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: Sonnensystem Mond Europa: Traum aller Blondinen Über eine ungewöhnliche Entdeckung der NASA-Sonde Galileo berichtet das Wissenschaftsmagazin "Science" in seiner heutigen Ausgabe: Auf dem Jupitermond Europa fand die Sonde Spuren von Wasserstoffperoxid - der Chemikalie, der manche Blondine ihre Haarfarbe verdankt. "Wasserstoffperoxid ist eine wirklich unheimliche Chemikalie, die nahezu mit allem reagiert", erläutert Dr. Robert Carlson, ein Forscher aus dem Galileo-Team. Der Stoff entsteht auf Europa, da der Mond unter ständigem Beschuß von energiereichen Teilchen vom Jupiter steht. "Wir rechnen daher damit, daß wir noch mehr ungewöhnliche Chemikalien auf Europa finden." Auf der Erde kommt Wasserstoffperoxid so gut wie gar nicht natürlich vor. Der Bedarf - unter anderem zum Bleichen von Stoffen, etc. - muß die chemische Industrie decken. Doch auch auf dem Jupitermond kann die Chemikalie nicht lange überleben: Die Wissenschaftler schätzen, daß das Wasserstoffperoxid schon nach wenigen Wochen durch ultraviolette Strahlung oder Reaktionen mit anderen Verbindungen zerstört wird. Durch diese ständige Veränderung in Europas Atmosphäre ist es schwierig, die langfristige Entwicklung der Oberfläche des Mondes zu untersuchen. Doch auch von den kurzfristige Änderungen versprechen sich die Wissenschaftler interessante Hinweise: "Das Studium der Abläufe auf Europa und anderen Monden gibt uns einen Einblick in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Jupiter und seinen Trabanten." Links im WWW siehe auch:
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