Heute morgen um 5.32 Uhr MEZ dockte die US-Raumfähre Discovery
von der Internationalen Raumstation ISS ab. Das Space Shuttle trat
den Heimflug einen Tag später an als ursprünglich geplant, da die
Bodenkontrolle sicherstellen wollte, dass die Ladung im Logistikmodul Leonardo
auch richtig verteilt ist. Die Discovery soll nun am frühen
Mittwochmorgen in Florida landen.

Die
ISS von der Discovery aus gesehen. Foto:
NASA |
Nach acht Tagen, 21 Stunden und 54 Minuten hieß es heute morgen
Abschied nehmen: Die Raumfähre Discovery löste sich von der
Internationalen Weltraumstation, um die erste Besatzung der ISS zurück
zur Erde zu bringen. Die Internationale Raumstation wird nun vom
russischen Kosmonauten Yury Usachev kommandiert. Im zur Seiten stehen die
beiden Ingenieure Jim Voss und Susan Helms. Die zweite Besatzung soll vier
Monate lang an Bord der ISS bleiben.
Die Discovery hatte
nicht nur eine neue Besatzung an Bord, sondern auch das italienische
Logistikmodul Leonardo. Es enthielt insgesamt fünf Tonnen an
Ausrüstungsgegenständen und Experimenten für die Raumstation und wurde mit
Hilfe des Greifarms des Shuttles zum Ent- und Beladen an die ISS
angedockt. Das Beladen des Weltraumcontainers verhalf der Crew der Discovery
schließlich noch zu einem weiteren Tag im All: Die Bodenkontrolle wollte ganz
sicher gehen, dass die insgesamt eine Tonne Ladung - hauptsächlich Müll und
nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände - auch richtig verstaut sind. Die
Discovery wird nun am frühen Mittwochmorgen auf der Erde
zurückerwartet.