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Die Sonne befindet sich in diesem Monaten auf dem Höhepunkt ihrer Aktivität: Nach einer gewaltigen Eruption vor rund zwei Tagen misst das Sonnenobservatorium SOHO rund 100.000 Mal mehr hochenergetische Partikel in der Nähe der Erde als zu ruhigen Zeiten. Für die Besatzung der ISS, so beruhigt die NASA, bestünde allerdings keine Gefahr.
Zur Zeit, so heißt es auf der Webseite des Sonnenobservatoriums SOHO, sei der Satellit einem Teilchenbombardement ausgesetzt, das bei einigen Instrumenten sogar für Störungen sorgt. Ursache hierfür war eine gewaltige solare Eruption in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Sie sorgte dafür, dass SOHO die 100.000fache Menge an hochenergetischen Teilchen in der Nähe der Erde messen konnte als das zu normalen Zeiten üblich ist. Es ist der vierthöchste Wert seit 1976. Die erhöhte Strahlung könnte in höheren Breitengraden zu einem kompletten Ausfall bestimmter Radioverbindungen führen und auch die Elektronik von Satelliten beeinflussen. Für die Astronauten an Bord der Internationalen Weltraumstation ISS bestünde keine Gefahr, so lange sie sich an Bord der Station aufhielten, heißt es von der NASA. Von Weltraumspaziergängen sei allerdings derzeit abzuraten. Mit etwas Glück könnte die Eruption auf der Sonne auch zu Polarlichtern in der Nacht von Freitag auf Samstag führen.
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