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ESA
Fünf Missionen für Europas Astronomen
von Stefan Deiters
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18. Oktober 2000

In der letzten Woche entschied das wissenschaftliche Programmkomitee der europäischen Weltraumagentur ESA über die Missionen, die im Zeitraum von 2008 bis 2013 auf den Weg gebracht werden sollen: Die Europäer wollen zum Merkur fliegen, nach Gravitationswellen jagen und sich am Nachfolger des Hubble-Weltraumteleskops beteiligen. 

NGST
Entwurf für das Next Generation Space Telescope (NGST) Abbildung: ESA

Zum sonnennächsten Planeten soll es nach dem Willen der ESA bereits im Jahr 2009 gehen: Mit BepiColumbo wurde eine Mission genehmigt, die zusammen mit Japan durchgeführt werden und neue Erkenntnisse über den Merkur liefern soll. Bis 2012 plant die ESA den Start des Astrometrie-Satelliten GAIA, der durch die Vermessung von rund einer Milliarde Sterne neue Erkenntnisse über Zusammensetzung, Bildung und Entwicklung unserer Galaxis liefern soll. 

Zudem wollen die Europäer mit LISA das erste Weltraum-Observatorium ins All schicken, das nach Gravitationswellen suchen soll, sich am Bau des Hubble-Nachfolgers Next Generation Space Telescope (NGST) beteiligen und mit dem Solar Orbiter die Sonnensonden SOHO und Ulysses ersetzen. Als "Reserve"-Mission ist zusätzlich noch "Eddington" in dem Missionen-Bündel enthalten, ein Projekt, das nach bewohnbaren Planeten suchen soll und bei Terminverschiebungen der anderen Missionen durchgeführt werden könnte.

Kleinere Missionen sollen zudem eine sich abzeichnende Lücke von Missionen-Starts in den Jahren 2003 bis 2007 schließen: Die ESA will die bislang französischen Missionen COROT und MICROSCOPE unterstützen, die im Gegenzug "europäisiert" werden. Zudem wird im Jahr 2004 die japanische ASTRO-F Infrarot-Mission gestartet, an der sich - nach Empfehlungen der Programmkommission die ESA mit rund 3,8 Millionen Euro beteiligen soll. 

Links im WWW
ESA, europäische Weltraumagentur
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