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Der Fixsternhimmel im Februar

 Sternenkarten für Februar

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[Sternenkarten für das gesamte Jahr]

Am Fixsternhimmel dominieren nach wie vor die Wintersternbilder wie Orion oder der Große Hund. Die Sternbilder Andromeda und Perseus erinnern noch an den vergangenen Herbst, der Löwe gibt schon einen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling. Hoch oben am Himmel steht zur Zeit das Sternbild Fuhrmann mit seinem Hauptstern Kapella, der etwa 45 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. In diesem Sternbild finden sich - bei guten Bedingungen schon mit bloßem Auge - drei helle Sternhaufen: M36, M37 und M38. Man versucht sich am besten von Kapella aus zu ihnen hinunterzuhangeln [Findkarte]. Die Sternhaufen sind alle rund 4.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und sollten als verschwommene Lichtflecken erkennbar sein. Ein gutes Fernglas verrät dann schon mehr über die Struktur dieser Objekte. Sie liegen außerdem im Band der Milchstraße, das für Entdeckungstouren mit dem Fernglas einiges zu bieten hat.

Kapella gehört genauso wie der Stern Rigel im Sternbild Orion zum so genannten Wintersechseck [Findkarte]. Im Sternbild Orion befindet sich eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete unserer Milchstraße. Schon ein kleines Fernglas offenbart, was sich am unteren Ende des Schwerts des Orion - also unterhalb der drei deutlich sichtbaren Gürtel-Sterne - verbirgt. Kleine Teleskope lassen einen dann schon einige Sterne im Zentrum des Nebels ausmachen, die so genannten Trapez-Sterne, bei denen es sich um junge, heiße Sterne handelt. Erst Infrarot-Aufnahmen aber - wie sie etwa das Very Large Telescope der ESO gemacht hat - offenbaren, dass man Wirklichkeit einen Sternhaufen aus über Tausend jungen Sternen vor sich hat (siehe VLT: Blick ins Zentrum des Orion-Nebels, astronews.com 18. Januar 2001). Auch Hubble lieferte einmalige Einblicke in das Sternentstehungsgebiet (siehe: Hubble: Eindrucksvoller Blick in den Orion-Nebel, astronews.com 23. Januar 2006).

Im Februar gibt es zwei Sternschnuppenströme: Anfang des Monats die Alpha-Aurigiden, deren Radiant (also Ausstrahlungspunkt) in der Nähe von Kapella im Fuhrmann liegt. Sie sind allerdings ein sehr schwacher Sternschnupperstrom. Ende Februar erreichen die Delta-Leoniden ihr Maximum, deren Radiant im Sternbild Löwe liegt. Auch sie sind allerdings kein sehr ausgeprägter Strom.

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