichtige Rolle".
Das Bonner Kulturfest bildete mit insgesamt rund 20.000 Besuchern einen fulminanten Abschluss des vergangenen zweiten Quartals "Astronomie und Kultur. Drei Tage lang strömten die Menschen zum "Sternenzelt" auf dem Bonner Münsterplatz. Highlight war sicherlich das Bühnenprogramm am Samstag. Die Maus im Weltall, Kabarettisten wie das Bonner Springmaus-Ensemble und Bernhard Hoëcker, der Wissenschaftsmoderator Ranga Yogeshwar und der Astronaut Reinhold Ewald präsentierten dem Publikum ihren ganz persönlichen Bezug zu den Sternen.
URL des Artikels: http://www.astronews.com/news/artikel/2009/07/0907-002.shtml
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