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SUBMILLIMETER-ASTRONOMIE Seltenes Ammoniak-Molekül im All entdeckt von Rainer Kayser 31. Mai 2002 Eigentlich sollte es so ein Ammoniak-Molekül gar nicht geben: Trotzdem fanden amerikanische Forscher nun mit Hilfe des Caltech Submillimeter Observatory Ammoniak-Moleküle, die neben einem Stickstoff-Atom drei Deuterium-Atome enthalten. Nun versuchen sie zu erklären, wieso es dieses Molekül in einer 1000 Lichtjahre entfernten Gaswolke überhaupt geben kann.
Eine extrem seltene Form von Ammoniak haben amerikanische Astronomen in einer
1000 Lichtjahre entfernten Gaswolke entdeckt. Die Ammoniak-Moleküle enthalten
neben einem Stickstoff-Atom drei Deuterium-Atome. Deuterium ist so genannter
"schwerer Wasserstoff", dessen Atomkerne nicht nur ein Proton, sondern
zusätzlich ein Neutron enthalten. Gewöhnliches Ammoniak enthält dagegen
ausschließlich normale Wasserstoff-Atome. "Die Wahrscheinlichkeit, dass in einem
Ammoniak-Melekül alle drei Wasserstoff-Atome durch Deuterium ersetzt werden,
beträgt eins zu einer Million Milliarden," erläutert Tom Phillips vom
California Institute of Technology (Caltech), der Leiter des Forscherteams.
"Das ist, als gewinne man zwei Wochen hintereinander den Jack-Pot beim Lotto -
in der Tat astronomisch unwahrscheinlich!" |
URL des Artikels: http://www.astronews.com/news/artikel/2002/05/0205-022.shtml
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