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Forschung

Verlöschender Feuerball
von Stefan Deiters
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15. März 1999

Das Hubble-Weltraumteleskop beobachtete unlängst die Reste jenes Gammastrahlen-Ausbruchs, der die Astronomen Ende Januar begeisterte. Hubbles Aufnahmen stützen auch eine Theorie für die Entstehung dieser kosmischen Explosionen.

Gamma-Ray-Burst
Die Reste des Gamma-Ray-Burst vom Januar 1999 aufgenommen mit dem Hubble-Weltraumteleskop Foto Andrew Fruchter (STScI) and NASA

Es war eine Art astronomisches Aha-Erlebnis, was Wissenschaftler auf der ganzen Welt Ende Januar diesen Jahres hatten: Zum ersten Mal war es gelungen, den Verlauf eines pfeilrot.gif (189 Byte) Gammastrahlen-Ausbruchs oder auch "Gamma-Ray-Bursts" mit einem optischen Teleskop von der Erde aus zu beobachten. Rund zwei Wochen später schaute sich das Hubble-Weltraumteleskop die schnell verglühenden Reste jener Explosion an, von der die Astronomen immer noch nicht wissen, was ihre Ursache sein könnte.

Die Aufnahmen von Hubble unterstützen jedoch eine Theorie, die besagt, daß diese extremen Explosionen vermehrt in Regionen vorkommen, in denen zur Zeit sehr viele neue Sterne entstehen. Die Galaxie nämlich, in der der jetzt beobachtete Gammastrahlen-Ausbruch stattfand, sieht recht ungewöhnlich aus und könnte das Produkt einer Kollision mit einer anderen Galaxie sein. In diesem Fall wäre eine erhöhte Sternentstehungsaktivität zu erwarten. Die Gamma-Ray-Bursts könnten dann als Zusammenstöße von Neutronensternen oder Schwarzen Löchern erklärt werden.

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