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ISS
Erstes deutsches kommerzielles Experiment
Redaktion
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31. August 2001

Am 26. August dockte ein Progress-Raumfrachter an die ISS an. Mit an Bord war das Herzstück des so genannten Global Transmission Services (GTS). Wenn das Bauteil installiert ist, soll im Oktober der Testbetrieb beginnen. Es ist das erste deutsche kommerzielle Experiment an Bord der ISS und soll unter anderem die weltweite Synchronisation von Uhren ermöglichen. 

ISS
Die ISS im Juli 2001. Foto: NASA

GTS ist ein projektiertes System zur Übertragung von Funksignalen aus dem All. Entwickelt wurde es vom Steinbeis-Transferzentrum in Stuttgart und gefördert durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäischen Weltraumorganisation
(ESA). Es ist das erste deutsche kommerzielle Experiment auf der ISS, das mit den industriellen Partnern Fortis Swiss Watches und DaimlerChrysler verwirklicht wird.

Das System funktioniert über eine Spezialantenne, die bereits an der Unterseite des Service Moduls Zvezda der ISS angebracht wurde und nun ihre Signale mit Hilfe der Steuerungselektronik im Innern des Moduls weltweit an beliebige mobile Miniaturempfänger verteilen wird. Erstmals wurde der Mini-Chip in kleinere Gegenstände wie Uhren eingesetzt und wird direkt aus dem All die jeweils korrekte Ortszeit erhalten. Damit wird ein neues "Zeitalter“ eingeläutet: die weltweite Synchronisation von Armbanduhren, manuelle Einstellungen können dann entfallen.

Die Miniaturisierung des Empfängers bietet noch zahlreiche weitere Anwendungsgebiete. So wird es in Zukunft möglich sein auch
Funktelefone, elektronische Fahrzeugschlüssel sowie Chipkarten gegen Missbrauch zu sichern und Kraftfahrzeuge über Richtfunksysteme auf der Erde vor Diebstahl zu schützen. Die neuen Dienste sollen nach einer zweijährigen Experimentierphase durch eine kommerzielle Betreibergesellschaft vermarktet werden.

Links im WWW
ISS, Seiten der NASA  
siehe auch
ISS - die astronews.com-Berichterstattung über die ISS
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