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Im Januar ist tiefer Winter und in diesem Jahr dürfte darüber auch kein Zweifel aufkommen. Manche scheinen aber immer noch zu glauben, dass die kalten Temperaturen etwas mit der Entfernung der Erde von der Sonne zu tun haben. Doch wie sollte man dann erklären, dass in Australien gerade Hochsommer ist? Den kalten Temperaturen zum Trotz erreicht unsere Erde nämlich am 3. Januar den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn, das Perihel. Sie hat an diesem Tag eine Entfernung von 147 Millionen Kilometer von der Sonne. Ihren sonnenfernsten Punkt durchläuft sie Anfang Juli. Für die Jahreszeiten, es sei noch einmal betont, ist einzig und allein die Stellung der Erdachse verantwortlich. Sternschnuppen Vom 1. bis zum 5. Januar sind die so genannten Quadrantiden zu sehen, deren Ausstrahlungspunkt im Sternbild Bootes liegt. Das Maximum ist in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2010 zu erwarten. Die Quadrantiden sind der intensivste jährliche Sternschnuppenschauer, aber trotzdem relativ unbekannt. Erst vor sechs Jahren hat man den Ursprungskörper dieses Sternschnuppenstroms entdeckt (astronews.com berichtete). Weniger eindrucksvoll sind die Delta-Cancriden, die aus dem Sternbild Krebs zu kommen scheinen. Sie sind bis zum 25. Januar aktiv, das Maximum wird für den 18. Januar erwartet. Planeten Die Venus ist zum Jahresbeginn unsichtbar, dafür dominiert der rote Planet Mars aber den Nachthimmel. Er erreicht am 29. Januar seine Oppositionsstellung zur Sonne, ist dann der Erde also besonders nahe und die ganze Nacht über zu sehen. Allerdings ist die Entfernung zwischen Erde und Mars bei dieser Opposition vergleichsweise groß. Der Gasriese Jupiter , ab dem 5. Januar im Sternbild Wassermann, zieht sich langsam vom Abendhimmel zurück: Er geht Ende des Monats bereits gegen 19 Uhr unter. Der Ringplanet Saturn steuert aber auf seine Oppositionsstellung zu und baut damit seine Sichtbarkeit immer weiter aus. Er befindet sich im Sternbild Jungfrau. Was sonst noch am Himmel zu sehen ist, entnehmen Sie bitte unserer Übersicht über den Fixsternhimmel im Januar. |
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