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RAUMFAHRTTECHNOLGIE
Energieübertragung per Laserstrahl rückt näher
Redaktion
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30
. September 2003

Energie aus dem All zur Erde zu schicken oder aber entfernte Raumsonden mit Energie zu versorgen ist bislang noch Zukunftsmusik. Jetzt gelang es Forschern an der Universität von Kaiserslautern aber eine punktgenaue Steuerung für die Energieversorgung per Laser zu entwickeln. Ein Mikro-Rover lässt sich so schon antreiben - bald vielleicht auch ein Raumschiff?

Laserstrahl

Schon jetzt im Labor machbar: Energieversorgung per Laserstrahl. Foto: idw / Universität von Kaiserslautern

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für die EADS Space Transportation in Bremen entwickelten Dr. Hans-Jochen Foth und Diplomand Christian Schäfer vom Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern eine punktgenaue Steuerung für die Übertragung von Energie per Laser für künftige solare Energieversorgungssysteme aus dem All.

Die Energieversorgung aus dem Weltall ist noch eine Vision. Doch in etwa 50 Jahren könnte ein Kraftwerk im Weltraum Verbraucher auf der Erde mit Strom aus Sonnenlicht versorgen. "Das grundlegende Problem der Zielfindung und -verfolgung des Laserstrahls sei nun gelöst", sagte Hartmut Müller vom Raumfahrtunternehmen EADS.

Mit einer Bodensimulation belegten die Forscher der TU Kaiserslautern und die Ingenieure von EADS, dass mittels der neuen Technologie der energieübertragende Laser und der Empfänger, ein fahrender Mikro-Rover, selbständig und exakt miteinander Verbindung halten können.

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Die elektrische Leistung ist verfügbar für den Antrieb, das Ausrichten der Empfängerfläche und die Fernsehkamera. Mit der gemeinsam in zwei Jahren entwickelten Technik ist es möglich, dem Laserlicht Informationen zur Positionserkennung zu geben, über die sich der Energiestrahl punktgenau zu seinem Ziel steuern lässt. Im All soll die Sonnenenergie mit Solarzellen eingefangen und als gebündelter Laserstrahl zu einer Empfangsstation auf der Erde gesendet werden.

Laut Aussage von Dr. Foth soll in weiteren Bodentests die transportierbare Leistung mittelfristig auf mehrere Kilowatt erhöht werden. Bei zukünftigen Raumfahrtmissionen zu Mond oder Jupiter könnten Fahrzeuge dann über eine Energiestation per Laserstrahl versorgt werden.

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