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ASTRONOMIE IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM
Neue astrophysikalische Horizonte
von Stefan Deiters
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21. September 1999

Heute beginnt in Göttingen die jährliche Herbsttagung der Astronomischen Gesellschaft (AG). Unter dem Motto "New Astrophysical Horizons" diskutieren die Wissenschaftler Perspektiven der Astronomie an der Schwelle zum nächsten Jahrtausend. Außerdem verleiht die AG ihre höchste Auszeichnung - die Karl-Schwarzschild-Medaille - an Jeremiah P. Ostriker.

Die Herbsttagungen der AG sind weit mehr als bloße Mitgliederversammlung dieser Vereinigung von deutschsprachigen Astronomen. Sind sind internationale wissenschaftliche Fachtagungen, auf denen Astrophysiker aus aller Welt über die neuesten Entwicklungen in ihren Forschungsgebieten sprechen. 

Eröffnet werden die Herbsttagungen der AG traditionell mit der Verleihung der Karl-Schwarzschild-Medaille, der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung, die die AG zu vergeben hat. In diesem Jahr erhält sie Prof. Jeremiah P. Ostriker von der Princeton University, der einer der bedeutendsten Theoretiker auf dem Gebiet der extragalaktischen Astronomie ist. Für die Auszeichnung bedankt sich der Preisträger mit einer "Karl-Schwarzschild-Vorlesung" über sein Fachgebiet.

Doch auch an den Nachwuchs wird gedacht: Mit dem Ludwig-Biermann-Preis wird ein junger Wissenschaftler ausgezeichnet, der mit der Preis Geld für wissenschaftliche Reisen erhält. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Dr. Markus Kissler-Patig, der sich mit Kugelsternhaufen beschäftigt, den wahrscheinlich ältesten Bestandteilen einer Galaxie. 

Darüber hinaus haben jüngere Wissenschaftler in den kleineren und oft parallel stattfindenden sogenannten "Splintertreffen" die Chance, erste Vortragserfahrungen vor einem größeren Fachpublikum und in englischer Sprache zu sammeln. Im großen Plenarvorträgen berichten meist erfahrenere Wissenschaftler über neue Methoden und Forschungsergebnisse. Für die Öffentlichkeit gibt es am Donnerstag einen Abendvortrag von Martin Harwitt von der Cornell University: "Fortschritte in der Astrophysik - Wem verdanken wir unser großes Glück?" (20 Uhr, Aula der Universität). 

Die Astronomische Gesellschaft wurde 1863 in Heidelberg gegründet und war bis nach dem Ersten Weltkrieg die einzige größere internationale astronomische Vereinigung. Diese Rolle übernahm dann die Internationale Astronomische Union (IAU). Heute ist die AG ein Zusammenschluss von Astronomen aus den deutschsprachigen Ländern. Deutsch hört man allerdings auf den Tagungen immer seltener. Standardsprache ist auch bei der AG die Sprache der Wissenschaft: Englisch.

Links im WWW
Astronomische Gesellschaft (AG)
 
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