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ATV Am Donnerstagnachmittag soll der europäische Raumfrachter Jules Verne an die Internationale Raumstation ISS andocken. Zur Zeit laufen im Erdorbit letzte Tests für dieses Manöver. Heute wird sich das sogenannte Automated Transfer Vehicle der ISS bis auf elf Meter nähern. Ein erster Test am Wochenende war ohne Probleme verlaufen.
Gestern hat das Management-Team der Internationalen Raumstation ISS das OK für den zweiten Test des europäischen Raumfrachters Jules Verne gegeben. Verläuft bei diesem für heute Nachtmittag geplanten Manöver alles wie vorgesehen, steht dem ersten Andockversuch des Automated Transfer Vehicles am kommenden Donnerstag nichts mehr im Weg. Am Wochenede waren während eines ersten Tests schon wichtige Systeme für das Manöver getestet worden. "Nachdem wir am Samstag äußerst erfolgreich den ersten Teil des Rendezvous getestet haben, wollen wir jetzt den zweiten Teil testen, bei dem die optischen Sensoren geprüft werden", erläutert John Ellwood, der ATV-Projektmanager der ESA. "Das wird sehr interessant werden, aber wir sind nach den Erfahrungen am ersten Versuchstag sehr zuversichtlich." Am Samstag konnte das Team erfolgreich demonstrieren, dass mit Hilfe von GPS-Daten Jules Verne sicher in eine Position etwa 3,5 Kilometer hinter der ISS manövriert werden kann. Alles funktionierte dabei ohne Probleme und der Raumfrachter kam der ISS dabei so nahe, dass dieser von der ISS aus beobachtet werden konnte. Auch eine dauerhafte Kommunikationsverbindung zwischen ISS und Jules Verne wurde aufgebaut. Heute soll sich Jules Verne nun ab 14.26 Uhr MESZ bis auf elf Meter der Andockschleuse des russischen Moduls Swesda nähern. Dabei wird Jules Verne erstmals ein laserbasiertes optisches System verwenden. Die Daten, die heute gesammelt werden, bilden die Grundlage für die Freigabe des ersten wirklichen Andockversuchs. Dieser ist nach den derzeitigen Planungen für Donnerstag, 16.41 Uhr MESZ vorgesehen. |
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