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COMPUTER
NASA offenbar nicht vom Millennium-Bug betroffen
von Stefan Deiters
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3. Januar 2000

In einem umfangreichen Überwachungsprogramm hat die amerikanische Weltraumbehörde NASA die Computer ihrer Einrichtungen in den verschiedenen Zeitzonen genau beobachtet. Ergebnis: Offenbar gab es keine Probleme durch den Jahreswechsel. Auch alle Raumsonden reagierten wie gewöhnlich. 

Noch während eine Zeitzone nach der anderen in das neue Jahr wechselte, testet die NASA ihre jeweiligen Einrichtungen vor Ort: Die ersten potentiellen Kandidaten für Jahr 2000-Probleme waren die NASA Satellitenverfolgungs-Stationen im McMurdo Sund in der Antarktis, in Canberra, Australien und in Guam. Alle meldeten ihren Status als "grün", das heißt, es waren keinerlei Probleme aufgetreten.

Später meldete das NASA Integrated Services Network, dass es auch in Moskau keinerlei Probleme zu geben scheint, so dass auch die Internationale Raumstation (ISS) vom Jahr 2000 Problem nicht betroffen ist. Mit der Greenwich Mean Time wechselten später noch diverse andere NASA-Einrichtungen ins Jahr 2000, die mit dieser Londoner Standardzeit arbeiten. Dazu gehörten beispielsweise ein Satelliten-Relay-System, das für den Datenverkehr zur ISS, zum Hubble-Weltraumteleskop und zu anderen NASA-Sonden sorgt. Auch hier verlief alles nach Plan.

Auch beim Kontaktieren der Sonden nach dem Datumswechsel gab es keine Probleme: Vom Goddard Space Flight Center wurden elf Missionen angefunkt: Landsat 7, das Hubble Weltraumteleskop, das  Compton Gamma Ray Observatory, der Far Ultraviolet Spectroscopic Explorer (FUSE), der Earth Radiation Budget Satellite (ERBS), der X-ray Timing Explorer (XTE), der Extreme Ultraviolet Explorer (EUVE), der Upper Atmosphere Research Satellit (UARS), die Total Ozone Mapping Spectrometer-Earth Probe (TOMS-EP), die Tropical Rainfall Measuring Mission (TRMM) und der Transition Region and Coronal Explorer (TRACE). Weitere Sonden, mit denen ein Kontakt während des Jahreswechsels nicht nötig war, sollen in den nächsten Tagen kontaktiert werden.

So scheint sich das Jahr 2000-Problem für viele nur auf die Kopfschmerzen am nächsten Morgen beschränkt zu haben. Wer allerdings glaubte, erhöhter Alkoholkonsum sei auch für das merkwürdige Datum verantwortlich gewesen, das am 1. Januar auf der astronews.com-Titelseite zu lesen war (je nach Browser: 1. Januar 192000 oder 1. Januar 19100) irrt: Hier handelte es sich um ein fehlerhaftes Javascript-Skript.

 
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