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ISS Die Wachablösung für einen Teil der Stammbesatzung der Internationalen Raumstation ISS ist auf dem Weg: Gestern starteten drei Raumfahrer vom russischen Raketenbahnhof Baikonur in Kasachstan aus an Bord einer Sojus TMA-12 ins All. Mit dabei ist auch die erste südkoreanische Weltraumfahrerin. Das Raumschiff soll am Donnerstag an die ISS andocken.
Kommandant Sergej Alexandrovich Volkov und Kosmonaut Oleg Dmitrievich Kononenko, die beide der neuen Expedition 17-Stammbesatzung der ISS angehören werden, starteten gestern um 13.16 Uhr MESZ an Bord der Sojus TMA-12 vom Kosmodrom in Baikonur aus zur Internationalen Raumstation ISS. Diese wird für die beiden Raumfahrer für die kommenden sechs Monate ihr neues Zuhause sein. Weniger als zehn Minuten nach dem Start hatte die Sojus-Kapsel ihre Umlaufbahn erreicht und Antennen und Solarzellenarrays ausgefahren. Außer den beiden russischen Kosmonauten ist mit So-yeon Yi auch die erste südkoreanische Raumfahrerin an Bord. Sie wird mit den Mitgliedern der Expedition 16-Crew am 19. April an Bord der Sojus TMA-11 zur Erde zurückkehren. Zur Expedition 16-Crew gehören Kommandantin Peggy Whitson und Flugingenieur Yuri Malenchenko. Sie waren am 10. Oktober des vergangenen Jahres zur ISS gestartet. Die Sojus-Kapseln, mit denen die Expedition-Crews zur ISS reisen, bleiben für jeweils ein halbes Jahr an die ISS angedockt und dienen der Stammbesatzung als Rettungsboot, falls die Internationale Raumstation aus irgendwelchen Gründen evakuiert werden muss. Da bislang immer nur eine Sojus-Kapsel an die ISS angedockt ist, ist die Stammbesatzung der ISS auch auf drei Personen begrenzt. Mit dem halbjährlichen Besatzungswechsel wird somit auch immer das "Rettungsboot" der ISS erneuert. Ein Mitglied der neuen Expedition 17-Crew ist schon an Bord der ISS: Astronaut Garrett Reisman war bereits mit der Endeavour am 11. März auf die ISS gekommen und kann der neuen Crew nun als ISS-erfahrener Flugingenieur zur Seite stehen. Für die beiden russischen Kosmonauten ist es der erste Flug ins All. Die Ablösung für Reisman wird im Rahmen der Mission STS-124 an Bord der Discovery zur ISS kommen. |
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