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: Teleskope Hubble blickt zum Mond Eigentlich erwartet man vom Hubble-Weltraumteleskop Einblicke in die unglaublichen Weiten des Universums: Bilder von entfernten Galaxien und spektakulären astronomischen Ereignissen. Doch nun betrachtete das Teleskop das nächste Himmelsobjekt: den Mond.
Die Aufnahme entstand während der "Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS)" eine andere Mondregion anpeilte, um das Sonnenlicht zu messen, das der Mond an dieser Stelle reflektiert. Hubble kann nicht direkt in die Sonne schauen und muß sich zur Messung des reflektierten Sonnenlichts bedienen. Kennt man aber das Sonnenspektrum, läßt sich mit STIS messen, wie die Planeten oder andere Himmelskörper das Sonnenlicht "verschlucken" oder wieder abstrahlen. Das Hubble-Bild zeigt eine der spektakulärsten Formationen auf dem Erdtrabanten, den Einschlagkrater "Kopernikus". Der Krater mit 93 Kilometern Durchmesser entstand vor über einer Milliarde Jahre, als ein Asteroid von mehr als 1,5 Kilometern Durchmesser den Mond traf. Hubble ist dem Mond so nah, daß das Teleskop ein Mosaik aus 130 Aufnahmen machen müßte, um die ganze Mondscheibe aufzunehmen. Das Foto der gesamten Mondscheibe, auf dem das von Hubble betrachtete Gebiet markiert ist, stammt daher auch vom Lick Observatory. Die beiden Hubble-Aufnahmen sind von so guter Qualität, daß man noch Strukturen von rund 200 bzw. 100 Metern erkennen kann. Links im WWW siehe auch:
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