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: Forschung Unerwartetes Mordsding Zum ersten Mal gelang es Astronomen den Höhepunkt eines Gamma-Ray-Bursts mit herkömmlichen Teleskopen zu beobachten: Was sie sahen ist eine Sensation und könnte helfen den bisher ungeklärten Gammastrahlen-Ausbrüchen auf die Spur zu kommen.
Es war ein ganz normaler Samstag und niemand hatte wohl erwartet, daß sich an diesem Tag das Weltbild manches Astronomen deutlich ändern sollte: Das Gamma-Ray-Bursts Coordinates Network (GCN) schickte die Position eines Gamma-Ray-Bursts rund um die Erde, den das BATSE-Experiment (Burst and Transient Source Experiment) an Bord eines NASA-Satelliten gerade gemeldet hatte. Gamma-Ray-Bursts gehören zu jenen Phänomenen im All, die sich bis heute nicht befriedigend erklären lassen. Diese kurzen, nur wenige Sekunden dauernden, Ausbrüche gehören zu den stärksten Explosionen im Universum. Umso wichtiger ist es für die Astronomen, die Objekte, die diese enormen Mengen an Was die Astronomen beobachteten, verschlug ihnen die Sprache: Zunächst sahen Sie nur
einen neuen, heller werdenden Stern. Nach fünf Sekunden war das Maximum erreicht: ein
Stern 9. In der nächsten Nacht konnte auf dem Observatorium auf dem Mauna Kea in Hawaii auch die Entfernung des Gamma-Ray-Burst ermittelt werden: rund 9 Milliarden Lichtjahre. Wäre der Burst in unserer Milchstraße explodiert, hätte er den Nachhimmel erleuchtet. Klar ist, daß dieser unerwartet helle Ausbruch im optischen ein wichtiges Indiz ist, um die Herkunft von Gamma-Ray-Burst zu klären. Die beobachtenden Astronomen sind sich sicher: Die neuen Ergebnisse werden die Theoretiker erst einmal beschäftigen. Links im WWW
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